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Die Alben

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Jazz - Erschienen am 15. April 2021 | ACT Music

Hi-Res
ACT ist das Botschafterlabel eines europäischen, facettenreichen Jazz und hat sich dabei mitunter immer wieder der skandinavischen Jazzszene gewidmet. Seit seiner Gründung im Jahr 1992 hat das von Siggi Loch gegründete Label die Bedeutung der Musiker aus dem hohen Norden und vor allem die große stilistische Palette, die sie bieten, für sich entdeckt. Exklusiv für Qobuz konzipiert, bietet Scandi Jazz ein wunderschönes musikalisches Panorama dieser Künstler und Vielfalt. Die Zusammenstellung beginnt mit dem bisher unveröffentlichten Stück Gånglek från Älvdalen - einem fröhlichen, schwedischen Folksong, der vom schwedischen Posaunisten Nils Landgren und seinem Landsmann, dem Pianisten Jan Lundgren, im Duett zum Besten gegeben wird - und endet mit der Star-Gruppe des Labels, e.s.t., dem einflussreichen Trio des verstorbenen Pianisten Esbjörn Svensson. Ein buntes Spektrum, wie alle Gäste dieses nordischen Festes, das ebenso in Richtung Post-Bop, wie in Richtung Jazz-Fusion, volkstümliche Musik, Neo-Klassik oder sogar Rock ausschweift, wie auf dem furiosen Light a Fire Fight a Liar, das der norwegische Saxophonist Tore Brunborg und sein Landsmann, der Gitarrist Eivind Aarset, darbieten. Hier treffen internationale Stars wie der norwegische Pianist Bugge Wesseltoft (großartiges Solo auf Salme, einem Stück des dänischen Klassikkomponisten Christoph Ernst Friedrich Weyse aus dem 19. Jahrhundert) und der schwedische Kontrabassist Lars Danielsson (mit Gastauftritt von Tigran Hamasyan!) auf andere begnadete Musiker wie Finnlands Jazzstar Iiro Rantala oder den zu Unrecht in Europa eher unbekannten, aber großartigen dänischen Pianisten Carsten Dahl. Um wirklich alle Ecken dieser riesigen Szene zu dokumentieren, sind auf Scandi Jazz schließlich auch Sängerinnen wie die Norwegerin Solveig Slettahjell, die Däninnen Janne Mark und Caecilie Norby sowie die Schwedinnen Ida Sand und Viktoria Tolstoy vertreten. Am Ende dieser Zusammenstellung voller Poesie und Irrsinn, Swing und Meditation bleibt der Wunsch, ein wenig mehr von der Arbeit aller Teilnehmer zu entdecken. © Marc Zisman/QobuzHinweis: Der Track Gånglek från Älvdalen (Live) ist bisher auf keinem anderen Album erschienen, weshalb nur ein Ausschnitt von ihm streambar ist. Beim Kauf des Albums können Sie den Titel in seiner Gänze genießen.
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Jazz - Erschienen am 28. Mai 2021 | ACT Music

