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CD14,99 €

Rock - Erschienen am 7. Juli 2003 | Atlantic Records

Auszeichnungen Mercury Prize Selection
Hail Hail Rock'n'Roll! The Darkness erbitten Landeerlaubnis, und der Tower checkt erst mal die Lage. The-Band Alarmleuchte - check - Next-Big-Thing Alarmleuchte - check - Spandex, Haarspray und Schnauzbart Alarmleuchte - check. Tower an Darkness, bitte in die Warteschleife. Das ist also die Band, die in Großbritannien die Fans verzückt und die Kritiker verzaubert. Don't believe the Hype? Das Booklet der CD, die Videos und generell das Auftreten der Band lösen beim Betrachter zunächst Kopfschütteln aus. So sehen keine Bands aus, die auf der Insel den Hypealarm auslösen. Dauerwelle, rosa Strähnchen und Spandex-Einteiler stehen 2003 nicht grade für Coolness. Und dann dieser Sound. The Darkness klingen, als wären sie in einer Zeitschleife gefangen, die da Achtziger heißt. Groundhog Day mit ganz viel Haarspray. Darum wohl auch das Cover. The Darkness kommen von einer Zeitreise in die Untiefen des Achtzigerjahre-Bombastrock und landen im Vorgarten von Ehepaar NuMetal und New Rock, um mit ihren Gitarren die Primeln niederzumähen. Das meinen die nicht ernst? Aber hallo! Mit dem Opener "Black Shuck" hauen The Darkness dem Hörer ein Brett à la AC/DC um die Ohren, dass kaum Zeit lässt, die Luftgitarre einzustöpseln. So machen sie gleich zu Anfang klar, wohin die Reise geht. Hat man nach Track eins vielleicht noch nicht so richtig mitbekommen, dass Sänger Justin Hawkins seine Stimme in unfassbar unmännliche Höhen schraubt, so entlockt der Falsett-Chorus zu "Get Your Hands Off My Woman" ein erstes Schmunzeln. Statt der erwarteten wütenden Drohung erklingt ein fast hysterisches Plädoyer, doch bitte die eigene Frau in Ruhe zu lassen. Da schmerzen die Eier schon beim Zuhören. "Get Your Hands Off My Woman" ist "vermutlich der großartigste Song mit dem Wort Motherfucker, der jemals geschrieben worden ist" urteilt der englische NME. Orgelei und Beckeneinsatz galore! Richtig schön und catchy wirkt "Growing On Me", nicht umsonst mit Single-Ehren bedacht. Der Song setzt sich gleich beim ersten Hören im Gehörgang fest, die Gitarren scheinen tonnenschwer auf einem unglücklich verliebten Justin zu wiegen. Gleich wird ein weiterer Single-Track hinterher geschoben, "I Believe In A Thing Called Love", bei dem der queeneske Backgroundgesang die eigene Jugend wieder aufleben lässt. So rock, so schön! Doch was wären die Achtziger ohne große Rockballaden? Kein Problem; The Darkness liefern auch das. "Love Is Only A Feeling" und "Holding My Own" klingen wie geklaut von Kuschelrock Eins, schmachtende Gitarren inklusive. Mir fällt Ritchie Sambora ein, wie er hoch auf einem Felsen ein Solo nudelt. Doch The Darkness können sogar poppen: "Friday Night" hat Queen-Gitarren und einen herrlich bescheuerten Refrain. Das Verwunderliche: die Achterbahnfahrt im Zeitraumschiff der vier Engländer macht einen Höllenspaß, und sobald die 40-Minuten-Runde vorbei ist, will man noch mal. Völlig unvermittelt packt das großartige Debüt den Hörer und schüttelt ihn durch, dass er hinterher nicht mehr weiß, ob er Freddie Mercury oder Gene Simmons heißt. The Darkness scheinen ein ungewöhnliches Erfolgsrezept zu haben: Bring die Vergangenheit zurück und würze sie mit einer gehörigen Portion Augenzwinkern. So macht Rock'n'Roll auch heute Spaß. Tower an Darkness: Landeerlaubnis erteilt! © Laut
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CD16,99 €

Rock - Erschienen am 7. Juli 2003 | EastWest U.K.

