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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Januar 2014 | Domino Recording Co

Hi-Res Auszeichnungen 4 étoiles Rock and Folk - Hi-Res Audio
Menschen werden von der Zeit geprägt, in der sie leben und aufwachsen. Noch viel stärker als für den Durchschnittsbürger gilt das für Künstler und ihre Werke. Auf der anderen Seite aber leben wir in Zeiten der Postmoderne - und da gehört das Wildern in vergangenen Epochen quasi dazu. Der Punkt: Hört man sich die neue Stephen-Malkmus-Platte an, fühlt man sich unweigerlich an die Neunziger erinnert. Auch, wenn er im Text zu "Lariat" skandiert: "We grew up listening to the music from the best decade ever" - und damit offenbar die Siebziger meint. Die Art und Weise seines Songwritings und Gitarrenspiels verwurzeln ihn jedoch stets im letzten Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts. Da kann er soundmäßig noch so oft in den späten Sechzigern oder der anschließenden Dekade herumwühlen. Dort bedient er sich allerdings reichlich und oft. Gibt man Malkmus eine Blumenwiese voller musikalischer Einflüsse, wird er sich einen dicken, sehr dicken, Strauß zusammenpflücken. Das kann man ihm kaum verdenken, wenn dabei so unterhaltsame und entspannte Songs wie auf "Wig Out At Jagbags" herauskommmen. Kann ein Album relaxter als mit "Planetary Motion" anfangen? Und waren Malkmus-Songs immer schon so düdelig - im positiven Sinne? Der Ex-Pavement-Fronter und seine Jicks haben vor den Aufnahmen jedenfalls literweise Entspannungssaft getrunken und mäandern geschmeidig durch die neuen Lieder. Mehr denn je steht die Band im Vordergrund, was den Songs nur gut tut. Auch die neue Platte lässt sich dem Indie-Rock zuordnen, aber der Pop sitzt jeder einzelnen Nummer gewaltig im Nacken. Die Duh-Duh-Duhs in "Houston Hades" sprechen eine deutliche Sprache - und trotzdem eine sanfte. Bei "J Smoov" ist der Name Programm, ein ganz hervorragendes Stück vertonter Lässigkeit. Die Ironie trieft aus allen Poren. "Come join us in this punk rock tune", singt Malkmus in "Rumble At The Rainbo" und untermalt diese Zeilen mit netter Rockmusik, die den Zug nach Punkrockland leider verpasst hat, dafür aber in der gemütlichen Kneipe um die Ecke gelandet ist - und da nach drei großen Bieren zurückgelehnt mit der Hausband jammt. Textlich schwebt Malkmus ohnehin auf seiner eigenen Wolke. Irgendwo zwischen persönlichen Betrachtungen zwischenmenschlicher Dinge, großem Erzählertum, abstrakter Assoziationskunst und komplettem Unfug schreibt er genau die Texte, bei denen man bewusst zuhört. Das trifft auch auf "Cinnamon And Lesbians" zu: "I've been trippin' my face off since breakfast." Nebenbei bemerkt geht der Song als einer der flotteren Rocker durchs Ziel. Weil ihm das alles noch nicht sonnig genug ist, beschließt Malkmus schließlich in "Surreal Teenagers": "I'd like to move to Micronesia with my manservant John." Gute Reise, Mann. Schick ruhig alle paar Jahre ein neues Album rüber. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. August 2011 | Domino Recording Co

Auszeichnungen Sélection Les Inrocks
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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. Mai 2018 | Domino Recording Co

