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Die Alben

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Aus aller Welt - Erschienen am 10. November 2017 | world village

Hi-Res
Olivier Mellano, der Romancier und multifunktionelle Szene-Musiker (Rock, Noise, Chanson, aktuelle Musik) im französischen Rennes, hat dieses ehrgeizige Werk entworfen, um dem kriegerischen Ton eines bretonischen Bagdad eine neue Orientierung zu geben und einen engagierten und poetischen Standpunkt im Hinblick auf die subjektiv empfundenen Grenzen kundzutun. Er hat, um seine antinationalistische, aber Identitäten respektierende Botschaft zu verbreiten, auf seiner Website mellanoland.com einen langen Text in englischer Sprache erstellt und in 17 Sprachen übersetzen lassen, wobei er die Baritonstimme des Sängers des mythischen Duos Dead Can Dance, Brendan Perry, im Ohr hatte. No Land besteht aus einem einzigen, 40 Minuten lang dauernden Stück, das diese Zutaten bestens verwertet. Als Einleitung gibt es bretonischen Dudelsack, Sackpfeife und Trommelwirbel, die typisch sind für diese Orchester, die ursprünglich für Militärparaden gedacht waren. Brendan Perrys manchmal von einem Chor unterstützte, kraftvolle Stimme bringt ergreifend poetische, neue Variationen von Mellanos Versen. Mit seiner Bassgitarre in der Hand betont der Komponist die Bewegungen, die er gleichzeitig geschmeidig macht. Das Ganze mündet in einem regelmäßig fortlaufenden Kontinuum am Ende in seine entschlossene und unwiderrufliche Schlussfolgerung: „Just one for all or no land (Ein Land für alle oder kein Land)”. © BM/Qobuz