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Die Alben

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Soul - Erschienen am 1. Januar 2014 | Motown

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Hi-Res Audio
Während am 21. Mai 1971 die Plattenläden das neue Album What's Going On Marvin Gayes' in die Regale räumen, bedeutet dies nicht nur eine Wendung in der Geschichte der Soul Musik, sondern in der gesamten populären Musik...In einigen Zeilen des amerikanischen Magazins Rolling Stone beschreibt Marvin Gaye ganz klar seine Intentionen: "1969 und 1970 habe ich begonnen, das Konzept neu zu bewerten, was ich mit meiner Musik aussagen möchte...ich war von den Briefen, die mir mein Bruder aus Vietnam schickte, sehr betroffen, wie auch von der sozialen Situation dieses Landes. Mir wurde bewusst, dass ich meine eigenen Fantasien beiseite schieben muss, wenn ich Songs schreiben möchte, die die Seele der Menschen berührt. Ich wollte also, dass sie realisieren, was die Welt bewegte." Dieses Album mit dem Titel What’s Going On ist heute eines der größten aus dem Hause Motown. Während seiner Produktion wird das Wort "Konflikt" zwischen dem Sänger und dem Produktionsdirektor des Labels (übrigens sein Schwager) großgeschrieben. Gordy versteht den radikalen Kurswechsel Marvin Gayes nur ansatzweise. Bewusst ein Album in der Phase sozialer Umbrüche, ein Opus, das von Drogen, Arbeitslosigkeit, Ökologie, Krieg und Misere handelt in den Glanzjahren seines künstlerischen und wirschaftlichen Erfolgs herauszubringen, hielt er für falsch. Kurz, für Berry Gordy war What’s Going On nicht Motown! Marvin Gaye konnte seinen Arbeitgeber aber davon überzeugen und veröffentlichte das Album am 21. Mai 1971. In nur 35 Minuten (die großen Pop-Platten dürfen diese Zeitvorgabe nicht überschreiten) umgibt Marvin Gaye seine Soul-Hits mit einer Aura von Streichern und Hall. Mit einem betäubten Traumgefühl setzt er seine samtweiche Stimme über ausgewählte und pointierte Textzeilen einer wahren Prosa, die wie ein Spiegel der Zeit funktioniert. Mit Klasse, Feingefühl und Nüchternheit bewegen sich seine Texte weder im Aktivismus noch in der Albernheit und stets mit dem Gedanken daran, dass dieses Konzept-Album mühelos etwas bewirken wird...Wie durch einen Aufschrei versetzt der Titel What’s Going On (Was ist nur los) durch die mit Percussions gesprengelten Rhythmen in Trance. Inner City Blues ist ebenfalls dieser hypnotische Soul wie aus Schichten von Echo und wohlklingender Töne und begegnet jeder Gewalt mit dieser zehnfach stärkeren Kraft. Es ist der Walzer zwischen herrschender Barbarei und sinnlicher, rhythmischer Symphonie, der aus diesem Album eine wahres Denkmal machte und das heute immer noch nicht baufällig geworden ist. © MZ/Qobuz     
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Soul - Erschienen am 1. Januar 2014 | Motown

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Hi-Res Audio
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Soul - Erschienen am 1. Januar 2001 | Motown

