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Soul - Erschienen am 25. Juni 2013 | Anti - Epitaph

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
"You Are Not Alone", versprach Mavis Staples mit ihrem letzten Album. Immer noch nicht: "One True Vine" setzt die fruchtbare Zusammenarbeit mit Wilcos Jeff Tweedy fort. Wieder findet sich neben Songs aus seiner Feder ("Every Step", "Jesus Wept", "One True Vine") erprobtes, bewährtes, teils auch längst traditionelles Material. Mavis interpretiert mit "I Like The Things About Me" erneut eine Nummer ihres Vaters Roebuck 'Pops' Staples. "Far Celestial Love" stammt von Nick Lowe, "Can You Get To That" aus George Clintons Funkadelic-Fundus. Staples' Versionen lassen allerdings komplett vergessen, welch unterschiedliche Quellen ihr Repertoire speisen. Ihre dunkle, warme, berückende Stimme füllt jede Nummer derart mit tiefster Seele, prallem Leben und endloser Liebe, dass daneben alles andere verblasst. Gospel-typischer Wechsel- und Backgroundgesang setzen Akzente und arbeiten so die ohnehin schon exponierte Stellung der Sängerin nur noch deutlicher heraus. Man kann gar nicht anders, als sich vertrauensvoll fallen zu lassen. Sanft aufgefangen, umschmeichelt von dieser zeitlosen, großen Stimme landet man weich. Dabei bleibt Mavis Staples von Gefällig- oder gar Harmlosigkeit Dimensionen entfernt. Ihr Gesang spiegelt weit mehr als nur die Erfahrungen eines langen gelebten Lebens. Er wirkt vielmehr wie eine Zeitreise durch die Geschichte der schwarzen Musik zu ihren Wurzeln, von Spirituals und Gospel über Blues und Rhythm And Blues zu Soul, Funk und R'n'B. Mavis Staples bewegt sich in der unerschütterlichen Gewissheit, Beistand von höchster Stelle zu erfahren: "My Lord, he knows me, every step of my way." Eine Überzeugung, die ganz offensichtlich Flügel verleiht. Drums, Piano, Bläser hier und da: alles hübsch, alles Nebensache. Die Stimme dagegen: ein Gottesgeschenk. Egal, ob in erdigem Blues oder selbstvergessenem, trägem Walzertakt, zu schmissigem Groove oder bratzigem Bass, ganz gleich, ob eine dezente Akustische oder eine Country-taugliche Slidegitarre sie begleiten: Der Heilige Geist wohnt in dieser Frau und spricht aus ihr. Mavis Staples, die Verkörperung einer Mastress of Ceremony, steht unverrückbar im Mittelpunkt. Ihr Gesang treibt das große Schwungrad an, das in "Sow Good Seeds" langsam, aber stetig Fahrt aufnimmt. Er kündet von der unermüdlichen Suche nach Gerechtigkeit und Erkenntnis, von der Liebe und dem Frieden des Herrn, höher als alle Vernunft. Um die Tröstlichkeit dieses Gedankens zu empfinden, muss man nicht glauben. Nur zuhören. © Laut
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Soul - Erschienen am 24. Mai 2019 | Anti - Epitaph

