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Die Alben

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Jazz - Erschienen am 31. Januar 2020 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - 5 Sterne Fono Forum Jazz
Das ist beinahe zu schön, um wahr zu sein: „Epilog zur Hoffnung“ heißt das magische Intro dieses Albums. Und es hängt die Messlatte für dieses Duo von Klavier und Geige schon einmal unglaublich hoch. Umso traumhafter, dass Joachim Kühn und Mateusz Smocynski sie nie reißen werden. Dabei schlägt schon das nächste Stück eine vollkommen andere Tonart an. Wie ein Frage- und Antwortspiel werden nun Motive angerissen, fortgeführt, ausgesponnen – und ja, da ist der selbstvergessene Anfang wie weggeblasen und macht einer enormen Dringlichkeit Platz, die die Aufnahme durchziehen wird. Sicher, der polnische Geiger aus dem Atom String Quartett begreift das Musizieren hörbar als komplett sinnlichen Moment: Seine Geige singt, seufzt, gibt sich stets hochmusikantisch und erzählerisch. Hier schlägt die Musik einen weiten Bogen, ist „Schubertauster“ vom Akkordeonisten Vincent Peirani zu hören, auch Rabih Abou-Khalils „I’m Better Off Without You“, dazu abseitiges wie Gurdjiefs „No. 40“ aus seinem „Asian Songs And Rhythms“. Dazu Eigenes von Kühn, der sich melodisch gibt wie selten, sich zu erinnern scheint an seine frühe Zeit, als er klassische Musik spielte. Ein Stück von ihm ist nach dem Teufelsgeiger „Paganini“ benannt. Anderes tönt wieder sehr modern. Über allem aber scheint die gemeinsame Besinnung an den berühmten Geiger Zbigniew Seifert zu stehen, mit dem Kühn eng befreundet war. Für Smocynski ist Seifert eher ein Übervater, ein Leit- und Vorbild. Aber auch eine kritische Instanz, was das eigene Spiel anbetrifft. Selten haben sich zwei Musiker derart gut verstanden. Das Treffen von Kühn und Smocynski ist ganz einfach ein Glücksfall! © Urbach, Tilman / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 14. Juni 2019 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Harfe gegen Harfe – und das im Jazz? Meinen die das ernst? Aber der Titel „Harp vs. Harp“ ist eine kleine Irreführung. Tatsächlich spielt der Kolumbianer Edmar Castaneda die aufrecht stehende korpuslose Harfe, während der aus der Schweiz stammende Grégoire Maret zur Mundharmonika greift. Heraus kommt eine Musik, deren Spielfreude überwältigt und weit über den Jazz ins Weltmusikalische hinausweist. Castaneda ist hörbar in der südamerikanischen Folklore von Argentinien bis Mexiko zu Hause. Vor allem ist der Wahl-New-Yorker aber ein Musiker, der sein Instrument vollkommen neu klingen lässt und dessen Möglichkeiten musikalisch wie klanglich ausweitet. Mühelos kann er die Bassbegleitung ersetzen, die Saiten funky zupfen oder auch konventionell zum Klingen bringen. Und Maret spielt tatsächlich so gut und lässig, als wäre ein neuer Toots Thielemans geboren. Man kennt ihn vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Pat Metheny. Das eigentlich Spannende an dieser New Yorker Session aber ist ihr instrumentales Line-Up, denn zur ungewöhnlichen Paarung von Harfe und Mundharmonika gesellen sich ein Banjo und mitunter die rezitierende Gesangsstimme von Andrea Tierra. Da ist es zum Tango nie weit. Aber der stilistische Bogen spannt sich wirkmächtig über Kontinente. So tönt Béla Flecks Banjo elektronisch gebläht mitunter wie eine Oud, eine arabische Knickhalslaute. Manche Songs wie Luiz Bonfas „Manha de Carnaval“ sind so bekannt, dass sie direkt und manchmal arg eingängig ins Ohr finden. Interessanter sind Stücke wie Charlie Hadens „Our Spanish Love Song“. Am Ende steht eine Musik, die trotz ihres iberischen Idioms über weite Strecken ortlos ist. Wunderschön! © Urbach, Tilman / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 15. März 2019 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik - 5 Sterne Fono Forum Jazz