Auszeichnungen Mercury Prize Selection
Hail Hail Rock'n'Roll! The Darkness erbitten Landeerlaubnis, und der Tower checkt erst mal die Lage. The-Band Alarmleuchte - check - Next-Big-Thing Alarmleuchte - check - Spandex, Haarspray und Schnauzbart Alarmleuchte - check. Tower an Darkness, bitte in die Warteschleife. Das ist also die Band, die in Großbritannien die Fans verzückt und die Kritiker verzaubert. Don't believe the Hype? Das Booklet der CD, die Videos und generell das Auftreten der Band lösen beim Betrachter zunächst Kopfschütteln aus. So sehen keine Bands aus, die auf der Insel den Hypealarm auslösen. Dauerwelle, rosa Strähnchen und Spandex-Einteiler stehen 2003 nicht grade für Coolness. Und dann dieser Sound. The Darkness klingen, als wären sie in einer Zeitschleife gefangen, die da Achtziger heißt. Groundhog Day mit ganz viel Haarspray. Darum wohl auch das Cover. The Darkness kommen von einer Zeitreise in die Untiefen des Achtzigerjahre-Bombastrock und landen im Vorgarten von Ehepaar NuMetal und New Rock, um mit ihren Gitarren die Primeln niederzumähen. Das meinen die nicht ernst? Aber hallo! Mit dem Opener "Black Shuck" hauen The Darkness dem Hörer ein Brett à la AC/DC um die Ohren, dass kaum Zeit lässt, die Luftgitarre einzustöpseln. So machen sie gleich zu Anfang klar, wohin die Reise geht. Hat man nach Track eins vielleicht noch nicht so richtig mitbekommen, dass Sänger Justin Hawkins seine Stimme in unfassbar unmännliche Höhen schraubt, so entlockt der Falsett-Chorus zu "Get Your Hands Off My Woman" ein erstes Schmunzeln. Statt der erwarteten wütenden Drohung erklingt ein fast hysterisches Plädoyer, doch bitte die eigene Frau in Ruhe zu lassen. Da schmerzen die Eier schon beim Zuhören. "Get Your Hands Off My Woman" ist "vermutlich der großartigste Song mit dem Wort Motherfucker, der jemals geschrieben worden ist" urteilt der englische NME. Orgelei und Beckeneinsatz galore! Richtig schön und catchy wirkt "Growing On Me", nicht umsonst mit Single-Ehren bedacht. Der Song setzt sich gleich beim ersten Hören im Gehörgang fest, die Gitarren scheinen tonnenschwer auf einem unglücklich verliebten Justin zu wiegen. Gleich wird ein weiterer Single-Track hinterher geschoben, "I Believe In A Thing Called Love", bei dem der queeneske Backgroundgesang die eigene Jugend wieder aufleben lässt. So rock, so schön! Doch was wären die Achtziger ohne große Rockballaden? Kein Problem; The Darkness liefern auch das. "Love Is Only A Feeling" und "Holding My Own" klingen wie geklaut von Kuschelrock Eins, schmachtende Gitarren inklusive. Mir fällt Ritchie Sambora ein, wie er hoch auf einem Felsen ein Solo nudelt. Doch The Darkness können sogar poppen: "Friday Night" hat Queen-Gitarren und einen herrlich bescheuerten Refrain. Das Verwunderliche: die Achterbahnfahrt im Zeitraumschiff der vier Engländer macht einen Höllenspaß, und sobald die 40-Minuten-Runde vorbei ist, will man noch mal. Völlig unvermittelt packt das großartige Debüt den Hörer und schüttelt ihn durch, dass er hinterher nicht mehr weiß, ob er Freddie Mercury oder Gene Simmons heißt. The Darkness scheinen ein ungewöhnliches Erfolgsrezept zu haben: Bring die Vergangenheit zurück und würze sie mit einer gehörigen Portion Augenzwinkern. So macht Rock'n'Roll auch heute Spaß. Tower an Darkness: Landeerlaubnis erteilt! © Laut
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CD5,49 €

Rock - Erschienen am 6. September 2005 | EastWest U.K.

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HI-RES17,99 €
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Rock - Erschienen am 4. Oktober 2019 | Cooking Vinyl Limited

