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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. April 2012 | Double Six Records

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music - Sélection Les Inrocks - Hi-Res Audio
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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. März 1992 | Fat Possum

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Reissue
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2008 | Co-operative Music

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. Juni 1997 | Fat Possum

"Während den Aufnahmen höre ich die Songs ständig. Ich bin geradezu davon besessen. Jedes Detail muss stimmen. Wenn die Songs dann fertig sind, besteht kein Grund mehr für mich, die Aufnahmen anzuhören." (Jason Pierce im Interview auf laut.de, 2004) Das Album "Ladies And Gentlemen We're Floating In Space" aus dem Jahre 1997 steht auch in diesem Gespräch im Vordergrund: Eine verträumte, psychedelische Rock-Symphonie seiner Anfang der 90er gegründeten Band Spiritualized. Auf welchen Pillen oder Trips Jason Pierce hier auch gewesen sein mag, dieses Album wirkt auch ohne Drogen und versetzt über 20 Jahre später immer noch in einen elektrisierenden Trancezustand, bei dem man alles um sich herum vergisst. Der Opener "Ladies And Gentlemen We're Floating In Space" verspricht eine fantastische Reise durch das abwechslungsreiche Klangspektrum von Pierce und seiner Band. Die Melancholie und das Leid haften an Jasons Seele. Wer an Liebeskummer erkrankt, rettet sich in oder mit der Musik. "I will love you 'til I die. And I will love you all the time. So please put your sweet hand in mine. And float in space. And drift in time." So verarbeitet auch Mr. Pierce seinen Verlust und seine Ängste. Und diese Rock-Pille wirkt wie wahre Medizin: "I think I'm in love, probably just hungry. I think I'm your friend, probably just lonely" ("I Think I'm In Love"). Krachende Noise-Bretter treffen auf wunderschöne Popmelodien ("All Of My Thoughts"), Gospelchöre, wie in "Come Together" sorgen für Harmonie nach anhaltender Rückkopplung. Man muss nicht religiös sein, um die Anziehungskraft dieser Chöre zu spüren. Die Beschallung von "Ladies And Gentlemen We're Floating In Space" dauert 70 Minuten lang und da ist keine Sekunde zu viel. Man schwebt förmlich in diesem Instrumental-Monster und fühlt sich einfach nur 'Lost in Pierce'. Jason Spaceman taumelt zwischen Sucht und Verzweiflung, Liebe, Hass und Isolation und dichtet herzergreifende Zeilen, die vor allem die Trennung von Keyboarderin Kate Radley (die 1995 Richard Ashcroft heiratet) beschreiben. Ein psychedelischer Einblick in das Seelenlebens eines genialen Musikers. Radley war noch bis 1997 Teil der Band, aber nicht mehr seines Lebens. Somit ist einer der emotionalsten Momente auf dieser Platte mit "Broken Heart" erreicht. Selten klingt ein Song so verletzlich, traurig und wütend zugleich. Verliert man eine wichtige Person in seinem Leben, dann kann man an diesem Stück erst mal zerbrechen, sich aber gleichzeitig auch daran festhalten. Das Orchester-Arrangement mit den Streichern und Jasons trauriger Stimme sind voller Sehnsucht, aber niemals versumpft der Mann in Selbstmitleid. Die Zeile "I'm too busy to be heartbroken" bedarf keiner weiteren Erklärungen mehr. Elektrisierende Gitarren und gefühlvoller Gesang, wunderbare Kontraste, die stets miteinander harmonieren ("Electricity"). Eine instrumentale Soundklatsche mit Bläsern ist "No God Only Religion", wie frisch aus den 70ern entnommen. Spiritualized hätten schon damals neben Pink Floyd in die englische Psychedelic-Rock-Bewegung eintreten können. Jeder Song trifft Herz und Seele. In "Cool Waves" berührt nicht nur der Gospel, auch die Streicher-Arrangements sorgen für die emotionale Stimmung. Jason Pierce hört zu Hause gerne Jazz. Das hört man spätestens im großen Finale. In "Cop Shoot Cop" vereinen Spiritualized noch mal alle Klang-Dimensionen und Gefühls-Dramen zwischen Liebe und Abhängigkeit. "Hey man there's a hole in my arm where all the money goes". Eine 17-minutenlange Blues und Noise-Session mit Gastmusiker Dr. John am Klavier: Live auf der Bühne muss einen diese Song-Gewalt einfach nur wegblasen. Mr. Pierce hat die chaotische Beziehung zu seiner Ex-Keyboarderin einigermaßen überstanden, lebt scheinbar drogenfrei, wechselt immer wieder seine Bandmitglieder, steht immer noch gerne im Studio, aber vor allem auch auf der Bühne. 2018 bespielen Spiritualized mit großem Orchester das Primavera Sound Festival. Die Koffer sind schon gepackt! Und dann erwartet uns ja wohl noch ein neues Album. Das Pierce-Kapitel ist also noch lange nicht zu Ende geschrieben. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. September 2001 | Fat Possum

