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Folk - Erschienen am 24. Februar 2017 | Nonesuch

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
T-Bone Burnett hat Recht: "Rhiannon ist die nächste auf der langen Liste der Sängerinnen wie Marian Anderson, Odetta, Mahalia Jackson und Rosetta Tharpe." Nachdem man Tomorrow Is My Turn gehört hat, ihr erstes Soloalbum, das 2015 erschienen ist und auf dem sie an die Wunder von Elizabeth Cotten, Dolly Parton, Hank Cochran und sogar des französischen Chansonniers Aznavour erinnert, ist man mit dem Produzenten sofort einer Meinung. Die Reise ins ewige Amerika des Folks, des Jazz, des Gospel, Blues, Soul und Country entwickelt sich für das Ex-Mitglied der Gruppe Carolina Choclate Drops mit diesem Freedom Highway, das eine Hymne des Civil Rights Movements gewesen ist und von den Staple Singers für den berühmten Aufmarsch von Selma in Montgomery und Alabama im März 1965 komponiert wurde. Ein Album, das weniger in der Vergangenheit verankert ist, als man denken mag. Mit ihrer wirklich umwerfenden Stimme bewegt Rhiannon Giddens all die Fantome, die gegen das Civil Rights Movement aber auch gegen die Sklaverei kämpften und verzaubert die Songs mit Modernität und Lebendigkeit wie nie zuvor. Selbst wenn Sie Birmingham Sunday von Joan Baez anstimmt, könnte man schwören, es sei ein Song von 2017! Die Kraft Rhiannon Giddens' liegt darin, einen Song niemals nur auszustopfen. Wunderbar interpretiert und produziert ist Freedom Highway und so ist auch das Album nicht nur ein schönes Spielzeug in Sepia, um das Wohnzimmer zu dekorieren, das Gewissen zu beruhigen oder den Geist zu inspirieren. Nein! Es ist ein kraftvolles und wunderbares Abum, das eine musikalische Tradition fortbestehen lässt, die spirituell und ideologisch ist und niemals aussterben wird, vor allem nicht, wenn sie in so einer Art interpretiert wird. © MZ/Qobuz
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Folk - Erschienen am 3. Mai 2019 | Nonesuch

Hi-Res Auszeichnungen Songlines Five-star review
“Dank ihrer bunten Mischung ist die amerikanische Musik so wirkungsvoll!”. Rhiannon Gidden hat einen gällischen Vornamen, einen weißen Vater, eine schwarze Mutter und ihre Vorfahren waren Occaneech-Indianer - somit ist sie die Vertreterin des multikulturellen Nordamerikas schlechthin. Giddens, die selbst über eine ganz besondere Sopranstimme verfügt, bevorzugt die undurchschaubaren Stimmen des Folk, des Soul, des Blues und des Bluegrass und präsentiert nun ihr drittes Opus. Eingeladen wurde sie nicht nur von den Coen-Brüdern (im Film Inside Llewyn Devis zusammen mit Elvis Costello), sondern auch von T-Bone Burnett, trat mit den Carolina Chocolate Drops auf sowie im Weißen Haus. Nach ihrem Debütalbum mit den Our Native Daughters (in Zusammenarbeit mit Leyla McCalla, Allison Russell und Amysthyst Kiah) brachte sie bereits zwei viel gefeierte Soloalben heraus. Die Vierzigjährige hat also schon ganze Arbeit geleistet. There Is No Other entstand in Zusammenarbeit mit dem Multi-Instrumentalisten Francesco Turrisi und wurde in nur 5 Tagen in Dublin, vom hervorragenden Joe Henry produziert. Das Album enthält Eigenkompositionen sowie Neuinterpretationen früherer Stücke, die mit traditioneller, von keltischen und italienischen Elementen durchsetzter arabischer Musik untermalt werden. So kann man I’m Gonna Write Me A Letter von Ola Belle Reed hören, Brown Baby des Aktivisten Oscar Brown Jr, oder Pizzica di San Vito, ein Stück ganz besonderer Art, sowie das Thema aus Menottis Black Swan. Ein erfolgversprechender Melting Pot. © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Folk - Erschienen am 9. April 2021 | Nonesuch

