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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 13. April 2018 | naïve classique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice
Der Cembalist, Organist, Hammerklavier-Spezialist sowie Chor- und Orchesterleiter Rinaldo Alessandrini ist auch ein Pädagoge, der sein Publikum gern zu spannenden thematischen Konzerten und CDs einlädt. Der gebürtige Römer weiß natürlich gut, wie sehr die Geschichte – und für Musikgeschichte gilt dies ebenso – aus Schichten besteht, die sich in einem manchmal geradezu anarchischen, aber immer inspirierenden Durcheinander überlappen. Nach einem Album über die Geschichte von 150 Jahren italienischer Musik (Naïve 1994), einem anderen, das den Anfängen des Barock in Italien um 1600 (Naïve 2012) gewidmet ist, erschien ein echter schwarzer Zauberdiamant, ebenso widersinnig wie ungewöhnlich, unter dem Titel Monteverdi - Night. Stories of lovers and Warriors (Naïve 2017), der Werke vereint, die die Nacht feiern. Heute liegt uns eine Aufnahme vor, die der Entfaltung der Instrumentalmusik im ausgehenden Barock um 1700 gewidmet ist. Die vielen Komponisten, die für dieses neue diskographische Werk hinzugezogen wurden, Locatelli, Mascitti, Vivaldi, Caldara, Durante, Galuppi und Pugnani, waren zu ihrer Zeit hochberühmt und verbreiteten alle die gute Nachricht von einem neuen Musikstil in ganz Europa. Sie entwickelten eine Art internationale Musiksprache, die an den Höfen und bei den Liebhabern der ersten öffentlichen Konzerte begeistert aufgenommen wurde. Wir finden auf dieser Aufnahme die für Rinaldo Alessandrini und sein Concerto Italiano so charakteristische Spielfreude sowie dieselbe enthusiastische Virtuosität, wie man sie in der Rokoko-Architektur und der spätgotischen Malerei beobachten kann. © François Hudry/Qobuz