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Qobuz Referenz
Während am 21. Mai 1971 die Plattenläden das neue Album What's Going On Marvin Gayes' in die Regale räumen, bedeutet dies nicht nur eine Wendung in der Geschichte der Soul Musik, sondern in der gesamten populären Musik...In einigen Zeilen des amerikanischen Magazins Rolling Stone beschreibt Marvin Gaye ganz klar seine Intentionen: "1969 und 1970 habe ich begonnen, das Konzept neu zu bewerten, was ich mit meiner Musik aussagen möchte...ich war von den Briefen, die mir mein Bruder aus Vietnam schickte, sehr betroffen, wie auch von der sozialen Situation dieses Landes. Mir wurde bewusst, dass ich meine eigenen Fantasien beiseite schieben muss, wenn ich Songs schreiben möchte, die die Seele der Menschen berührt. Ich wollte also, dass sie realisieren, was die Welt bewegte." Dieses Album mit dem Titel What’s Going On ist heute eines der größten aus dem Hause Motown. Während seiner Produktion wird das Wort "Konflikt" zwischen dem Sänger und dem Produktionsdirektor des Labels (übrigens sein Schwager) großgeschrieben. Gordy versteht den radikalen Kurswechsel Marvin Gayes nur ansatzweise. Bewusst ein Album in der Phase sozialer Umbrüche, ein Opus, das von Drogen, Arbeitslosigkeit, Ökologie, Krieg und Misere handelt in den Glanzjahren seines künstlerischen und wirschaftlichen Erfolgs herauszubringen, hielt er für falsch. Kurz, für Berry Gordy war What’s Going On nicht Motown! Marvin Gaye konnte seinen Arbeitgeber aber davon überzeugen und veröffentlichte das Album am 21. Mai 1971. In nur 35 Minuten (die großen Pop-Platten dürfen diese Zeitvorgabe nicht überschreiten) umgibt Marvin Gaye seine Soul-Hits mit einer Aura von Streichern und Hall. Mit einem betäubten Traumgefühl setzt er seine samtweiche Stimme über ausgewählte und pointierte Textzeilen einer wahren Prosa, die wie ein Spiegel der Zeit funktioniert. Mit Klasse, Feingefühl und Nüchternheit bewegen sich seine Texte weder im Aktivismus noch in der Albernheit und stets mit dem Gedanken daran, dass dieses Konzept-Album mühelos etwas bewirken wird...Wie durch einen Aufschrei versetzt der Titel What’s Going On (Was ist nur los) durch die mit Percussions gesprengelten Rhythmen in Trance. Inner City Blues ist ebenfalls dieser hypnotische Soul wie aus Schichten von Echo und wohlklingender Töne und begegnet jeder Gewalt mit dieser zehnfach stärkeren Kraft. Es ist der Walzer zwischen herrschender Barbarei und sinnlicher, rhythmischer Symphonie, der aus diesem Album eine wahres Denkmal machte und das heute immer noch nicht baufällig geworden ist. © MZ/Qobuz
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Soul - Erschienen am 1. Januar 2011 | UNI - MOTOWN

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Pitchfork: Best New Reissue
Während am 21. Mai 1971 die Plattenläden das neue Album What's Going On Marvin Gayes' in die Regale räumen, bedeutet dies nicht nur eine Wendung in der Geschichte der Soul Musik, sondern in der gesamten populären Musik...In einigen Zeilen des amerikanischen Magazins Rolling Stone beschreibt Marvin Gaye ganz klar seine Intentionen: "1969 und 1970 habe ich begonnen, das Konzept neu zu bewerten, was ich mit meiner Musik aussagen möchte...ich war von den Briefen, die mir mein Bruder aus Vietnam schickte, sehr betroffen, wie auch von der sozialen Situation dieses Landes. Mir wurde bewusst, dass ich meine eigenen Fantasien beiseite schieben muss, wenn ich Songs schreiben möchte, die die Seele der Menschen berührt. Ich wollte also, dass sie realisieren, was die Welt bewegte." Dieses Album mit dem Titel What’s Going On ist heute eines der größten aus dem Hause Motown. Während seiner Produktion wird das Wort "Konflikt" zwischen dem Sänger und dem Produktionsdirektor des Labels (übrigens sein Schwager) großgeschrieben. Gordy versteht den radikalen Kurswechsel Marvin Gayes nur ansatzweise. Bewusst ein Album in der Phase sozialer Umbrüche, ein Opus, das von Drogen, Arbeitslosigkeit, Ökologie, Krieg und Misere handelt in den Glanzjahren seines künstlerischen und wirschaftlichen Erfolgs herauszubringen, hielt er für falsch. Kurz, für Berry Gordy war What’s Going On nicht Motown! Marvin Gaye konnte seinen Arbeitgeber aber davon überzeugen und veröffentlichte das Album am 21. Mai 1971. In nur 35 Minuten (die großen Pop-Platten dürfen diese Zeitvorgabe nicht überschreiten) umgibt Marvin Gaye seine Soul-Hits mit einer Aura von Streichern und Hall. Mit einem betäubten Traumgefühl setzt er seine samtweiche Stimme über ausgewählte und pointierte Textzeilen einer wahren Prosa, die wie ein Spiegel der Zeit funktioniert. Mit Klasse, Feingefühl und Nüchternheit bewegen sich seine Texte weder im Aktivismus noch in der Albernheit und stets mit dem Gedanken daran, dass dieses Konzept-Album mühelos etwas bewirken wird...Wie durch einen Aufschrei versetzt der Titel What’s Going On (Was ist nur los) durch die mit Percussions gesprengelten Rhythmen in Trance. Inner City Blues ist ebenfalls dieser hypnotische Soul wie aus Schichten von Echo und wohlklingender Töne und begegnet jeder Gewalt mit dieser zehnfach stärkeren Kraft. Es ist der Walzer zwischen herrschender Barbarei und sinnlicher, rhythmischer Symphonie, der aus diesem Album eine wahres Denkmal machte und das heute immer noch nicht baufällig geworden ist. © MZ/Qobuz 
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Soul - Erschienen am 1. Januar 2002 | UNI - MOTOWN