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Liebe Kinder, ihr müsst jetzt stark sein: Der Weihnachtsmann ist eine Erfindung eines Karies fördernden Brause-Herstellers und glaubt man den britischen Blödel-Barden von The Darkness, so fällt auch Ostern flach. Ähnlich wie das Artwork der jüngsten Michael Schenker-Platte würde Papst Franziskus das Cover von "Easter Is Cancelled" am liebsten in den Tiefen der vatikanischen Katakomben versenken. Im Gegensatz zur prolligen Pussy-Posse von Steel Panther verstehen The Darkness nicht nur ihr Handwerk, sondern verbinden Augenzwinkern mit Tiefgang. Justin Hawkins verkörpert die geschundene Künstlerseele auf diesem Konzeptalbum zwischen Kunst und Kommerz mit Inbrunst und doppelten Böden. So kann der Verlust eines Liegestuhls ("Deck Chair") einen sensiblen Musikus schon mal in existentielle Nöte stürzen. Der Grat zwischen Geistesknicks und Geistesblitz bleibt schmal ... Musikalisch agiert das Quartett über jeden Zweifel erhaben. Klassischer Hard- und Glamrock bilden die Eckpfeiler. Dazwischen lehnen sich The Darkness stark an ihrer Majestät an. Justins Gesang vollzieht ähnliche Schlenker wie einst Freddie Mercury und die Gitarrenhälse qualmen in kontrapunktischer Verzahnung, eben wie bei Brian May. Wer wie Hawkins seine Spandex immer eine Nummer kleiner wählt, kriegt auch solch spitze Schreie auf die Reihe. Anwärter auf den Titel des Jahres ist "Live 'Til I Die": Eine Nummer wie gemacht für die großen Bretter dieser Welt. Auf diesen gastierten The Darkness jüngst zumindest im Vorprogramm von Everybodys Darling Ed Sheeran. "Heart Explodes" oder "How Can I Loose Your Love" besitzen Hooks und Humor. "We Are The Guitar Men" startet als Akustik -Gitarren-Orchester und steigert sich über dezente Disco-Elektronik zu einem epischen Finale, dem die Eddie Van Halen-Gedächtniseruption die Krone aufsetzt. "Choke On It" versprüht dagegen schnoddrigen Punk-Charme der Marke The Sex Pistols oder The Clash. Der Titelsong verbindet die Elemente Schwermetall und Schmachtfetzen. "Heavy Metal Lover" startet als schnurrendes Kätzchen: "Come on little baby sit next to me / Listen to a little orbituary / You love your metal and it loves you back / Even your pyjama is ... black." Das Wort "black" intoniert eine Horde wildgewordener Black Metal-Pandas. Danach ertönt ein noisiges Riff-Gewitter wie es jüngst King Gizzard & The Lizard Wizard über die Menschheit ausschütteten. Für Großmaul Hawkins kann daher nur der Himmel die Grenze seiner Ambitionen sein: "Mit der Verwirklichung eines so gewaltigen Ziels ist eine Grenze erreicht worden, so dass dies das letzte traditionelle Musikalbum von The Darkness sein wird. Nachdem wir uns dem Ewigen und Ultimativen gestellt haben, müssen wir nun zu höheren Kunstformen übergehen. Die Zukunft ist eine offene Tür. Was verbirgt sich dahinter?" Notfalls eben die nächste Ladung 70s-Glamrock auf einer Stufe mit The Night Flight Orchestra. © Laut
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CD2,29 €

Rock - Erschienen am 27. September 2004 | Atlantic Records UK

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Rock - Erschienen am 25. April 2018 | Cooking Vinyl

Hi-Res
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CD9,99 €

Rock - Erschienen am 1. Juni 2015 | Canary Dwarf Records

Ach, The Darkness. Die perfekte heimliche Lieblingsband für die lichten Tage im Rock-Universum. Mögen die Briten von Nörglern als peinlich oder schlechter Witz verschrien sein, Hits wie "Get Your Hands Off My Woman" oder "One Way Ticket" können einem immer noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Und rocken nebenbei ganz amtlich. Klar haben The Darkness in ihrer Karriere nicht nur solch flotten Gassenhauer rausgehauen, aber im Gedächtnis (und auf dem MP3-Player oder smarten Phone) bleiben am Ende eben genau diese hängen. Entsprechend verblüfft da der Auftakt zu Album Nummer 4: Die Wikinger-Hymne "Barbarian" kommt heavy stampfend statt leichtfüßig und setzt düstere Klangwolken an den Himmel. Die Gitarrenriffs peitschen wie Wellen auf hoher See, und der neuerdings zwirbelschnauzbewehrte Justin Hawkins agiert geradewegs reserviert. In den Refrain streut der Fronter zwar eine Kostprobe seines berüchtigten Kehlkopfgesangs ein, doch den Todesstoß setzt dann das Gitarrensolo. "Open Fire" bietet kraftstrotzenden Classic Rock, aber indem Justin auf eine ungewohnte, tiefere Stimmlage zurückgreift, klingt das überraschend wenig darknesslike. Wo bleibt denn nun das Hochfrequenz-Jaulen, dieser schräge Touch? Kommt noch, aber erst im Titeltrack: In "Last Of Our Kind" setzt Leadgitarrist Dan Hawkins erst auf gezupfte Klänge, die er im Refrain zu einem knackigen Riff anschwellen lässt, während sein Bruder Justin das hohe C rauspresst. In der Summe ergibt das jenen Pomp-Rock an der Grenze zwischen augenzwinkernd und überzogen, der so manchen Hörer wohl entnervt das Handtuch werfen lässt. Tja: Pech gehabt. Die Band lebt ihren Hang zur Knallköpfigkeit anno 2015 in geradewegs homöopathischen Dosen aus: In "Mighty Wings" gehen mit den Hawkins-Brüdern zwar einmal mehr die Queen-Fanboy-Fantasien durch, was in eine herrlich abgedrehten Bombast-Nummer samt spaciger Keyboardklänge mündet. Ansonsten ist "Last Of Our Kind" eine unerwartet gradlinige Angelegenheit geworden. Straighter Rock – doch mit genügend Hooks, Energie und Witz, um das Ganze stets frisch zu halten. "Roaring Waters" kommt funky daher, und auch "Mudslide" verführt zu Hüftzuckungen. Dazwischen findet sich mit "Wheels Of The Machine" die erste balladeske Nummer, die sich allerdings aufgrund einiger listiger Falsett-Eruptionen nur bedingt zur Schlafzimmer-Beschallung eignet. Dennoch kann der alte Weirdo Justin nicht raus aus seiner Haut. Und seien wir ehrlich: Wenn der Kerl mit schriller Stimme "I'm dynamiiiiiiiiiite" schmettert, ist das grandios uncool. Das finale Drittel eröffnet "Sarah O'Sarah", das die Lungen mit Stadionluft vollgepumpt hat und streng nach Mitklatsch-Vorlage für kommende Konzerte riecht. Dass heute nicht mehr Original-Drummer Ed Graham, sondern erstmals Emily Dolan Davies die Trommeln bearbeitet, fällt jedenfalls nicht negativ auf. Das Hauptriff im knackigen "Hammer & Tongs" wirkt dann wie eine Verneigung vor den Rolling Stones. Mit der eher schwachbrüstigen Schlussballade "Conquerors" gleitet das Quartett schließlich auf dicker Schmalzspur von der Bühne. Bassist Frankie Poullain nutzt seine Premiere als Lead-Sänger hier dazu, sich als billige Kopie des eigentlichen Sängers zu versuchen. Ein passender Schlusspunkt zu einem zwar vergleichsweise zahmen, dennoch gelungenen Album. Wäre die Welt ein Wunschkonzert, hätte es noch ein Song mehr mit dem Schrägheitsfaktor von "Mighty Wings" sein dürfen. Doch auch so liefern The Darkness mit "Last Of Our Kind" ein dick geschnürtes Gute-Laune-Paket ab. Hoffentlich nicht das letzte seiner Art. © Laut
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CD19,49 €

