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Die Alben

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Bossa Nova & brasilianische Musik - Erschienen am 11. Mai 2004 | Kwaidan

Francois Truffaut, einer der Mitbegründer der Pariser Nouvelle Vague-Bewegung, verkündete 1957 in einem seiner frühen Beiträge für die "Cahiers du Cinéma" einen Satz, der zur Devise des noch taufrischen Filmgenres avancieren sollte: "Der Film von morgen wird ein Akt der Liebe sein". Den Pariser Musikern des Projektes Nouvelle Vague geht es zwar weniger um wuchtigen Pioniergeist, dafür um ähnlich viel Hingabe und Liebe zum Detail. Die beiden Drahtzieher Marc Collin und Olivier Libaux mischen die französische Musikwelt bereits seit Anfang der 90er Jahre auf. Der eine musiziert mittlerweile als Solokünstler für das renommierte Naive-Label (Mirwais, Carla Bruni), der andere produzierte für Elektro-Acts wie Volga Select und Avril. Jung waren beide in den 80er Jahren, und was damals vor allem zu Beginn des Jahrzehnts an Songs aus der Punk-Bewegung hervor ging, fasziniert beide bis heute. New Wave hieß das bald allüberall in Europa, "Nouvelle Vague" vermutlich nur in Frankreich, wo ein Computer bis heute ein "ordinateur" ist. Die Songs indes, die damals begeisterten, waren auch in Paris die gleichen, und bei deren Auswahl beweisen die Herren Collin und Libaux mindestens soviel Stil wie die alten Filmemacher. Dies gilt im Übrigen auch für ihre radikale Herangehensweise. Unter Mithilfe junger, weithin unbekannter Sängerinnen erdreisteten sie sich, alle Kultsongs so zu bearbeiten, dass man sie locker in die Pariser Seine-Cafés des Jahres 1965 einordnen könnte. Das klingt dann mitunter so niedlich, als würden die Cardigans Black Sabbath covern. Was sie 1995 tatsächlich taten! Sinnvoll erschien den Franzosen auch die Idee, Sängerinnen auszusuchen, die die Originale nicht kennen. Wer nun grantelt, dass auch nur genau solche Menschen an "Nouvelle Vague" ihren Spaß finden können, liegt daneben. Entgegen ersten Befürchtungen lösen sich die Interpretationen in ihrer unbefangenen Leichtigkeit beinahe durchgehend vom schweren Ballast des Originals. Depeche Modes "Just Can't Get Enough" trippelt aufgeregt im Bossa Nova-Rhythmus, und die wunderbar behäbig umgesetzte Clash-Nummer "Guns Of Brixton" vertreibt sogar den fiesen Cypress Hill-Ohrwurm "What's Your Number?" von diesem Sommer. Am Mikro ist hier übrigens die im Nachbarland gefeierte Sängerin Camille, die gleich mehrere Songs übernimmt und die Band auch auf Tour begleitet. Sicher, "Love Will Tear Us Apart" ist Gott und brauchte keine weitere Coverversion und im internen Sisters-/Cure-Wettstreit um die lebensverneinendere Umsetzung tappert eindeutig das Xylophon lastige "A Forest" als Sieger aus dem Wald. Schier herzbrechend ist allerdings die Tuxedomoon-Hymne "In A Manner Of Speaking", der vor langer Zeit schon Martin Gore auf den zarten Pelz fühlte, romantisch "Making Plans For Nigel", sexy beschwingt "Too Drunk To Fuck", trip hoppig "This Is Not A Love Song" und einfach nur ergreifend die Umsetzung von Killing Jokes "Psyche", wofür man dem kratzigen Vortrag einer gewissen Sir Alice danken muss. Dass den Franzosen dann noch der eher unbekannte Specials-Diamant "Friday Night Saturday Morning" am Herzen lag, muss beinahe noch mehr honoriert werden, als die gelungene Coverversion. Auch aus der Umarbeitung der Musik von gestern kann damit - dem Fingerspitzengefühl Collins und Libaux' sei Dank - so etwas wie ein Akt der Liebe entspringen. © Laut
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Pop - Erschienen am 15. Februar 2019 | Kwaidan

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Bossa Nova & brasilianische Musik - Erschienen am 26. Juni 2006 | Kwaidan

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Lounge - Erschienen am 11. Juni 2006 | [PIAS] Recordings Catalogue

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Pop - Erschienen am 25. November 2016 | Kwaidan