Hi-Res Booklet
Lang, lang scheint es her zu sein, dass Rhiannon Giddens ihre liebe Zeit damit verbrachte, sich mit den Carolina Chocolate Drops durch die Geschichte der afroamerikanischen Musik durchzuarbeiten. Mit dem sich einstellenden Erfolg und nach all den Jahren hat sie sich mehr oder weniger losgesagt von dieser Geschichte, die auch die ihre ist, aber nur teilweise. Jetzt werden wir aber nicht mehr Rhiannon mit Rihanna verwechseln: sie interessiert sich nämlich nach wie vor für traditionelle Musik, aber nicht mehr ausschließlich für jene aus den USA. Eine Begegnung war wohl ausschlaggebend für ihre Entwicklung, nämlich jene mit Francesco Turrisi, der inzwischen ihr Lebensgefährte ist. Der in Irland lebende Italiener Turrisi ist ein Multiinstrumentalist, der traditionelle Musik von allen Seiten her und von einem zeitgenössischen Blickwinkel aus betrachtet. 2019 brachten Francesco und Rhiannon ihr erstes gemeinsames Album auf den Markt, There Is No Other. Und sie freuen sich, die Veröffentlichung des Nachfolgers ankündigen zu dürfen, They’re Calling Me Home. Den Entwurf für They’re Calling Me Home machten sie während des Lockdowns in Irland. So entstand ein Album von den im Duett spielenden Partnern, die zwar nicht reisen, dafür aber von Orten anderswo träumen dürfen. Das Repertoire besteht teils aus traditionellen Stücken aus Amerika und Irland, teils aus polyphonem Gesang aus Italien und aus Eigenkompositionen. Auf dieser Platte steht aber Irland im Vordergrund, wie es musiziert und fasziniert, seine Landschaften sowie seine Kultur, die uns eine Flöte, eine Trommel, ein Dudelsack und eine Geige zu Gehör bringen. Weder Rhiannon Giddens noch Francesco Turrisi sind gebürtige Iren. Und dennoch sind sie da bei sich zu Hause und fühlen sich sehr wohl an dieser unsichtbaren Grenze zwischen traditioneller und Weltmusik. © Stéphane Deschamps/Qobuz
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Folk - Erschienen am 3. Mai 2019 | Nonesuch

Hi-Res
“Dank ihrer bunten Mischung ist die amerikanische Musik so wirkungsvoll!”. Rhiannon Gidden hat einen gällischen Vornamen, einen weißen Vater, eine schwarze Mutter und ihre Vorfahren waren Occaneech-Indianer - somit ist sie die Vertreterin des multikulturellen Nordamerikas schlechthin. Giddens, die selbst über eine ganz besondere Sopranstimme verfügt, bevorzugt die undurchschaubaren Stimmen des Folk, des Soul, des Blues und des Bluegrass und präsentiert nun ihr drittes Opus. Eingeladen wurde sie nicht nur von den Coen-Brüdern (im Film Inside Llewyn Devis zusammen mit Elvis Costello), sondern auch von T-Bone Burnett, trat mit den Carolina Chocolate Drops auf sowie im Weißen Haus. Nach ihrem Debütalbum mit den Our Native Daughters (in Zusammenarbeit mit Leyla McCalla, Allison Russell und Amysthyst Kiah) brachte sie bereits zwei viel gefeierte Soloalben heraus. Die Vierzigjährige hat also schon ganze Arbeit geleistet. There Is No Other entstand in Zusammenarbeit mit dem Multi-Instrumentalisten Francesco Turrisi und wurde in nur 5 Tagen in Dublin, vom hervorragenden Joe Henry produziert. Das Album enthält Eigenkompositionen sowie Neuinterpretationen früherer Stücke, die mit traditioneller, von keltischen und italienischen Elementen durchsetzter arabischer Musik untermalt werden. So kann man I’m Gonna Write Me A Letter von Ola Belle Reed hören, Brown Baby des Aktivisten Oscar Brown Jr, oder Pizzica di San Vito, ein Stück ganz besonderer Art, sowie das Thema aus Menottis Black Swan. Ein erfolgversprechender Melting Pot. © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Folk - Erschienen am 9. Februar 2015 | Nonesuch

