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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2009 | Universal-Island Records Ltd.

Auszeichnungen Sélection du Mercury Prize
Die neuen Fleet Foxes also? Nicht ganz. Und doch: Die Begeisterung, die einige der Stücke des ersten Albums von Mumford & Sons auszulösen vermögen, kommt der letztjährigen Freude ob der Füchse aus Seattle schon recht nahe. Einen schwungvolleren Opener jedenfalls als "Sigh No More" durften wir schon lang nicht mehr hören. Dazu möchte man doch am liebsten sofort mit einem kühlen Dunklen in der Hand durch den nächsten Pub schunkeln. Oder sollte man lieber Saloon sagen? Marcus Mumford (Frontmann und Gitarrist mit zwei Tamburinen an den Füßen), Ben Lovett (Keyboards), Country Winston (Banjo, Dobro, elektrische Gitarre) und Ted Dwane (Bass) würden sich nämlich auch im Wilden Westen ganz hervorragend machen. Kaum verwundern würde es daher, käme die Band aus Kalifornien, Tennesse oder Alabama und nicht aus London! Songtitel wie "Dust Bowl Dance" lassen zudem an Woody Guthrie, die Klanglandschaften hie und da an Bluegrass denken. Bezüge zu althergebrachten Folktraditionen findet man immer wieder. Da erinnern Mumford & Söhne an so manch schottische Band, die uns unlängst erfreute (Broken Records, My Latest Novel). Ein Stück wie "Winter Winds" klingt denn auch, als hätte es schon etliche hundert Jahre auf dem Buckel und dabei doch, oh Wunder, zugleich ganz frisch. Das Sakrale, das heilige Pathos der Fleet Foxes wird man bei den Briten weniger finden. Statt in die Kirche passt diese Musik tatsächlich eher in die Kneipe. Und das sei ausdrücklich nicht abwertend gemeint. Von der Dynamik dieser CD könnten sich die Fleet Foxes durchaus das ein oder andere Scheibchen abschneiden. Und doch bleibt zu bezweifeln, ob es Mumford & Sons in Sachen Erfolg schon mit ihrem Erstling den Fleet Foxes werden gleichtun können. Prognose: wohl noch nicht. Was dem Spaß an dieser Platte eher zuträglich sein dürfte. Es müssen ja nicht gleich alle mitfeiern. Dass im Pressetext Shakespeare als Referenzgröße bemüht wird, ist etwas arg hoch gegriffen, und so falsch dann aber doch nicht. Wie heißt es im Titelstück: "Sigh no more, no more/ One foot in sea, one in shore / My heart was never pure…" Die vierstimmigen Gesänge passen jedenfalls ganz hervorragend zu solchen Zeilen. Wie so oft, verliert auch diese Scheibe nach hinten raus ein wenig an Spannung und Drive. Ideen wiederholen sich, die anfängliche Begeisterung lässt nach. Und doch bleibt zu konstatieren: ein tolles Debüt. Und live, da müssen die Boys aus London ohnehin ein Traum sein. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. November 2018 | Universal-Island Records Ltd.

Mit ihrem Album Wilder Mind ließen Mumford & Sons sanfte Banjoklänge und ihren eklatanten Folk auf uns niederrieseln. Mit dieser Produktion von Paul Epworth kehren die Londoner jedoch zu ihrer wahren Liebe zurück. Delta ist eine delikate Pop-Rock-Kombination à la Coldplay mit allerlei Einflüssen aus Folk, Country und Bluegrass. Den vier Gruppenmitgliedern gelang ein weiteres Mal eine moderne Verflechtung mit zeitgenössischen, traditionell klingenden Instrumenten, und das ist unbezahlbar! Die im Londoner Church Studio eingespielte Platte ist inniger und wohlüberlegter. Somit kommen verschiedene Nuancen zum Vorschein, aber auch Texte, die persönlicher sind als je zuvor, ans Herz gehen und auf die Tränendrüsen drücken, sobald nur eine stimmungsvolle Passage wie etwa in The Wild und October Skies ertönt. Sehen wir uns den Titel jedoch etwas genauer an, dann merken wir, dass Delt einfach der vierte Buchstabe des Alphabets ist und hier für die englischen Wörter wie Death, Divorce, Drugs und Depression (Tod, Scheidung, Drogen, Depression) herhalten muss. Eine drückende Thematik, die diesem vierten Studioalbum seine besonders starke Intensität verleiht. Mumford & Sons scheuen aber auch kein Risiko. Das Quartett mit seiner universellen musikalischen Kultur schöpft ein bisschen aus dem Elektro und präsentiert somit einerseits sowohl ein recht ätherisches Picture You als auch dieses überaus finstere, unheimliche Darkness Visible. Die vierzehn Tracks sind Anlass zu einer allumfassenden Introspektion, aus der man nicht unbeschadet hervorgeht. Die Briten haben also keine Mühe gescheut, um ihrer Berühmtheit gerecht zu werden. © Anna Coluthe/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Mai 2015 | Universal-Island Records Ltd.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 20. November 2020 | Universal-Island Records Ltd.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2010 | Universal-Island Records Ltd.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2012 | Universal-Island Records Ltd.

