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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. Juli 2021 | Bella Union

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2019 erschien mit "Brickbat" ein erfrischend poppiges wie politisches Debütalbum von wichtigen Protagonisten des Britpop und Shoegaze: Miki Berenyi (Lush), Justin Welch (Elastica), KJ McKillop (Moose) und Mick Conroy (Modern English) gründeten die Band Piroshka, und diese erweist sich als keine Eintagsfliege. Mit "Love Drips And Gathers" erscheint nun das zweite Album, das sich als experimenteller, elaborierter und laut Berenyi auch viel 'shoegaziger' erweist. Auf "Scratching At The Lid", der ersten Single-Auskopplung, trifft dies voll und ganz zu – der Track steht in der hymnischen Lush-Tradition und ist darüber hinaus eingängig, euphorisch und ergreifend schön. Die anderen Songs sind wesentlich ruhiger und oftmals von einer Zärtlichkeit erfüllt, die der Liebe zwischen Berenyi und KcKillop samt Kinder huldigen ("The Knife Thrower's Daughter") oder allgemein dem Leben und der Erinnerung wie im voller French-Charme und Stereolab-Einschlag bebenden "Wanderlust" oder "Echo Loco". Besonders intim und introspektiv ist dieser seelenvolle Ansatz im gitarrenzittrigen, an den Riff in "How Soon Is Now" erinnernden Song "V.O." zu spüren, der dem viel zu früh verstorbenen 4AD-Grafiker Vaughan Oliver gewidmet ist. Dieser hatte nicht nur ikonische Albencover für Lush und Modern English gestaltet, sondern inspiriert auch ganz eindeutig das brillante Design der Piroshka-Releases. Mit Xylophon, Mellotron oder dem "Miki-Tron" – einem eigenen Vocal-Sample – erkunden Piroshka so die Gefilde unserer und ihrer Gefühle, ohne jemals rührselig oder romantisch zu werden. Die Songs bleiben klar, klarsichtig und ähneln irgendwie einem Klartraum. "Love Drips And Gathers" – der Titel stammt aus einem Gedicht von Dylan Thomas – ist damit tatsächlich voller Liebe. Es tropfen Einflüsse von Art-, Synth- und Dream-Pop hinein, und das Ganze ist eine Kräuselung strudeliger Songs, die einen sanft umfassen und eine weitere Zeile des Thomas-Poems musikalisch umschreiben: "How time has ticked a heaven round the stars". © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 15. Februar 2019 | Bella Union

Hi-Res
Schon kurz nach der Ende 2018 verkündeten Indie-Supergroup, bestehend aus Miki Berenyi (Lush), Justin Welch (Elastica), KJ McKillop (Moose) und Mick Conroy (Modern English), stiegen die Erwartungen in den Himmel, sind doch die Mitglieder allesamt wichtige Protagonisten des Shoegaze und Britpop. Zwei Genres, die sich gleichzeitig abstoßen und anziehen. So beendete der Britpop-Sturm quasi abrupt die ätherische Shoegaze-Welle und Bands wie Lush oder Ride näherten sich auf ihren Alben immer offener dem Pop, während Justine Frischmanns Elastica ihre rotzfreche Energie 1995 nur ein Album lang hielten und fünf Jahre später mit einem müden Abklatsch ihr Ende einläuteten. Piroshka ist also von Beginn an mit viel poptheoretischem Überbau ausgestattet, was die Bandmitglieder von Anfang an mit ihren spärlichen und genau deshalb extrem Neugierde triggernden Social-Media-Auftritten ignorieren. Mit einem geheimnisvollen Namen, der das ungarische Wort für Rotkäppchen ist, einem klassischen 4AD-Coverdesign und einer ersten Single, die den schönen Namen "Everlastingly Yours" trägt, spielte das Quartett geschickt mit den Erwartungen der alten Fans. Der Brexit-Status-Song "This Is Bedlam" startet gleich so lustvoll und spielfreudig, dass das Herz trotz des besungenen Tollhauses ("bedlam") in Großbritannien hoffnungsvoll mithüpft: Wenn hier die einstige Energie einer Band wie Elastica mit dem sublimem Lush-Gesang verschmilzt, weiß man, warum man die britischen Beiträge zum Pop trotz (oder wegen) aller Exaltiertheiten einfach lieben muss. Doch Piroshka bieten auf "Brickbat" weit mehr als nur das Anrühren einer bekannten Mischung aus Britpop und Shoegaze: Jazziges ("Village Of The Damned") oder Elektronisches ("Never Enough") verweben sie geschickt mit Post-Punk und New-Wave, während über allem die unnachahmliche Stimme von Miki Berenyi schwebt. Die aktuellen (britischen) Diskussion um gesellschaftliche Spaltung und Einheit kanalisieren sie in einer erfrischend kreativen Herangehensweise. Am besten sind Piroshka jedoch dann, wenn sich wie in "Everlastingly Yours" oder "Hated By The Powers To Be" traumwandlerische, in sich verschachtelte Melodieschichten übereinander schieben und so tatsächlich eine neue Band mit Substanz und Seele entstehen lassen – und das ist wirklich super. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 27. April 2021 | Bella Union