Hi-Res
Mavis Staples ist einfach nicht aufzuhalten! Seit die Gospel- und Soulkönigin, die 2019 ihren 80. Geburtstag feiern wird, beim Label ANTI unter Vertrag steht, bringt sie ein perfektes Album nach dem anderen auf den Markt, die alle voller Leidenschaft sind. „Ich kann es gar nicht glauben, dass ich noch immer Einspielungen mache. Nie hätte ich gedacht, dass ich in meinem Alter noch singen würde, und die Leute scheinen mich wirklich hören zu wollen, sie kennen mich, sie bringen mir Liebe entgegen und das geht mir sehr nahe. Jeden Abend, wenn ich zu Bett gehe, danke ich Gott, und jeden Morgen, wenn ich aufwache.“ Gleichzeitig sind Trump und sein Amerika eine Inspirationsquelle und bieten dieser Stimme kräftig Brennstoff, wenn sie über Gott und die Liebe singt, und mehr noch über die Ungerechtigkeiten und die Schattenseiten des Lebens. Sie ist immer noch genauso engagiert wie zu den glorreichen Zeiten der von ihrem berühmten Vater Pops Staples geleiteten Staple Singers, als diese Gruppe eine bestimmte Rolle in der Bürgerrechtsbewegung spielte. Nun veröffentlicht sie eine motivierte, spirituelle Platte, die alles andere als zurechtgeschneidert ist, sondern verheerende Kraft zum Ausdruck bringt. Für We Get By arbeitete Mavis Staples ausnahmsweise nicht mit Jeff Tweedy von der Band Wilco zusammen, sondern einzig und allein mit Ben Harper, dem alle elf Titel des Albums zu verdanken sind, aber im Titelsong lässt er seine eigene Stimme erklingen. Der Kalifornier hatte im Jahre 2016 für sie bereits Love and Trust für das Album Livin’ on a High Note geschrieben, aber diesmal entfaltet er hemmungslos die ganze Sprengkraft seiner Gitarren, seiner bluesigen Melodien und seiner Texte, die von Liebe, Glaube, Gerechtigkeit, Brüderlichkeit und Freude erzählen, weil dieses in sozialer Hinsicht rückläufige Amerika von einer gewaltigen, politischen Spannung entzweigerissen ist. Jetzt lag es nur noch an Mavis Staples, sich dieses göttliche Rohmaterial anzueignen, und sie macht wie immer etwas ganz Herrliches daraus. Der Kampf geht weiter. © Marc Zisman/Qobuz
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Soul - Erschienen am 8. Februar 2019 | Anti - Epitaph

Hi-Res
„Ich kann es gar nicht glauben, dass ich noch immer Einspielungen mache. Nie hätte ich gedacht, dass ich in meinem Alter noch singen würde, und die Leute scheinen mich wirklich hören zu wollen, sie kennen mich, sie bringen mir Liebe entgegen und das geht mir sehr nahe. Ich danke Gotte jeden Abend, wenn ich zu Bett gehe und jeden Morgen, wenn ich aufwache.“ Tatsächlich hätten sich nur wenige Leute vorgestellt, dass Mavis Staples mit ihren über 79 Jahren noch immer so viele Leute berührt und weiterhin Alben voller Leidenschaft einspielt. Die in ihr schlummernde Kraft hat keinen Abbruch erlitten und dieses in der Londoner Union Chapel mitgeschnittene Live beweist es einmal mehr. Man muss schon zugeben, dass Trump und sein Amerika eine gute Inspirationsquelle sind und dieser Stimme kräftig Brennstoff bieten, wenn sie über Gott und Liebe singt, und mehr noch über die Ungerechtigkeiten und die derzeitigen Schattenseiten. Sie ist immer noch genauso engagiert und setzt sich genauso stark ein wie zu Zeiten der Staple Singers, die ihr berühmter Vater Pops Staples leitete und die den Soundtrack für die Bürgerrechtsbewegung schufen. Die königliche Gospelsängerin präsentiert hier im Wesentlichen Titel jener Alben, die sie seit 2007 beim Label ANTI veröffentlicht hat. Mavis Staple verwandelt mit ihrer Stimme alles zu Gold, sobald sie nur daran rührt: Das beginnt mit Ben Harpers Love and Trust, geht weiter mit What You Gonna Do, das sie in den sechziger Jharen mit The Staples Singers sang, mit Curtis Mayfields Let's Do It Again oder dem Slippery People von den Talking Heads, und reicht bis hin zum Can You Get to That von den Funkadelic. © Marc Zisman/Qobuz
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Soul - Erschienen am 17. November 2017 | Anti - Epitaph

Hi-Res
Zehn Jahre schon steht Mavis Staples beim Label ANTI unter Vertrag, aber ihr beeindruckendes Comeback hat sie noch nicht abgefeiert. Die Hohepriesterin des Souls und Gospelsängerin hat nach wie vor den Wilco-Gitarristen Jeff Tweedy an ihrer Seite, der alle ihre Songs komponiert hat, und auf diesem If All I Was Black hat er ihr sogar alle Songs auf den Leib geschrieben. Nach den bereits von Ry Cooder produzierten We'll Never Turn Back im Jahre 2007, You Are Not Alone im Jahre 2010, One True Vine im Jahre 2013 und Livin' On A High Note im Jahre 2016 (als sie Nick Cave, Ben Harper, Justin Vernon alias Bon Iver, The Head & The Heart, tUnE-yArds, Neko Case, Aloe Blacc, Son Little, Valerie June und M Ward beteiligt hat) haucht die Tochter der Pops Staples jeder Komposition neues Leben ein und sie zähmt mit ihrer Stimme die überaus engagierten Worte ihrer Lieder. Diese Frau spielt in der Bürgerrechtsbewegung eine ganz besondere Rolle, sie ist bei allen wichtigen Ereignissen mit dabei und auch dann, wenn es um Engagement in der Musik geht. So meistert sie mit sicherer Hand und auf ihre übliche formvollendete Weise diese Anti-Trump-Stücke sowie heftige und gleichzeitig subtile Kritik an einem arg rückläufigen Amerika, ohne je in kindische Schwarz-Weiß-Malerei zu verfallen. Es ist vor allem die von ihr gebotene Kombination zwischen verinnerlichter Gospelmusik, ausdrucksstarkem Soul und groovigem Rhythm’n‘Blues, die perfekt zu Tweedys fettfrei produzierter Rootsmusik passen. Ein Soul-Album von großer Bedeutung. © MZ/Qobuz
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Soul - Erschienen am 14. September 2010 | Anti - Epitaph