Hi-Res Booklet
Dass sie eine gute Solo-Sängerin abgeben würde, hat Rhiannon Giddens bei den Carolina Chocolate Drops unter Beweis gestellt. Zwar ist sie dort nicht immer alleine am Mikrofon, doch wenn sie es ist, bleibt ihre Stimme hängen. Nach ihrem vielbeachteten Auftritt bei "Another Day, Another Time: Celebrating The Music of 'Inside Llewyn Davis'" im September 2013 war Organisator T Bone Burnett so begeistert von ihr, dass er vorschlug, ein Soloalbum zu produzieren. Gesagt, getan – wenige Monate später hatten sie eine Liste an Stücken bereit und Musiker in Los Angeles und Nashville, die die Sessions begleiten sollten, unter ihnen Gabe Witcher (Fiddle) und Paul Kowert (Bass) von den Punch Brothers, Mandolinist Mike Compton, Background-Sängerin Tata Vega, Bassist Dennis Crouch, Perkussionist Jack Ashford von den Funk Brothers und Gitarrist Colin Linden. Da sie als Songwriterin noch zu wenig Erfahrung besitzt, erzählt Giddens im Interview, habe sie sich für Stücke entschieden, die von bemerkenswerten Frauen eingesungen wurden. So soll das Album auch eine Hommage an jene Musikerinnen darstellen, die sie dazu inspiriert haben, selbst eine Sängerin zu werden. Die meisten Lieder wählte Giddens selbst, Burnett ergänzte das eine oder andere. So den Opener "Last Kind Words", der von der kaum bekannten Sängerin Geeshie Wiley stammt, die ihn zu Beginn der 1930er Jahre aufgenommen hatte. Ein Text mit einprägsamen Bildern, der von Krieg ("Lord, the last kind words I heard my daddy say / If I die, if I die in the German War / I want you to send my body, send it to my mother, lord"), Tod, Liebe und Enttäuschung handelt. Eine bluesige, leicht verzerrte E-Gitarre und eine gezupfte Mandoline begleiten Giddens mächtige, mit einem dunklen Timbre versehene Stimme. Blues vom feinsten. Doch Giddens (und Burnett) können weitaus mehr als das. "Don't Let It Trouble Your Mind" ist ein frühes Stück Dolly Partons, hier mit Alt-Country-Flair umgesetzt. Odettas "Waterboy" sorgte bei "Another Day, Another Time" und kurz vor Veröffentlichung des Albums bei David Letterman für Furore. Hier ist gut herauszuhören, dass Giddens eine Ausbildung am Konservatorium genossen hat. Patsy Clines "She's Got You" bietet wieder leichtere Kost (und die klasse Zeile "I've got the records / she's got you"), "Up Above My Head" die mitreißende Mischung aus Gospel und Rock'n'Roll, die die späteren Stücke von Sister Rosetta Tharpe prägen. Höhepunkt des Albums ist jedoch der Titeltrack, die Übersetzung eines Liedes aus der Feder Charles Aznavours, das zum Repertoire Nina Simones gehörte. Die begleitete sich natürlich am Klavier, doch die hier dargebotene, R'n'B-angehauchte Begleitung passt ebenfalls sehr gut. "Black Is The Color" klingt mit Beatbox-Einlagen schon fast hip hoppig, "Round About The Mountain" ist durch Klassik-Anleihen etwas zu dick aufgetragen. Dafür sorgt Libby Cottens "Shake Sugaree" wieder für folkige Schunkelstimmung. Zum Schluss beweist Giddens mit dem irisch angehauchten "O Love Is Teasin'" die außergewöhnliche Bandbreite ihrer musikalischen Kenntnisse und mit dem abschließenden "Angel City", dass sie auch schreiben kann - es ist das einzige eigene Stück auf dem Album. Wie immer bei Burnett klingen die Arrangements nicht aufdringlich, dennoch filigran gestrickt. Sie sorgen für eine intensive Atmosphäre, die Giddens' Stimme sehr gut zur Geltung bringt. Das beachtenswerte Debüt einer beachtenswerten Sängerin also, die sich traditioneller Musik verpflichtet fühlt und auch in dieser Richtung weiterhin tätig sein will. Hier zeigt sie, dass sie auch anders könnte. Wenn sie wollte. © Laut
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Folk - Erschienen am 27. November 2015 | Nonesuch

