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Die Alben

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Jazz - Erschienen am 29. Januar 2021 | ACT Music

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Jazz - Erschienen am 25. September 2020 | ACT Music

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Das ist eigentlich ein klassisch besetztes Trio: Klavier, Geige und Cello. Und es kommt hier tatsächlich besonders wohlfühlig daher. Es wurzelt klar im Jazz und greift doch weiter aus – jenseits aller Kategorisierung. Vor zwei Jahren traf Geigenvirtuose Adam Baldych den Cellisten Vincent Courtois und den Pianisten Rogier Telderman beim „Sound of Europe Festival“ im niederländischen Breda. Keine 24 Stunden später saßen und standen sie umjubelt gemeinsam auf der Bühne. Jetzt ist ihr erstes Studioalbum herausgekommen. Zu hören ist ein beinahe intuitives Musikverständnis, ein sinnliches Interagieren und geradezu wolkenloses Miteinander. Schon im ersten titelgebenden Song macht das Klavier mit wenigen arpeggierten Akkorden den Raum auf, die Geige setzt den klanglichen Kontrapunkt, bevor sich dunkel und satt das Cello einfügt. In wunderbarer Trioarbeit geht es weiter. Alle drei Akteure haben eigene Songs beigesteuert. Nun ist das Konzept akustischer Instrumente, die den Raum ausschreiten, nicht eben neu. Aber hier gelingt es traumhaft. Das ist vor allem Baldychs überragender Musikalität geschuldet. Die Aufnahmetechnik rückt dabei den Instrumenten auf die Pelle. Und nivelliert jeden Größen- und Lautstärkeunterschied. Tatsächlich meint man die Fasern eines jeden Bogens zu spüren. Und wenn Rogier Telderman die Tasten herunterdrückt, hört man den ganzen Körper des Flügels mit. Dass alle drei Musiker über einen klassischen Hintergrund verfügen, hört man deutlich. Möchte man ein Attribut vergeben, das diese Musik beschreibt, so ist es die Melancholie. Unter ihrer atmosphärischen Dunstglocke entdecken die drei ihr ganz persönliches Traumland. © Urbach, Tilman / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 25. September 2020 | ACT Music

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Jazz - Erschienen am 28. August 2020 | ACT Music

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Vincent Peiranis und Émile Parisiens Wege kreuzen sich Anfang der 2010er Jahre in Daniel Humairs Quartett. Der Funke springt sofort über und 2014 brennen sie mit Belle Époque eine Freundschaft auf Platte, die auf diesem wunderbar warmherzigen Abrazo nun um ein Vielfaches gewachsen ist. Ein wunderbares, aus Noten und Klängen bestehendes Miteinander, das sie uns wie einen improvisierten Tango präsentieren. Und zwar mit der allergrößten Selbstverständlichkeit, denn zwei Stücke stammen von Astor Piazzolla, dem absoluten Maestro dieses Genres. Zwei weitere exotische Genies, Xavier Cugat und Jelly Roll Morton tauchen auch noch in den Kompositionen der beiden Franzosen, des Akkordeonisten aus Nizza und des Saxofonisten aus Cahors auf, und damit erzeugt ihr gegenseitiges Verständnis eine noch nie dagewesene Energie. Mal treffen sie aufeinander, dann wiederum gehen sie einander aus dem Weg, stolpern übereinander, streiten miteinander herum, lachen und umarmen einander, lassen wieder voneinander ab... und man wünscht sich, dass sie damit nie aufhören. Obwohl Piazzolla – oder sein Tonfall – immer wie ein Kondor über ihnen kreist, haben sowohl Peirani als auch Parisien genug Erfahrung und schöpferisches Genie, um ihre ganz persönliche Note beizutragen, insbesondere auf vier Eigenkomposition. Diese herrliche im Duett entstandene Platte klingt mit einer zauberhaften, ganz unerwarteten, von Peirani mit viel Poesie arrangierten Coverversion von Kate Bushs Army Dreamers aus… "Abrazo", das heißt Kuss, Gruß, und auch Umarmung. Einen treffenderen Titel hätten sie wohl kaum finden können. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 27. März 2020 | ACT Music

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Jazz - Erschienen am 25. Oktober 2019 | ACT Music