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In the mid- to late 2000s, Nouvelle Vague's quirky mix of new wave and bossa nova was so popular that it became something of a cottage industry. By the end of the decade, the group's discography included covers of songs from '80s movies (2008's Hollywood Mon Amour), collaborations with the artists whose songs they covered (2009's 3), and a collection of songs sung by their rotating cast of vocalists (2011's The Singers) with diminishing returns. After an extended hiatus from recording, Nouvelle Vague reappears with I Could Be Happy, an album that attempts to remind listeners of the good old days and expand on the project's concept. Marc Collin, Olivier Libaux, and company stretch their sound to include dream pop and punk covers as well as new wave, and, for the first time, perform original material. The results are some of the group's best and worst moments. I Could Be Happy opens with one of their finest covers yet, a version of the Cocteau Twins' "Athol-Brose" that surprises on many levels. Covering a group as unique as the Cocteaus is risky, but Nouvelle Vague manage to translate the song's woozy gorgeousness into silky, subtle bossa nova that is a little more grounded yet still sublimely sensual. Likewise, their version of "All Cats Are Grey" honors the mystique of the Cure's original while imbuing it with just enough playfulness. More of Nouvelle Vague's mischief is on display with "Love Comes in Spurts," which gives Richard Hell & the Voidoids' brash punk a radical makeover along the lines of their reworking of the Dead Kennedys' "Too Drunk to Fuck." It's kitschy but fun, something that can't be said of the Nouvelle Vague-ification of the Ramones' "I Wanna Be Sedated," which only goes to show how fine the line between mischievous and ridiculous can be. Elsewhere, the saccharine title track and a meandering version of Brian Eno's "No One Is Receiving" are disappointingly nondescript. Nouvelle Vague fare better with their original songs: Collin's "Loneliness" and Libaux's "Maladroit" are pieces of pretty French pop that suggest that this musical tradition might serve the group best at this point. Indeed, I Could Be Happy's covers vary so widely in quality that, in order to thrive, Nouvelle Vague may need to put their original concept aside for good. © Heather Phares /TiVo
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Pop - Erschienen am 12. April 2019 | Kwaidan

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Bossa Nova & brasilianische Musik - Erschienen am 13. Juli 2010 | Kwaidan

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Bossa Nova & brasilianische Musik - Erschienen am 1. Januar 2010 | Kwaidan

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Pop - Erschienen am 16. Juni 2009 | [PIAS] Recordings Catalogue

Die Produzenten Marc Collin und Olivier Libaux, die unter dem Namen Nouvelle Vague arbeiten, schrecken vor dem Bossanova zurück, der ihnen Applaus eingebracht hat, und beziehen für dieses dritte Album eine größere Vielfalt von Songs ein, dazu mehrere amerikanische Poptitel (z. B. „Our Lips Are Sealed“ von den Go-Go's). Interessant hieran ist, dass mehrere Songwriter gebeten wurden, mitzuwirken und ihre eigenen Arbeiten zu covern (oder deren Hintergrundgesang zu übernehmen). © Celeste Rhoads /TiVo
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Bossa Nova & brasilianische Musik - Erschienen am 16. Juni 2009 | Kwaidan

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Electronic - Erschienen am 24. Februar 2012 | Late Night Tales

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Electronic - Erschienen am 24. Februar 2012 | Late Night Tales

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Pop - Erschienen am 2. September 2016 | Kwaidan

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Electronic - Erschienen am 8. November 2010 | Universal Music Division Barclay

Booklet
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Electronic - Erschienen am 1. Januar 2010 | Universal Music Division Barclay

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Pop - Erschienen am 16. Juni 2009 | [PIAS] Recordings

Die Produzenten Marc Collin und Olivier Libaux, die unter dem Namen Nouvelle Vague arbeiten, schrecken vor dem Bossanova zurück, der ihnen Applaus eingebracht hat, und beziehen für dieses dritte Album eine größere Vielfalt von Songs ein, dazu mehrere amerikanische Poptitel (z. B. „Our Lips Are Sealed“ von den Go-Go's). Interessant hieran ist, dass mehrere Songwriter gebeten wurden, mitzuwirken und ihre eigenen Arbeiten zu covern (oder deren Hintergrundgesang zu übernehmen). © Celeste Rhoads /TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. Juni 2021 | Kwaidan

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Electronic - Erschienen am 1. Januar 2010 | Universal Music Division Barclay

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Pop - Erschienen am 2. August 2019 | Kwaidan

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Französischer Chanson - Erschienen am 25. Mai 2007 | e-m-s music & entertainment