SUVs verpesten die Umwelt, aber sie zischen los! Nils Landgren, der sich dieser Kraft wohl bewusst war, nannte sein Album 4 Wheel Drive, dessen weitere drei Räder Michael Wollny (Klavier), Lars Danielsson (Bass) und Wolfgang Haffner (Schlagzeug) sind. Vier echte Antriebsräder des europäischen Jazz, um vor allem die Einheit einer Gruppe hervorzuheben, in der der schwedische Posaunist (und Sänger) kein Despot ist. Vor ihnen vier weitere Riesen, nicht aus dem Jazz, sondern aus der Popmusik - Paul McCartney, Billy Joel, Phil Collins und Sting - deren Hits sie wieder neu aufleben lassen (acht der zwölf Titel des Albums). Ein Repertoire für die breite Öffentlichkeit, das das Quartett mit Singularität bekleidet. Die melodische Kraft dieser Titel im kollektiven Unbewussten hindert uns nie daran, ihre Improvisationen zu genießen. Auch Landgrens intimer und alles andere als üppiger Gesang bringt eine ganz neue Beleuchtung des Ganzen. © Clotilde Maréchal/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 25. Januar 2019 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Das erste Mal war es im Jahre 2007, da hieß es Mare Nostrum und war einfach wunderbar. Es ist also kein Wunder, dass Paolo Fresu, Richard Galliano und Jan Lundgren 2016 ein weiteres Mal mit einem Mare Nostrum II aufwarteten. Diese Platte war genauso herrlich wie die erste und damit präsentierten der sardinische Trompeter, der französische Akkordeonist und der schwedische Pianist erneut einen stimmungsvollen, äußerst raffinierten Jazz voller Poesie, darunter auch neuinterpretierte Werke von Satie und Monteverdi… Da aller guten Dinge drei sind, kommt jetzt Schweden an die Reihe, um die Trilogie mit dem dritten Album zu vervollständigen, nachdem das erste in Italien und das zweite in Frankreich eingespielt worden war. Mitten im Winter des Jahres 2019 bieten uns Fresu, Galliano und Lundgren mit dem Album III also wieder Eigenkompositionen und kombinieren sie mit zwei neu interpretierten Soundtrack-Themen: Michel Legrands The Windmills of Your Mind aus dem Film Thomas Crown ist nicht zu fassen von Norman Jewison und Quincy Jones‘ Love Theme from The Getaway aus dem Film Getaway von Sam Peckinpah. Ihr Zusammenspiel gipfelt in noch nie dagewesenem, musikalischem Reichtum. Das Gefühl von Weite wird noch spürbarer. Genauso wie das um ein Vielfaches gesteigerte Klangreichtum ihrer Improvisationen. © Clotilde Maréchal/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 25. Januar 2019 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Mit jedem neuen Album feilt Emile Parisien an seinem Selbstporträt weiter. Fügt einige Nuancen hinzu. Entfernt wieder einige. Egal, mit welchem Ensemble, in welchem Zusammenhang oder mit welchem Repertoire der Saxofonist auftritt, sein Spiel, seine Sprache, seine Stimme, diesen für ihn so typischen Stil ändert er nicht und so erkennt man ihn bereits ab der ersten Note… Bei diesen Unmengen nimmt jene Musik, die er mit seinem Quartett (seit mehr als einem Jahrzehnt) spielt, einen ganz besonderen Platz ein. Zusammen mit dem Pianisten Julien Touéry, dem Kontrabassisten Ivan Gélugne und einem neuen Gruppenmitglied, dem Schlagzeuger Julien Loutelier vollzieht der aus dem französischen Cahors stammende Pariser einen improvisierten Winkelzug, der – jedes Mal wieder eine Überraschung – herrlicher nicht sein könnte. Dank seiner Virtuosität könnte er sich damit begnügen, Konventionen und Erwartungen nachzukommen. Diese beiden Begriffe haben in seinem Gehirn jedoch keinen Platz mehr. Und jede einzelne Sekunde dieses Double Screening ist neues, urbar gemachtes Land, auf dem atemberaubende Bläser miteinander ein Geheimnis teilen, um zusammen gegen starken Gegenwind anzukämpfen. Er gehört zu den wenigen Saxofonisten seiner Generation, die abwechselnd äußerst Stimmungsvolles und gleich danach Anarchistisches in vollster Kraft bieten. Zwischen Lachen und Weinen sieht Emile Parisiens Quartett keinen Widerspruch. Es ist ganz einfach sein Daseinszweck. Und letzten Endes eine Art, eher lebendigen als kopflastigen Jazz zu präsentieren. