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Die Alben

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Rock - Erschienen am 24. November 2017 | RCA Local

Born to Touch Your Feelings: Best of Rock Ballads collects classic Scorpions tracks with brand new compositions, capturing the German rock band's ballads. The anthology includes two brand new songs, "Melrose Avenue" and "Always Be with You," and a re-recorded version of "Follow Your Heart." The record also includes classic favorites like their 1991 hit "Winds of Change." © Bekki Bemrose /TiVo
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Rock - Erschienen am 27. März 1984 | BMG Rights Management GmbH

Mit ihrem neunten Studioalbum, dem Nachfolger zu ihrem internationalen Durchbruchsalbum Blackout, konnten die Scorpions ihren Erfolg noch steigern: Love at First Sting war in den Staaten das meistverkaufte Album der Band und wurde mit Dreifachplatin ausgezeichnet, und auch anderswo schaffte es die Platte in die hohen Chartränge. Mit der Hymne "Rock You Like a Hurricane" hatten die Scorpions einen ihren größten Single-Hits; die restlichen Songs setzten die Balance zwischen energiereichem Rock ("Bad Boys Running Wild") und Balladen ("Still Loving You") gekonnt fort. Die 2015 erschienene Neuauflage enthält fünf Bonustracks, eine zweite CD mit einem Konzertmitschnitt von 1984 sowie eine DVD mit Musikvideos, TV-Auftritten und einem Interview. © TiVo
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Rock - Erschienen am 1. Januar 1990 | Island Mercury

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Hard Rock - Erschienen am 22. März 2001 | RCA Records Label

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Rock - Erschienen am 15. Januar 1979 | BMG Rights Management GmbH

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Rock - Erschienen am 29. März 1982 | BMG Rights Management GmbH