Hi-Res Booklet
Gute Dinge sind es wert, auf sie zu warten. Lars Danielsson hatte Ende 2019 gerade ein paar Tracks für ein neues Liberetto-Album aufgenommen, dann schlug die Pandemie zu... Als sich im September 2020 ein Zeitfenster zwischen den Lockdowns in ganz Europa auftat, ergriff Danielsson die Gelegenheit und holte die Bandkollegen zurück in sein Studio in der Nähe von Göteborg, um zu beenden, was sie begonnen hatten.Wer die Attraktivität und Zugänglichkeit von Danielssons Liberetto-Konzept – schon seine Wortschöpfung verbindet ja musikalische Freiheit mit spielerischer Leichtigkeit – schätzt, wird „Cloudland", das vierte Liberetto-Album, lieben. Alle Erwartungen, angefangen mit der wieder in Hülle und Fülle zu findenden „eleganten Lyrik“ und dem „treffsicheren Groove“, wie es der kanadische Autor John Kelman (All About Jazz) schon 2011 beim ersten Liberetto-Album ausmachte, werden eingelöst. „Ich betrachte meine Kompositionen als Songs“, sagt Danielsson, der die Bedeutung der Melodie nie vergisst. Schließlich, so erinnert er sich noch lebhaft, war sein allererster Musiklehrer ein Organist mit einer Vorliebe für Hymnen.„Cloudland“ zeigt aber auch Danielssons ganze Bandbreite an Klangfarben und Ausdrucksmöglichkeiten. Zu den gewohnten kommen hier neue dazu. Gleich zu Beginn von „Imagine Joao'“ zum Beispiel, einem Duett mit John Parricelli, trägt er die Melodie mit der Eleganz und Eloquenz des vollendeten lyrischen Bassisten vor, wie wir sie von ihm gewohnt sind. In den letzten sechzig Sekunden von „Villstad“ hingegen sind heroisch-rockige Klänge zu hören, die die meisten Zuhörer wahrscheinlich einer elektrischen Gitarre zuordnen werden. Doch der Schein kann beim Klang-Alchimisten und -Zauberer Lars Danielsson trügen: Er spielt hier ein elektronisch verzerrtes Cello.Neu ist auch das fünfsaitige Hybrid-Bass-Cello, das Danielsson hier erstmals einsetzt, im Eröffnungstrack "Vildmark" (was so viel wie Wildnis bedeutet) „con arco“, also mit dem Bogen, und in „Tango Magnifique“ gezupft. „Es ist ein nachgebautes Instrument aus dem 18. Jahrhundert“, erklärt Danielsson, „und es sieht nicht nur schön aus, es hat auch einen wunderbaren Klang. Es singt wirklich!“ „Cloudland“ birgt weitere Innovationen: Seit er in den Neunzigerjahren Mitglied der Band von Trilok Gurtu war, erforscht Danielsson ungerade Metren. Hier führt er diese Arbeit weiter, ohne dafür den Reiz und die emotionale Wirkung der Musik zu opfern, getreu seiner Philosophie: „Wenn es natürlich klingt, ist es egal, in welchem Takt es ist.“ Das gilt besonders für das Titelstück, das zwar im 17er-Takt steht, aber trotzdem einen unwiderstehlichen Puls, Fluss und sogar eine luftige Eleganz besitzt, welche durch die unverwechselbare Präsenz des Trompeters Arve Henriksen als Leadstimme noch verstärkt wird.Apropos Begleiter: „Cloudland“ ist auch das Liberetto-Debüt des in Syrien geborenen Klarinettisten/Komponisten Kinan Azmeh. Ein enorm vielseitiger Musiker, dessen Tätigkeit von Yo Yo Ma's Silk Road Ensemble bis zu Kompositionsaufträgen der New York Philharmonic reicht. Im ruhigen, hinter-gründigen „Intermezzo“ hören wir sowohl seinen warmen, fokussierten Ton auf der Klarinette wie auch sein poetisches Talent für Phrasierung. So ist dieses Album auch eine Feier der unzähligen Talente, die die Mitglieder von Liberetto in Danielssons Musik einbringen. Sie sind seit einem Jahrzehnt mit seiner Musik vertraut, verstehen sie, schätzen sie, und bringen auf „Cloudland" spürbar die Freude zum Ausdruck, sie wieder gemeinsam zu spielen. Bei „River of Little“ etwa folgt Pianist Grégory Privat dem Thema mit herausragender Präzision, um uns doch zugleich einen magischen Einblick in die Welt der improvisatorischen Freiheit und Fantasie zu gewähren. Wir hören die Bandbreite des Gitarristen John Parricelli: von der nylonsaitigen Zartheit des „Tango Magnifique“ bis zu den Casbah-artigen elektrischen Riffs von „Desert of Catanga“. Arve Henriksens Beitrag auf dem Titeltrack wird dem Hörer noch lange im Gedächtnis bleiben. Und Schlagzeuger Magnus Öströms einfühlsame Beherrschung von Timbre und Textur im ruhigen „Nikita's Dream“ ist atemberaubend.„Cloudland" belohnt die Geduld des Hörers also reichlich. Nicht zuletzt bei den vielen ganz besonders vielfältig und schön gestaltenten Endings. Nehmen wir zum Beispiel die perfekte Gelassenheit im Rallentando, der Tempoverschärfung, die den Titeltrack beschließt. Oder die rätselhaften letzten Takte von „Sacred Mind“ oder den präzisen und knackigen Abschluss von „Desert of Catanga“. Nur drei Beispiele für die sorgfältige, durchdachte Arbeit der Co-Produzenten, die während der gesamten Entstehungszeit des Albums als harmonisches Kreativteam wirkten: Cæcilie Norby, Magnus Öström und Danielsson selbst.In jeder Hinsicht erinnert dieses Album daran, dass kreative Prozesse Zeit brauchen, um zu reifen. Dass sich dies aber am Ende umso mehr lohnt. © ACT Music 
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Jazz - Erschienen am 25. September 2020 | ACT Music

Hi-Res Booklet
Über Einsamkeit zu grübeln ist manchmal leichter, wenn man… einsam ist? So stellt sich Michael Wollny auf Mondenkind vor. Nicht ganz so einsam im Grunde genommen, weil er dabei von so prominenten Figuren wie Alban Berg, Rudolf Hindemith, Sufjan Stevens, Tori Amos und der kanadischen Gruppe Timber Timbre umgibt. Wenn der deutsche Pianist Stücke dieses facettenreichen Castings aus den vergangenen Jahrzehnten neu interpretiert, spielt er auf seine typische, immer schon recht offene Art und Weise mit Gedanken rund um die Einsamkeit. Den Höhepunkt bilden seine Eigenkompositionen, denen zwei Drittel dieses Soloalbums gewidmet sind, mit dem er auch Klangforschung betreibt. Und zwar mit dem Klang seines Instruments. Jenem Klang im Berliner Teldex Studio, wo er im April 2020 die Einspielung gemacht hat. Aber er stellt sich auch Fragen zu seinem Bezug zu klassischer Musik, der im Mittelpunkt dieser schönen Platte steht und wie eine Reise ins Innere anmutet. © Max Dembo/Qobuz
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Funk - Erschienen am 28. Mai 2021 | ACT Music