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 29. Juni 2018 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Zwar entwickelt sich Emile Parisiens Kunst im Laufe der Einspielungen jedes Mal ein Stück weiter, aber mit seinen reichhaltigen Improvisationen sowie seinem durchschlagenden Spiel legt er Jahr um Jahr immer noch einen Zahn zu. Für sein mit seinem Quintett 2016 veröffentlichtes Debütalbum Sfumato holte der aus dem französischen Cahors stammende Saxofonist den Gitarristen Manu Codjia, den Kontrabassisten Simon Tailleu, den Schlagzeuger Mario Costa und den Pianisten Joachim Kühn ins Studio. Bei vier von insgesamt elf Themen wird die Gruppe vom Gaststar Michel Portal an der Bassklarinette und vom Akkordeonisten Vincent Peirani begleitet. Diese Clique virtuoser Musiker, die keine ausgetretenen Pfade gehen und bewusst auf Freiheit pochen, präsentierten einen Jazz, den man wohl (bequemlichkeitshalber) als europäisch bezeichnet. Ein Jazz, der das Erbe des gelobten Landes Amerika und volkstümliche sowie klassische Musik miteinander verknüpft. Eine dementsprechend weitläufige Kartografie. Hinter seiner libertären Fassade dirigierte Parisien seine Truppe mit einem einzigen Ziel vor Augen: zuhören und dialogbereit sein. Egal, ob die Sequenzen nun vulkanisch aufbrausend oder lustig, sentimental oder schelmisch sind, diese Musiker hier haben die ganze Zeit einander zugehört, miteinander geredet, gegenseitig Fragen gestellt und beantwortet. Ein Jahr später, mitten im Sommer 2017, war diese ganze feine Gesellschaft beim Jazz-Festival in Marciac vertreten, um den in diesem Zusammenhang ebenso großartigen Dialog erst recht ohne jede Zurückhaltung weiterzuführen. Wie schon beim Studioalbum bringt die Zusammenarbeit mit Peirani auch hier wieder seine herrliche Komplizenschaft zur Geltung. Emile Parisien hat zu dieser Fiesta einen weiteren überraschenden Gast eingeladen: Wynton Marsalis, den auf Lebenszeit ernannten Paten beim Festival de Marciac. Der großartige Trompeter aus New Orleans macht diese Fiesta mit seinen stets willkommenen Einlagen nur noch fantastischer. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 25. Mai 2018 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Vor diesem Moment haben wohl alle Pianisten Angst. Wenn urplötzlich die Finger nicht mehr den eingeübten Routinen und auch nicht mehr den spontanen kreativen Ideen folgen. Jahrhundert-Künstler wie Glenn Gould oder Keith Jarrett mussten sich damit auseinandersetzen, was nicht ohne Wirkung auf ihre Kunst blieb. Gould beklagte lange nach seinem Rückzug von der Bühne einen „Mangel an Koordination“, verlor das Vertrauen in seine spielerischen Fähigkeiten. Bei Jarrett war es ein Erschöpfungssyndrom, das Koordination und Anschlag so stark beeinträchtigten, dass er sich völlig zurückzog. Als er sich während und nach der erzwungenen Auszeit an die Tasten wagte, entstanden wundervolle, beseelte Werke, so zum Beispiel das jüngst veröffentlichte Live-Album des Keith Jarrett Trios (s. FF 4/2018). Im Bewusstsein, oder vielleicht auch nur im Glauben, dass die technische Virtuosität passé wäre, gewann jeder Tastenanschlag eine neue, tiefere Bedeutung. Eine Einschätzung, die manche Rezensenten auch für Goulds Spätwerk treffen. Chris Beier, der Komponist und Klavierlehrer Michael Wollnys, sah sich vor 16 Jahren mit einem Totalausfall seiner Feinmotorik konfrontiert. „Fokale Dystonie“ hieß die Diagnose. Die Finger gehorchten nicht mehr ohne weiteres dem Gehirn. Beier nahm die Herausforderung an und entwickelte einen eigenen Stil voller Tiefe und melodischer Kraft. Es entstanden zunächst Fragmente, die auf dem Soloalbum „Aeolian Green“ von 2008 zusammenliefen. Nun legt Beier zu seinem 65. Geburtstag sein zweites Solowerk vor. „Scarborough Variations“. Die 13 Miniaturen sind reduzierte Klangmalereien, in denen Beier den Saiten des Flügels Zeit und Raum zum Ausschwingen lässt. Nicht spektakulär aufregend, aber eben auch nicht oberflächlich belanglos, sondern voller Tiefe. Sein Meisterschüler Wollny vergleicht die Musik mit einer Meditation, er frage sich, wie ein Flügel gleichzeitig so archaisch und vollkommen klingen kann. Dem kann man nur zustimmen. © Nitschke, Reiner H. / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 11. Mai 2018 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Am 14. Juni 2008 stirbt Esbjörn Svensson bei einem Tauchunfall an der Küste vor Stockholm. Der