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Folk - Erschienen am 10. Februar 2021 | Nonesuch

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Bei den Aufnahmen zu "There Is No Other" (2019) kamen sich die Sängerin aus North Carolina und der Multi-Instrumentalist aus Italien beruflich und privat näher. Den ersten Corona-Lockdown verbrachten sie ab März 2020 in Irland, schon davor für beide die Wahlheimat. Als es die Umstände zuließen, mieteten sie ein Studio mit dem vielversprechenden Namen Hellfire auf einem bewirtschafteten Hof außerhalb von Dublin, wo sie innerhalb von sechs Tagen dieses Album aufnahmen und produzierten. Den Hauptteil trägt Rhiannon Giddens bei, mit Liedern, die sie mit ihrer Band Carolina Chocolate Drops interpretiert hat, aber auch mit lieb gewonnenen Traditionals und einem eigenen Stück. Der titelgebende Opener stammt von Bluegrass- und Folksängerin Alice Gerrard. "Meine Freunde rufen mich, ich muss nach Hause", so die Worte eines sterbenden Mannes, eindringlich gesungen von Giddens, begleitet mit Akkordeon (sie selbst) und Cello (Turrisi). Ein Minimalismus, der das ganze Album prägt, auch wenn Giddens' Eigenkomposition "Avalon" mit seinen vertrackten Rhythmen und den vielen Saiteninstrumenten von Robert Plant stammen könnte. Bei "Si Dolce È'l Tormento", ein 400 Jahre altes Stück des italienischen Komponisten Claudio Monteverdi, hört man heraus, dass Giddens eine gelernte Opernsängerin ist und die Worte fast perfekt ausspricht. Mit einer gezupften Gitarre würde sie selbst in Neapel Herzen zum Schmelzen bringen. Doch das Thema des Albums ist weniger die Liebe als die Heimat, gemeint als Ort der Geborgenheit und auch als letzte Station, der Tod. Am deutlichsten in "O Death", das auf diesem Album nicht die Intensität der Version Ralph Stanleys im Film "O' Brother, Where Art Thou" erreicht, was aber auch kaum möglich ist. Auf dem Weg dorthin bleibt einiges zu tun. Der Gospel "I Shall Not Be Moved" beschreibt die Stärke, die der Glaube vermittelt, war aber auch eine Hymne der Bürgerrechtsbewegung in den 1960er Jahren. Ein Thema, das der Gleichberechtigung, das in Giddens' Werk eine zentrale Rolle spielt. Auf das Instrumental "Nigel Goes To Town", mit Perkussionen und verschiedenen Banjos (ein Instrument, das Giddens meisterhaft spielt), folgt "When I Was In My Prime" der britischen Band Pentagle, vorgetragen wie ein irisches Traditional. "Waterbound, and I can't get home, down to North Carolina" singt Giddens im Anschluss fast schon autobiographisch, auch wenn das Stück um 1920 entstand, in Begleitung des congolesischen Gitarristen Niwel Tsumbu. Der andere Gast ist der irische Musiker Emer Mayock, der im Instrumentalstück "Bully For You" Flöte beisteuert und im letzten Dudelsack. Während "There Is No Other" stellenweise angestrengt klang, vermittelt "They're Calling Me Home" eine wohltuende Gelassenheit. Hier sind zwei Künstler am Werk, die niemandem etwas beweisen müssen und deren recht unterschiedliche Stile - Perkussionen und afrikanische Einflüsse bei Turrisi, melodisch und eher traditionell bei Giddens - zusammen gefunden haben. Das zeigt sich im gemeinsam gesungenen Wiegenlied "Nenna Nenna", mit dem Turrisi seine Tochter zum Einschlafen brachte. Und am abschließenden "Amazing Grace", eines der bekanntesten kirchlichen Lieder, bei dem Giddens ganz langsam die Melodie summt und Torrisi sie dabei auf Trommeln begleitet. Ein fast schon beängstigendes Ende für ein Album, das eigentlich Trost spenden möchte. Giddens selbst erklärt in einem Interview mit dem Rolling Stone: "Das Singen von traurigen Liedern lässt einen auf diese seltsame Art besser fühlen. Die Themen von Tod und Heimweh, Verlassen werden und Verlust in all diesen alten traditionellen Liedern - sie drücken die Dinge so gut und so einfach aus. Generationen von Menschen haben über viele, viele, viele Jahre hinweg Sachen durchgemacht, die genauso schlimm oder schlimmer waren, und diese Lieder verbinden uns mit diesen Generationen." Die Botschaft lautet: Wenn wir durchhalten, schaffen wir es. Falls wir bis dahin nicht draufgehen. © Laut
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Folk - Erschienen am 23. August 2020 | Nonesuch

