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Black Pumas

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Es gibt Alben, die lassen uns gleich beim ersten Song schmunzeln. Dann guckt man sich erneut den Titel oder Namen des Künstlers an, um es nicht zu vergessen – für ein eventuelles nächstes Mal. Anschließend stellt sich vorübergehend Langeweile ein, oder die Aufmerksamkeit lässt nach. Man hört sich dann noch den nächsten Song an, mehr aber nicht. Einen Moment lang ein paar Gewissensbisse, aber schon ist man bei der nächsten Platte angelangt. Und die Erinnerung verblasst bereits. Black Pumas gehört nicht zu dieser Sorte. Im Jahre 2019 gibt es eher selten Werke, denen man 39 Minuten und 41 Sekunden lang seine ganze Aufmerksamkeit schenkt – mehr noch, die uns dazu bringen, das, was man gerade tat, liegen und stehen zu lassen, um zuzuhören, als ginge es um Leben und Tod. Schon bei den ersten Worten von Black Moon Rising sagt man sich nämlich: das darf wohl nicht wahr sein. Eric Burtons Stimme, diese prächtige Mischung aus Stevie Wonder, Bobby Womack und CeeLo Green könnte wie eine mystische Offenbarung fungieren, dermaßen offensichtlich scheint jede Silbe, jeder Tonfall zu sein. Sie macht aber nur die eine Hälfte von Black Pumas aus. Die zweite Hälfte ist dem Gitarristen, Komponisten und Arrangeur Adrian Quesada zu verdanken, der zuvor mit Grupo Fantasma, Brownout, Prince und Daniel Johnston gespielt hat. Angesichts dieser 10 Retro-Soul-Songs – zwischen Motown-Instrumentierungen und Hip-Hop-Rhythmen einerseits, Zärtlichkeit und Gewalt andererseits – steht fest, dass er bei der Herstellung der Platte eine wichtige Rolle gespielt hat, das reicht von den Song-Texten bis hin zu seinem irrsinnig rhythmischen Spiel auf der Gitarre, wobei er es genau da vermeidet, zu viel des Guten zu tun, wo andere Burtons Stimme keine Chance gelassen hätten, zum Ausdruck zu kommen. In Touch The Sky dient ein super grooviger Riff als Intro, um dann mit dem Mix zu verschmelzen und die Stimmmelodie ganz einfach zu begleiten, sofern es notwendig ist. Quesada weiß sehr wohl, dass er nicht der Star des Abends ist – man ist nicht umsonst Produzent – und genau das ist es wohl, was die Magie des Duos ausmacht. Burton sagt diesbezüglich: „Es ist geradeso, als wären wir auf gewisse Art musikalische Brüder […] Unsere Ideen zusammenzutun ist so einfach, sodass es für uns von nun an wichtig ist, neue Sounds zu finden.“ Diese Herangehensweise – und da mag Black Pumas auch noch so sehr ein Soul-Album sein – kommt in Sweet Conversation zum Ausdruck, dem letzten Titel, wenn auf einer akustischen Gitarre ein Arpeggio wiederholt wird wie ein psychedelisches Wiegenlied, während gleichzeitig Burtons Crooner-Stimme zu hören ist: „You know my heart's on the pavement / but my soul’s steady grooving“. Zwischen diesen fast folkartigen Klängen, den von Gospel-Chören markierten, abrupten Rhythmen in Know You Better und einer ungewöhnlichen Akkord-Progression verwandelt das Duo seinen Texte in Songs: „Wir wollten nicht einfach nostalgischen Soul produzieren und so tun, als ob es Hip-Hop nie gegeben hätte.“  In einer Zeit, in der die Retro-Pasticci schon allzu zahlreich sind, ist diese künstlerische Methode recht lobenswert. Als Endergebnis gibt es ein brillantes Album, das dem Zweiergespann Burton-Quesada eine strahlende Zukunft verspricht, denn wir werden von ihnen sicher noch zu hören bekommen. © Alexis Renaudat/Qobuz

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1
Black Moon Rising
00:03:41