"I got news, good news, I belong to the band, hallelujah." Über 60 Jahre dauert die Karriere von Mavis Staples bereits an und die Reihe an Auszeichnungen wird nur von der langen Liste an musikalischen Partnern übertroffen. Trotzdem merkt man ihr die Freude auf "You Are Not Alone" in jeder Sekunde an. Kein Wunder, hatte sie doch einen kongenialen Partner: Wilco-Mastermind Jeff Tweedy, der auch gleich mit Songauswahl, Produktion, Studioband und Studio aufwartete. Und wenn der Jeff mal was macht, dann richtig. Tweedy grub tief in den Archiven und bombardierte die Soul-Sängerin regelrecht mit Vorschlägen. Darunter befanden sich alte Originale ihres Vaters ("Downward Road"), neu arrangierte Traditionals ("Creep Along Moses", "Wonderful Savior") aber auch Blues-, Soul- und Popstücke. Tweedy selbst fielen dann auch noch zwei eigene Songs aus dem Ärmel. Der Sound ist angenehm reduziert und lässt der zeitlosen Stimme der Maples den gebührenden Platz. Mit cooler Gitarre und Gospel-Bass eröffnet "Don't Knock" von Roebuck 'Pops' Staples das Album und gibt Mavis die Gelegenheit, von den ersten Auftritten mit ihrer Familie auf den Treppen der heimischen Kirche zu erzählen. Es folgt Tweedys getragener Titelsong als klares Highlight mit traurigen Vocals einer sichtlich gerührten Staples. So dunkel kann ein Loch, in das man sich verkriecht, gar nicht sein, um nicht von dieser Nummer wieder heraus gezogen zu werden. Geschmeidig vor sich hin groovend arrangierte Tweedy auch die Traditionals "In Christ There Is No East or West" und "Creep Along Moses", wobei besonders letzteres mit zwingendem Rhythmus und klassischen, mehrstimmigen Soul-Chören überzeugt. Ins tiefe Tal des Blues begibt sich Mavis mit der Randy Newman-Ballade "Losing You". Die zweite Tweedy-Nummer "Only The Lord Knows" sucht vergeblich Anworten auf viele Fragen, die schlussendlich nur Gott geben kann, "and he ain't you". Der Glaube, Gott und ein unverhohlender Optimismus sind wie gewohnt die Themen ihrer Musik. Botschaften waren der Sängerin ja immer schon wichtig, früher marschierten die Staple Singers Schulter an Schulter mit Martin Luther King für Gleichberechtigung. Ihre Songs unterstreichen bis heute stets ihre Einstellung zu Gesellschaft und Politik. Die Überzeugung, dass ein Song etwas verändern und bewegen kann, ist tief in ihrem Bewusstsein verankert und spürbar in dieses Album geflossen. Jemand, der auch an starke Songs glaubt, ist John Fogerty. Dass dieser Kollege nicht nur für CCR schrieb, beweist Staples' passende Version vom stampfenden "Wrote A Song For Everyone", bevor sich die Durchhalteparole "We're gonna make it" clever und funkig Richtung Kirche schlängelt. Komplett auf die Band verzichtet "Wonderful Savior" und das abschließende "Too Close" und bieten lupenreine Gesangsharmonien in Perfektion, mit soviel Ausdruck, dass es für mehrere Alben anderer R&B-Kolleginnen reichen würde. Jeff Tweedy bastelte den perfekten Unterbau für ein tolles Soul-Album. So unscheinbar die Musik zeitweilen wirkt, so vornehm hält sie sich im Hintergrund für den wahren Star der Scheibe: die Stimmbänder von Mavis Staples. © Laut
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Soul - Erschienen am 1. Januar 1969 | Stax