Bandleader des Trios E.S.T. war erst 44 Jahre alt, konnte aber schon auf eine solide Karriere zurückblicken. Vor allem standen dr schwedische Pianist und seine Komplizen, der Kontrabassist Dan Berglund und der Schlagzeuger Magnus Öström ganz oben in der internationalen Jazz-Szene. Mit Rock, Pop, Hip-Hop oder Elektro inspirierte sich der Jazz von E.S.T. auf unterschiedlichste Weise, ohne jemals kühn zu werden. Jamie Cullum wiederholte oft: „E.S.T. ist das einzige Jazz-Trio, das ich meinen Freunden vorspielen kann, die von Jazz keine Ahnung haben“. Zehn Jahre nach diesem tragischen und vorzeitigen Ableben bringt das Label ACT zum Gedenken an die skandinavische Gruppe dieses Doppelalbum mit dem noch unveröffentlichten Live-Mitschnitt heraus, der am 20. Mai 2005 auf der Bühne des Londoner Barbican Center entstand. Die Fans von E.S.T. wissen natürlich, dass schon zwei Live-Platten auf dem Markt sind (das im Jahre 2001 veröffentlichte Live ´95 und das im Jahre 2007 erschienene Live In Hamburg). Man muss aber zugeben, dass diese Live-Aufnahme aus London einen wahren Höhepunkt darstellt, was die Kohäsion und den Inhalt der Interaktionen zwischen Svensson, Berglund und Öström betrifft. Es ist faszinierend, auf welche Art und Weise der Pianist hier Raum und Stille in seine Musik integriert; und auch mit einer gewissen überschäumenden Poesie spielt, ohne sich je mit bequemen Lösungen zufrieden zu geben. Selbst wenn gewisse Stellen herauszuhören sind, die mehr oder weniger an Keith Jarrett erinnern, so vollzieht Esbjörn Svensson anhand seiner eigenen rhythmischen Elemente eine Kehrtwendung, um sich selbst treu zu bleiben. Irgendwie das schönste Geschenk anlässlich des traurigsten Jahrestages… © Max Dembo/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 23. März 2018 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Auf Oslo beweisen Michael Wollny und seine treue Rhythmus-Gruppe (der Bassist Christian Weber und der Schlagzeuger Eric Schaefer) einmal mehr wie gut ihre solide Zusammenarbeit klingen kann. Wollny macht auf diesem, im Rainbow Studio der norwegischen Hauptstadt im September 2017 aufgenommenen Album deutlich, dass er zu den talentiertesten deutschen Jazzpianisten seiner Generation gehört. Er spielt wie gewohnt mit einem weiten Piano-Sound, der auch mal Raum für Pausen lässt. Darin lässt sich eine ehrliche, aber niemals übertriebene Romantik erkennen und ein Hang zu leiseren Tönen. Egal, ob er dabei Werke von Fauré, Debussy oder Rautavaara neuinterpretiert oder eigene Themen spielt, der bekennenden Fan von Keith Jarrett, Brad Mehldau, Esbjörn Svensson und Paul Bley bleibt dabei immerzu seinem eigenen Stil treu. Auf drei Titeln wird das Trio dabei vom Norwegian Wind Ensemble unterstützt. © Max Dembo/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 26. Januar 2018 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - 5 Sterne Fono Forum Jazz
Liebe und Frieden. Das Motto des Albums von Joachim Kühn ist klar. Zusammen mit seinem im Jahre 2015 gegründeten Trio, bestehend aus dem Schlagzeuger Eric Schaefer und dem Kontrabassisten Chris Jenning, scheint der 73-jährige deutsche Pianist ein neues Spielfeld gefunden zu haben, auf welchem vor allem seine Melodien im Mittelpunkt stehen. Kühn, der eher in die Kategorie der Avantgarde- bzw Free-Musiker gehört und der Konventionen sein Leben lang von sich gewiesen hat, gleitet hier natürlich nicht in die Dunklen einer einseitigen und aalglatten Musik ab. Im Gegenteil. Neben relativ kurzen Themen lässt er seine Improvisationen aufatmen und nimmt sich die Zeit, mit dem Raum und mit der Ruhe zu spielen. Diese Themen sind fast alle Eigenkompositionen, bis auf Ausnahmen von Werken der Doors (The Crystal Ship), von Moussorgski (Das alte Schloss, Auszug aus Bilder einer Ausstellung) und von Ornette Coleman (Night Plans). Bereits auf der ersten Platte des Trios aus dem Jahre 2016, Beauty & Truth, konnte man eine eher ungewöhnliche Seite Kühns entdecken. Auf Love & Peace scheint er einen inneren Frieden gefunden zu haben, die seine Musik noch berührender macht. © MD/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 