Hi-Res
Pavement war sicherlich eine der einflussreichsten Indierock-Bands der 90er Jahre. Und dennoch stieg der Erfolg dem Bandleader Stephen Malkmus niemals zu Kopf. Er beklagte sich auch nicht darüber, dass Bands wie Nirvana oder die Smashing Pumpkins trotzdem größere Lorbeeren und vor allem mehr Dollar einsammelten als er selbst… Kurze Zeit nach der Auflösung der Band im Jahre 1999 führte er das Abenteuer als Solokünstler weiter. Seit 2001 bringt er regelmäßig kleine Perlen heraus, die den Zuhörern sein Kompositions- und Schreibtalent neu ins Gedächtnis rufen. Das siebte Album Sparkle Hard erinnert nun unweigerlich an… Pavement. So ganz los zu kommen scheint er davon wohl doch nicht. Dennoch beweist Malkmus, dass er nicht einfach nur alte Speisen neu aufwärmt, wie man es auf Songs wie Bike Lane und Middle America, wo seine politisch engagierte Ader zum Vorschein kommt, vermuten könnte. Nein, er experimentiert zum Beispiel auch mit modernen Technologien und amüsiert sich mit Auto-Tune. Und weil es sich hierbei eben um Stephen Malkmus handelt, überrascht er uns unerwartet mit einem i-Tüpfelchen: ein Song im Duo mit dem Ex-Sonic-Youth-Mitglied Kim Gordon (Refute), der nach einer erfreulichen Country-Ballade klingt. Wie bereits gewohnt findet man auf Malkmus’ Album Sparkle Hard etliche Melodien, die im Kopf hängen bleiben und im Kontrast stehen zum Zynismus der Texte. Wir wiederholen es noch einmal: So ganz kommt man eben nie aus seiner Haut. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. März 2003 | Domino Recording Co

Stellt euch vor, die alten Indie-Helden J Mascis, Evan Dando und Stephen Malkmus stellen sich gegenseitig die Frage: "Was machen wir nach den Neunzigern?" Mascis würde wohl erst mal zehn Minuten äähen und dann doch nichts sagen, Dando würde von seinem tollen, schönen, neuen Leben inkl. Drogenentzug erzählen. Tja, und Malkmus würde wohl einfach gelangweilt aus dem Fenster schauen. Obwohl er das nach "Pig Lib" eigentlich am wenigsten nötig hätte. Wagt er mit seiner zweiten Solo-Platte im direkten Vergleich der Drei doch den bis jetzt am weitesten Schritt weg vom früheren Sound. Dass er sich nicht komplett von seiner Pavement-Vergangenheit löst, kann dabei keine große Überraschung sein. Nach Zurücklehnen klingt das Album. Wie ein Stephen Malkmus, der sich auf den Lorbeeren einer der einflussreichsten Gitarren-Bands des letzten Jahrzehnts ausruhen kann, vom Musikmachen aber nicht loskommt. Wie jemand der seinen Style gefunden hat und nun ganz langsam herausfindet, was er damit noch anstellen kann. Malkmus zeigt sich leiser denn je, hat die lauten Gitarrenausbrüche satt und schreibt lieber so wunderschöne Songs wie "Ramp To Death" oder "Vanessa From Queens". Und singt großartig. Auch wenn er selbst seine Stimme grausig findet, klingt sie hier gefestigt und fernab der früheren schrägen Tonlagen. Malkmus trifft neuerdings den Ton. Bei Pavement war das nicht wichtig, galt ihr Dilettantismus doch gerade als sympathisch. Mit den Jicks (seiner neuen Begleitband bestehend aus Portländer Freunden) wird das richtige Singen aber zum wichtigen Grundstein für das Gelingen der Platte, denn die sind weitaus tighter als es Pavement je waren. In den leicht verspielten Gitarren und gelegentlichen elektronischen Synthie-Spielereien steckt so viel Sinn für Perfektion, dass man seine falschen Töne da nur schwer verstecken kann. Wie Dando und Mascis hat Malkmus nichts verlernt, und es fließen ihm immer noch diese grandiosen Songs aus der Feder. "(Do Not Feed The) Oyster" beispielsweise hat so einen knackigen Refrain, dass er in einer guten Welt im Radio rauf und runter laufen sollte. Und "1% Of One" ist eine dieser neunminütigen Indie-Arien, wie er sie von seinen Helden Sonic Youth immer gelernt hat, sich aber nie selbst traute: mit ewiglangen Gitarrensolis, aber ohne Rückkopplungsgefiepse. "Pig Lib" besteht aus elf ganzen zusammen hängenden Liedern. Die sind gereift und nicht wie in seiner alten Band genial fragmentarisch hingeschmiert. Das ist Musik, der man anhört, dass ihr Komponist über dreißig ist. "Und das ist gut so", wie es die Bietigheimer Hausmänner-Truppe so treffend auf den Punkt bringt. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 29. Februar 2008 | Domino Recording Co