Hi-Res Booklet
Es steht groß auf dem Cover: Funk ist meine Religion! Der Posaunist aus dem kühlen Norden könnte auf dem 11. Album mit seiner Funk Unit nicht deutlicher sein. An der Spitze seiner 1994 gegründeten, strahlenden Groove-Maschine entfacht Nils Landgren einen ungesüßten Funk, der sich ebenso auf das Erbe von Herbie Hancock aus der Headhunters-Ära wie auf das von Fred Wesleys J.B.s und Maceo Parker beruft. Wie so oft bei Landgren führen Posaunen (seine eigene) und Saxophone (das von Jonas Wall) von Anfang bis Ende durch das Programm. Und weil es hier um Funk geht, ist auch das Bass/Schlagzeug-Tandem (Magnum Coltrane Price und Robert Ikiz) in einer Pole Position. Vor allem in Sachen Gesang hat sich die Funk Unit gut weiterentwickelt und nimmt es mit britischen Funkern auf. Das perfekte Album, um Geist und Körper von Einschränkungen und Ausgangssperren zu befreien. © Clotilde Maréchal/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 27. Februar 2015 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Als Bandleader so wandlungsfähig wie als Drummer, entführt Wolfgang Haffner jetzt in die (Spät-) 1950er-Jahre. „Kind Of Cool“ evoziert Cool Jazz und „Kind Of Blue“, und so geht’s los mit einem „Freddie Freeloader“-artigen Original („Hippie“) sowie „So What“ – einer doppelten Reverenz also an das Jahrhundertalbum von Miles Davis. Es folgen weitere Songikonen des Cool Jazz („Autumn Leaves“, „My Funny Valentine“, „Django“). Gedämpfte Trompete, Altsax, Vibraphon: Klanglich oszilliert Haffner zwischen Davis, Paul Desmond und dem Modern Jazz Quartet, mischt aber die Parameter neu und bittet Max Mutzke zum Blues. © Klostermann, Berthold / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 19. Februar 2021 | ACT Music

Hi-Res Booklet
Dieses in audiophiler Pracht im Rahmen der Reihe „Jazz at Berlin Philharmonic“ aufgenommene Live-Album strotzt vor Geschichte(n). Denn schon 1976 hatten die Gitarristen Larry Coryell und Philip Catherine in dem Scharoun-Bau als Duo für Furore gesorgt. Dass ihr Auftritt vom 24. Januar 2017 dort mit dem sprechenden Titel „The Last Call“ nun vorliegt, ist ein großes Glück. Vor allem für Fans von Larry Coryell, denn der starb wenig später, am 19. Februar 2017, in New York an Herzversagen. Wie wirkmächtig die Partnerschaft von Larry Coryell und Philip Catherine war, zeigen gleich die ersten Takte ihres Openers. Dürfte doch jeder sofort „Miss Julie“ erkennen, deren mitreißende Erscheinung 1977 maßgeblich dazu beitrug, dass die Studio-LP „Twin House“ der beiden Gitarristen zum durchschlagenden Erfolg wurde. Der lässig groovenden, dabei rhythmisch vertrackten, erinnerungsseligen Ohrwurmmelodie folgt prompt der zweite Track des legendären Albums, „Homecomings“ des unverwechselbaren Philip Catherine, der nun die Führung in den blitzschnell wechselnden Dialogen übernimmt. Dann verwandeln die beiden betörend fingerfertig Luis Bonfás berühmten Bossa Nova „Manhã de Carnaval“ in eine kleine Kostbarkeit, um sich im Anschluss an Coryells „Jemin-Eye’n“ für neue Begegnungen aufzusplitten. Erst lotet Catherine mit Jan Lundgren am Flügel den Gershwin-Klassiker „Embraceable You“ delikat swingend aus, dann liefert der Bassist Lars Danielsson mit „Bags’ Groove“ ebenjenen für Coryells zitatenreichen Saitenzauber. Zum Grande Finale begeben sich alle Mann auf die „Green Dolphin Street“, wobei Paolo Fresu hinzu- und feurig ins Horn stößt. Eine coole Jamsession, die nach fast zehn Minuten in tosendem Applaus endet. © Thielmann, Sven / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 27. September 2004 | ACT Music

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz Referenz
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Jazz - Erschienen am 26. Februar 2021 | ACT Music