26. Januar 2018 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Akkordeon/Bandoneon und Cello, das ist auch für den europäischen Jazz von heute keine alltägliche Paarung. Dabei sorgten doch gerade Harmonikaspieler, allen voran Richard Galliano, in ungewöhnlichen Konstellationen für frischen Wind und neue Sounds im Jazz. Der österreichische Akkordeonist/Bandoneonist Klaus Paier und die kroatische Cellistin Asja Valcic spielen seit zehn Jahren als Duo, und wer sich an eine solche Besetzung wagt, dem geht es nicht um Stilreinheit. So hebt Paier, auch wenn er Tango oder Folkiges, Klassisches oder Experimentelles spielt, stets seinen Jazz-Background hervor; Kammermusikerin Valcic widmete sich zunehmend der Improvisation, 2004 gründete sie das unkonventionelle radio.string.quartet.vienna mit. Gemeinsame Aufnahmen, bei denen dieses Streichquartett mit Paier zum Quintett wurde („Radiotree“, 2008), brachten die beiden zusammen; das Duo war geboren. Parallel dazu unterhielt Paier in Kärnten ein Trio, das sich jetzt mit Asja Valcic als Quartett präsentiert. Der Titel „Cinema Scenes“ suggeriert einen thematischen Schwerpunkt, der kaum eingelöst wird. Nur zwei Stücke entstammen realer Filmmusik, und die zeigen Sinn für eine ungewöhnliche Auswahl: „Griet’s Theme“ aus „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ und „Doe Eyes“ aus „Die Brücken am Fluss“ (von und mit Clint Eastwood). Letzteres bildet den ersten Satz einer Suite „Cinema Scenes“, die ansonsten, wie der Rest des Albums, aus eigenen Federn stammt. Bildhafte Titel oder solche aus der Welt des Films („Synchronization“) mögen einen „Film im Kopf des Hörers“ in Gang setzen – mit Filmen haben diese Originals nichts zu tun. Was ja auch nicht sein muss. Paier und Valcic kreieren im Quartett einen stimmungsvollen Stilmix mit eingängigen Melodien, temperamentvollen Rhythmen und Klängen zwischen Tango, Musette und Jazz. Sympathische Bagatellen. © Klostermann, Berthold / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 27. Oktober 2017 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Indispensable JAZZ NEWS - 5 Sterne Fono Forum Jazz
Das neue Werk des amerikanischen Gitarristen und Komponisten Scott DuBois „Autumn Wind“ ist ein filigran-komplexes Meisterwerk. In dreizehn aufeinander abgestimmten Kompositionen in Zwölftontechnik werden Naturerscheinungen, die den Übergang vom Herbst zum Winter bestimmen, in einfühlsamer, zwischen Klassik und Jazz changierender Klangmalerei wiedergegeben. Dafür setzt DuBois sein schon rund eine Dekade bestehendes Quartett ein, das er im Verlauf der dramaturgisch ausgewogenen Aufnahme-Session um ein Streicher- und ein Holzbläser-Ensemble erweitert. Auf die Stimmung der einzelnen Stücke weisen schon die Titel hin: Im Intro „Mid-September Changing Light“ bestimmen helle, melodische Gitarrenlinien das Geschehen. Sie klingen durch die sich bedrohlich auftürmenden, an dunkle Wolkenfetzen erinnernden Rhythmen und Motive noch gleißender. Das Interplay des Leaders mit dem Bassisten im nachfolgenden „Late September Dusk Walk“ steckt voller geheimnisvoller musikalischer Bilder. Durch das ein Summen imitierende Bassklarinettenspiel von Gebhard Ullmann erhalten die lautmalerischen „Early October Insect Songs“ ein heiteres Flair. Seine extrovertierte Improvisation auf diesem Instrument bestimmt in „Late October Changing Leaves“ die Atmosphäre. Durch die ständige Wiederholung des Themas, das DuBois unter den Beitrag des Holzbläsers legt, wird der Spannungsverlauf noch gesteigert. „Mid-December Night Sky“ – mit der Strahlkraft der aus drei Quartetten gebildeten Großformation – ist ein weiteres faszinierendes Soundgemälde, das mit seinen ruhig dahingleitenden Passagen wie die Untermalung zu einem Science-Fiction-Film klingt. Den Ausklang bildet „Mid-November Moonlit Forest String Quartet Reprise“. Ein ungewöhnliches Album, das den Hörer in aufregende musilkalische Galaxien entführt. © Filtgen, Gerd / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 29. September 2017 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Akustisch, elektrisch, elektronisch…Bugge