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Pop - Erschienen am 30. Januar 2015 | Nonesuch

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Pop - Erschienen am 7. Mai 2020 | Nonesuch

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Folk - Erschienen am 24. Februar 2017 | Nonesuch

Booklet
T-Bone Burnett hat Recht: "Rhiannon ist die nächste auf der langen Liste der Sängerinnen wie Marian Anderson, Odetta, Mahalia Jackson und Rosetta Tharpe." Nachdem man Tomorrow Is My Turn gehört hat, ihr erstes Soloalbum, das 2015 erschienen ist und auf dem sie an die Wunder von Elizabeth Cotten, Dolly Parton, Hank Cochran und sogar des französischen Chansonniers Aznavour erinnert, ist man mit dem Produzenten sofort einer Meinung. Die Reise ins ewige Amerika des Folks, des Jazz, des Gospel, Blues, Soul und Country entwickelt sich für das Ex-Mitglied der Gruppe Carolina Choclate Drops mit diesem Freedom Highway, das eine Hymne des Civil Rights Movements gewesen ist und von den Staple Singers für den berühmten Aufmarsch von Selma in Montgomery und Alabama im März 1965 komponiert wurde. Ein Album, das weniger in der Vergangenheit verankert ist, als man denken mag. Mit ihrer wirklich umwerfenden Stimme bewegt Rhiannon Giddens all die Fantome, die gegen das Civil Rights Movement aber auch gegen die Sklaverei kämpften und verzaubert die Songs mit Modernität und Lebendigkeit wie nie zuvor. Selbst wenn Sie Birmingham Sunday von Joan Baez anstimmt, könnte man schwören, es sei ein Song von 2017! Die Kraft Rhiannon Giddens' liegt darin, einen Song niemals nur auszustopfen. Wunderbar interpretiert und produziert ist Freedom Highway und so ist auch das Album nicht nur ein schönes Spielzeug in Sepia, um das Wohnzimmer zu dekorieren, das Gewissen zu beruhigen oder den Geist zu inspirieren. Nein! Es ist ein kraftvolles und wunderbares Abum, das eine musikalische Tradition fortbestehen lässt, die spirituell und ideologisch ist und niemals aussterben wird, vor allem nicht, wenn sie in so einer Art interpretiert wird. © MZ/Qobuz
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Folk - Erschienen am 6. Februar 2015 | Nonesuch