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Exotisch, quirlig, farbenreich, mitreißend, bezaubernd. So lässt sich „Overseas“, das jüngste Album des vietnamesischen Franzosen Nguyên Lê, mit nur fünf Worten treffend charakterisieren. Was man hier in melodisch wie rhythmisch vielschichtiger Klangpracht zu hören bekommt, ist der veritable Soundtrack einer opulenten Bühnenshow, die der inzwischen 60-jährige Gitarrist mit dem Weltklasse-Jongleur und Choreografen Tuan Le („Cirque du Soleil“) im Auftrag des Musée des Confluence in Lyon konzipierte. Weshalb es sich lohnt, online nach Videos dieser Show zu suchen, die in poetischen Bildern faszinierende Stangen-, Seil- und Boden-Akrobatik neben ausdrucksstarken Tanzszenen präsentierte. Live begleitet von dem Saitenkünstler und einer kleinen Band vietnamesischer Musiker aus aller Herren Länder, die neben westlichen vor allem traditionelle Instrumente wie die stark präsente „dàn nhi fiddle“ in flirrender Intensität bedienten. Für seine Studioproduktion hat Nguyên Lê die Melange aus Jazz, Tradition, Rock, Hip-Hop, Reggae und Elektronics um weitere Instrumentalisten – so die Jazzer Cuong Vu (Trompete) oder Chris Minh Doky (Bass), aber auch vietnamesische Künstler an „dàn tran zither“ und „bamboo sáo flute“ – partiell ergänzt, was seiner stimmungsvollen Weltmusik-Spielart zusätzlichen Tiefgang verleiht. Wie radikal diese Synthese aus Ost und West ausfällt, lässt sich mangels geeigneter Kriterien kaum korrekt beurteilen. Dass Nguyên Lê aber mit unverwechselbarem Sound glänzt, goutiert man ebenso wie die treibenden Rhythmen, die der Beatbox-Artist Trung Bao mit dem Drummer Alex Tran beisteuert. So oder so kann man sich an „Overseas“ kaum satthören – nous félicitons! © Thielmann, Sven / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 30. August 2019 | ACT Music

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Jazz - Erschienen am 29. März 2019 | ACT Music

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Der polnische Geiger Adam Baldych zählt in der improvisierten Musik zu den technisch brillantesten Interpreten. Nach eigenem Bekunden flog er als junger Mann von der Musikschule, weil er den Geigenklang mit jazziger Einfärbung neu definieren wollte. Für sein aktuelles Album „Sacrum Profanum“ besann er sich wieder auf seine Anfänge und wählte Stücke aus dem Fundus mittelalterlicher Musik, der Renaissance und der Modernen Klassik. Diese Auswahl ergänzte Baldych mit eigenen Kompositionen. „Mein Ziel war, die zeitlose Schönheit der mystischen Musik und dieser exzeptionellen Komponisten einzufangen und sie in einer aktuellen musikalischen Sprache zu interpretieren“. Wie vortrefflich Adam Baldych dieses Statement einlöst, demonstriert er mit seinem Quartett in jedem Stück. Als Intro wählte er „Spem in alium“, eine Motette des britischen Komponisten und Organisten Thomas Tallis aus dem 15. Jahrhundert. Auch das nachfolgende „O virga ac diadema“ von Hildegard von Bingen und Gregorio Allegris „Miserere“ wurden von Baldych und Krzysztof Dys, dem Pianisten des Quartetts, neu arrangiert. Schon hier betören seine virtuosen Geigeneinsätze, in deren Sounds sich manchmal auch Spuren von Gypsy-Jazz einfinden. In „Miserere“ begeistert Baldychs originelles Pizzicato, und die freien Auslegungen seiner Gruppe im „Concerto For Viola And Orchestra“ der russischen Komponistin Sofia Gubaidulina dürfte etwas für Avantgarde-Fans sein. Wie exzellent sich Baldychs Quartett auf ihn einstellt, wird besonders in den Originals des Leaders deutlich. In „Repetition“ sorgen der Bassist und der Drummer für einen starken Groove, und in „Miracle Of 87’“ glänzt der Pianist solo mit feinen Motivfolgen. © Filtgen, Gerd / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 31. August 2018 | ACT Music