Spätestens seit Christiane F. weiß jedes Kind, dass man besser die Finger von Heroin lassen sollte. Spätestens seit Spacemen 3 weiß aber auch jeder Musikliebhaber, dass diese Droge wahre Wunder bewirken kann. Ohne diesen Rausch würde es keine wundervollen, abhängigen Platten geben. Auch nicht von Nick Cave, Tindersticks oder den großartigen Spiritualized, um die es hier gehen soll. Genaugenommen um ihr aktuelles Album "Let It Come Down". Die langersehnte Platte macht mich wirklich glücklich. Natürlich auch ohne harte Droge. Ich bin dennoch der Meinung, wenn einige Politiker auf der ganzen Welt mal ordentlich Rauschgift nehmen würden, alles schon ganz anders aussähe... Der Schmacht war groß. Vier Jahre waren die Fans auf Entzug. Und jetzt endlich überrascht Frontmann Jason Pierce mit einer neuen Besetzung, bombastischer Orchesterbegleitung und einem wirklich gelungenem, sehr schönen Album. Komposition und Produktion der brillanten elf Songs hat Pierce diesmal selber übernommen. Seine persönliche Bestnote legt er wohl mit "Let It Come Down" hin. Psychedelic, Country und Elektropop treffen im Jahre 2001 aufeinander und harmonieren in absoluter Topform miteinander. Und in Mitten dieser aufwendigen Produktion singt der Mann von der großen Einsamkeit. Es ist daher zu empfehlen die Platte nicht unbedingt alleine anzuhören. Schon der erste Schuss "On Fire" versetzt einem die richtige Dosis zum Abrocken. Eine angenehme Extase, wobei der Gospelchor nicht fehlen darf. Der Lord ist immer da! Auch wenn Jason nicht unbedingt zu den Gläubigern gehört! Er glaubt an die Musik! Das ist sein Leben! Und nur noch "The Twelve Steps" lassen die Gitarren knarren. Ansonsten wirkt alles sehr melancholisch und absolut valiumtauglich. Seine damalige Band Spacemen 3 spielt nach wie vor eine Rolle, allerdings eher in Form einer moderneren, leichtverdaulicheren Monotonie. Auch Bands wie Velvet Underground haben bei Jason und seinen Musikern Spuren hinterlassen. Die Orchesterbegleitung gibt dem Ganzen dieses prickelnde Gefühl unter der Haut. "Don't Just Do Something". Wunderschön. Man sinkt immer tiefer in den Boden. In Bildern würde es wohl so aussehen, wie bei "Trainspotting". In der Szene hat Ranton es mal wieder nicht geschafft vom Heroin runterzukommen. Er setzt sich den Schuss und versinkt im "Grab". "Just A Perfect Day". Aber die 90er Jahre sind auch an Spiritualized nicht vorbei gegangen. Gemeinsam mit Mimi Parker von "Low" wurde "Do It All Over Again" aufgenommen. Eine poppige Hymne. Absolut mitsingverdächtig! Von mir aus immer wieder gerne. Die aktuelle Singleauskopplung perfektioniert das komplette Werk: "Stop Your Crying". Leichter gesagt, als getan. Mit sensationeller klassischer Begleitung. Auch wenn ich Antichrist bin, an Gospelchöre glaube ich spätestens seit "Tender" von Blur. Himmelhochjauchzend, in weißen Gewändern, rythmisch im Takt. Als goldenen Schluss gibt es dann ein Spacemen 3 Cover "Lord Can You Hear Me". Viel zu sagen hat man dann erst mal nicht mehr. Aber vielleicht Lust auf Videos. Vielleicht auch noch mal "Trainspotting" ... just a perfect day ... © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. September 2018 | Bella Union

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„Ich glaube, es ist mein letztes Album“, verkündete Jason Pierce in einem Interview bei der britischen Tageszeitung The Independent im Jahre 2016. „Das macht so viel Arbeit. Seit langem schon werde ich davon ganz verrückt… Es ist bloß unheimlich schwierig, eine solche Platte auf eigenem Wege zu produzieren.“ Es stimmt, Pierce hat sich sehr verausgabt. Zwischen den Soundfluten und sanften Passagen der Spacemen 3, den Vorgängern des Shoegaze, seinen zahllosen Kooperationen (Yoko Ono, BRMC, Harmony Korine, Ariel Pink) und Spiritualized schaffte er es sogar, im Jahr 2005 dem Tod zweimal wegen Herzstillstand infolge seiner Hepatitis C zu entrinnen. Zwanzig Jahre zuvor hatte der Engländer nach seinen beiden ersten Alben eine instrumentale Rakete abgeschossen, die mit Radioheads OK Computer verglichen wurde – Ladies & Gentlemen We Are Floating In Space –– und damit ebnete er für Spiritualized einen goldenen Weg. Seit ihrer Gründung hatte die Band mit wechselhafter Besetzung und ihrer Kombination aus Psychedelic Rock, Progressive Rock, Space Rock und Noise vier Alben herausgebracht, darunter den Pop-Erfolg Sweet Heart, Sweet Light im Jahre 2002, mitten in seiner Chemotherapie. Außer Heroin hatte er noch andere Drogen im Blut, die er „niemandem empfiehlt“, und nebenbei noch vielsagende Tracks. Sechs Jahre zogen vorüber. Jetzt liegt And Nothing Hurt vor, und dient als Prolog. Die Methode ändert sich ein ganz klein wenig. Bei dieser persönlicheren Odyssee ohne Irrfahrten, die Jason Pierce ganz allein bei sich zu Hause aufgenommen hat, bewegt er sich wie ein Seiltänzer zwischen Streichern, Saxofon und Gitarren, irdischen, verstaubten Melodien (Here It Comes, On The Sunshine, The Morning After) und poetischen, überempfindlichen Balladen (I’m Your Man, Damaged, The Prize) vorwärts, bis er schließlich in Sail On Through Abschiedsgrüße mit dem Morsecode sendet. Ein verrückter Astronaut mit einer weltentrückten Diskografie, nach der man sich sehnen wird. © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Rock - Erschienen am 26. Mai 2008 | Sanctuary Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. März 1995 | Fat Possum