Hi-Res Booklet
Man kennt Joachim Kühn als Teil zahlloser Formationen und spannender Projekte. Auf seinem neuesten Album Touch the Light erleben wir den deutschen Pianisten nun in sich gekehrt und mit nichts und niemanden beschäftigt als mit sich und seinem Klavier. Ein intimes Balladen-Album, das nach dem Licht greift. Neben Jazz-Interpretationen von bekannten Pop-Songs wie Princes Purple Rain, Bob Marleys Redemption Song, Eddie Cooleys Fever sowie Themen aus Jazz und Klassik wie Bill Evans' Peace Piece oder Beethovens Allegretto aus der 7. Sinfonie beschert uns Joachim Kühn auch Eigenkompositionen. Der deutsche Jazz-Pianist, der wohl zu den international erfolgreichsten seiner Generation zählt, hat das besondere Jahr 2020 und die damit einhergehende Abgeschiedenheit genutzt, um ein Album zu schaffen, das, mit Blick auf seine Vorgänger, überraschend introvertiert wirkt. Musikalisch gewinnt die Melodie über die Improvisation und die Emotion über das große Spektakel. Und passenderweise erscheint das Album nun zu Beginn dieses neuen Jahres 2021 mit einem zuversichtlichen Titel, das zum Licht am Ende des Tunnels weist und über dessen Titelstück Joachim Kühn selbst sagt: „Hier steckt eine Menge Liebe drin. Und Freude.“ © Qobuz
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Jazzgesang - Erschienen am 22. März 2013 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Le top 6 JAZZ NEWS - Qobuzissime - Qobuz Referenz - Hi-Res Audio - Sélectionné par Ecoutez Voir
Sängerinnen, die es vermögen, ein ganzes Genre wachzurütteln, sind selten. Diana Krall und Norah Jones waren solche Ausnahmeerscheinungen und haben dem Jazzgesang einen neuen Stempel aufgedrückt. Auch die Koreanerin Youn Sun Nah ist solch ein Phänomen. In den letzten Jahren und vor allem mit den beiden ACT-Alben „Voyage“ (2009) und „Same Girl“ (2010) hat sie die Musikwelt im Sturm erobert.„Ein Wunder“, „Ganz große Kunst“, „Bezaubernd“ oder „Weltklasse-Gesang“ befand auch die hiesige Presse, binnen zweier Jahre bekam Nah ihren mittlerweile vierten „Korean Music Award“, den Publikumspreis des BMW Welt Jazz Awards und den ECHO als Jazz-Sängerin des Jahres international. In Frankreich, ihrer zweiten Heimat, war „Same Girl“ das meistverkaufte Jazzalbum des Jahres 2011, Nah erhielt unter anderem den „Prix Mimi Perrin du Jazz Vocal“ als Sängerin des Jahres, vom führenden Magazin Jazzman gar den „Choc de l'annee 2012“ als Künstlerin des Jahres, und vom Kulturminister die Adelung zum „Chevalier de l‘Ordre des Arts et des Lettres“, womit sich Nah in illustrer Gesellschaft unter anderem von David Bowie, Dee Dee Bridgewater oder Dustin Hoffman befindet.Was aber ist das Geheimnis dieses beispiellosen Erfolgs? Das neue Album „Lento“ gibt Antwort, bündelt es doch, wie unter einem Brennglas, Youn Sun Nahs einzigartige Stärken. Da ist zuallererst der selbstverständliche Zugriff auf von den unterschiedlichsten kulturellen wie musikalischen Quellen gespeistes Material. Außer beim Jazz oder bei Jazz affinem bedient sich Nah respektvoll, aber sehr freimütig bei Chanson, Pop oder Folk – so auch wieder auf „Lento“: Neben Eigenkompositionen der Sängerin und ihrer Bandmitglieder findet sich eine hauchzarte Version des koreanischen Volksliedes „Arirang“, ebenso wie „Hurt“ von den Dark-Rockern Nine Inch Nails und Stan Jones' „Ghost Riders In The Sky“, ein vor allem von Johnny Cash berühmt gemachter County-Klassiker.Erstmals verarbeitet Nah auch ein Werk der europäischen Klassik: Alexander Skrjabins Prelude op. 16 Nummer 4 in e-Moll, dessen Tempobezeichnung „Lento“ nicht ohne Grund den Albumtitel inspirierte. Sie gibt den Tenor vor für einen intimen, stimmungsreichen, in sich ruhenden musikalischen Kosmos. Es sind die ruhigen und langsamen Momente, aus denen Youn Sun Nah ihre ganze Ausdruckskraft entwickelt, ob sie Stücke wie „Full Circle“ als hauchzarte Chansons anstimmt, zu sich bis zum Herzzerreißen steigernden Klagen auftürmt wie bei „Lament“ oder artistische Unisono-Vokalesen abfeuert wie bei „Momento Magico“.Deutlicher denn je wird auf „Lento“, wie Youn Sun Nahs Gesangsstil das Material wie ein Katalysator harmonisiert. Es ist ihre Präzision bei Intonation und Phrasierung, ihr unvergleichliches Timing und ihr kristalliner Glanz, durch welche aus minimalistischen Formen höchste Eleganz, mystischer Zauber und tiefes Gefühl entspringen. Das verlangt höchst filigrane und aufmerksame Begleiter, und so war das Erfolgsteam von „Same Girl“ auch für „Lento“ erste Wahl: Nahs langjähriger Duett-Partner Ulf Wakenius an der Gitarre, der Bass-Streichler Lars Danielsson und der feinsinnige Perkussionist Xavier Desandre-Navarre. Eine neue Stimme kommt freilich hinzu: Der französische Akkordeon-Zauberer Vincent Peirani. Zwei Titel auf „Lento“ stammen aus seiner Feder, und auch sonst scheinen seine Variationen und Einfälle genau wie bei Youn Sun Nah einer inneren Stimme zu entströmen, weshalb die beiden perfekt harmonieren.Mit ihrer individuell artikulierten Universalität ringt Youn Sun Nah dem traditionellen Jazzgesang eine neue Note ab. Originell und eigenwillig, dabei scheinbar ganz unangestrengt, eröffnet sie dem Hörer höchst reizvolle Räume. Und ist damit die aktuell vielleicht überzeugendste Repräsentantin eines Jazz, der, stilistisch aufgefächert, das ganze Spektrum professioneller Kunstmusik einverleibt. © ACT Music
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Jazz - Erschienen am 26. März 2021 | ACT Music