Adrian Quesada, Composer - Eric Burton, Composer - Black Pumas, MainArtist

2019 ATO Records, under exclusive license to [PIAS] 2019 ATO Records, under exclusive license to [PIAS]

2
Colors
00:04:06

Adrian Quesada, Composer - Eric Burton, Composer - Black Pumas, MainArtist

2019 ATO Records, under exclusive license to [PIAS] 2019 ATO Records, under exclusive license to [PIAS]

3
Know You Better
00:04:09

Eric Burton, Composer - Black Pumas, MainArtist

2019 ATO Records, under exclusive license to [PIAS] 2019 ATO Records, under exclusive license to [PIAS]

4
Fire
00:04:06

Adrian Quesada, Composer - Eric Burton, Composer - Black Pumas, MainArtist

2019 ATO Records, under exclusive license to [PIAS] 2019 ATO Records, under exclusive license to [PIAS]

5
OCT 33
00:04:49

Eric Burton, Composer - Black Pumas, MainArtist

2019 ATO Records, under exclusive license to [PIAS] 2019 ATO Records, under exclusive license to [PIAS]

6
Stay Gold
00:04:35

Eric Burton, Composer - Black Pumas, MainArtist

2019 ATO Records, under exclusive license to [PIAS] 2019 ATO Records, under exclusive license to [PIAS]

7
Old Man
00:03:17

Adrian Quesada, Composer - Eric Burton, Composer - Black Pumas, MainArtist

2019 ATO Records, under exclusive license to [PIAS] 2019 ATO Records, under exclusive license to [PIAS]

8
Confines
00:03:09

Adrian Quesada, Composer - Eric Burton, Composer - Black Pumas, MainArtist

2019 ATO Records, under exclusive license to [PIAS] 2019 ATO Records, under exclusive license to [PIAS]

9
Touch The Sky
00:04:27

Adrian Quesada, Composer - Eric Burton, Composer - Black Pumas, MainArtist

2019 ATO Records, under exclusive license to [PIAS] 2019 ATO Records, under exclusive license to [PIAS]

10
Sweet Conversation
00:03:22

Eric Burton, Composer - Black Pumas, MainArtist

2019 ATO Records, under exclusive license to [PIAS] 2019 ATO Records, under exclusive license to [PIAS]

Albumbeschreibung

Es gibt Alben, die lassen uns gleich beim ersten Song schmunzeln. Dann guckt man sich erneut den Titel oder Namen des Künstlers an, um es nicht zu vergessen – für ein eventuelles nächstes Mal. Anschließend stellt sich vorübergehend Langeweile ein, oder die Aufmerksamkeit lässt nach. Man hört sich dann noch den nächsten Song an, mehr aber nicht. Einen Moment lang ein paar Gewissensbisse, aber schon ist man bei der nächsten Platte angelangt. Und die Erinnerung verblasst bereits. Black Pumas gehört nicht zu dieser Sorte. Im Jahre 2019 gibt es eher selten Werke, denen man 39 Minuten und 41 Sekunden lang seine ganze Aufmerksamkeit schenkt – mehr noch, die uns dazu bringen, das, was man gerade tat, liegen und stehen zu lassen, um zuzuhören, als ginge es um Leben und Tod. Schon bei den ersten Worten von Black Moon Rising sagt man sich nämlich: das darf wohl nicht wahr sein. Eric Burtons Stimme, diese prächtige Mischung aus Stevie Wonder, Bobby Womack und CeeLo Green könnte wie eine mystische Offenbarung fungieren, dermaßen offensichtlich scheint jede Silbe, jeder Tonfall zu sein. Sie macht aber nur die eine Hälfte von Black Pumas aus. Die zweite Hälfte ist dem Gitarristen, Komponisten und Arrangeur Adrian Quesada zu verdanken, der zuvor mit Grupo Fantasma, Brownout, Prince und Daniel Johnston gespielt hat. Angesichts dieser 10 Retro-Soul-Songs – zwischen Motown-Instrumentierungen und Hip-Hop-Rhythmen einerseits, Zärtlichkeit und Gewalt andererseits – steht fest, dass er bei der Herstellung der Platte eine wichtige Rolle gespielt hat, das reicht von den Song-Texten bis hin zu seinem irrsinnig rhythmischen Spiel auf der Gitarre, wobei er es genau da vermeidet, zu viel des Guten zu tun, wo andere Burtons Stimme keine Chance gelassen hätten, zum Ausdruck zu kommen. In Touch The Sky dient ein super grooviger Riff als Intro, um dann mit dem Mix zu verschmelzen und die Stimmmelodie ganz einfach zu begleiten, sofern es notwendig ist. Quesada weiß sehr wohl, dass er nicht der Star des Abends ist – man ist nicht umsonst Produzent – und genau das ist es wohl, was die Magie des Duos ausmacht. Burton sagt diesbezüglich: „Es ist geradeso, als wären wir auf gewisse Art musikalische Brüder […] Unsere Ideen zusammenzutun ist so einfach, sodass es für uns von nun an wichtig ist, neue Sounds zu finden.“ Diese Herangehensweise – und da mag Black Pumas auch noch so sehr ein Soul-Album sein – kommt in Sweet Conversation zum Ausdruck, dem letzten Titel, wenn auf einer akustischen Gitarre ein Arpeggio wiederholt wird wie ein psychedelisches Wiegenlied, während gleichzeitig Burtons Crooner-Stimme zu hören ist: „You know my heart's on the pavement / but my soul’s steady grooving“. Zwischen diesen fast folkartigen Klängen, den von Gospel-Chören markierten, abrupten Rhythmen in Know You Better und einer ungewöhnlichen Akkord-Progression verwandelt das Duo seinen Texte in Songs: „Wir wollten nicht einfach nostalgischen Soul produzieren und so tun, als ob es Hip-Hop nie gegeben hätte.“  In einer Zeit, in der die Retro-Pasticci schon allzu zahlreich sind, ist diese künstlerische Methode recht lobenswert. Als Endergebnis gibt es ein brillantes Album, das dem Zweiergespann Burton-Quesada eine strahlende Zukunft verspricht, denn wir werden von ihnen sicher noch zu hören bekommen. © Alexis Renaudat/Qobuz

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