Hey Stephen, da legst du aber mächtig los mit deinem neuen Album "Real Emotional Trash". Gleich der erste Song "Dragonfly Pie" haut einen mit seinem irren Gitarrenschmettern geradezu um. Stephen Malkmus war einst Kopf der legendären Pavement, von deren musikalischer Indiepräsenz zwischen 1992 und 1999 noch heute zahlreiche Bands profitieren. Los Campesinos! sind die aktuellsten Bewunderer, und da kann man wieder nur "Geile Scheiße" schreien, dass sich die Newcomer u.a. auf diese amerikanischen Rock-Helden, die man damals gerne in England beheimatete, so schön berufen. "Real Emotional Trash" ist das vierte Soloalbum von Stephen, zum zweiten Mal bekommt er dabei Unterstützung von seiner Begleitband The Jicks, deren Mitarbeit stets vom ersten Riff an äußerst harmonisch klingt. Wie aus dem Probekeller klingt die krachende Jam-Session. Wenn sie wollen, lassen sie alle die Rocksau raus! Die typischen Malkmus-Emotionen fehlen dabei nicht, das hört man in "Out Of Reaches" oder im Titeltrack "Real Emotional Trash", das die Zehnminuten-Spielzeit locker übertrifft. Hier wird in gewohnter Manie die Gerätschaft bearbeitet und von plötzlichem bühnenreifen Instrumental-Wahnsinn mal eben unterbrochen. Die lebendigen Geister von Sonic Youth schweben nach wie vor über dem Helden der 90er Jahre Indie-Jugend. Und auch Santana scheint für Malkmus ein heimliches Idol zu sein. Nicht nur "Hopscotch Willie" lässt eine Vorliebe für Carlos-Solis erahnen, und ich muss leider sagen, dass diese Alleingänge nicht nur seiner Begleitband während der Aufnahmen tierisch auf den Senkel gingen. Der Malkmus rastet mal wieder aus - zusammen mit Produzent T.J. Doherty (Wilco, Sonic Youth) gelingt ihm das außerordentlich gut. Die neue Schlagzeugerin Janet Weiss von Sleater Kinney passt sich der Chaos-Truppe sehr gut an. Sie trommelt nicht nur locker im Takt, sondern trifft auch bei so manchem Song die passenden Töne im Background-Gesang. Der etwas andere Kopfnicker bekommt in "Elmo Delmo" lang anhaltende Glücksgefühle, trotz Nackenstarre am nächsten Morgen. Fröhliche Popmusik erklingt endlich in "Gardenia", hier bitte alle wieder Mitsingen. Bei den beiden letzten Stücken "We Can't Help You" und "Wicked Wanda" gerät man wieder eher in das etwas düstere Soundgefälle, was Malkmus ja so gerne hat. Abgesehen von seinen Schweinerock-Ausflügen bleibt es doch letztendlich unser Stephen Malkmus von Pavement, der Indie-König aus Portland, das Gitarrenmonster mit der geistreichen Textgestaltung. Einst verehrt von ebenfalls bewundernswerten Bands wie Hefner und Clayton Farlow. Ach ja, es sind nur zehn Stücke, aber keine Angst, die meisten Songs überschreiten die Drei-Minuten-Marke um einiges. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. Februar 2018 | Domino Recording Co

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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. März 2018 | Domino Recording Co

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Alternativ und Indie - Erschienen am 25. April 2018 | Domino Recording Co

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Rock - Erschienen am 5. Mai 2003 | Domino Recording Co

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Alternativ und Indie - Erschienen am 15. Juli 2011 | Domino Recording Co

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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. März 2012 | Domino Recording Co

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Juni 2008 | Domino Recording Co

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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. November 2013 | Domino Recording Co