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NES ist Kosename der in Marseille geborenen Franko-Algerierin Nesrine Belmokh. Hier steht er für die Kollaboration dreier Musiker, die alle in Valencia leben und in der ungewöhnlichen Kombination von Stimme, Cello und Flamenco-Perkussion zu einer eigenwillig-originellen Klangsprache gefunden haben. Die wird geprägt von den Einflüssen arabisch-andalusischer Musik, denen die studierte Cellistin, die immer eine Sängerin sein wollte, auf Englisch, Französisch und Arabisch mit bewegender Eindringlichkeit Ausdruck verleiht. Wobei es das Geheimnis des Münchener Labels bleibt, dass ihr Instrumentarium als „voice & cello“ firmiert, während dem ehemaligen Agrarwissenschaftler Matthieu Saglio, der als veritabler Cellist in unterschiedlichsten Kontexten erfolgreich ist, die Kombination „cello & vocals“ attestiert wird. Meist pizzicato, aber gelegentlich auch con arco in vibrierender Intensität, zeichnet der feinfühlig auch Loops nutzende Saitenkünstler flirrend-filigrane Klangbilder hinter Nesrines schwebende Stimme, die David Gadea überwiegend mit sanftem Pulsen auf der Cachon grundiert. Dass die drei öfters die orientalische Grundstimmung verlassen, um auch World- und Pop-Einflüsse zu explorieren, nimmt man beim ersten Hören eher erstaunt zur Kenntnis. Eine vertiefende Analyse jedoch weckt leise Zweifel am Konzept. Da stehen hypnotisch-schwebende Preziosen wie „Ahlam“ in arabisch gesungener Intensität neben englischsprachigen Songs wie „Bye Bye“, dessen Multi-Layer-Singer-Songwriter-Attitüde trotz schöner Grundierung banal wirkt. Trost bietet da das chansoneske „Le Temps“, wo Nesrine Belmokhs Stimme, wie auch beim finalen „Prière“, deutlich überzeugender französische Poesie versprüht. Doch gerade diese Brüche verleihen der Musik von NES ihren Charme. © Thielmann, Sven / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 31. August 2018 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama
Behauptet man, Vincent Peirani hätte die Welt des Jazz-Akkordeons wachgerüttelt, so ist das eine ziemliche Untertreibung… 2015 befreite sein Album Living Being das Schifferklavier einmal mehr von den alten Klischees. „Ich wollte meine eigene Gruppe gründen, innerhalb der ich mich in einem vertrauten Rahmen befinden wollte“, erklärte damals der Akkordeonist. „Ich wollte das Gefühl haben, eine ‚Familie‘ um mich zu haben. Deshalb wandte ich mich an vier Musiker, langjährige Freunde“. Peirani wandte sich natürlich an Emile Parisien, seinen Partner beim Duo Belle Epoque, und außerdem an den Bassisten Julien Herné, den Schlagzeuger Yoann Serra und den Keyboarder Tony Paeleman… Mit Peiranis Kompositionen und Coverversionen von Michel Portal und Jeff Buckley wurde dieses Living Being zu einem unglaublich organischen Labor. Zu einem Spielplatz, auf dem diese jungen Musiker den manchmal zwischen Komposition und Improvisation, klassischen Harmonien und Jazz-Rhythmen bestehenden Graben überbrücken. Vincent Peiranis Kompositionsweise kann ergreifend und voller ausgelassener Fantasie sein, aber auch überraschend und unergründlich. Der Akkordeonist gehört einer Generation an, die sich an so vielen musikalischen Quellen labt, sodass der Grund für diese Komplexität verständlich scheint. Das drei Jahre später zusammen mit denselben Weggefährten entstandene Living Being II (Night Walker) ist ebenfalls verdammt komplex. Auch hier frönt Peirani seiner Leidenschaft und bietet ein sehr kontrastreiches Repertoire, indem er neben seinen acht Kompositionen vier Coverversionen unterbringt: Bang Bang von Sonny Bono, What Power Art Thou, einen Auszug aus Purcells King Arthur und zwei Hits von Led Zep, Kashmir und Stairway To Heaven. Seine Methode, mit der er diese übrigens atypischen Neufassungen erarbeitet, ist faszinierend. Genauso wie die Art, mit der sich sein Instrument die Partituren von Jimmy Page und Robert Plant aneignet. Living Being II (Night Walker) ist vor allem der Beweis für eine geglückte Gruppe, deren Geheimnis in der Komplizenschaft liegt. Mehr gegenseitige Übereinstimmung wäre nicht möglich. © Max Dembo/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 26. Januar 2018 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - 5 Sterne Fono Forum Jazz