Rock - Erschienen am 24. März 2008 | Rhino

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CD10,99 €

Rock - Erschienen am 15. Juni 2018 | Cooking Vinyl

Hi-Res
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CD12,99 €

Rock - Erschienen am 20. August 2012 | [PIAS]

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HI-RES16,99 €
CD13,99 €

Rock - Erschienen am 6. Oktober 2017 | Cooking Vinyl

Hi-Res
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HI-RES14,99 €
CD10,99 €

Rock - Erschienen am 2. Dezember 2013 | [PIAS]

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HI-RES3,99 €
CD2,49 €

Rock - Erschienen am 8. September 2021 | Cooking Vinyl Limited

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CD10,99 €

Rock - Erschienen am 4. Oktober 2019 | Cooking Vinyl Limited

Hi-Res
Liebe Kinder, ihr müsst jetzt stark sein: Der Weihnachtsmann ist eine Erfindung eines Karies fördernden Brause-Herstellers und glaubt man den britischen Blödel-Barden von The Darkness, so fällt auch Ostern flach. Ähnlich wie das Artwork der jüngsten Michael Schenker-Platte würde Papst Franziskus das Cover von "Easter Is Cancelled" am liebsten in den Tiefen der vatikanischen Katakomben versenken. Im Gegensatz zur prolligen Pussy-Posse von Steel Panther verstehen The Darkness nicht nur ihr Handwerk, sondern verbinden Augenzwinkern mit Tiefgang. Justin Hawkins verkörpert die geschundene Künstlerseele auf diesem Konzeptalbum zwischen Kunst und Kommerz mit Inbrunst und doppelten Böden. So kann der Verlust eines Liegestuhls ("Deck Chair") einen sensiblen Musikus schon mal in existentielle Nöte stürzen. Der Grat zwischen Geistesknicks und Geistesblitz bleibt schmal ... Musikalisch agiert das Quartett über jeden Zweifel erhaben. Klassischer Hard- und Glamrock bilden die Eckpfeiler. Dazwischen lehnen sich The Darkness stark an ihrer Majestät an. Justins Gesang vollzieht ähnliche Schlenker wie einst Freddie Mercury und die Gitarrenhälse qualmen in kontrapunktischer Verzahnung, eben wie bei Brian May. Wer wie Hawkins seine Spandex immer eine Nummer kleiner wählt, kriegt auch solch spitze Schreie auf die Reihe. Anwärter auf den Titel des Jahres ist "Live 'Til I Die": Eine Nummer wie gemacht für die großen Bretter dieser Welt. Auf diesen gastierten The Darkness jüngst zumindest im Vorprogramm von Everybodys Darling Ed Sheeran. "Heart Explodes" oder "How Can I Loose Your Love" besitzen Hooks und Humor. "We Are The Guitar Men" startet als Akustik -Gitarren-Orchester und steigert sich über dezente Disco-Elektronik zu einem epischen Finale, dem die Eddie Van Halen-Gedächtniseruption die Krone aufsetzt. "Choke On It" versprüht dagegen schnoddrigen Punk-Charme der Marke The Sex Pistols oder The Clash. Der Titelsong verbindet die Elemente Schwermetall und Schmachtfetzen. "Heavy Metal Lover" startet als schnurrendes Kätzchen: "Come on little baby sit next to me / Listen to a little orbituary / You love your metal and it loves you back / Even your pyjama is ... black." Das Wort "black" intoniert eine Horde wildgewordener Black Metal-Pandas. Danach ertönt ein noisiges Riff-Gewitter wie es jüngst King Gizzard & The Lizard Wizard über die Menschheit ausschütteten. Für Großmaul Hawkins kann daher nur der Himmel die Grenze seiner Ambitionen sein: "Mit der Verwirklichung eines so gewaltigen Ziels ist eine Grenze erreicht worden, so dass dies das letzte traditionelle Musikalbum von The Darkness sein wird. Nachdem wir uns dem Ewigen und Ultimativen gestellt haben, müssen wir nun zu höheren Kunstformen übergehen. Die Zukunft ist eine offene Tür. Was verbirgt sich dahinter?" Notfalls eben die nächste Ladung 70s-Glamrock auf einer Stufe mit The Night Flight Orchestra. © Laut
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Rock - Erschienen am 20. August 2012 | [PIAS]