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„Ich habe mich nach musikalischer Entschleunigung gesehnt“, sagt David Helbock, als er über sein neues Trio mit Arne Jansen und Sebastian Studnitzky spricht. Was er meint, wird klar, wenn man auf sein vorheriges Projekt zurückschaut, Random Control: „Mit unzähligen Instrumenten haben wir hier hantiert, sie während der Stücke mehrfach gewechselt und viele Noten gespielt. Das war oft ziemlich wild.“ Und das neue Trio? „Da geht es darum, Stimmungen zu kreieren und um Emotionen. Emotionen sind das wichtigste in der Musik.“Es gibt aber noch weitere Unterschiede. Hatte sich der österreichische Pianist für seine früheren Projekte stets mit Musikern aus seiner Heimat umgeben, hat er sich nun mit Gleichgesinnten aus Berlin zusammengetan, die wie Helbock in der Jazz-Hauptstadt gestrandet sind. Jansen stammt ursprünglich aus Kiel. Das gelassene norddeutsche Gemüt hört man seinem Spiel an: „Arne ist immer total auf die Musik fokussiert. Er ist ein sehr einfühlsamer und feinsinniger Spieler.“ Studnitzky kommt ursprünglich aus dem Schwarzwald. Helbock liebt an ihm besonders den „luftigen Ton“ und den Farbenreichtum seiner Trompete. Wie fügt sich das zusammen? „Wir alle drei sind Melodie-Spieler. Wir wissen aber auch, wann man sich zurücknehmen sollte, um dem anderen Raum zur Entfaltung zu geben.“Es wäre aber ein Trugschluss, den elegischen Sound des Albums auf die Corona- Pandemie zurückzuführen, während der es eingespielt wurde. Bereits ein ganzes Jahr vor der Aufnahmesession haben Helbock und Produzent Siggi Loch das Projekt geplant und Ideen ausgetauscht.Lochs Faszination für den Cool Jazz der 1950er Jahre und „wie er wieder ein breiteres Publikum für den Jazz fand“ waren der Motor zur Entstehung des Albums. Und so finden sich in der Musik zahlreiche Referenzen und Verbindungen zu dieser Zeit. Trotzdem verharren die drei Protagonisten nicht in Nostalgie, sondern schaffen eine moderne Übersetzung der Cool-Ästhetik in die Jetztzeit.Obwohl die Stimmung von „The New Cool“ vornehmlich lyrisch und schwebend ist, ist doch die Palette an Ausdrucksweisen auf dem Album überraschend breit. So steht das filigrane Pianointro von „I Feel Free“ in starkem Kontrast zu der hymnischen Steigerung, die das Trio bei „Angel Eyes“ erreicht. In seinen Kompositionen erzählt Helbock musikalische Geschichten: Die “Hymn for Sophie Scholl” ist berührend-elegisch und „Truth“ hätte auch als Soundtrack in einem Film seine Berechtigung. Zum ersten Mal hat Helbock auch auf ein Stück („Surrounded by the Night) seines langjährigen Lehrers, dem amerikanischen Pianisten Peter Madsen, der ausgiebig mit Stan Getz tourte und auch Maria Schneider unterrichtet hat, zurückgegriffen.Helbock wurde inspiriert vom innovativen Spielkonzept eines Lennie Tristanos. Die Verbundenheit mit diesem Cool-Jazz-Helden sitzt tief. Es sei die Aufgabe des Jazzmusikers, zu fühlen, hat dieser seinerzeit gepredigt. Eine Maxime, die sich Helbock, Jansen und Studnitzky auf „The New Cool“ zu Herzen nehmen: Hier kommt die Musik tief aus dem Innersten der Akteure. Es ist eine ganz natürliche Art des Musizierens, wo es nur darum geht, zu Sein. © ACT Music
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Jazz - Erschienen am 30. August 2019 | ACT Music

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Jazz - Erschienen am 29. September 2017 | ACT Music

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Jazz - Erschienen am 28. August 2020 | ACT Music