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Dass sie eine gute Solo-Sängerin abgeben würde, hat Rhiannon Giddens bei den Carolina Chocolate Drops unter Beweis gestellt. Zwar ist sie dort nicht immer alleine am Mikrofon, doch wenn sie es ist, bleibt ihre Stimme hängen. Nach ihrem vielbeachteten Auftritt bei "Another Day, Another Time: Celebrating The Music of 'Inside Llewyn Davis'" im September 2013 war Organisator T Bone Burnett so begeistert von ihr, dass er vorschlug, ein Soloalbum zu produzieren. Gesagt, getan – wenige Monate später hatten sie eine Liste an Stücken bereit und Musiker in Los Angeles und Nashville, die die Sessions begleiten sollten, unter ihnen Gabe Witcher (Fiddle) und Paul Kowert (Bass) von den Punch Brothers, Mandolinist Mike Compton, Background-Sängerin Tata Vega, Bassist Dennis Crouch, Perkussionist Jack Ashford von den Funk Brothers und Gitarrist Colin Linden. Da sie als Songwriterin noch zu wenig Erfahrung besitzt, erzählt Giddens im Interview, habe sie sich für Stücke entschieden, die von bemerkenswerten Frauen eingesungen wurden. So soll das Album auch eine Hommage an jene Musikerinnen darstellen, die sie dazu inspiriert haben, selbst eine Sängerin zu werden. Die meisten Lieder wählte Giddens selbst, Burnett ergänzte das eine oder andere. So den Opener "Last Kind Words", der von der kaum bekannten Sängerin Geeshie Wiley stammt, die ihn zu Beginn der 1930er Jahre aufgenommen hatte. Ein Text mit einprägsamen Bildern, der von Krieg ("Lord, the last kind words I heard my daddy say / If I die, if I die in the German War / I want you to send my body, send it to my mother, lord"), Tod, Liebe und Enttäuschung handelt. Eine bluesige, leicht verzerrte E-Gitarre und eine gezupfte Mandoline begleiten Giddens mächtige, mit einem dunklen Timbre versehene Stimme. Blues vom feinsten. Doch Giddens (und Burnett) können weitaus mehr als das. "Don't Let It Trouble Your Mind" ist ein frühes Stück Dolly Partons, hier mit Alt-Country-Flair umgesetzt. Odettas "Waterboy" sorgte bei "Another Day, Another Time" und kurz vor Veröffentlichung des Albums bei David Letterman für Furore. Hier ist gut herauszuhören, dass Giddens eine Ausbildung am Konservatorium genossen hat. Patsy Clines "She's Got You" bietet wieder leichtere Kost (und die klasse Zeile "I've got the records / she's got you"), "Up Above My Head" die mitreißende Mischung aus Gospel und Rock'n'Roll, die die späteren Stücke von Sister Rosetta Tharpe prägen. Höhepunkt des Albums ist jedoch der Titeltrack, die Übersetzung eines Liedes aus der Feder Charles Aznavours, das zum Repertoire Nina Simones gehörte. Die begleitete sich natürlich am Klavier, doch die hier dargebotene, R'n'B-angehauchte Begleitung passt ebenfalls sehr gut. "Black Is The Color" klingt mit Beatbox-Einlagen schon fast hip hoppig, "Round About The Mountain" ist durch Klassik-Anleihen etwas zu dick aufgetragen. Dafür sorgt Libby Cottens "Shake Sugaree" wieder für folkige Schunkelstimmung. Zum Schluss beweist Giddens mit dem irisch angehauchten "O Love Is Teasin'" die außergewöhnliche Bandbreite ihrer musikalischen Kenntnisse und mit dem abschließenden "Angel City", dass sie auch schreiben kann - es ist das einzige eigene Stück auf dem Album. Wie immer bei Burnett klingen die Arrangements nicht aufdringlich, dennoch filigran gestrickt. Sie sorgen für eine intensive Atmosphäre, die Giddens' Stimme sehr gut zur Geltung bringt. Das beachtenswerte Debüt einer beachtenswerten Sängerin also, die sich traditioneller Musik verpflichtet fühlt und auch in dieser Richtung weiterhin tätig sein will. Hier zeigt sie, dass sie auch anders könnte. Wenn sie wollte. © Laut
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Verschiedenes - Erschienen am 23. Juni 2014 | Love Army Records

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Folk - Erschienen am 3. März 2021 | Nonesuch