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Pop/Rock - Erschienen am 28. Oktober 1998 | Arista

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Alternativ und Indie - Erschienen am 21. März 2003 | Arista

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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. September 2003 | Sanctuary Records

Jason Pierce behauptet ja, dass "Amazing Grace" die beste Platte sei, die Spiritualized jemals gemacht hätten. Ich meine, dass er das nach jeder Veröffentlichung sagt. Egal! Ich bin auf jeden Fall absolut begeistert. Die Musik von Jason macht mich einfach glücklich. Natürlich bleibt "Ladies and Gentleman We Are Floating Into Space" mein persönliches Lieblingsalbum, aber schon der erste Song "This Little Life Of Mine" bläst dir einfach die Kerzenlichter aus. Hier hört man den Ursprung des coolen Ex-Junkies. Spacemen 3 lassen ordentlich grüßen. Das Album rockt wie Sau! Wenn ich könnte, würde ich mit diesem Rohling ins Bett gehen. Knarrende Gitarren und einfach großartige Texte verhelfen zu Schweißausbrüchen, Hitzewallungen und hypnotischem Zustand. Ich sage nur "I'm Too Busy Too Be Heartbroken"! (aus "Broken Heart" von meinem Lieblingsalbum). Ein Satz, der mehr aussagt, als ein ganzer Film von Wim Wenders. Oder auch aktuell die nächste Dröhnung "She Kissed Me (It Felt Like A Hit)". Ein schöneres Liebesbekenntnis gibt es nicht. Melancholische Euphorie gibt es natürlich auch. "Hold On", "Oh Baby" und "Rated X" halten dich jedoch von Selbstmordgedanken ab. Du musst wissen, wie die Platte endet, und du hast jetzt gar keinen Bock, nach draußen zu gehen, um dich auf eine windige Brücke zu stellen. Jetzt hörst du lieber die Engel singen und schwebst auf Wolke 10. Nur nicht die Augen aufmachen, denn sonst sitzt du leider doch nur auf deinem Sofa und blickst in den grauen Alltag. Der Teufel, oder ist es doch Jesus, holt dich dann mit "Never Goin' Back" zurück in dein ödes Zimmer. Er rammt dir die Hörner in den Arsch und fordert dich zum exstatischen Tanz auf. Eine improvisierte Showeinlage mit viel Orchester, Bläsern und Jazz-Ornamenten bietet das Instrumentalstück "The Power And The Glory". Das kann schon mal ein wenig nerven, aber du weißt, Jason steht auf Jazz. Jasons zweite Liebe, den Gospel, lässt er auch auf "Amazing Grace" hörbar verlauten. Allerdings nur noch vereinzelt und nicht mehr so offensichtlich wie auf der letzten Platte "Let It Come Down". "The Ballad Of Richie Lee" widmet er einem guten Freund, der vor kurzer Zeit gestorben ist. Mit zarten Streichern und einer Überdosis Gitarrenschrammel kann man einen Toten nicht liebevoller würdigen: "The fire that drove me on. Is nothing more than dust and ash. The day my friend has gone". "Amazing Grace" ist ein sagenhafter Cocktail zwischen bittersüßen Balladen, psychedelischen Kopfwirrungen und eintätowierten Rocknummern. Spiritualized lassen einem nicht viel Zeit zum Kerzen anzünden. Der Feuerlöscher meldet sich sofort wieder mit "Cheapster". "Lay It Down Slow" beendet leider diese Platte viel zu früh, und man meint, Mr. Pierce zerbreche vor dem Mikrofon. Ich kann meine schwitzigen Finger nicht davon abhalten, ständig Repeat zu drücken. Ich will mehr, und vielleicht nehme ich den Rohling doch mit ins Bett. Mal sehen was dann passiert! © Laut
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Rock - Erschienen am 10. November 1998 | Arista

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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Juni 2018 | Bella Union

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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. Juli 2018 | Bella Union

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Rock - Erschienen am 8. August 2013 | Castle Communications

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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. Juni 2012 | Double Six Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. Februar 2012 | Double Six Records

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Rock - Erschienen am 8. August 2013 | Castle Communications