Wesseltof nimmt sein Klavier in alle möglichen Gegenden mit. Auch wenn sich der norwegische Musiker mit einer Mischung aus Jazz und Elektro einen Namen gemacht hat, so kommt der Gründer des Labels Jazzland regelmäßig zu seinen Grundtönen zurück. Genau wie hier mit Everybody Loves Angels, wo er allein an einem Steinway seine eigenen Versionen von Johann Sebastian Bach aber auch von den Beatles, Paul Simon, Jimi Hendrix, Cat Stevens, Bob Dylan, die Rolling Stones und Bruno Mars präsentiert! Die Platte wurde in einer aus Holz errichteten Kathedrale auf Lofoten aufgenommen und ist damit mitten aus der Natur heraus entstanden. Wie gewohnt spielt die Stille in Wesseltofts Improvisationen eine bedeutende Rolle. Alle Elemente sind also vorhanden, damit aus jeder gespielten Note nur reinste Schönheit sickert. Ausbalancierte, liebevolle Noten, die mit seltenem Einfühlungsvermögen dargeboten werden. Ein wirklich ergreifendes Album. © MD/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 29. September 2017 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Sonntagmorgen? Kirchenglocken rufen zum Hochamt? Nicht ganz. Für Marius Neset klang es eher nach Neujahrsgeläut, als ihm der Einfall zu jenem Motiv kam, das sein treffenderweise „Circle of Chimes“ genanntes Album eröffnet. Glockenartige Klänge spielen öfters eine Rolle. Gerade so, als schließe sich ein Kreis, läuten sie das Werk ein und leiten hinaus. Denn als „Werk“ sollte man es hören, nicht bloß als Abfolge von Stücken. Es geht zurück auf einen Kompositionsauftrag für ein Neujahrskonzert in der Kölner Philharmonie – womit der Norweger nach eindrucksvollen Einspielungen mit dem Trondheim Jazz Orchestra („Lion“, 2014) und der London Sinfonietta („Snowmelt“, 2016) wieder eher als Komponist für seine Band gefragt war. Als Instrumentalist zauberte Neset im Juni Wayne Shorter und Sting ein Lächeln ins Gesicht, als er bei der Verleihung des Polar Music Prize an diese beiden Stars „Beauty and the Beast“ (Shorter) auf dem Sopran spielte und bei „It’s Probably Me“ (Sting), gesungen von Gregory Porter, ein Tenorsolo blies. Sein wahres Format aber zeigt sich, wenn er mit eigener Band seine eigene Musik realisiert. Hier erweitert er sein Quintett um Flöte, Cello und Gitarre, wobei Schwester Ingrid mehrerlei Flöten, Lionel Loueke außer E- und Akustik- auch Synthie-Gitarre spielt und mit seinem unverwechselbaren, wortlosen Gesang betört. Beim Schlagwerk gesellen sich zu Vibes, Marimba und Drumset auch Pauken, Gongs und, fürs Geläut, Röhrenglocken – insgesamt ein ansehnliches Arsenal an Farben und Klangkombinationen. Entsprechend vielfältig die Formen und Abläufe, die Neset entwickelt. In langen, mehrteiligen Stücken voller Stimmungswechsel schafft er komplexe Texturen, aber eingängige Melodien und Motive. Vieles greift ineinander, immer gibt es Raum für Besinnliches oder funky Grooves. Und für souveränes Saxofonspiel sowieso. © Klostermann, Berthold / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 25. August 2017 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Die Botschaft ist klar formuliert: Ängste und Sehnsüchte unserer Zeit will diese Musik aufgreifen. Vor allem aber: „I wish for my music to carry the message of Love and Beauty”, so der polnische Geiger Adam Baldych. Liebe und Schönheit also als Gegengift gegen die Schlechtigkeit unserer Wirklichkeit? Tatsächlich ist die Musik pathetisch, bisweilen schluchzend-melancholisch, manchmal einfach nur schön. Dabei spielt der programmatische Albumtitel „Brothers“ eine tragende Rolle; steht für Baldych die Interaktion der Musiker doch allgemein für ein besseres Verständnis der Menschen untereinander. Zum zweiten Mal nach dem Album „Bridges“ hat sich der Geiger hier mit dem Helge Lien Trio zusammengeschlossen. Wieder ist es ein Fest der Sinne. Nicht umsonst hat sich der norwegische Pianist – einst Schüler von Michail Alperin – nicht nur in Jazzkreisen einen Namen gemacht. Zum Quartett stößt bei manchen Stücken Saxofonist Tore Brunborg hinzu – auch er ist eine Bereicherung. Baldychs Musik surft durch die Genres: Jazz, Klassik und Rock, deren pathetische Enden