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Die Alben

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Ambient - Erschienen am 6. Februar 2012 | Aircheology

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Das Medium Film wurde offiziell 1895 in Frankreich erfunden. Und wenn jemand offiziell einen Klassiker der Stummfilmhistorie vertonen soll, dann beauftragt die Cinémathèque Francais natürlich Landsleute. Air sind mit ihrem ambienten, an analoger Elektronik orientierten, psychedelischen Verständnis von Popmusik auch genau die richtige Adresse, um entsprechende Atmosphären zu erzeugen. Der rund eine Viertelstunde lange Film "Le Voyage Dans La Lune" (1902) des Franzosen Georges Méliès gilt als Meilenstein der Filmgeschichte: Das erste Weltraumabenteuer, bei dem so etwas wie Special Effects eingesetzt wurden. Eine Version des Streifens wurde jahrelang mühevoll restauriert, was den Auftrag erklärt. Jean-Benoît Dunckel und Nicolas Godin weisen zudem Filmerfahrung vor: Sofia Coppola engagierte sie für "The Virgin Suicides" und "Lost In Translation". Zuletzt waren Air unter anderem mit Livedrummer unterwegs. Die akustische Ausrichtung prägt auch den Stummfilm-Score - was zweifellos besser zur uralten Filmvorlage passt als Soundscapes aus dem Sequenzer. Daft Punk wären dafür wohl schon zu arg in die Zukunft eingetaucht. Alles, so Godin, wurde diesmal live eingespielt. Pauken, ein geradliniger Rock-Beat, spärlich gesetzte triolische Fills und ein Shaker etablieren zu Beginn den entspannten Groove des "Astronomic Club", den Bläserhits oder ein Gitarrenlick anreichern. Im letzten Drittel des Tracks bauen Cello, gezupfte Gitarre und weitere Synthiesounds einen melodisch verheißungsvollen Schönklang auf. Der mündet in "Seven Stars", das mit bassiger Percussion und tiefen Klavierakkorden die Schlagzahl erhöht. In der Mitte holt der Song kurz Luft, um nach dem Startcountdown mit Victoria Legrands Vocals und einer Daft Punk-Gitarre abzuheben. Rhythmisch ebenfalls bassig marschiert "Parade" - die Nummer könnte sich, ähnlich wie "Sonic Armada", auf einem der "Ocean"-Soundtracks befinden. "Moon Fever" klingt im Anschluss exakt so, wie es der Titel verspricht: sanft und meditativ instrumentiert. Au Revoir Simone haucht noch geheimnisvoll "Who Am I Now?", bevor als drittes Lied mit Lyrics der "Cosmic Trip" dahin pluckert. Der Stummfilm, für den Air letztlich doppelt so lange Musik produzierten, wie er dauert, liegt der Special Edition bei. "Le Voyage Dans La Lune" tönt durchweg schön analog und ist einer guten Filmstory gleich spannungsreich arrangiert, mal mit überraschenden, ruhigen oder auch gefährlichen Hörmomenten. In Cannes feierte die restaurierte Fassung samt neuem Soundtrack 2011 Premiere - Méliès wäre 150 Jahre alt geworden. Aber auch ohne bewegte Bilder vor der Nase lässt sich mit der Platte das Kopfkino einschalten. © Laut
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Ambient - Erschienen am 26. Februar 2010 | Aircheology

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Ambient - Erschienen am 5. Oktober 2009 | Aircheology

Wer einmal auf dem Mond war, hat so seine Probleme, dieses Erlebnis zu toppen. Das geht nicht nur Apollo 11-Astronaut Buzz Aldrin so, der zum 40. Jahrestag der Mondlandung die außergewöhnliche Idee hatte, mit Snoop Dogg und Talib Kweli einen Song aufzunehmen. Auch Nicolas Godin und Jean Benoit Dunckel, einst Protagonisten einer bemannten "Moon Safari", taten sich in den letzten Jahren schwer mit der Nachlassverwaltung der einstigen Pionierarbeit, besonders auf dem mediokren Vorgänger "Pocket Symphony" von 2007. Umso zauberhafter, dass "Love 2", ihr fünftes Studioalbum, nicht nur als Neu-Definition fröhlich beschwingter Schwerelosigkeit durchgeht, sondern tatsächlich als Fortsetzung des '98er Klassikers bezeichnet werden darf. Alle zwölf Songs versprühen wieder diese stilistisch über jeden Zweifel erhabene Brillanz, die man bei dem Duo in den letzten Jahren irgendwie vermisst hat, diesen seltsam dringlichen Easy Listening-Esprit, der doch nie aufdringlich oder belanglos wirkte. Die Frühstückscafés dieser Welt, sie alle verlangten längst nach neuem Stoff (zumindest im Auge ihrer musikbegeisterten Besucher). Der Single-Auskopplung "Do The Joy" liegt jedoch erstmal ein schwer atmendes, repetitives Gitarrenriff zugrunde, das bald mit analog-quietschenden Moog-Synthies, einem leichtfüßigem Bass und hier da und da eingeworfenen Robot-Voices bestückt wird. Sprachlos macht erst der zweite Track, ein zwischen den Koordinaten Wärme und Zeitlosigkeit pendelnder Minimalismus mit Flöte und Glockenspiel, der des zarten "Love"-Samples gar nicht bedurft hätte: So himmlisch, so federnd ist eigentlich nur sie, die Liebe. Und die liegt nun endlich wieder in der (französischen) Luft. Auf "Love 2", mit Ausnahme von Drummer Joey Waronker komplett ohne Gäste im bandeigenen Studio des Nord-Pariser Viertels Belleville aufgenommen, verliert sich das Duo nicht mehr in selbstreferentiellem Mittelmaß, sondern wagt den Schritt nach vorne, was für Dunckel gleichzeitig bedeutete: Schluss mit dem Versteckspiel und ran ans Mikro. Ob dieser neue Rampensau-Style von Dunckels unbekümmertem Solo-Debüt von 2006 herrührt, kann man nur mutmaßen, jedenfalls schlägt als Resultat die homogenste Songsammlung seit Jahren zu Buche. Lange agierten die Pariser nicht mehr so ungehemmt wie im knapp siebenminütigen, angejazzten Hippie-Traum "Tropical Disease", federten sie so Neu!-artig wie in "Be A Bee" und reichte die Luft sogar bis zu einem warmherzigen Ende der Marke "Sing Sang Sung". So belehrt "Love 2" nicht nur alle Zweifler eines Besseren, die dem Lounge-Sound der Pop-Dandys bereits ein Verfallsdatum anhefteten. Es zeigt auch auf, dass so genannte Deluxe Editions nicht immer die einzige Möglichkeit darstellen, ein Jubiläum (zehn Jahre "Moon Safari") zu feiern. © Laut
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Ambient - Erschienen am 4. Juni 2007 | Aircheology

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Ambient - Erschienen am 28. Februar 2007 | Aircheology

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Ambient - Erschienen am 19. Februar 2007 | Aircheology

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House - Erschienen am 29. März 2003 | Aircheology

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Original Soundtrack - Erschienen am 25. Februar 2000 | Aircheology