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Blues - Erschienen am 18. Juni 2009 | Alligator Records

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Soul - Erschienen am 19. Februar 2016 | Anti - Epitaph

Hi-Res
Wenn man sich schon unbedingt eine Berühmtheit zum Beneiden aussuchen muss: Wie wärs mit Mavis Staples? "Ich muss wohl das glücklichste alte Mädchen auf der ganzen Welt sein", glaubt die jedenfalls von sich selbst. Echt? "Ja, wirklich!" Wie schön. Noch schöner, dass sie sich entschlossen hat, der Welt etwas von ihrem Glück zurück zu geben. "Ich habe so viel Zeit damit verbracht, die Menschen zum Weinen zu bringen. Nicht aus Traurigkeit, sondern weil ich immer von einem Teil unserer Geschichte erzählt habe, der uns runtergezogen hat. Jetzt versuche ich, uns wieder nach oben zu bringen." "Livin' On A High Note" umfasst folglich, der Titel lässt es ahnen, ausschließlich positiv gestimmte Songs. Das Erfolgsrezept klingt simpel: "Happiness ist the key to success / Too much stress is gonna leave you depressed." Überzuckertes Heile-Welt-Halligalli steht trotzdem nicht zu befürchten. Mavis Staples blendet die negativen Seiten des Lebens ja nicht aus. Sie fokussiert vielmehr diesmal eben auf die angenehmen Aspekte. Paradebeispiel dafür liefert "Dedicated": "I made war with you", erwähnt sie da durchaus auch die Kehrseite der Zwischenmenschlichkeit, aber: "I made peace with you. That's what makes you my friend." Der versönliche Ton zieht sich durch das gesamte Album und gipfelt in dem von Nick Cave verfassten "Jesus Lay Down Beside Me". "I am prepared", stellt sich Mavis Staples da gelassen allem entgegen, das kommen mag. "At the dark end of the day let all your sorrows fall away." Kümmernisse schmelzen in der Herzenswärme, die der Gesang abstrahlt, wie Schnee in der Sonne. Zugleich sprüht die sturmerprobte Stimme vor Lebensfreude und steckt voller Temperament, als habe man es mit der jungen Tina Turner zu tun. "Who is gonna do it if I don't?" Vermutlich niemand, deswegen: "Action"! Ob sie sich in Gesellschaft von funky Bass und harscher Gitarre bewegt ("Take Us Back"), sich von Bläsern und Background-Chor flankieren lässt ("Tomorrow") oder nur von einer Akustikgitarre ("MLK Song"), auch, wenn sie sich im Duett mit Donny Gerrard im Walzertakt dreht ("History, Now"): Mavis Staples spielt einfach immer die Hauptrolle. Dafür muss sie sich noch nicht einmal in den Vordergrund drängen. Ihre Stimme zieht alle Aufmerksamkeit automatisch auf sich. Die eklektische, trotzdem ganz natürlich gewachsene Mischung aus Soul, Blues, Gospel, Funk und Protestsongs rollt dem Gesang den roten Teppich aus. Am Ende macht sich das große "Tears In Heaven"-Gefühl breit. "If I can cheer somebody with a word or a song ... my living will not be in vain." Die Worte Dr. Martin Luther Kings, von Produzent M. Ward adaptiert, darf sich Mavis Staples bedenkenlos aneignen. Vergebens waren, sind und bleiben beider Leben ganz sicher nicht. © Laut
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Soul - Erschienen am 24. April 2007 | Anti - Epitaph