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Alternativ und Indie - Erschienen am 15. Juni 2021 | Bella Union

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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. November 2018 | Bella Union

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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. Januar 2019 | Bella Union

Hi-Res
Schon kurz nach der Ende 2018 verkündeten Indie-Supergroup, bestehend aus Miki Berenyi (Lush), Justin Welch (Elastica), KJ McKillop (Moose) und Mick Conroy (Modern English), stiegen die Erwartungen in den Himmel, sind doch die Mitglieder allesamt wichtige Protagonisten des Shoegaze und Britpop. Zwei Genres, die sich gleichzeitig abstoßen und anziehen. So beendete der Britpop-Sturm quasi abrupt die ätherische Shoegaze-Welle und Bands wie Lush oder Ride näherten sich auf ihren Alben immer offener dem Pop, während Justine Frischmanns Elastica ihre rotzfreche Energie 1995 nur ein Album lang hielten und fünf Jahre später mit einem müden Abklatsch ihr Ende einläuteten. Piroshka ist also von Beginn an mit viel poptheoretischem Überbau ausgestattet, was die Bandmitglieder von Anfang an mit ihren spärlichen und genau deshalb extrem Neugierde triggernden Social-Media-Auftritten ignorieren. Mit einem geheimnisvollen Namen, der das ungarische Wort für Rotkäppchen ist, einem klassischen 4AD-Coverdesign und einer ersten Single, die den schönen Namen "Everlastingly Yours" trägt, spielte das Quartett geschickt mit den Erwartungen der alten Fans. Der Brexit-Status-Song "This Is Bedlam" startet gleich so lustvoll und spielfreudig, dass das Herz trotz des besungenen Tollhauses ("bedlam") in Großbritannien hoffnungsvoll mithüpft: Wenn hier die einstige Energie einer Band wie Elastica mit dem sublimem Lush-Gesang verschmilzt, weiß man, warum man die britischen Beiträge zum Pop trotz (oder wegen) aller Exaltiertheiten einfach lieben muss. Doch Piroshka bieten auf "Brickbat" weit mehr als nur das Anrühren einer bekannten Mischung aus Britpop und Shoegaze: Jazziges ("Village Of The Damned") oder Elektronisches ("Never Enough") verweben sie geschickt mit Post-Punk und New-Wave, während über allem die unnachahmliche Stimme von Miki Berenyi schwebt. Die aktuellen (britischen) Diskussion um gesellschaftliche Spaltung und Einheit kanalisieren sie in einer erfrischend kreativen Herangehensweise. Am besten sind Piroshka jedoch dann, wenn sich wie in "Everlastingly Yours" oder "Hated By The Powers To Be" traumwandlerische, in sich verschachtelte Melodieschichten übereinander schieben und so tatsächlich eine neue Band mit Substanz und Seele entstehen lassen – und das ist wirklich super. © Laut