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Symphonien - Erschienen am 29. September 2017 | MUNCHNER PHILHARMONIKER GBR

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4 étoiles Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Muss man Gustav Mahlers vierte Sinfonie ironisch verstehen, nur weil der Komponist hier ein kindlich-himmlisches Leben geschildert hat? Oder ist es so, dass wir Mahler, dem vermeintlich ewigen Problemwälzer, die Ungebrochenheit eben einfach nicht mehr zutrauen möchten? Valery Gergiev blickt auf diese Sinfonie, als würde er die dritte zuvor und die fünfte danach nicht kennen, und er entdeckt ein Werk, dessen warmer Kindersinn ernst gemeint ist. Was Gustav Mahler als Satzbezeichnung vorgab, hier ist es zu hören: Durchweg bedächtig wählt Gergiev die Tempi, behaglich, vielleicht sogar gemütlich. Der verbreiterte Zeitrahmen bietet jedoch einen Gestaltungsspielraum, den der russische Dirigent und seine Musiker eindrucksvoll nutzen. Wie sprechend die Philharmoniker spielen im ersten Satz mit seinen stets wechselnden Episoden, wie elegant sich die Übergänge geben, wie die Musiker hörbar gemeinsam atmen und fühlen: Das ist schon stark. Und es zeigt: Wird diese Musik so liebevoll wie hier behandelt, gibt sie neue, tatsächlich unproblematische Seiten zu erkennen. So ist der erste Satz dieser Sinfonie ein Stück von ehrlicher Idylle, weil ihm bei Gergiev alles Überspitzte und Erwachsen-Angestrengte fehlt. Dadurch wird sein musikalischer Gehalt nicht weniger wahr, die Plausibilität nimmt eher zu, und dem Hörer bleibt überlassen, den Abgrund zu ahnen, der hinter jeder Idylle steckt – nicht nur hinter der bei Mahler. Ebenso im Scherzo, das mit dem „Freund Hein“ bei Gergiev eine märchenhafte Figur bietet, die auch ihre liebenswerten Seiten hat; und im langsamen Satz, der hier in ergreifender Einfachheit gespielt wird; wie auch im letzten Satz, wo Genia Kühmeier die himmlischen Freuden mit warmer Stimme besingt. © Haustein, Clemens / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 31. März 2017 | MUNCHNER PHILHARMONIKER GBR

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4 étoiles Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Unter Valery Gergiev scheint das erste Thema des „Don Juan“ noch energischer emporzustürmen, scheint sich der Held im „Heldenleben“ noch selbstbewusster aufzuführen, als man es ohnehin kennt. Aber Gergiev ist nicht nur der Espressivo-Musiker und Anwalt der Leidenschaften, er zeigt sich auch als begabter Erzähler, wie in der sehr rhapsodisch aufgefassten Gefährtinnen-Episode im „Heldenleben“. Da Gergiev die orchestrale Palette virtuos zum Leuchten bringt und auch in der dichtesten Polyfonie Herr der Ereignisse bleibt, ist sein Strauss einer der packendsten der letzten Zeit. Nicht zuletzt wegen der glänzend aufgelegten Münchner Philharmoniker. © Friesenhagen, Andreas / www.fonoforum.de
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Symphonieorchester - Erschienen am 30. September 2016 | MUNCHNER PHILHARMONIKER GBR

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Klassik - Erschienen am 18. Mai 2018 | MUNCHNER PHILHARMONIKER GBR

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
Gegen Ende seines Lebens nannte Bruckner die erste seiner gezählten Sinfonien ein „keckes Beserl“, vielleicht weil sie sich gegenüber seinen späteren wie ein „Sturm-und-Drang“-Werk ausnimmt: frech und aufgekratzt. Hyperaktiv wird sie auch heute häufig musiziert – nicht so von Valery Gergiev. Der Russe spürt stattdessen der Reife in dieser Partitur (nach der Linzer Fassung von 1866) nach – mit erstaunlichen Ergebnissen. Ungewöhnlich schon das verhaltene Tempo des ersten Satzes, das Gergiev erlaubt, auf all die Schönheiten am Wege mit umso größerer Aufmerksamkeit einzugehen, Motive mit Bedacht, fast zärtlich zu formen und ein gleichsam kammermusikalisch intimes Musizieren zu generieren. Gergiev zeigt, dass er die hohe Kunst beherrscht, Bruckner organisch, wie aus einem Guss erklingen zu lassen, Übergänge zu gestalten, eins aus dem anderen zu entwickeln – und das alles mit großem, ruhigem Atem. Die ausgeprägten „Seufzer“ in den Streichern zu Beginn des langsamen Satzes, das magische Flötensolo über dem Paukenwirbel etwas später, das hymnische Thema danach – alles ergibt sich zwingend aus dem vorhergehenden, ohne Brüche und Forcierung, als ein großer Spannungsbogen, der niemals einbricht. Bruckners Musik ist bei Gergiev nicht eine Folge isolierter Höhepunkte, läuft nicht immer gleich auf die große Steigerung hinaus. Auch an den wuchtigeren Stellen hält er das Pathos zurück, achtet auf Transparenz und Beweglichkeit. Bleibt zu hoffen, dass der gesamte Zyklus der nummerierten Sinfonien Bruckners, den Gergiev seit 2017 in der Basilika St. Florian dirigiert, auf Tonträger erscheinen wird. Andris Nelsons’ manierierten Leipziger Aufführungen, die ja ebenfalls auf einen Zyklus hinauslaufen sollen, dürften sie allemal überlegen sein. © Friesenhagen, Andreas / www.fonoforum.de
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Symphonieorchester - Erschienen am 12. August 2008 | LSO Live