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CD19,49 €

Rock - Erschienen am 29. November 2005 | Atlantic Records UK

Enttäuschung macht sich nach dem ersten Hören breit. Kein Knaller à la "Black Shuck" als Einstieg, kein grandioses "Get your hands off my woman, motherfucker", bei dem man sich auf die Lippen beißen muss. Keine Hits wie "Growing On Me" oder "I Believe In A Thing Called Love". Doch mit jedem Hören nimmt "OWTTH...AB" Form an. Bei genauem Hinhören steigt "One Way Ticket" doch ganz gut ins Album ein. Der Herrenchor und die Panflöten (ich hasse Panflöten!), die den Hörer als Intro begrüßen, sind eigentlich sehr darkness-like. So verrückt muss man erst einmal sein! Der Song birgt ganz eindeutig Ohrwurmqualitäten. Schon wippt der Fuß. Und ist das eine Sitar, die das Solo spielt? Mit "Knockers" schieben The Darkness einen schönen Stampfer hinterher. Es wirkt fast so, als wären sie abgeklärter geworden. Wenn es so etwas wie Abgeklärtheit im Universum eines Justin Hawkins überhaupt gibt. Seine Falsettstimme - die Hauptursache, warum vielen Kollegen The Darkness ursprünglich buchstäblich auf den Sack ging - setzt der extrovertierte Sänger nur noch dosiert ein oder als Backgroundgesang, wie bei "Is It Just Me?". Konnte man auf "Permission To Land" noch unzählige verschiedene Einflüsse heraushören (irgendwann in den schottischen Highlands hab ich mir mal eingebildet, Guns N'Roses heraus zu hören), beschränken sie sich nun. So offensichtlich Hawkins seine Vorliebe für Thin Lizzy zur Schau trägt, so klar sind hier Boston, Chicago und die frühen Queen ("Blind Man"!) vertreten. Vor allem bei den Mittelstücken "Dinner Lady Arms", dem sehr besinnlichen "Seemed Like A Good Idea At The Time" und dem großartigen "Hazel Eyes". Gerade Letzteres zeigt aber auch, wie sehr The Darkness von ihrem Vier-Mann-Gefüge abgerückt sind. Immer wieder hört man ein Klavier, einen Chor, Streicher, oder (wie in diesem Fall) Dudelsack und Drums, wie sie die Musikabteilung der Highlandregimente der Royal Army spielen. Danach fällt das stampfende "Bald" ein wenig ab, das hauptsächlich vom Eunuchenchor im Hintergrund lebt. Dafür fährt "Girlfriend" direkt in die Hüfte und ist trotz schlechtem Synthie-Sound und Saxofon ganz großer Southern-Rock-Sport. Auch mit "English Country Garden" drücken sie hintenraus noch mal ordentlich auf die Tube, und spätestens hier stöpsel ich wieder die Luftgitarre ein. Ob sich The Darkness mit ihrer Masche auf Dauer halten können, weiß kein Mensch, aber mit diesem zweiten Album ist das, was sie machen, noch nicht total ausgelutscht. Im Gegenteil, phasenweise ist es ein Höllenspaß. © Laut
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Rock - Erschienen am 1. Juni 2015 | Canary Dwarf Records