In Mavis Staples begegnet man einer lebenden Legende: Bereits seit den 50er Jahren als Mitglied der Staple Singers unterwegs, blickt sie neben den Soul- und Gospel-Hits, die die Gruppe bis in die 80er hinein landete, auf eine beeindruckende Solo-Karriere zurück. Mit "We'll Never Turn Back" setzt sich Mavis Staples nun ein weiteres Denkmal in den Annalen der Musik. Hier meldet sich eine Zeitzeugin zu Wort, deren Werk eine einzige Demonstration von Unbeugsamkeit, Kraft und ungebrochenem Optimismus darstellt. Mavis Staples' Botschaft transportiert die Hoffnung auf eine bessere Welt. Ist das noch zeitgemäß? Ry Cooder, der "We'll Never Turn Back" produzierte, verpasst zahlreichen Traditionals ein frisches Gewand, ohne ihnen ihre Erdgebundenheit zu nehmen. Der Respekt vor dem Ausgangsmaterial bleibt nicht nur spürbar, er steht zu jedem Zeitpunkt im Vordergrund. Songs wie der Titeltrack, eröffnet von einer einsamen, vibrierend scheppernden Basssaite und Gesang, behalten trotz überarbeitetem Arrangements ihren archaischen Charakter und scheinen über Wurzeln bis zum Erdmittelpunkt zu verfügen. Repetitive Strukturen, die immer weiter ausgeschmückt werden, verströmen Sicherheit und Entschlossenheit. "Down In Mississippi" heißt uns ein schwerer Bluesrhythmus willkommen, dem der Backgroundgesang von Ladysmith Black Mambazo, einem Chor aus Südafrika, zusätzliche Tiefe verleiht. Erdig und handgemacht der Sound, zu dem der Blick stolz und ohne Reue über die eigene Vergangenheit gleitet. Mavis Staples personalisiert traditionelle Lyrics, indem sie ihre Gedanken und Erinnerungen einflicht, und brilliert mit einer Stimme, in der gelebtes Leben, Erfahrung und Weisheit mitschwingen. Das Duett "In The Mississippi River" greift das klassische Gospel-Konzept des Wechselgesangs auf. Die musikalische Grundlage entstammt auch hier dem Blues: Gitarre und Bass geben den Ton an, die Drums fungieren lediglich als Rhythmusgeber. In "On My Way" korrespondieren in gleicher Weise Leadgesang und Chor, auch hier werden die Harmonien dem Blues entlehnt. Druck- und schwungvoll geht es dagegen in "99 And 1/2" zur Sache. Mavis Staples gibt und verlangt einhundert Prozent. Ihr Ruf nach "Freedom now!" dürfte schwer zum Verstummen zu bringen sein. Filigrane Gitarren begleiten das melodie-, aber weniger rhythmuslastige "My Own Eyes", in dem Mavis Staples zum Weinen schön ihre eigene Geschichte Revue passieren lässt: "I would tell you no lies, I leave that to the politicians." Dieses Zusatzes hätte es nicht bedurft, um zu verdeutlichen, dass Mavis Staples allem voran eines ist: Durch und durch authentisch und glaubwürdig. In "I'll Be Rested" geht es ebenfalls ruhiger zu. Rys Sohn Joachim Cooder sorgt für flächigere, etwas modernere, dafür weniger bluesige Untermalung. Mit "Jesus Is On The Main Line" setzt eine von einem phantastischen Basslauf getragene Gospelhymne wie aus dem Bilderbuch einen würdigen Abschluss. "Sing Hallelujah and never get tired." Wenn in "Turn Me Around" gegen Ungerechtigkeit, Hass, Krieg, Intoleranz, Diskriminierung und Unterdrückung angesungen wird, wenn "We'll Never Turn Back" klug und wohlüberlegt zu friedlichem, aber bestimmten Widerstand, zu Beharrlichkeit und Standhaftigkeit aufruft, dann ertönt der Soundtrack des Civil Rights Movements erneut. Dies ist Musik im Sinne Gandhis, im Sinne von Malcolm X und Dr. Martin Luther King. Deren Kampf ist noch lange nicht zu Ende sondern aktuell wie eh und je, und er erfordert hundertprozentigen Einsatz. "99 and 1/2 just won't do." © Laut
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Soul - Erschienen am 1. Januar 1970 | Stax

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Soul - Erschienen am 4. November 2008 | Anti - Epitaph

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Soul - Erschienen am 1. Januar 1996 | Verve

Soul - Erschienen am 2. April 2020 | Anti - Epitaph

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Soul - Erschienen am 9. Februar 2021 | Anti - Epitaph

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Soul - Erschienen am 21. April 2015 | Anti - Epitaph

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Soul - Erschienen am 6. Juli 1979 | Rhino - Warner Records

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Soul - Erschienen am 14. April 2017 | Blackbird Production Partners LLC

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Soul - Erschienen am 1. Januar 1994 | Crimson

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Pop - Erschienen am 24. April 2011 | Now Sound Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. April 2017 | Parlophone UK

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Mavis Staples im Magazin