Leadgitarrist Matze Jabs fiedelt sich die Finger wund und pariert die dicken Rhythmus-Riffs von Rudolf Schenker locker aus dem Handgelenk. Schlagwerker Rarebell und Buchhalter-Buchholz am Bass drücken unaufhaltsam die einfachen aber wirksamen Beats durch - und dann singt Don "fucking" Dokken: "I realize I missed a day / I'm too wrecked to care anyway / I look around and see this face / What the hell have I lost my taste". Wat? Don wer? Wo ist Klaus Meine? Warum greift im Sommer 1981 im französischen Studio von Produzentenlegende Dierks nicht der langjährige Leadsänger zum Mic? Sind das noch die Scorpions oder können die weg? Ein paar Monate zuvor stehen alle Zeichen noch auf Angriff. Die Band aus Hannover spürt, dass ihr mit dem achten Studioalbum der weltweite Durchbruch gelingen könnte. Bereits Mitte der 70er hatte man sich von Uli Jon Roth getrennt und auf den folgenden Alben "Lovedrive" und "Animal Magnetism" die letzten kritiker-geliebten Krautrock-Krümel über Bord in den Maschsee geworfen. Übrig blieb eine klassische, tighte Hardrock-Band, die spielerisch und mit protestantischer Arbeitsmoral Ohrwurm-Hooks und treibende Gitarrensounds en Masse aus den Lederärmeln schüttelt – und die im Jahre 1981 durch die ersten US-Charterfolge motiviert auch Manhattan stürmen will. Die Zeit ist perfekt. Hardrock und Heavy Metal schicken sich an, Musikwelt und Mainstream gleichzeitig zu übernehmen und die Scorps stehen top vorbereitet in den Startlöchern. Die Stimmung in Frankreich ist zu Beginn der "Blackout"-Aufnahmen euphorisch, der amerikanische Traum vom Reihenhaus zum Rockstar nur noch eine Frage der Zeit – als die unzähligen Live-Shows ihren Tribut fordern und Klaus Meine die Stimme komplett versagt. Weg, sie ist einfach weg wie Michi Becks Ex - und Meine steht im Frühling 1981 vor den Trümmern seiner Karriere. Hornhaut auf den Stimmbändern zwingen ihn zu mehreren Operationen, die selbst dem toughen Frontmann sämtliche Hoffnungen auf eine Rückkehr rauben. Bandleader Rudolf Schenker reagiert. Für einen Song ("Hey", zu finden auf der Jubiläums Deluxe Edition) stellt er sich hinter das Mikrofon, erkennt jedoch schnell, dass sein dünnes Stimmchen nur für Background-Vocals taugt und lässt besagten Kumpel Don Dokken einfliegen. Dieser wartet nach ersten kleinen Erfolgen mit seiner gleichnamigen Band noch auf den Durchbruch und ergreift die einmalige Chance sofort. Es ist bisher nicht überliefert, ob die Aufnahmen mit dem Ersatz-Vocalist wie oben beschrieben abliefen, doch trotz der wunderbaren Stimme des Amerikaners und der Gefahr, den Absprung in Richtung Weltspitze zu verpassen, trifft Schenker eine richtungsweisende Entscheidung: Er wartet auf Klaus' vollständige Genesung - und die Scorpions heben ab. Leadgitarrist Matze Jabs fiedelt sich die Finger wund und pariert Schenkers dicke Rhythmus-Riffs locker aus dem Handgelenk. Schlagwerker Rarebell und Buchhalter-Buchholz am Bass drücken unaufhaltsam die einfachen aber wirksamen Beats durch – und dann singt Klaus Meine die ersten Zeilen des Openers und Titeltracks: "I realize I missed a day / I'm too wrecked to care anyway / I look around and see this face / What the hell have I lost my taste". Klarer und kraftvoller als je zuvor peitscht er seine Vocals über den härtesten Nackenbrecher der Band. Fast scheint es, als schreie er all seinen – in der Phase der Unsicherheit angesammelten – Frust heraus. "Blackout, I really had a Blackout" - und die ganze Band schiebt nach. Wie kein zweites Studioalbum versprüht "Blackout" jene mitreißende, aber zu gleich professionell-fokussierte Energie der legendären Liveshows. Hit auf Hit feuern die Scorpions durch die Boxen, egal ob auf Speed ("Dynamite", "Now!") oder als catchige Midtempo-Groover ("You Give Me All I Need", "No One Like You"), der Mix aus peitschenden Tenor-Gesang mit höchsten Noten und kongenialem Gitarrenspiel gehört zum Besten, was im Rock jemals in dreieinhalb Minuten-Tracks gebannt wurde. Vor allem Matthias Jabs tritt endgültig aus dem Schatten seiner Vorgänger Uli Jon Roth bzw. Michael Schenker. Der ewig Unterschätzte avanciert vom Ersatzspieler, der Ende der 70er immer mal wieder auf die Bank musste, wenn Michael Schenker nüchterne Phasen hatte, zum absoluten Stammspieler und vollwertigem Mitglied. Ohne Ego. "Die musikalische Form wurde dann sogar noch etwas kompakter, als Matthias Jabs 1978 in die Band kam. In den Jahren zuvor hatte Uli - auch ein sehr starker Gitarrist - die Band musikalisch gespalten", so Klaus Meine im laut.de-Interview. Jabs lässt seine Gitarre auf "No One Like You" metallisch wie aufheulen wie Motorsägen und kontert so perfekt die melodiösen Gesangslinie von Meine. Zusammen mit Schenker etabliert er die Trademark-Riffs, die seitdem jedem Scorpions-Song die einzigartige Sound-Note verleihen. Der Song reißt durch die Wechsel zwischen ruhigeren Strophen und impulsiver