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Die Alben

HI-RES17,49 €
CD14,99 €

Original Soundtrack - Erschienen am 8. März 2019 | Vapor Records

Hi-Res
Dead Man gehört zu diesen außergewöhnlichen (und oft legendären) Soundtracks, mit denen ein Regisseur/Fan einem Jazz- oder Folkstar „ein Geschenk macht“, und der dann zu den Bildern des schon geschnittenen Films improvisiert. Der im Jahre 1996 angelaufene Spielfilm von Jim Jarmusch beschreibt die Irrwege, auf denen William Blake (Johnny Depp) und der Indianer Nobody (Gary Farmer) am Ende des 19. Jahrhunderts quer durch den Wilden Westen wandeln. Neil Youngs Musik hat mit der denkwürdigen Musik aus dem goldenen Zeitalter der Hollywood-Western so gut wie nichts zu tun, denn sie basiert auf einem ganz einfachen Instrument, einer E-Gitarre. Nur auf einem einzigen Track wird sie von einer Hammondorgel abgelöst (Organ Solo). Mit dem herrlichen Schwarz-Weiß des Films zusammen trägt das spektrale Timbre der E-Gitarre ganz besonders zur seltsamen, psychedelischen Atmosphäre in Dead Man bei – den Beweis liefern die sechs Guitar Solos des Soundtracks. Neil Youngs sinnliche Art zu spielen spannt uns auf die Folter und fesselt uns zugleich, weil sie von Jarmusch‘ Bildern magnetisch angezogen zu sein scheint. Dafür nimmt er eine ganze Palette von Spezialeffekten zu Hilfe, die dieses Instrument ermöglicht: Reverb-Einsteller, Verzerrer, Delay… Selten noch hat jemand eine Musik geschaffen, die sowohl einem Film als auch seinen Figuren am Rande der Gesellschaft dermaßen auf den Leib geschrieben ist. Zu den Bravourstücken des Albums zählen das so stimmungsvolle Solo n°5 (das an die 15 Minuten dauert) sowie das Solo n°6, dessen Spezialeffekte die Laute eines verletzten Tieres sein könnten. Zwei einfache, abwechselnd wiederholt gespielte Noten, die unter die Haut gehen, beenden den Track, und den Film. Es ist noch anzumerken, dass die Platte regelmäßig Passagen mit von Johnny Depp gesprochenen Gedichten von William Blake enthält. © Nicolas Magenham/Qobuz 
HI-RES19,49 €
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Original Soundtrack - Erschienen am 23. März 2018 | Reprise

Hi-Res
Daryl Hannah hinter und ein gewisser Neil Young vor der Kamera! Das Ergebnis nennt sich Paradox und ist der erste Film der Schauspielerin, die als Meerjungfrau im Jahre 1984 im Film Splash entdeckt wurde. Und der Musiker kümmert sich auch gleich um den Soundtrack. Bereits im Jahre 1995 hatte Young sich an Filmmusik versucht und den brillanten Soundtrack zu Jim Jarmuschs Dead Man geschrieben. Mit der Hilfe der Gruppe von Luke Nelson, Promise Of The Real und einigen anderen Meistern wie Jim Keltner, Paul Bushnell und sogar Willie Nelson vermischt er dieses Mal instrumentale Songs mit gesungenen Liedern. Dabei kommt eine Musik à la Crazy Horse heraus, mit Rock in der Seele, einigen Country-Seitensprüngen und zu 100% Neil Young. Den Höhepunkt dieser Orgie stellt sicherlich Cowgirl Jam dar, eine wilde Improvisation, die mehr als zehn Minuten lang ist und für die es sich ganz alleine schon lohnt, die Platte zu kaufen. Hinzu kommen ein paar alte Songs, wie die Neuinterpretation von Pocahontas oder auch die Ukulele-Version von Tumbleweed vom Album Storytone, die die Platte, die letztendlich gar nicht so anekdotisch ausfällt wie erwartet, abrunden. © Max Dembo/Qobuz
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Original Soundtrack - Erschienen am 26. Februar 1996 | Vapor Records

CD16,99 €

Original Soundtrack - Erschienen am 23. März 2018 | Reprise

Daryl Hannah hinter und ein gewisser Neil Young vor der Kamera! Das Ergebnis nennt sich Paradox und ist der erste Film der Schauspielerin, die als Meerjungfrau im Jahre 1984 im Film Splash entdeckt wurde. Und der Musiker kümmert sich auch gleich um den Soundtrack. Bereits im Jahre 1995 hatte Young sich an Filmmusik versucht und den brillanten Soundtrack zu Jim Jarmuschs Dead Man geschrieben. Mit der Hilfe der Gruppe von Luke Nelson, Promise Of The Real und einigen anderen Meistern wie Jim Keltner, Paul Bushnell und sogar Willie Nelson vermischt er dieses Mal instrumentale Songs mit gesungenen Liedern. Dabei kommt eine Musik à la Crazy Horse heraus, mit Rock in der Seele, einigen Country-Seitensprüngen und zu 100% Neil Young. Den Höhepunkt dieser Orgie stellt sicherlich Cowgirl Jam dar, eine wilde Improvisation, die mehr als zehn Minuten lang ist und für die es sich ganz alleine schon lohnt, die Platte zu kaufen. Hinzu kommen ein paar alte Songs, wie die Neuinterpretation von Pocahontas oder auch die Ukulele-Version von Tumbleweed vom Album Storytone, die die Platte, die letztendlich gar nicht so anekdotisch ausfällt wie erwartet, abrunden. © Max Dembo/Qobuz