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuz Referenz
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Oper - Erschienen am 14. Oktober 2016 | Mariinsky

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Klassik - Erschienen am 9. Februar 2015 | Mariinsky

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Klassik - Erschienen am 28. August 2012 | Mariinsky

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Klassik - Erschienen am 13. Oktober 2009 | Mariinsky

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Klassik - Erschienen am 1. Januar 1995 | Decca Music Group Ltd.

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Klassik - Erschienen am 1. Februar 2010 | Mariinsky

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Klassik - Erschienen am 10. Februar 2014 | Mariinsky

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Symphonieorchester - Erschienen am 8. Januar 2016 | Mariinsky

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Klassik - Erschienen am 19. Oktober 2018 | Mariinsky

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Strawinskys Beziehung zum heutigen Russland ist etwas widersprüchlich. Der junge russische Komponist hatte seine Heimat kurz vor der Oktoberrevolution im Jahr 1917 verlassen, um seine Frau in der Schweiz behandeln zu lassen, und kehrte erst 1962 wieder zurück, wobei der Komponist zwar voller Triumph empfangen wurde, aber fast wie ein Fremder in seinem eigenen Land. Strawinsky war inzwischen Franzose, dann Amerikaner geworden, hatte sich von der Politik der Sowjetunion abgewandt und war zu einem der wichtigsten Akteure des westlichen Musikschaffens geworden. Nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Systems und der Entstehung des heutigen Russlands nahmen russische Orchester Strawinskys Musik allmählich in ihr Repertoire auf, neben nationale Berühmtheiten wie Tschaikowsky oder Schostakowitsch. Valery Gergiev bietet uns hier die Originalversion von Petruschka (1911) mit der großen Besetzung und einer noch nicht durch die späteren Überarbeitungen des Komponisten standardisierten Metrik. Hier steht die Poesie des Zirkus im Mittelpunkt, nicht zuletzt weil die Musiker des ausgezeichneten Mariinski-Orchesters versierte Virtuosen sind und den volkstümlichen Reiz der Musik von Strawinsky perfekt wiedergeben. In Jeu de cartes, dem Ballett, das der Komponist 1936 in den Vereinigten Staaten für den Tänzer und Choreographen George Balanchine geschrieben hat, ist die musikalische Sprache völlig anders. Wir befinden uns mitten in der Periode, die Strawinskys Neoklassizismus genannt wird, und die auf sein Ballett Pulcinella aus dem Jahr 1920 zurückgeht. Aber war Petruschka nicht auf eine gewisse Art bereits ein „neoklassisches Ballett“? Wenn der Kompositionsstil auch sehr unterschiedlich ist, so ist das Element der Parodie, das man in Strawinskys Universum so oft finden kann, in beiden Werken vorhanden. In Petruschka stammen die Zitate aus der volkstümlichen Musik (etwa aus dem Lied Jambe en bois, das 1908 durch den französischen Sänger Dranem berühmt wurde), während sie in Jeu de cartes der klassischen Musik entlehnt sind. Hier wird Der Barbier von Sevilla von Rossini ungeniert mit Beethovens 5ter oder Ravels La Valse in einem wunderbaren Potpourri vermischt. © François Hudry/Qobuz
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 1. Januar 1998 | Decca Music Group Ltd.

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Klassik - Erschienen am 6. Februar 2012 | Mariinsky

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Klassik - Erschienen am 9. Oktober 2020 | Sony Classical

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Symphonieorchester - Erschienen am 10. März 2014 | Mariinsky

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Klassik - Erschienen am 28. August 2015 | Mariinsky

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Symphonieorchester - Erschienen am 4. Mai 2015 | Mariinsky

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