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Die Alben

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Jazz - Erschienen am 30. April 2021 | ACT Music

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Das muss man sich erst mal trauen! Ein Mann, ein Saxofon, ein Raum – sonst nichts. Keine Effektgeräte, kein Overdub. Mit „A New Dawn“ erfüllt sich Marius Neset einen langgehegten Solo-Traum. In der Pandemie hatte er Zeit für sich und sein Instrument. Schließlich zog er an einem klaren, kalten Wintertag hinaus aufs Land und machte sich in einem „gut klingenden“ Raum an die Arbeit. Herausgekommen sind repetitive musikalische Momente durch Zirkularatmung. Melodien, die sich wie Farbschattierungen ausnehmen, und so ziemlich alles, was zwischen einem brüchigen und einem vollklingenden Ton auf dem Tenor möglich ist. Toll. © Urbach, Tilman / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 20. November 2020 | ACT Music

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Jazz - Erschienen am 25. September 2020 | ACT Music

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Jazz - Erschienen am 22. November 2019 | ACT Music

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Schon mit dem 2005 aufgenommenen „Date With A Dream“ demonstrierte der norwegische Saxofonist Marius Neset, dass er sich in keine stilistische Schablone pressen lässt. Das gilt für seine überschaubare Diskografie bis zum heutigen Tag. Die Verbindung von improvisierter Musik mit zeitgenössischer Moderner Klassik birgt viele Risiken. Wie geschickt Neset diese Klippen mit dem aus zehn Parts bestehenden Opus „Viaduct“ umrundet, wird in jedem Abschnitt deutlich. Das in der britischen Metropole mit dem Orchester London Sinfonietta und Nesets Quintett eingespielte Werk basiert auf einer Auftragskomposition für das Eröffnungskonzert des Kongsberg Jazz Festival 2018 in Norwegen. Der Saxofonist arbeitete daran gut ein Jahr. Die Idee zu den einzelnen Parts erklärt er im Pressetext folgendermaßen: „Ich hatte ein weißes Blatt Papier vor mir, auf dem elf Noten standen. Diese elf Noten wurden zum grundlegenden Thema für alle Teile des gesamten Stückes. Das war eine aufregende Beschränkung im besten Sinne“. In „Viaduct Part 1e“ begeistert Neset nach strahlendem Streichereinsatz mit emotionsreichen Improvisationen. Nach einem kurzen Zwischenspiel der Streicher glänzt Petter Eldh mit einem figurenreichen Bass-Solo. Aber das ist bei weitem nicht alles, was sich in den einzelnen Parts des gut einstündigen „Viaduct“ entdecken lässt. Besonders gut gefällt mir „Viaduct Part 2d“ mit seinen wechselnden Stimmungsbildern. Nach zögerlichem, von Perkussion eingeleiteten Beginn und zunächst träumerisch klingenden Orchestereinsätzen pushen Jim Harts hypnotische Marimba-Figuren Neset zu umwerfenden Saxofon-Chorussen. Ein triumphales Finale! © Filtgen, Gerd / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 29. September 2017 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Sonntagmorgen? Kirchenglocken rufen zum Hochamt? Nicht ganz. Für Marius Neset klang es eher nach Neujahrsgeläut, als ihm der Einfall zu jenem Motiv kam, das sein treffenderweise „Circle of Chimes“ genanntes Album eröffnet. Glockenartige Klänge spielen öfters eine Rolle. Gerade so, als schließe sich ein Kreis, läuten sie das Werk ein und leiten hinaus. Denn als „Werk“ sollte man es hören, nicht bloß als Abfolge von Stücken. Es geht zurück auf einen Kompositionsauftrag für ein Neujahrskonzert in der Kölner Philharmonie – womit der Norweger nach eindrucksvollen Einspielungen mit dem Trondheim Jazz Orchestra („Lion“, 2014) und der London Sinfonietta („Snowmelt“, 2016) wieder eher als Komponist für seine Band gefragt war. Als Instrumentalist zauberte Neset im Juni Wayne Shorter und Sting ein Lächeln ins Gesicht, als er bei der Verleihung des Polar Music Prize an diese beiden Stars „Beauty and the Beast“ (Shorter) auf dem Sopran spielte und bei „It’s Probably Me“ (Sting), gesungen von Gregory Porter, ein Tenorsolo blies. Sein wahres Format aber zeigt sich, wenn er mit eigener Band seine eigene Musik realisiert. Hier erweitert er sein Quintett um Flöte, Cello und Gitarre, wobei Schwester Ingrid mehrerlei Flöten, Lionel Loueke außer E- und Akustik- auch Synthie-Gitarre spielt und mit seinem unverwechselbaren, wortlosen Gesang betört. Beim Schlagwerk gesellen sich zu Vibes, Marimba und Drumset auch Pauken, Gongs und, fürs Geläut, Röhrenglocken – insgesamt ein ansehnliches Arsenal an Farben und Klangkombinationen. Entsprechend vielfältig die Formen und Abläufe, die Neset entwickelt. In langen, mehrteiligen Stücken voller Stimmungswechsel schafft er komplexe Texturen, aber eingängige Melodien und Motive. Vieles greift ineinander, immer gibt es Raum für Besinnliches oder funky Grooves. Und für souveränes Saxofonspiel sowieso. © Klostermann, Berthold / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 26. August 2016 | ACT Music

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Jazz - Erschienen am 30. Januar 2015 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Was für eine eigenartige Besetzung: Natürlich Tenor- und Sopransaxophon, dazu der Bass von Petter Eldh, das Schlagzeug von Anton Eger, dann aber wahlweise Klavier oder Hammondorgel (Ivo Neame), schließlich Vibraphon oder Marimba des furios talentierten Briten Jim Hart. Dazu gesellen sich, wann immer es Bandleader Marius Neset gefällt, Cello und Geige, Flöte und Tamburin. Kein Zweifel: Neset, schon jetzt eine herausragende Stimme am Saxophon, hat ein feines Gespür für ungewöhnliche Arrangements. Schon auf der letzten Scheibe bot er mit dem Trondheim Jazz Orchestra ein ganzes Instrumentenarsenal auf, in dem er neben den erwartbaren Big-Band-Bläsern Tuba und Akkordeon platzierte. Auf dem neuen Album „Pinball“ pusten vertrackt springende und tanzende Rhythmen die Ohren frei. Aber dazwischen finden sich durchaus auch balladeske, ja, hymnische, verträumte Passagen. Tatsächlich ist der hin- und herflitzende Pinball im Flipper eine schöne Beschreibung von Nesets musikalischem Denken: Ständig ändert seine Musik ihren Sound, ständig addiert sich etwas hinzu, öffnen sich neue Türen. Nichts scheint für den Hörer vorhersehbar sein zu sollen. Dabei ist alles genau abgekartet, denn ein solch sich blitzschnell wandelndes Soundgebilde kann nur erfinden und spielen, wer über außergewöhnlich fähige Mitmusiker verfügt. Es ist nicht verwunderlich, dass Nesets frühe musikalische Erfahrung durchaus eine rhythmische war. Als Fünfjähriger begann er auf dem Schlagzeug: „Das Drumset gab mir eine Basis, früh in ungeraden Metren zu denken und zu spielen, so dass ich ein natürliches Gespür dafür habe“, meint Neset heute. Komplex überlagern sich die Instrumente, tun sich zusammen und driften auseinander auf ihre Solopfade. Toll! © Urbach, Tilman / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 25. April 2014 | ACT Music

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