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Noch ein Beatles-Album? Als der schwedische Gitarrist Ulf Wakenius mit dem Vorschlag kam, eine Hommage an Paul McCartney einzuspielen, war Produzent Siggi Loch zunächst skeptisch.Gibt es doch bereits allzu viele Interpretationen der unsterblichen Beatles-Melodien. Doch die Leidenschaft, mit der Wakenius für eine Hommage an eines seiner Idole brannte, vor allem aber das Dreamteam und Allstar-Trio, das er mit Lars Danielsson und Magnus Öström dafür an den Start brachte, überzeugten Loch schließlich. Aber bei der Titelauswahl sollten Facetten McCartneys gezeigt werden, die nicht allzu bekannt sind. Und so erinnerte sich Loch an die Anfänge der Beatles, die er selbst hautnah miterlebt hatte. 1962 sah er mehrere Auftritte der Beatles im Hamburger Star-Club, wo ihre Weltkarriere bekanntlich begann. Der Höhepunkt ihrer Konzerte dort war stets Bobby Scotts Broadway-Song „A Taste of Honey“, gesungen von McCartney. So durfte diese Nummer bei einem „Tribute to Paul McCartney“ nicht fehlen, am Ende wurde sie sogar titelgebend. Ebenso klar war, dass auch weniger bekannte Stücke aus der „Wings“-Periode dabei sein mussten. Die zwölf sorgsam ausgewählten Titel decken nun chronologisch wie stilistisch ein breites Spektrum des Schaffens von McCartney ab. Natürlich auf eine einzigartige, nie gehörte Weise, sind die drei, die hier ihrem Vorbild ein Denkmal errichten, doch jeder für sich selbst unverwechselbare Stilisten.Bei Ulf Wakenius ist es die Quersumme seiner reichen Erfahrungen, angefangen mit früher Rock-Leidenschaft über den klassischen Modern Jazz in der Zusammenarbeit mit dem Bassisten Nils-Henning Ǿrsted Pedersen wie in den zehn Jahren als Mitglied des Oscar Petersen Quartet bis zur Begleitung herausragender Pop-Jazz-Sängerinnen wie Youn Sun Nah und den eigenen, die üblichen Spielweisen und Ausdrucksformen der Gitarre sprengenden Projekten. Seine besondere Einfühlungs- und Gestaltungskraft hat er auch bereits bei Hommagen an Keith Jarrett und Esbjörn Svensson bewiesen. Nils-Henning Ǿrsted Pedersen ist das Bindeglied zwischen Wakenius und Lars Danielsson, die als zwei der führenden europäischen Jazzer mittlerweile oft zusammengearbeitet haben. Auch Danielsson hat in seiner 40-jährigen Karriere seine Bandbreite stetig erweitert, ob als Begleiter zahlloser Größen von Trilok Gurtu bis zu Charles Lloyd wie mit seinem eigenen Allstar-Quartett oder den gemeinsamen Projekten mit dem polnischen Pianisten Leszek Moźdźer oder Cæcilie Norby.Magnus Öström wiederum hat inzwischen hinlänglich bewiesen, dass er nicht nur auf ewig der Drummer der Jahrhundertband e.s.t. bleiben wird, sondern mit seinen eigenen Projekten auch die Brücke zum Progressive Rock oder völlig eigenwilligen Bands wie Gentle Giant schlagen kann. Nicht zuletzt durch seine Meisterschaft an den Besen und seinen ganz eigenen Sinn für Pausen.So höre man auf „A Taste of Honey“ nur einmal den federnden Groove, den Öström „Maybe I’m Amazed“ mitgibt. Ein Power-Stück, das die große Bandbreite der Interpretationen und die ernsthafte Vertiefung in die Vorlagen veranschaulicht.Bei „Blackbird“ etwa, einem der liedhaftesten Songs der Beatles überhaupt, stellt Wakenius‘ „singende“ Gitarre so manche Vokal-Version in den Schatten, und die feine Rhythmusarbeit seiner Begleiter kitzelt einen bislang unerhörten Swing aus dem Stück. Aus „My Funny Valentine“ streichen die drei das „funny“ und verleihen ihm stattdessen eine sehnsuchtsvolle Tiefe – unter anderem mit einem ergreifenden Bass-Solo von Danielsson.  Ebenso wunderbar reduziert und zur melancholischen Ballade umgeformt erklingen „You Never Give Me Money“ und das zwischen der herzzerreißend romantischen Melodie und den angerissenen Licks und abgedämmten Bässen changierende „Besame Mucho“. Mit dem Latin-Klassiker von Consuelo Velasquez beschloss Paul McCartney einst die Auftritte der Beatles im Liverpooler Cavern Club, wie Loch seinerzeit mitbekam. So gehörte auch dieses Stück für ihn unbedingt zu einer McCartney-Hommage. Im Finale furioso schließlich verwandelt Wakenius „Eleanor Rigby“, das vielleicht am häufigsten von Jazzer adaptierte Beatlesstück, in eines seiner so extrem druckvollen und bis in jede Note mit Spannung aufgeladenen Zauberstückchen a la „Momento Magico“.Wie also schon Paul McCartney, ob mit den Beatles oder den Wings, einst die Lieblingssongs seiner Vorbilder zu seinen eigenen machte, so ziehen nun Wakenius, Danielsson und Öström dessen unsterbliche Stücke in ihre musikalische Vorstellungswelt. Laden sie mit ihren Gedanken und Gefühlen auf und verschaffen dieser wunderbaren schwedische Hommage an den britischen Sir Paul McCartney so ein zeitloses Eigenleben. © ACT Music
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Jazz - Erschienen am 25. August 2017 | ACT Music