Eruption im Refrain jeden Musikfan vom Barhocker. Noch ist jener europäische Einfluss spürbar, der später vom straighteren LA-Style verdrängt werden wird. Mit den gleichen Zutaten und ähnlich gut: das direkt folgende "You Give Me All I Need". Die Halbballade startet akustisch ruhig und steigert sich dann zu einer fast bombastischen Hymne par Excellence. Zusammen mit "Blackout" gehören die beiden Hits zu den zehn besten Scorpions-Songs aller Zeiten (Noch dabei wären übrigens "The Zoo", "Still Loving You", "Big City Nights", "Bad Boys Running Wild", "In Trance", "Always Somewhere" und "We'll Burn The Sky". Die Qualität bliebe gar bis zu Platz 50 absurd hoch. Welche Rock-Band aus Deutschland könnte hier mithalten? Richtig, keine). Doch die "Blackout"-Scheibe erkämpft sich seinen Platz unter den besten Hardrock-Alben aller Zeiten auch mit Härte und Vielseitigkeit. "Now!" taucht tief ein in ein wildes Meer aus AC/DC und Thrash Metal-Riffs. Klaus Meine strapaziert hier seine Stimme trotz drohendem Karriereende bis zum Äußersten und einige Kritiker bescheinigen ihm damals: "Die Ärzte haben ihm bei den Operationen eine Metal-Stimme eingepflanzt." Und Klaus selbst meint: "Als ich zurück kam, war ich in Top-Form. Ich konnte sogar wieder die höchsten Töne aus den Anfangstagen treffen." Härter und schneller waren die Scorpions vor "Now!" nie – bis das direkt danach losbrechende "Dynamite" den Eindruck innerhalb von ein paar Sekunden Lügen straft. Unaufhaltsames Motörhead-Bass-Geballer trifft auf härteste Metal-Riffs und der einfache wie wirkungsvolle Mitgröhl-Refrain machen den Song zum Live-Abreißer. In der zweiten Hälfte variieren die Scorpions Sound und Tempo. Für andere Bands wäre "Arizona" als sommer-luftiger AOR-Gedächtnistune ein absolutes Highlight, auf "Blackout" dient der grundsolide Track nur als kurze Verschnaufpause. Bei "China White" packt die Maschsee-Metaler ihre Black-Sabbath-Fanutensilien aus und marschieren gegen den Krieg. Tonnenschwer bohren sich die hypnotischen Riffs in die Hirnrinden, in denen der sonst so fokussierte Profi seinen spitzen Schreien freien Lauf lässt. Hannover goes Doom-Blues. Die ewig und zu Unrecht unterschätzte Ballade "When the Smoke Is Going Down" braucht sich hinter den bekannteren Engtanz-Sureshots wie "Still Loving You", "Send Me An Angel" oder "Holiday" nicht zu verstecken und beschließt – wie später auch viele Konzerte – das größte Werk aus deutschen Hardrock-Landen. Als i-Tüpfelchen veredelt der Künstler Gottfried Helnwein das Cover der Platte mit einem aufsehenerregenden Selbstportrait, das den schwierigen Entstehungsprozess und die Energie der Musik perfekt symbolisiert. Die Reaktionen sprengen selbst die optimistischsten Erwartungen. Alle Träume und Hoffnungen, die die Band vor dem Ausfall von Klaus Meine gehegt hatte, erfüllen sich. "Blackout" kracht in die US-Top Ten, verkauft sich alleine im anvisierten Mutterland des Rock über eine Million Mal und wird zum besten Hardrock Album des Jahres gekürt. Zusammen mit Iron Maidens "Number Of The Beast", dem vielleicht wichtigsten Heavy Metal-Album aller Zeiten, steht die Scheibe in vorderster Startreihe – weit vor den zeitgleichen, ebenfalls superben Veröffentlichungen von Judas Priest ("Screaming For Vengeance"), Accept ("Restless And Wild") oder Manowar ("Battle Hymns"). Für die Scorpions bildet das Album den Schritt zum Legendenstatus und zur Vormachtstellung im Hardrock der 80er Jahre. Beides bauen sie zwei Jahre später mit dem wesentlich amerikanischeren "Love At First Sting" aus und tatsächlich zerlegen sie auch den Madison Square Garden auf ihren Tourneen in alle Einzelteile. Erst die 90er Grunge- und Nu Metal-Ära beendet den Triumphzug der Band aus Hannover. Mögen auch große Bands wie Monster Magnet, Metallica oder die Smashing Pumpkins eher von den Prä-Blackout-Scorpions beeinflusst sein, so ist der weltweite Hardrock ohne die Scorpions und vor allem ohne "Blackout" nicht vorstellbar. Es steht zudem als musikalisches Symbol für starken Willen, Hoffnung und Freundschaft. Oder wie Klaus Meine im Zeit-Interview verriet: "Rudolf wollte mich nicht gehen lassen. Die Reaktion war einmalig: "Egal, was auch passiert, wir warten auf dich." Ich musste also Wege suchen, wie ich diese Krise überwinde. Das war ein wahrer Akt der Freundschaft, die bis heute gehalten hat. Das habe ich auch bis heute nicht vergessen." Und Don Dokken? Den hört man höchstens auf einem oder zwei Songs im Hintergrund. "So genau weiß es aber keiner, noch nicht mal ich kann das noch heraushören", erinnert sich Meine später. Das Schicksal hielt jedoch auch für den unglücklichen Kurzersatz eine eigene, erfolgreiche Karriere mit seiner Band Dokken bereit. An "Blackout" konnte er jedoch nie heranreichen. Wie so viele. © Laut
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Rock - Erschienen am 1. August 1978 | BMG Rights Management GmbH