Hi-Res
Bei den Aufnahmen zu "There Is No Other" (2019) kamen sich die Sängerin aus North Carolina und der Multi-Instrumentalist aus Italien beruflich und privat näher. Den ersten Corona-Lockdown verbrachten sie ab März 2020 in Irland, schon davor für beide die Wahlheimat. Als es die Umstände zuließen, mieteten sie ein Studio mit dem vielversprechenden Namen Hellfire auf einem bewirtschafteten Hof außerhalb von Dublin, wo sie innerhalb von sechs Tagen dieses Album aufnahmen und produzierten. Den Hauptteil trägt Rhiannon Giddens bei, mit Liedern, die sie mit ihrer Band Carolina Chocolate Drops interpretiert hat, aber auch mit lieb gewonnenen Traditionals und einem eigenen Stück. Der titelgebende Opener stammt von Bluegrass- und Folksängerin Alice Gerrard. "Meine Freunde rufen mich, ich muss nach Hause", so die Worte eines sterbenden Mannes, eindringlich gesungen von Giddens, begleitet mit Akkordeon (sie selbst) und Cello (Turrisi). Ein Minimalismus, der das ganze Album prägt, auch wenn Giddens' Eigenkomposition "Avalon" mit seinen vertrackten Rhythmen und den vielen Saiteninstrumenten von Robert Plant stammen könnte. Bei "Si Dolce È'l Tormento", ein 400 Jahre altes Stück des italienischen Komponisten Claudio Monteverdi, hört man heraus, dass Giddens eine gelernte Opernsängerin ist und die Worte fast perfekt ausspricht. Mit einer gezupften Gitarre würde sie selbst in Neapel Herzen zum Schmelzen bringen. Doch das Thema des Albums ist weniger die Liebe als die Heimat, gemeint als Ort der Geborgenheit und auch als letzte Station, der Tod. Am deutlichsten in "O Death", das auf diesem Album nicht die Intensität der Version Ralph Stanleys im Film "O' Brother, Where Art Thou" erreicht, was aber auch kaum möglich ist. Auf dem Weg dorthin bleibt einiges zu tun. Der Gospel "I Shall Not Be Moved" beschreibt die Stärke, die der Glaube vermittelt, war aber auch eine Hymne der Bürgerrechtsbewegung in den 1960er Jahren. Ein Thema, das der Gleichberechtigung, das in Giddens' Werk eine zentrale Rolle spielt. Auf das Instrumental "Nigel Goes To Town", mit Perkussionen und verschiedenen Banjos (ein Instrument, das Giddens meisterhaft spielt), folgt "When I Was In My Prime" der britischen Band Pentagle, vorgetragen wie ein irisches Traditional. "Waterbound, and I can't get home, down to North Carolina" singt Giddens im Anschluss fast schon autobiographisch, auch wenn das Stück um 1920 entstand, in Begleitung des congolesischen Gitarristen Niwel Tsumbu. Der andere Gast ist der irische Musiker Emer Mayock, der im Instrumentalstück "Bully For You" Flöte beisteuert und im letzten Dudelsack. Während "There Is No Other" stellenweise angestrengt klang, vermittelt "They're Calling Me Home" eine wohltuende Gelassenheit. Hier sind zwei Künstler am Werk, die niemandem etwas beweisen müssen und deren recht unterschiedliche Stile - Perkussionen und afrikanische Einflüsse bei Turrisi, melodisch und eher traditionell bei Giddens - zusammen gefunden haben. Das zeigt sich im gemeinsam gesungenen Wiegenlied "Nenna Nenna", mit dem Turrisi seine Tochter zum Einschlafen brachte. Und am abschließenden "Amazing Grace", eines der bekanntesten kirchlichen Lieder, bei dem Giddens ganz langsam die Melodie summt und Torrisi sie dabei auf Trommeln begleitet. Ein fast schon beängstigendes Ende für ein Album, das eigentlich Trost spenden möchte. Giddens selbst erklärt in einem Interview mit dem Rolling Stone: "Das Singen von traurigen Liedern lässt einen auf diese seltsame Art besser fühlen. Die Themen von Tod und Heimweh, Verlassen werden und Verlust in all diesen alten traditionellen Liedern - sie drücken die Dinge so gut und so einfach aus. Generationen von Menschen haben über viele, viele, viele Jahre hinweg Sachen durchgemacht, die genauso schlimm oder schlimmer waren, und diese Lieder verbinden uns mit diesen Generationen." Die Botschaft lautet: Wenn wir durchhalten, schaffen wir es. Falls wir bis dahin nicht draufgehen. © Laut
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Folk - Erschienen am 20. März 2019 | Nonesuch

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Folk - Erschienen am 27. November 2015 | Nonesuch

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Klassik - Erschienen am 3. Januar 2018 | Sony Worldwide

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Folk - Erschienen am 6. April 2021 | Nonesuch

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Folk - Erschienen am 15. Dezember 2014 | Nonesuch

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Folk - Erschienen am 21. Januar 2015 | Nonesuch

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Der Interpret

Rhiannon Giddens im Magazin