Ach, The Darkness. Die perfekte heimliche Lieblingsband für die lichten Tage im Rock-Universum. Mögen die Briten von Nörglern als peinlich oder schlechter Witz verschrien sein, Hits wie "Get Your Hands Off My Woman" oder "One Way Ticket" können einem immer noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Und rocken nebenbei ganz amtlich. Klar haben The Darkness in ihrer Karriere nicht nur solch flotten Gassenhauer rausgehauen, aber im Gedächtnis (und auf dem MP3-Player oder smarten Phone) bleiben am Ende eben genau diese hängen. Entsprechend verblüfft da der Auftakt zu Album Nummer 4: Die Wikinger-Hymne "Barbarian" kommt heavy stampfend statt leichtfüßig und setzt düstere Klangwolken an den Himmel. Die Gitarrenriffs peitschen wie Wellen auf hoher See, und der neuerdings zwirbelschnauzbewehrte Justin Hawkins agiert geradewegs reserviert. In den Refrain streut der Fronter zwar eine Kostprobe seines berüchtigten Kehlkopfgesangs ein, doch den Todesstoß setzt dann das Gitarrensolo. "Open Fire" bietet kraftstrotzenden Classic Rock, aber indem Justin auf eine ungewohnte, tiefere Stimmlage zurückgreift, klingt das überraschend wenig darknesslike. Wo bleibt denn nun das Hochfrequenz-Jaulen, dieser schräge Touch? Kommt noch, aber erst im Titeltrack: In "Last Of Our Kind" setzt Leadgitarrist Dan Hawkins erst auf gezupfte Klänge, die er im Refrain zu einem knackigen Riff anschwellen lässt, während sein Bruder Justin das hohe C rauspresst. In der Summe ergibt das jenen Pomp-Rock an der Grenze zwischen augenzwinkernd und überzogen, der so manchen Hörer wohl entnervt das Handtuch werfen lässt. Tja: Pech gehabt. Die Band lebt ihren Hang zur Knallköpfigkeit anno 2015 in geradewegs homöopathischen Dosen aus: In "Mighty Wings" gehen mit den Hawkins-Brüdern zwar einmal mehr die Queen-Fanboy-Fantasien durch, was in eine herrlich abgedrehten Bombast-Nummer samt spaciger Keyboardklänge mündet. Ansonsten ist "Last Of Our Kind" eine unerwartet gradlinige Angelegenheit geworden. Straighter Rock – doch mit genügend Hooks, Energie und Witz, um das Ganze stets frisch zu halten. "Roaring Waters" kommt funky daher, und auch "Mudslide" verführt zu Hüftzuckungen. Dazwischen findet sich mit "Wheels Of The Machine" die erste balladeske Nummer, die sich allerdings aufgrund einiger listiger Falsett-Eruptionen nur bedingt zur Schlafzimmer-Beschallung eignet. Dennoch kann der alte Weirdo Justin nicht raus aus seiner Haut. Und seien wir ehrlich: Wenn der Kerl mit schriller Stimme "I'm dynamiiiiiiiiiite" schmettert, ist das grandios uncool. Das finale Drittel eröffnet "Sarah O'Sarah", das die Lungen mit Stadionluft vollgepumpt hat und streng nach Mitklatsch-Vorlage für kommende Konzerte riecht. Dass heute nicht mehr Original-Drummer Ed Graham, sondern erstmals Emily Dolan Davies die Trommeln bearbeitet, fällt jedenfalls nicht negativ auf. Das Hauptriff im knackigen "Hammer & Tongs" wirkt dann wie eine Verneigung vor den Rolling Stones. Mit der eher schwachbrüstigen Schlussballade "Conquerors" gleitet das Quartett schließlich auf dicker Schmalzspur von der Bühne. Bassist Frankie Poullain nutzt seine Premiere als Lead-Sänger hier dazu, sich als billige Kopie des eigentlichen Sängers zu versuchen. Ein passender Schlusspunkt zu einem zwar vergleichsweise zahmen, dennoch gelungenen Album. Wäre die Welt ein Wunschkonzert, hätte es noch ein Song mehr mit dem Schrägheitsfaktor von "Mighty Wings" sein dürfen. Doch auch so liefern The Darkness mit "Last Of Our Kind" ein dick geschnürtes Gute-Laune-Paket ab. Hoffentlich nicht das letzte seiner Art. © Laut
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Rock - Erschienen am 7. Juli 2003 | Atlantic Records