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Qobuz Referenz
Während am 21. Mai 1971 die Plattenläden das neue Album What's Going On Marvin Gayes' in die Regale räumen, bedeutet dies nicht nur eine Wendung in der Geschichte der Soul Musik, sondern in der gesamten populären Musik...In einigen Zeilen des amerikanischen Magazins Rolling Stone beschreibt Marvin Gaye ganz klar seine Intentionen: "1969 und 1970 habe ich begonnen, das Konzept neu zu bewerten, was ich mit meiner Musik aussagen möchte...ich war von den Briefen, die mir mein Bruder aus Vietnam schickte, sehr betroffen, wie auch von der sozialen Situation dieses Landes. Mir wurde bewusst, dass ich meine eigenen Fantasien beiseite schieben muss, wenn ich Songs schreiben möchte, die die Seele der Menschen berührt. Ich wollte also, dass sie realisieren, was die Welt bewegte." Dieses Album mit dem Titel What’s Going On ist heute eines der größten aus dem Hause Motown. Während seiner Produktion wird das Wort "Konflikt" zwischen dem Sänger und dem Produktionsdirektor des Labels (übrigens sein Schwager) großgeschrieben. Gordy versteht den radikalen Kurswechsel Marvin Gayes nur ansatzweise. Bewusst ein Album in der Phase sozialer Umbrüche, ein Opus, das von Drogen, Arbeitslosigkeit, Ökologie, Krieg und Misere handelt in den Glanzjahren seines künstlerischen und wirschaftlichen Erfolgs herauszubringen, hielt er für falsch. Kurz, für Berry Gordy war What’s Going On nicht Motown! Marvin Gaye konnte seinen Arbeitgeber aber davon überzeugen und veröffentlichte das Album am 21. Mai 1971. In nur 35 Minuten (die großen Pop-Platten dürfen diese Zeitvorgabe nicht überschreiten) umgibt Marvin Gaye seine Soul-Hits mit einer Aura von Streichern und Hall. Mit einem betäubten Traumgefühl setzt er seine samtweiche Stimme über ausgewählte und pointierte Textzeilen einer wahren Prosa, die wie ein Spiegel der Zeit funktioniert. Mit Klasse, Feingefühl und Nüchternheit bewegen sich seine Texte weder im Aktivismus noch in der Albernheit und stets mit dem Gedanken daran, dass dieses Konzept-Album mühelos etwas bewirken wird...Wie durch einen Aufschrei versetzt der Titel What’s Going On (Was ist nur los) durch die mit Percussions gesprengelten Rhythmen in Trance. Inner City Blues ist ebenfalls dieser hypnotische Soul wie aus Schichten von Echo und wohlklingender Töne und begegnet jeder Gewalt mit dieser zehnfach stärkeren Kraft. Es ist der Walzer zwischen herrschender Barbarei und sinnlicher, rhythmischer Symphonie, der aus diesem Album eine wahres Denkmal machte und das heute immer noch nicht baufällig geworden ist. © MZ/Qobuz
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Soul - Erschienen am 1. Januar 2001 | Motown

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Qobuz Referenz
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Soul - Erschienen am 1. Januar 1972 | Motown

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Qobuz Referenz
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Soul - Erschienen am 1. Oktober 1982 | Columbia - Legacy

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Soul - Erschienen am 1. Januar 1978 | Motown

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Soul - Erschienen am 1. Januar 2007 | Hip-O Select

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Soul - Erschienen am 12. Mai 1989 | Columbia

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Soul - Erschienen am 1. Januar 1981 | Motown

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Soul - Erschienen am 1. Januar 2012 | UNI - MOTOWN

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Soul - Erschienen am 1. Januar 1997 | Motown

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Soul - Erschienen am 1. Januar 2005 | Hip-O Select

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Soul - Erschienen am 1. Januar 2009 | Universal Music Enterprises

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Soul - Erschienen am 18. Oktober 2019 | Motown