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Rock - Erschienen am 20. Juni 1985 | BMG Rights Management GmbH

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Pop/Rock - Erschienen am 24. Januar 1990 | RCA Victor

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Hard Rock - Erschienen am 4. November 2011 | Legacy Recordings

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Rock - Erschienen am 4. Dezember 1977 | BMG Rights Management GmbH

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Pop/Rock - Erschienen am 22. März 2010 | Columbia SevenOne

Zum Zeitpunkt der Bandgründung der Scorpions 1965 steckte die Rockmusik noch in den Kinderschuhen. Ganz besonders in unseren Gefilden, die keinerlei eigenständige und organisch gewachsene Popkultur aufweist. Und nun soll auf einmal Schluss sein? Aus und vorbei mit einer Band, die länger auf der Welt ist als die allermeisten Leser dieser Rezension? Das zumindest verkünden Klaus Meine und Co. Doch es sei ihnen gegönnt. Immerhin befinden sich die Gründungsmitglieder der Band nach Abschluss der kommenden Welttournee in drei Jahren im besten Rentenalter von 65. Ist es wirklich notwendig, an dieser Stelle noch einmal auf die enormen Verdienste der Band hinzuweisen? Sicherlich nicht; verdient haben sie sich den Ruhestand allemal. Immerhin prägten sie den Hardrock von der norddeutschen Tiefebene aus weltweit entscheidend. Sie haben den typischen Powerballadenstil erfunden beeinflussten Künstler wie z.B. Sepultura, System Of A Down, Shakira oder Billy Corgan. Diese Liste könnte man schier endlos fortsetzen. In der Heimat hingegen haben die Hannoveraner trotz allen Welterfolgs zumindest in der Szene ein wenig an Reputation eingebüßt. Zu Recht fragte man sich, was die Truppe zwischen "Crazy World" und "Unbreakable" da eigentlich für stereotypen Kram verzapft hat. Doch bereits der letzte Longplayer "Humanity" war ein Schritt aus der allzu routinierten Gleichförmigkeit. Ausrutscher der Vergangenheit darf man getrost vergessen. "Sting In The Tail" ist als finales Kapitel ein überaus spaßiges und lohnenswertes Stückchen Musik geworden und kein 'Pain In The Ass'. Eine Karriere getreu dem Motto: 'Es zählen der erste und der letzte Eindruck.' Die Platte klingt wie eine Zeitreise in die absolute Blütezeit des Hardrock. Für die stretchledrigen Niedersachsen bedeutet das im Wesentlichen die totale Rückbesinnung auf die erfolgreiche 'Post Uli Jon Roth'-Phase zwischen "Tokio Tapes" (1978) und "Love At First Sting". Sting". Das wurde in der Tat Zeit und hat zweifellos viel zu lang gedauert. Doch den überraschend ungetrübten Genuss steigert das umso mehr. "No Limit" ist ein fröhlich Klopper, in "Slave Me", "Turn You On" oder "Let's Rock" stolziert Meine breitbeinig wie ein junger Pfau durch die Ohrmuschel. Es funktioniert noch immer. Das Titelstück reanimiert erfrischend den prähistorischen Ur-Metal. "Raised On Rock" und das Bekenntnis "The Best Is Yet To Come" haben das Zeug zu späten Klassikern vom Schlage "Make It Real" aufzusteigen. Im Up- und Midtempo Bereich ist diese CD genau jenes Opus, auf das man seit "World Wide Live" wartet. Und das ist immerhin ein Vierteljahrhundert her. Selbstverständlich lassen es sich die Altmeister der Feuerzeugballade nicht nehmen, endlich wieder echtes Gefühl zwischen Romantik und Melancholie zu erschaffen. Ganz und gar ohne kitschige Süßlichkeit, die ihnen seit dem Segen und Fluch "Wind Of Change" vorgehalten wurde. Die augenzwinkernde Eigenhommage "SLY" an den Überhit "Still Loving You" ist als Sequel durchaus präsentabel. Doch der absolute Killer ist das intensive "Lorelei". Möglicherweise mit Abstand das beste Scorpionslied seit 20 Jahren. Ist diese Scheibe innovativ? Nein! In weiten Teilen sogar rührend anachronistisch. Doch das war und ist im Hardrock von untergeordneter Bedeutung. Hier zelebriert Schenkers Truppe souverän genau jene Tradition, die sie selbst miterfunden hat. Wer wollte ihnen das verwehren? Wenn man sich anschaut, was vergleichsweise leerflaschige Dino-Kollegen wie Ian Gillan oder Kiss kürzlich ablieferten, wertet dies die Platte noch auf. © Laut
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Rock - Erschienen am 31. März 1980 | BMG Rights Management GmbH

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2013 | Mercury (Universal France)

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Rock - Erschienen am 15. April 1988 | BMG Rights Management GmbH

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Rock - Erschienen am 29. November 2013 | RCA Deutschland

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Rock - Erschienen am 11. April 2014 | RCA Deutschland

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Pop/Rock - Erschienen am 24. August 2012 | Columbia SevenOne

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Rock - Erschienen am 13. November 2015 | SevenOne Music

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Hard Rock - Erschienen am 1. April 1975 | RCA Records Label