Dieser Tage scheint es unmöglich, an Mumford And Sons vorbei zu kommen, zumindest wenn man Bild, Stern oder Focus, Kölner Stadt-Anzeiger, Weser Kurier oder die Rhein-Neckar Zeitung liest. Sogar die Gala berichtet – wenn auch eher über die Beziehung von Frontman Marcus Mumford zu so einer blonden Schauspielerin. Aber auch hier wird "Babel" natürlich erwähnt. Der Hype um diese vier bodenständigen Jungs aus Großbritannien ist überwältigend. Mumford And Sons brachten mit ihrem Album "Sigh No More" die bis dahin eher überschaubare Gruppe moderner Folk-Musiker in den Fokus der Medien und Öffentlichkeit. Auch in den als für ausländische Musiker schwierig geltenden amerikanischen Markt drangen sie vor. Plötzlich wollte man die Folktruppe sogar beim Staatsdinner vor US-Präsident Obama aufspielen lassen. "Sigh No More" galt 2009 für viele als Album des Jahres. Nun also ist "Babel" auf dem Markt. Vertraut klingt das – doch unsere Ohren haben sich in den letzten Jahren wohl nur mehr und mehr an dieses Genre gewöhnt. Folk mutiert zum Pop. Aber Mumford And Sons haben sich durch den Rummel nicht verbiegen lassen, sondern sich eigenständig und konsequent weiterentwickelt. Sie haben "I Will Wait" als erste Singleauskopplung auserwählt – sicherlich eine sehr gute Entscheidung. Der Song ist so eingängig und gleichzeitig so vielseitig wie ein "Little Lion Man" vom Debüt. Schon bei den Auftritten im diesem Sommer grölte das Publikum euphorisch "I will wait, I will wait for you!" und manche Festivalbesucherin wischte sich verstohlen und endorphingeladen am Ende des Songs ein Freudentränchen aus dem Gesicht. Ruhiger ertönt "Lovers' Eyes", dessen getragener Refrain sofort im Ohr hängen bleibt und dessen Text wunderbar schwermütig und elegisch stimmt: "Lord, forget all of my sins or let me die where I lie." Immer stärker laden Mumford And Sons den Song mit Energie auf: durch Marcus' flehend bis brüllendes Organ, das Banjo-Solo, den mehrstimmigen Gesang. Noch stiller kommt "Reminder" daher. Es ist ein Song von knappen zwei Minuten Länge – begleitet von Gitarre und sehr reduziert, so dass Marcus' verzweifelt leidende Stimme klingt als hänge sein Leben von jener besungenen Liebe ab: "Oh my love, don't fade away." Mumford And Sons können natürlich auch anders: "Whispers In The Dark" beispielsweise hat musikalisch gesehen einen sehr zuversichtlichen Tenor, die Banjopickings von Winston Marshall knallen grandios. Abwechslungsreich die Songstruktur, Tempiwechsel, facettenreiche Tonstärken, Stimmungsänderungen und und und – diese Männer beherrschen ihre Instrumente und ihr Handwerk. Auch "Lover Of The Light" fällt unter die Kategorie 'positive Grundstimmung'. Insgesamt aber scheint das Album textlich etwas düsterer geworden zu sein als "Sigh No More". Genauso schwierig wie dieser Tage nicht von Mumford And Sons zu lesen, ist es, Kritikpunkte an diesem Album zu finden. Keiner der Songs wirkt auch nur ansatzweise wie ein Lückenfüller. Einzige Sorge: Dass Marcus Mumford und Co. das gleiche Schicksal ereilt wie vor einiger Zeit Kings Of Leon. "Sex On Fire" und "Use Somebody" dudelten gefühlte 500 Mal täglich durch absolut jede Radiostation und schreckten so den ein oder anderen (oder eher: einige) Anhänger der frühen Stunde ab. "Babel" aber ist so verdammt fein – da sollten M&S-Liebhaber erst über eine Umorientierung nachdenken, wenn ihre Truppe im Fernsehgarten aufspielt. © Laut
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Rock - Erschienen am 1. Januar 2012 | Universal-Island Records Ltd.