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Der Titel gibt den Ton an: Auf Kind Of Spain ist Wolfgang Haffners Blick natürlich in die Richtung der iberische Halbinsel gerichtet. In Begleitung des Pianisten Jan Lundgren, des Trompeters Sebastian Studnitzky, des Gitarristen Daniel Stelter, des Vibraphonisten Christopher Dell und des Bassisten Lars Danielsson verbindet der bayerische Schlagzeuger Jazz mit traditioneller spanischer Musik und zeigt dabei Intelligenz und Geschmack. Er liefert hierbei vor allem eigene Kompositionen aber auch Neuinterpretationen wie die des nicht zu umgehenden Concierto de Aranjuez von Rodrigo. Nach einer schönen Anekdote an den Cool Jazz der 50er mit Kind Of Cool im Jahre 2015 greift Haffner auch hier auf eine rein akustische Formation zurück, deren Improvisationen niemals zu geschwätzig sind und die eine beeindruckende Raffinesse an den Tag legt. Ein sehr schönes Album, das die reiche Diskografie des Musikers noch zusätzlich aufwertet. © CM/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 28. August 2020 | ACT Music

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Hinweis zur Soundqualität: Der Großteil der Tracks liegt in 24-Bit 96 kHz vor. Beim Download wird Ihnen für das Album standardmäßig die niedrigste Sampling Rate (44,1 kHz) der auf dem Album befindlichen Tracks angezeigt. Die Tracks werden jedoch stets in der bestmöglichen Qualität und mit der bestmöglichen Sampling Rate heruntergeladen, in der sie auf dem Album vorliegen. Musik erleben – Klang vergleichenEin Muss für den audiophilen Klangliebhaber und Hifi-Fan! Die STEREO Hörtest-Edition Vol. IV "Visions of Jazz" bietet acht exzellente Tonaufnahmen in drei Formaten: Vinyl, CD und 24bit High Resolution WAV-Files. Genießen Sie eine audiophile Exkursion in perfekter Klangqualität: Die 180 Gramm-LP, geschnitten in Half-Speed, erfüllt höchste Ansprüche an die Pressung und macht die Qualität des Plattenspielers hörbar. Vergleichen Sie die Eigen- und Andersheiten der Vinyl mit den Stärken einer herkömmlichen CD oder lassen Sie sich von der Klangqualität der 24Bit-Welt verwöhnen. Für dieses Hörerlebnis hat das Label ACT ausgewählte aktuelle Tonaufnahmen von namhaften Künstlern ausgewählt, die nach höchsten Maßstäben aufgenommen und produziert wurden und so keinen Wunsch nach perfekter Klangqualität und Hörgenuss offenlassen. Unter dem Motto „Visions of Jazz“ lassen Musiker wie Nils Landgren, Michael Wollny, Kadri Voorand oder auch Joachim Kühn ein facettenreiches Kaleidoskop des aktuellen Jazz entstehen.Alle vertretende Künstler: Nils Landgren & Jan Lundgren, Gregoire Mairet with Romain Collin & Bill Frisell, Wolfgang Haffner feat. Ulf Wakenius & Christopher Dell, Michael Wollny & Emile Parisien, Paolo Fresu & Lars Danielsson, Kadri Voorand & Mihkel Mälgand, Andreas Schaerer & Hildegard Lernt Fliegen feat Vincent Peirani sowie Joachim Kühn & Mateusz Smoczynski.Sie können Die Stereo Hörtest Edition IV auf den Internetpräsenzen des Magazins Stereo (www.stereo.de), des Labels Act (www.actmusic.com) sowie in gängigen Onlineshops in physischer Form (Schallplatte + CD) erwerben und die digitale Version anschließend kostenlos bei uns herunterladen.
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Jazz - Erschienen am 22. August 2014 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4 étoiles Classica
Ausnahme-Drummer Manu Katché markiert seinen Labelwechsel mit einem Live-Querschnitt durch das Repertoire der vier Alben, die er für ECM aufnahm. Die Stücke sind kaum länger ausgespielt als die Studioversionen, statt um exzessives Solieren geht es um Dichte und Farbe, Energie und Zusammenspiel. In Katchés „Orgelquartett“ hat Nils Petter Molvær dem Italiener Luca Aquino Platz gemacht, der sich mit Tore Brunborg die Themen teilt, etwa Ohrwürmer wie „Clubbing“, das arg an den Standard „Cherokee“ erinnert. Ein fünfminütiges Drum-Solo gönnt sich der Leader, und allein der Sound seiner Felle macht süchtig. Das Publikum bringt er am Ende zum Singen. © Klostermann, Berthold / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 30. April 2021 | ACT Music