Liebe und Frieden. Das Motto des Albums von Joachim Kühn ist klar. Zusammen mit seinem im Jahre 2015 gegründeten Trio, bestehend aus dem Schlagzeuger Eric Schaefer und dem Kontrabassisten Chris Jenning, scheint der 73-jährige deutsche Pianist ein neues Spielfeld gefunden zu haben, auf welchem vor allem seine Melodien im Mittelpunkt stehen. Kühn, der eher in die Kategorie der Avantgarde- bzw Free-Musiker gehört und der Konventionen sein Leben lang von sich gewiesen hat, gleitet hier natürlich nicht in die Dunklen einer einseitigen und aalglatten Musik ab. Im Gegenteil. Neben relativ kurzen Themen lässt er seine Improvisationen aufatmen und nimmt sich die Zeit, mit dem Raum und mit der Ruhe zu spielen. Diese Themen sind fast alle Eigenkompositionen, bis auf Ausnahmen von Werken der Doors (The Crystal Ship), von Moussorgski (Das alte Schloss, Auszug aus Bilder einer Ausstellung) und von Ornette Coleman (Night Plans). Bereits auf der ersten Platte des Trios aus dem Jahre 2016, Beauty & Truth, konnte man eine eher ungewöhnliche Seite Kühns entdecken. Auf Love & Peace scheint er einen inneren Frieden gefunden zu haben, die seine Musik noch berührender macht. © MD/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 29. September 2017 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Sonntagmorgen? Kirchenglocken rufen zum Hochamt? Nicht ganz. Für Marius Neset klang es eher nach Neujahrsgeläut, als ihm der Einfall zu jenem Motiv kam, das sein treffenderweise „Circle of Chimes“ genanntes Album eröffnet. Glockenartige Klänge spielen öfters eine Rolle. Gerade so, als schließe sich ein Kreis, läuten sie das Werk ein und leiten hinaus. Denn als „Werk“ sollte man es hören, nicht bloß als Abfolge von Stücken. Es geht zurück auf einen Kompositionsauftrag für ein Neujahrskonzert in der Kölner Philharmonie – womit der Norweger nach eindrucksvollen Einspielungen mit dem Trondheim Jazz Orchestra („Lion“, 2014) und der London Sinfonietta („Snowmelt“, 2016) wieder eher als Komponist für seine Band gefragt war. Als Instrumentalist zauberte Neset im Juni Wayne Shorter und Sting ein Lächeln ins Gesicht, als er bei der Verleihung des Polar Music Prize an diese beiden Stars „Beauty and the Beast“ (Shorter) auf dem Sopran spielte und bei „It’s Probably Me“ (Sting), gesungen von Gregory Porter, ein Tenorsolo blies. Sein wahres Format aber zeigt sich, wenn er mit eigener Band seine eigene Musik realisiert. Hier erweitert er sein Quintett um Flöte, Cello und Gitarre, wobei Schwester Ingrid mehrerlei Flöten, Lionel Loueke außer E- und Akustik- auch Synthie-Gitarre spielt und mit seinem unverwechselbaren, wortlosen Gesang betört. Beim Schlagwerk gesellen sich zu Vibes, Marimba und Drumset auch Pauken, Gongs und, fürs Geläut, Röhrenglocken – insgesamt ein ansehnliches Arsenal an Farben und Klangkombinationen. Entsprechend vielfältig die Formen und Abläufe, die Neset entwickelt. In langen, mehrteiligen Stücken voller Stimmungswechsel schafft er komplexe Texturen, aber eingängige Melodien und Motive. Vieles greift ineinander, immer gibt es Raum für Besinnliches oder funky Grooves. Und für souveränes Saxofonspiel sowieso. © Klostermann, Berthold / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 25. August 2017 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Die Botschaft ist klar formuliert: Ängste und Sehnsüchte unserer Zeit will diese Musik aufgreifen. Vor allem aber: „I wish for my music to carry the message of Love and Beauty”, so der polnische Geiger Adam Baldych. Liebe und Schönheit also als Gegengift gegen die Schlechtigkeit unserer Wirklichkeit? Tatsächlich ist die Musik pathetisch, bisweilen schluchzend-melancholisch, manchmal einfach nur schön. Dabei spielt der programmatische Albumtitel „Brothers“ eine tragende Rolle; steht für Baldych die Interaktion der Musiker doch allgemein für ein besseres Verständnis der Menschen untereinander. Zum zweiten Mal nach dem Album „Bridges“ hat sich der Geiger hier mit dem Helge Lien Trio zusammengeschlossen. Wieder ist es ein Fest der Sinne. Nicht umsonst hat sich der norwegische Pianist – einst Schüler von Michail Alperin – nicht nur in Jazzkreisen einen Namen gemacht. Zum Quartett stößt bei manchen Stücken Saxofonist Tore Brunborg hinzu – auch er ist eine Bereicherung. Baldychs Musik surft durch die Genres: Jazz, Klassik und Rock, deren pathetische Enden sich hier berühren, greifen in den Eigenkompositionen ineinander. Am Anfang steht ein Prelude, das in der Coda am Ende des Albums noch einmal aufgegriffen wird. Irgendwann schummelt Baldych Leonard Cohens „Hallelujah“ dazwischen. Man mag Adam Baldych zu Recht als Erben großer Jazzgeiger von Jean-Luc Ponty bis Zbigniew Seifert sehen. Er besitzt alle musikalischen wie virtuosen Fähigkeiten der ganz Großen. Nur manchmal beschleicht einen der Gedanke, der Geiger müsse die allzu eingefahrenen Pfade des Schönen einmal verlassen, um sie gleichsam neu entdecken zu können. Aber Baldych gehört zu jener Kategorie von Musikern, deren Musik unverhohlen berühren will. Manchmal ist es eben zu schön, um wahr zu sein. © Urbach, Tilman / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 28. April 2017 | ACT Music