Hail Hail Rock'n'Roll! The Darkness erbitten Landeerlaubnis, und der Tower checkt erst mal die Lage. The-Band Alarmleuchte - check - Next-Big-Thing Alarmleuchte - check - Spandex, Haarspray und Schnauzbart Alarmleuchte - check. Tower an Darkness, bitte in die Warteschleife. Das ist also die Band, die in Großbritannien die Fans verzückt und die Kritiker verzaubert. Don't believe the Hype? Das Booklet der CD, die Videos und generell das Auftreten der Band lösen beim Betrachter zunächst Kopfschütteln aus. So sehen keine Bands aus, die auf der Insel den Hypealarm auslösen. Dauerwelle, rosa Strähnchen und Spandex-Einteiler stehen 2003 nicht grade für Coolness. Und dann dieser Sound. The Darkness klingen, als wären sie in einer Zeitschleife gefangen, die da Achtziger heißt. Groundhog Day mit ganz viel Haarspray. Darum wohl auch das Cover. The Darkness kommen von einer Zeitreise in die Untiefen des Achtzigerjahre-Bombastrock und landen im Vorgarten von Ehepaar NuMetal und New Rock, um mit ihren Gitarren die Primeln niederzumähen. Das meinen die nicht ernst? Aber hallo! Mit dem Opener "Black Shuck" hauen The Darkness dem Hörer ein Brett à la AC/DC um die Ohren, dass kaum Zeit lässt, die Luftgitarre einzustöpseln. So machen sie gleich zu Anfang klar, wohin die Reise geht. Hat man nach Track eins vielleicht noch nicht so richtig mitbekommen, dass Sänger Justin Hawkins seine Stimme in unfassbar unmännliche Höhen schraubt, so entlockt der Falsett-Chorus zu "Get Your Hands Off My Woman" ein erstes Schmunzeln. Statt der erwarteten wütenden Drohung erklingt ein fast hysterisches Plädoyer, doch bitte die eigene Frau in Ruhe zu lassen. Da schmerzen die Eier schon beim Zuhören. "Get Your Hands Off My Woman" ist "vermutlich der großartigste Song mit dem Wort Motherfucker, der jemals geschrieben worden ist" urteilt der englische NME. Orgelei und Beckeneinsatz galore! Richtig schön und catchy wirkt "Growing On Me", nicht umsonst mit Single-Ehren bedacht. Der Song setzt sich gleich beim ersten Hören im Gehörgang fest, die Gitarren scheinen tonnenschwer auf einem unglücklich verliebten Justin zu wiegen. Gleich wird ein weiterer Single-Track hinterher geschoben, "I Believe In A Thing Called Love", bei dem der queeneske Backgroundgesang die eigene Jugend wieder aufleben lässt. So rock, so schön! Doch was wären die Achtziger ohne große Rockballaden? Kein Problem; The Darkness liefern auch das. "Love Is Only A Feeling" und "Holding My Own" klingen wie geklaut von Kuschelrock Eins, schmachtende Gitarren inklusive. Mir fällt Ritchie Sambora ein, wie er hoch auf einem Felsen ein Solo nudelt. Doch The Darkness können sogar poppen: "Friday Night" hat Queen-Gitarren und einen herrlich bescheuerten Refrain. Das Verwunderliche: die Achterbahnfahrt im Zeitraumschiff der vier Engländer macht einen Höllenspaß, und sobald die 40-Minuten-Runde vorbei ist, will man noch mal. Völlig unvermittelt packt das großartige Debüt den Hörer und schüttelt ihn durch, dass er hinterher nicht mehr weiß, ob er Freddie Mercury oder Gene Simmons heißt. The Darkness scheinen ein ungewöhnliches Erfolgsrezept zu haben: Bring die Vergangenheit zurück und würze sie mit einer gehörigen Portion Augenzwinkern. So macht Rock'n'Roll auch heute Spaß. Tower an Darkness: Landeerlaubnis erteilt! © Laut
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Rock - Erschienen am 29. November 2005 | Atlantic Records