sich hier berühren, greifen in den Eigenkompositionen ineinander. Am Anfang steht ein Prelude, das in der Coda am Ende des Albums noch einmal aufgegriffen wird. Irgendwann schummelt Baldych Leonard Cohens „Hallelujah“ dazwischen. Man mag Adam Baldych zu Recht als Erben großer Jazzgeiger von Jean-Luc Ponty bis Zbigniew Seifert sehen. Er besitzt alle musikalischen wie virtuosen Fähigkeiten der ganz Großen. Nur manchmal beschleicht einen der Gedanke, der Geiger müsse die allzu eingefahrenen Pfade des Schönen einmal verlassen, um sie gleichsam neu entdecken zu können. Aber Baldych gehört zu jener Kategorie von Musikern, deren Musik unverhohlen berühren will. Manchmal ist es eben zu schön, um wahr zu sein. © Urbach, Tilman / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 25. August 2017 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Three Fall sind jetzt vier: Dem abenteuerlichen Funk-Trio aus zwei Bläsern plus Drummer hat sich jetzt die Sängerin Melane Nkounkolo hinzugesellt. Auf Bass, Harmonie-Instrument oder Bläser-Section können sie nach wie vor verzichten, wenn auch unter massivem Einsatz von Effektpedalen. Dennoch darf man sich wundern, wie die Bassline und der Riddim in einem Dub-Reggae zustande kommen. Um verblüffende Stil- und Klangvielfalt waren Three Fall nie verlegen, mit ihrem singenden, rappenden Neuzugang Melane bieten sich ganz neue Farben und eine gehörige Portion Pop-Appeal. Ein guter Mix aus Vokal und Instrumental, Sound und Groove. © Klostermann, Berthold / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 26. Mai 2017 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Klangschönheit, melodiöse Eleganz und traumhaftes Zusammenspiel zeichnen dieses Projekt des schwedischen Kontrabassisten und Cellisten Lars Danielsson aus, das jetzt in die dritte Runde geht, im Grunde also eine veritable Band ist. „Liberetto“ – das ist trotz des Wortspiels weder „Libretto“ noch „liber“ (lat.: „frei“), doch deutet das Begriffspaar schon mal an, wo es langgeht: Anklänge an klassische Musik spielen eine Rolle und das Fehlen von Scheuklappen, dazu weltmusikalische Elemente und eine dezidiert europäische Jazzauffassung. Zum Kern der Band gehören nach wie vor Gitarrist John Paricelli und Drummer Magnus Öström; am Klavier hat der aus Martinique stammende Grégory Privat den Armenier Tigran Hamasyan abgelöst, der gerade mit großem Erfolg seine eigene Karriere forciert. Los geht’s ganz im klassischen Gestus: Auf ein kurzes „Preludium“ mit Oboe d’amore lässt der kirchenchorsozialisierte Danielsson ein „Agnus Dei“ folgen, dem Gastsolist Arve Hendriksen mit sphärischer Trompete und Effekten den adäquat sakralen Ton verleiht. Mit dem rhythmisch reizvollen „Lviv“ (Lemberg) – wie gemacht für den Ex-e.s.t.-Mann Öström – beginnt eine musikalische Reise von der Ukraine über die Türkei („Taksim by Night“) und Spanien („Sonata in Spain“) bis zur gegenüberliegenden Seite des Mittelmeers („Gimbri Heart“), wo Danielsson titelgerecht zum dreisaitigen maghrebinischen Bass-Pendant Gimbri greift, derweil ein arabischer Oud-Spieler bereits zum Einsatz gekommen ist. John Paricellis E-Gitarre kann schon mal rockig abgehen, doch der Brite spielt auch eine feine Akustische, sodass der Cameo-Auftritt von Dominic Miller in „Mr Miller“ sich musikalisch nicht eben aufdrängt. Insgesamt fügt sich das runde Dutzend Danielsson-Originals zu einer geschmackvollen Melange mit Ohrenschmaus-Appeal in distinguierter Tonlage. © Klostermann, Berthold / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 19. Mai 2017 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - 5 Sterne Fono Forum Jazz