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Die wilden Tiere sind los! Ende 2019, ein paar Monate bevor weltweit der Vorhang fiel, haben sich der Pianist Michael Wollny (hier ausschließlich elektrisch), der Saxophonist Émile Parisien, der Bassist Tim Lefebvre und der Schlagzeuger Christian Lillinger in Berlin, ohne Bedienungsanleitung und GPS im Club A-Trane in Klausur begeben. Während acht Sets dialogisieren diese vier faszinierenden Koryphäen des zeitgenössischen Jazz miteinander, provozieren, schlagen, umarmen, umklammern und messen sich... Die Musik, die in diesem Berliner Ring entsteht, ist zugleich Jazz, Elektro, Krautrock, Free und Progressive. Mit Hilfe des Rockproduzenten Jason Kingsland (Kaiser Chiefs, Band of Horses, Belle and Sebastian) haben sie fast 8 Stunden Live-Aufnahmen auf 45 Minuten Studiomaterial zusammengeschnitten. Das Ergebnis ist faszinierend. Natürlich ist dieses XXXX nicht so eingänglich wie Petite fleur von Sidney Bechet. Aber dennoch wird man von diesem lebhaften und verrückten Austausch, von der Energie der vier Musiker, die nie in der Selbstzufriedenheit eines Insider-Jams versinken, in den Bann gezogen. Nichts für schwache Nerven! © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz Fusion & Jazzrock - Erschienen am 30. Juni 2017 | ACT Music

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Wie eine glänzende Groove-Maschine, so brennt der Funk der Einheit unter Nils Landgren mit virtuosestem Jazz-Funk. Eine international anerkannte Gang, die für dieses zehnte Album einen Gast einlädt: den Gtarristen Ray Parker Jr., Experte des Funks aus Detroit, mit einem Lebenslauf, der so lang ist wie die chinesische Mauer und auf der man Stevie Wonder, Rufus und Chaka Khan, Aretha Franklin, Bill Withers, Michael Henderson, Jean-Luc Ponty, Boz Scaggs, Herbie Hancock, Tina Turner, Diana Ross und selbst den Soundtrack zu Ghostbusters treffen kann. Ein weiterer Grund, der ebenfalls zu diesem Unbreakable geführt hat: der Trompeter Randy Brecker. Und so wird eine bereits virtuose Gang (Magnum Coltrane Price am Bass, Andy Pfeiler an der Gitarre, Jonas Wall am Saxofon, Petter Bergander am Keyboard und Robert Ikiz am Schlagzeug) noch verstärkt, indem der schwedische Posaunenbläser das Ganze dirigiert. Unbreakable schlängelt sich mit vollstem Wohlbefinden im Slalom zwischen Fusion-Jazz, purem Funk, Soul und Rock, indem dabei besonders auf die vokalen Partien Acht gegeben wird und die alten Klassiker dabei nicht vergessen werden (wunderbar sind die neuen Versionen von Just a Kiss Away von Allen Toussaint oder Rockin´After Midnight von Marvin Gaye!). Ganz sicher werden es die Liebhaber von muskulösen Bässen und brennenden Brass-Sections mögen! © CM/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 1. Februar 2019 | ACT Music

Hi-Res
Freuen Sie sich auf das Gipfeltreffen des europäischen Jazz und tauchen Sie ein in die Welt des renommierten deutschen Jazz-Labels ACT mit diesem Sampler, den Sie nur bei Qobuz zum Streaming und Download finden. Erleben Sie eine Kompilation aus feinstem Jazz mit Nils Landgren, Esbjörn Svensson Trio, Michael Wollny, Paolo Fresu, Viktoria Tolstoy, Joachim Kühn und vielen mehr!
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Jazz - Erschienen am 25. Januar 2019 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Das erste Mal war es im Jahre 2007, da hieß es Mare Nostrum und war einfach wunderbar. Es ist also kein Wunder, dass Paolo Fresu, Richard Galliano und Jan Lundgren 2016 ein weiteres Mal mit einem Mare Nostrum II aufwarteten. Diese Platte war genauso herrlich wie die erste und damit präsentierten der sardinische Trompeter, der französische Akkordeonist und der schwedische Pianist erneut einen stimmungsvollen, äußerst raffinierten Jazz voller Poesie, darunter auch neuinterpretierte Werke von Satie und Monteverdi… Da aller guten Dinge drei sind, kommt jetzt Schweden an die Reihe, um die Trilogie mit dem dritten Album zu vervollständigen, nachdem das erste in Italien und das zweite in Frankreich eingespielt worden war. Mitten im Winter des Jahres 2019 bieten uns Fresu, Galliano und Lundgren mit dem Album III also wieder Eigenkompositionen und kombinieren sie mit zwei neu interpretierten Soundtrack-Themen: Michel Legrands The Windmills of Your Mind aus dem Film Thomas Crown ist nicht zu fassen von Norman Jewison und Quincy Jones‘ Love Theme from The Getaway aus dem Film Getaway von Sam Peckinpah. Ihr Zusammenspiel gipfelt in noch nie dagewesenem, musikalischem Reichtum. Das Gefühl von Weite wird noch spürbarer. Genauso wie das um ein Vielfaches gesteigerte Klangreichtum ihrer Improvisationen. © Clotilde Maréchal/Qobuz

Das Label

ACT Music im Magazin
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