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Jazz - Erschienen am 28. April 2017 | ACT Music

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Jazz - Erschienen am 13. Januar 2017 | ACT Music

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Nguyên Lê ist kein gewöhnlicher Jazz Gitarrist. Gemeinsam mit Ngô Hông Quang nimmt er das Album Hà Noi Duo auf, das beim Label Act erscheint. Dieser Begegnung der beiden Vietnamesen lagen ganz verschiedene Wege zugrunde, doch sie verfolgten ein gemeinsames Ziel: der Schönheit und Seele Vietnams Ausdruck zu verleihen und dies mit dem Rest der Welt zu teilen, die Wurzeln und die Zukunft der Musik ihres Vaterlandes hörbar zu machen. So ist Hà Noi Duo Zeuge der vietnamesischen Musik und ihrer heutigen Bedeutung. Wie auch dieses Land ist das Album farbenreich, bewegend, spannend für die Ohren und den Intellekt, hinreißend für die Seele. Ist es vietnamesisch, Jazz, traditionnel, Blues, Indisch, Afrikanisch, in Notenschrift festgehalten oder improvisiert? Wie auch immer...Ngô Hồng Quang ist 24 Jahre nach Nguyên Lê geboren. Sein Vietnam ist ein anderes und weiter vom Krieg entfernt, als das der vorangegangenen Generationen. Die Liebe zur traditionellen Musik hat ihn zu einem renommierten Virtuosen und Professor einer Musikhochschule gemacht. Seine zahlreichen Talente werden im Gesang hörbar sowie auf der Dan Nhi (eine Geige mit zwei Saiten), Dàn Bau (mit nur einer Saite) sowie den Instrumenten der ethnischen Minderheiten wie die Dan Tre (aus Bambus gefertigt), die Dan Môi (Maultrommel), die Dan Tính (eine Laute ohne Griffbrett mit drei Saiten) mit denen er Klänge erzeugt, die an Zentralasien erinnern...Letztlich lädt Nguyên Lê hier die Protagonisten der beiden neusten Alben ein wie die Koto-Spielerin Mieko Miyazaki (die Koto ist eine mit 13 Saiten bespannte Zither), den Tabla-Spieler Prabhu Edouard (ein Schlaginstrument der nordindischen Musik) und den Trompeter Paolo Fresu. 
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Jazz - Erschienen am 26. August 2016 | ACT Music