Sie kann singen, was sie will, es wird bezaubernd. In Südkorea begann Youn Sun Nah als Musicalkünstlerin, die Liebe zum französischen Chanson führte sie nach Paris, wo sie Jazz studierte – und ein Star wurde. Vom Jazz ausgehend könne sie alles singen; der sei die Grundlage, hatte ihr jemand geraten. Und bald sang sie „alles“, von Chanson und Folksong über Jazzstandard und Klassisches bis zu Rock-, Pop- und Singer-/Songwriter-Liedgut. Dazu Originals aus eigener Feder oder der ihrer Musiker, allen voran Ulf Wakenius und Lars Danielsson, die die Sängerin mit der kristallklaren Stimme sensibel und geschmackvoll begleiteten. Mit „She Moves On“ zieht Youn Sun Nah nun buchstäblich weiter, taucht ein in die New Yorker Szene und hat dabei sicher auch den amerikanischen Markt im Blick. Erstmals umgibt sie sich mit US-Musikern, die ebenfalls „alles“ zu spielen gewohnt sind. Man begegnet ihnen sonst im Umfeld eines John Zorn oder der Jazz Passengers, aber ebenso in den Bands von Tom Waits, Elvis Costello, Laurie Anderson und, ja, auch Norah Jones. Auf den ersten Blick bilden Tastenmann Jamie Saft, Kontrabassist Brad Jones und Drummer Dan Rieser ein Begleittrio, das schon mal um den Gitarristen Marc Ribot erweitert wird. Nur: Es klingt interessanter. Die Musiker spielen so reduziert, irgendwer pausiert fast immer, dass der Eindruck eines Trios oder Quartetts sich kaum einstellt. Neben wenigen Originals setzt Youn Sun Nah jetzt ganz auf Folk-, Rock- und Singer-/Songwriter-Material: weniger bekannte Stücke von Joni Mitchell und Paul Simon, Lou Reed und Jimi Hendrix, etwas von der Folkrockband Fairport Convention sowie der einst von Nina Simone fürs Jazzrepertoire entdeckte Folksong „Black Is the Color of My True Love’s Hair“. Schwebende Fender-Rhodes-Klänge, sparsame Gitarreneinwürfe, knochentrockene Beats – und im Zentrum diese betörende Stimme. © Klostermann, Berthold / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 30. Oktober 2015 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Mit 37 Jahren ist Scott DuBois ein gefeierter Gitarrist der New Yorker Szene. Von dem großen Saxophonist David Liebman entdeckt, hat DuBois sein Stil mit der Unterstützung seines Quartets mit Gebhard Ullmann, Thomas Morgan und Kresten Osgood perfektionieren können. Man spürt die enge Verbindung der Musiker, die zwischen nachdenklichen und aufbrausenden Sequenzen hin und herwechseln. Der talentierte Gitarrist weiß genau wie er seine Spezialeffekte einsetzen muss und wie er seine Komplizen zum richtigen Zeitpunkt auftreten lässt. Dieses Zusammenspiel macht das Album Winter Light zu einem Meisterwerk des zeitgenössischen Jazz. © CM/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 28. August 2015 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
In den Liner Notes kokettieren die beiden mit ihrer Liebesbeziehung und es stimmt ja: Solch intime Stimmungen, solch sicheres Reagieren, solch delikates Zusammenspiel gelingt nur zweien, die einander bestens kennen. Auf ihrem ersten gemeinsamen Duoalbum können die dänische Sängerin Cæcilie Norby und der schwedische Kontrabassist Lars Danielsson diese Vertrautheit in bezaubernden Klang ummünzen. In zumeist eigenen sowie einer Handvoll Songs von Joni Mitchell, Abbey Lincoln oder Leonard Cohen umspielt und umgarnt Danielssons Tieftöner, schon mal um Cello, Gitarre oder Effekte ergänzt, die wandlungsfähige Stimme seiner Partnerin. © Klostermann, Berthold / www.fonoforum.de

Das Label

ACT Music im Magazin
  • Scandi Jazz, feinster Jazz aus Skandinavien, nur bei Qobuz!
    Scandi Jazz, feinster Jazz aus Skandinavien, nur bei Qobuz! ACT ist das Botschafterlabel eines europäischen, facettenreichen Jazz und hat sich dabei vor allem der skandinavischen Jazzszene gewidmet. Seit seiner Gründung im Jahr 1992 hat das von Siggi Loch g...
  • Peirani & Parisien, eleganter Gruß
    Peirani & Parisien, eleganter Gruß Auf ihrem 10. Album vereinen sich vereinen sich der Akkordeonist Vincent Peirani und der Saxophonist Émile Parisien im Duo zu Rhythmen des Tango und geben ihm den dem eleganten Titel "Abrazo"...
  • Americana von Grégoire Maret
    Americana von Grégoire Maret Der Mundharmonikaspieler veröffentlicht mit dem Gitarristen Bill Frisell und dem Pianisten Romain Collin ein fantastisches Album, das amerikanische musikalische Mythologie mit Originalität und Eleg...
  • Mare nostrum, Kapitel 3
    Mare nostrum, Kapitel 3 Abstecher nach Schweden mit Paolo Fresu, Richard Galliano und Jan Lundgren...
  • Populärer Funk
    Populärer Funk Ein brennend heißer Groove in der Funk-Unit des schwedischen Posaunenbläsers Nils Landgren...