Enttäuschung macht sich nach dem ersten Hören breit. Kein Knaller à la "Black Shuck" als Einstieg, kein grandioses "Get your hands off my woman, motherfucker", bei dem man sich auf die Lippen beißen muss. Keine Hits wie "Growing On Me" oder "I Believe In A Thing Called Love". Doch mit jedem Hören nimmt "OWTTH...AB" Form an. Bei genauem Hinhören steigt "One Way Ticket" doch ganz gut ins Album ein. Der Herrenchor und die Panflöten (ich hasse Panflöten!), die den Hörer als Intro begrüßen, sind eigentlich sehr darkness-like. So verrückt muss man erst einmal sein! Der Song birgt ganz eindeutig Ohrwurmqualitäten. Schon wippt der Fuß. Und ist das eine Sitar, die das Solo spielt? Mit "Knockers" schieben The Darkness einen schönen Stampfer hinterher. Es wirkt fast so, als wären sie abgeklärter geworden. Wenn es so etwas wie Abgeklärtheit im Universum eines Justin Hawkins überhaupt gibt. Seine Falsettstimme - die Hauptursache, warum vielen Kollegen The Darkness ursprünglich buchstäblich auf den Sack ging - setzt der extrovertierte Sänger nur noch dosiert ein oder als Backgroundgesang, wie bei "Is It Just Me?". Konnte man auf "Permission To Land" noch unzählige verschiedene Einflüsse heraushören (irgendwann in den schottischen Highlands hab ich mir mal eingebildet, Guns N'Roses heraus zu hören), beschränken sie sich nun. So offensichtlich Hawkins seine Vorliebe für Thin Lizzy zur Schau trägt, so klar sind hier Boston, Chicago und die frühen Queen ("Blind Man"!) vertreten. Vor allem bei den Mittelstücken "Dinner Lady Arms", dem sehr besinnlichen "Seemed Like A Good Idea At The Time" und dem großartigen "Hazel Eyes". Gerade Letzteres zeigt aber auch, wie sehr The Darkness von ihrem Vier-Mann-Gefüge abgerückt sind. Immer wieder hört man ein Klavier, einen Chor, Streicher, oder (wie in diesem Fall) Dudelsack und Drums, wie sie die Musikabteilung der Highlandregimente der Royal Army spielen. Danach fällt das stampfende "Bald" ein wenig ab, das hauptsächlich vom Eunuchenchor im Hintergrund lebt. Dafür fährt "Girlfriend" direkt in die Hüfte und ist trotz schlechtem Synthie-Sound und Saxofon ganz großer Southern-Rock-Sport. Auch mit "English Country Garden" drücken sie hintenraus noch mal ordentlich auf die Tube, und spätestens hier stöpsel ich wieder die Luftgitarre ein. Ob sich The Darkness mit ihrer Masche auf Dauer halten können, weiß kein Mensch, aber mit diesem zweiten Album ist das, was sie machen, noch nicht total ausgelutscht. Im Gegenteil, phasenweise ist es ein Höllenspaß. © Laut
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Rock - Erschienen am 29. November 2005 | Atlantic Records

Enttäuschung macht sich nach dem ersten Hören breit. Kein Knaller à la "Black Shuck" als Einstieg, kein grandioses "Get your hands off my woman, motherfucker", bei dem man sich auf die Lippen beißen muss. Keine Hits wie "Growing On Me" oder "I Believe In A Thing Called Love". Doch mit jedem Hören nimmt "OWTTH...AB" Form an. Bei genauem Hinhören steigt "One Way Ticket" doch ganz gut ins Album ein. Der Herrenchor und die Panflöten (ich hasse Panflöten!), die den Hörer als Intro begrüßen, sind eigentlich sehr darkness-like. So verrückt muss man erst einmal sein! Der Song birgt ganz eindeutig Ohrwurmqualitäten. Schon wippt der Fuß. Und ist das eine Sitar, die das Solo spielt? Mit "Knockers" schieben The Darkness einen schönen Stampfer hinterher. Es wirkt fast so, als wären sie abgeklärter geworden. Wenn es so etwas wie Abgeklärtheit im Universum eines Justin Hawkins überhaupt gibt. Seine Falsettstimme - die Hauptursache, warum vielen Kollegen The Darkness ursprünglich buchstäblich auf den Sack ging - setzt der extrovertierte Sänger nur noch dosiert ein oder als Backgroundgesang, wie bei "Is It Just Me?". Konnte man auf "Permission To Land" noch unzählige verschiedene Einflüsse heraushören (irgendwann in den schottischen Highlands hab ich mir mal eingebildet, Guns N'Roses heraus zu hören), beschränken sie sich nun. So offensichtlich Hawkins seine Vorliebe für Thin Lizzy zur Schau trägt, so klar sind hier Boston, Chicago und die frühen Queen ("Blind Man"!) vertreten. Vor allem bei den Mittelstücken "Dinner Lady Arms", dem sehr besinnlichen "Seemed Like A Good Idea At The Time" und dem großartigen "Hazel Eyes". Gerade Letzteres zeigt aber auch, wie sehr The Darkness von ihrem Vier-Mann-Gefüge abgerückt sind. Immer wieder hört man ein Klavier, einen Chor, Streicher, oder (wie in diesem Fall) Dudelsack und Drums, wie sie die Musikabteilung der Highlandregimente der Royal Army spielen. Danach fällt das stampfende "Bald" ein wenig ab, das hauptsächlich vom Eunuchenchor im Hintergrund lebt. Dafür fährt "Girlfriend" direkt in die Hüfte und ist trotz schlechtem Synthie-Sound und Saxofon ganz großer Southern-Rock-Sport. Auch mit "English Country Garden" drücken sie hintenraus noch mal ordentlich auf die Tube, und spätestens hier stöpsel ich wieder die Luftgitarre ein. Ob sich The Darkness mit ihrer Masche auf Dauer halten können, weiß kein Mensch, aber mit diesem zweiten Album ist das, was sie machen, noch nicht total ausgelutscht. Im Gegenteil, phasenweise ist es ein Höllenspaß. © Laut