Die Kamera schwenkt über mehr als 9.000 Menschen, sie kreischen, bewegen sich ekstatisch, singen mit. Es scheint, als würde sich ein Menschenmeer wölben und auf die vier jungen Männer zurollen, die vor ihm auf der Bühne stehen. ''How's the weather like up there?" fragt einer von ihnen. Schließlich geben Mumford & Sons alles, was in ihrer Macht steht, um das Publikum im Denver Red Rock Amphitheater zu begeistern – was offensichtlich mühelos gelingt. Zwischen zwei etwa 100 Meter hohen Sandsteinfelsen eingebettet liegt die Bühne, auf der die britische Folk-Band auftritt. Das Gefühl, vor dieser Stein- und Menschenkulisse zu spielen, muss überwältigend sein. ''Es klingt seltsam, aber wir haben damit gewartet, im Red Rocks zu spielen, weil wir diesen Ort so sehr schätzen'', erzählt einer aus dem Off. Die Band tritt so in die Fußstapfen von Größen wie U2, den Beatles oder Depeche Mode: Sie alle hatten schon mal die Ehre, an diesem wundervollen Ort spielen zu dürfen. Das Konzert entstammt der 'The Gentlemen Of The Road'-Tour durch Colorado, die Mumford & Sons im August absolvierten. Passend dazu die Eröffnungssequenzen der ersten Mumford & Sons-Live-DVD: Eine Fahrt auf langen, breiten Straßen, die Ausläufer der Rocky Mountains, unendliche Weite, gefilmt im Super-8-Stil. Performances von jeweils sechs Songs des Debütalbums Sigh No More sowie des Zweitlings Babel folgen, dazu immer wieder Eindrücke der gesamten Tour, etwa weitere Konzertmitschnitte, Radiointerviews oder Einblicke ins Bandleben - und alles in wunderbarer Bildqualität. Im Vordergrund stehen jedoch besagte zwölf Songs, die zeigen, dass die Mumfords eine der großartigsten Live-Bands Großbritanniens sind. Auf der Bühne glänzen sie weder durch ausgefallenes Outfit noch durch eine große Bühnenshow. Für ihr Charisma reicht ein wenig Nebel und etwas farbiges Licht auch völlig aus - hier zählt eben die Musik: ''Bei jedem Gig haben wir das Gefühl, unsere Ziele zu erreichen, die darin bestehen, Konzerte zu geben und zu musizieren'.' Und so stehen sie da, mit ihren Stirnbändern, Hemden oder Hosenträgern und legen sich mit Banjo oder Kontrabass so richtig ins Zeug. Die Menge feiert die vier Jungs ab und singt nicht nur bei ''Little Lion Man'' jede Zeile mit. Schließlich sieht man im Abspann, was sie nach ihrem Konzert hinterlassen haben: Die Tribüne des Theaters, die nun aussieht wie ein riesiges Schlachtfeld voller verschwitzter, glücklicher Menschen, die sich selig in den Armen liegen, oder im Freudentaumel den Platz verlassen. Um dieses Gefühl nachzuempfinden, empfiehlt es sich wohl, die DVD auf einer großen Leinwand anzuschauen. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. Juni 2016 | Universal-Island Records Ltd.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 20. März 2020 | Universal-Island Records Ltd.

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TV-Serien - Erschienen am 2. Oktober 2020 | WaterTower Music

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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Oktober 2019 | Universal-Island Records Ltd.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. Oktober 2019 | Universal-Island Records Ltd.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Mai 2015 | Universal-Island Records Ltd.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Mai 2015 | Universal-Island Records Ltd.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2010 | Universal-Island Records Ltd.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2012 | Universal-Island Records Ltd.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. Mai 2020 | Universal-Island Records Ltd.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2010 | Universal-Island Records Ltd.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. Mai 2019 | Universal-Island Records Ltd.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Dezember 2009 | Universal-Island Records Ltd.