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David Helbock landet einen großen Coup! Im Zentrum seiner originellen Kompositionen stehen Elemente aus Star Wars von John Williams, ein Auszug aus Beethovens Siebter oder Motive von Thad Jones – also wieder einmal ein ziemlich außergewöhnliche Vorgehensweise. Aber der österreichische Pianist ist sich der Probleme seiner Zeit und der damit verbundenen Konsequenzen für das gewählte Repertoire bewusst, wie man seinem neuen Album anmerkt, welches treffend Into The Mystic genannt wurde, und bei ACT erscheint. „Musiker können nichts völlig Neues erfinden. Aber was wir tun können, ist Ideen aufzunehmen und etwas von uns darin einzubringen. Derzeit nehmen Jazzmusiker oft Popsongs als Ausgangspunkte. Um ehrlich zu sein, wenn Sie darüber nachdenken, spielt es keine Rolle, ob es sich um Pop, Klassik, World Music oder was auch immer handelt. Was zählt, ist das, was Sie daraus machen. „Und was er hier in Begleitung des Bassisten Raphael Preuschl und des Schlagzeugers Reinhold Schmölzerest macht, ist ganz wunderbar. Im Alter von 32 Jahren signiert Helbock (dessen Diskographie ebenso beeindruckend wie vielfältig ist) ein Album im Trio mit furiosen, erfinderischen Rhythmen und recht gewagten Improvisationen. Ausgestattet mit einer Lyrik, die niemals willkürlich ist, vergisst sein Pianospiel niemals, den erzählenden Stil zu bewahren...© CM/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 26. August 2016 | ACT Music

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Jazz - Erschienen am 27. Mai 2016 | ACT Music

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Ein Jazztrio der deutlich anderen Art: Mit zwei Gitarristen – einmal „E“, einmal akustisch – hat sich der Saxofonist Jukka Perko zusammengetan, der seit gut 20 Jahren als Aushängeschild des finnischen Jazz gilt. Die unkonventionelle Instrumentierung lässt an Folk- oder Singer-/Songwriter-Stil denken, und wenn Perko sein Sopransax etwa in Eric Claptons „Tears in Heaven“ singen lässt, sind Avara (span. für „geizige Frau“) diesem auch sehr nahe. Die moderne Harmonik, die Dichte und Intensität des Zusammenspiels, der kammermusikalische Ansatz des Trios aber lassen die Musik jeder Klampfenseligkeit unverdächtig erscheinen. © Klostermann, Berthold / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 26. Februar 2016 | ACT Music

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Das erste Mare Nostrum erschien im Jahr 2007 und hat schon mal ziemlich gut geklappt. Kein Wunder also, dass der Trompeter Paolo Fresu, der Akkordeonist Richard Galliano und der Pianist Jan Lundgren ihr neues Werk nun ganz einfach Mare Nostrum II getauft haben. Und es ist wieder ein hervorragendes Werk eines hochraffinierten Jazz voller Lyrik, das das italienisch-französisch-schwedische Trio uns hier präsentiert.

Das Label

ACT Music im Magazin
  • Scandi Jazz, feinster Jazz aus Skandinavien, nur bei Qobuz!
    Scandi Jazz, feinster Jazz aus Skandinavien, nur bei Qobuz! ACT ist das Botschafterlabel eines europäischen, facettenreichen Jazz und hat sich dabei vor allem der skandinavischen Jazzszene gewidmet. Seit seiner Gründung im Jahr 1992 hat das von Siggi Loch g...
  • Peirani & Parisien, eleganter Gruß
    Peirani & Parisien, eleganter Gruß Auf ihrem 10. Album vereinen sich vereinen sich der Akkordeonist Vincent Peirani und der Saxophonist Émile Parisien im Duo zu Rhythmen des Tango und geben ihm den dem eleganten Titel "Abrazo"...
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