Hi-Res
Im Jahre 2001 entdeckten die Fans von Marvin Gaye ein erstmals veröffentlichtes Live-Album ihres Idols, das am 1. Mai 1972 im Kennedy Center in Washington als Bonuszusatz in der Deluxe-Edition des ein Jahr zuvor, im Mai 1971, erschienenen What’s Going On mitgeschnitten worden war. Im Oktober 2019 hatte dieses herrliche Konzert das Recht auf eine autonome Veröffentlichung, und vor allem auf ein Remastering und auf eine Version in Hi-Res 24-Bit-Qualität. Der Sänger steht zu jenem Zeitpunkt an einem Wendepunkt in seiner Karriere.Da er den Tod seines Komplizin Tammi Terrell, die 1970 mit nur 24 Jahren aufgrund von Krebs das Zeitliche segnet, nicht überwinden kann, zieht sich Marvin Gaye aus dem Geschäft zurück und versinkt in Depression. Aber die Musik holt ihn rasch zurück. Während Amerika mit den eigenen, inneren (Rassenkonflikte) und äußeren (Vietnam) Dämonen kämpft, schafft er ein bewusst souliges Meisterwerk. Das beim Label Motown veröffentlichte What's Going On ist voller politisch engagierter Texte, welche den süßen American Dream mit der Wirklichkeit seiner Zeit konfrontieren.Der in erster Linie poesievolle Entertainer Marvin Gaye aber liefert eine von Groove belebte politische Ansprache wie kein zweiter. Eine meisterhafte, klug dosierte Sinfonie, in der uns Rhythmus, Streicher und Chorgesang in Hypnose versetzen. Genau das bildet jedoch das Fundament der schwarzen Musik Amerikas, das nicht so ohne weiteres freigelegt werden konnte, dermaßen fürchtete Motown-Boss Berry Gordy, dass dieses recht politische Werk dem recht positiven Image seines Labels und seines Schützlings schaden könnte. Marvin Gaye zwingt Gordy, sich mit What's Going On dem Vietnam-Konflikt, den Rassenunruhen und der verschlechterten Situation der amerikanischen Großstädte zu stellen. Obwohl der Boss Bedenken zeigt, hat die Platte unmittelbar Erfolg. Vor allem wurde damit ein Motown-Album zum ersten Mal auf eine neue Art konzipiert, ohne dass Gordy es total kontrolliert. Dieses in Gayes Geburtsstadt aufgenommene Live-Album setzt seine künstlerische Wende in Szene, denn es beginnt mit einem köstlichen Medley seiner 60er Jahre-Hits, darunter das unglaublich I Heard It Through the Grapevine. Anschließend bringt Marvin Gaye die Perlen des What’s Going On auf die Bühne, obwohl die Platte im Studio bis ins Kleinste ausgetüftelt worden war. Das ganze, etwas mehr als eine Stunde andauernde Konzert hindurch schenkt er gewissen Themen besonders viel Zeit, er improvisiert und dabei tauscht er sich wie nie zuvor mit seinem überglücklichen Publikum aus. © Marc Zisman/Qobuz
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Soul - Erschienen am 1. Januar 2014 | Motown

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Soul - Erschienen am 29. März 2019 | Motown

Das Wort "unveröffentlicht" an den Namen von Marvin Gaye anzuhängen, ist häufig zu einer leichtfertigen Gewohnheit geworden. Bereits als die Deluxe Edition von What's Going On, Let's Get It On oder auch Hear, My Dear veröffentlicht wurden, kamen Fans des 1984 verstorbenen Soul Meisters mit vielen alternativen und anderen neuen Aufnahmen auf ihre Kosten. Dieses Mal ist You're the Man, das 2019 erscheint, eine Art Gral, der endlich ausgegraben wurde. Als er im Mai 1971 What's Going On veröffentlichte, stellte Marvin Gaye die Soulmusik und Motown auf den Kopf, aber auch die Geschichte der Popmusik im Allgemeinen. Mit seinem Meisterwerk zwingt er Berry Gordy, den Chef des Labels, sich dem vietnamesischen Konflikt, den Spannungen zwischen den Rassen und der Degradierung der amerikanischen Metropolen zu stellen. Zum ersten Mal ist eine Motown-Platte anders gestaltet, ohne Gordys totale Kontrolle, und beschäftigt sich mit sozialen Fragen und nicht mit schönen Liebesliedern. Marvin Gaye, der Entertainer, wird zu einer politischen und sozialen Stimme. Nach What's Going On begann der Star mit der Arbeit an einem neuen Album mit dem Titel You're the Man, angekündigt von der gleichnamigen Single, einer Anklage gegen den damaligen republikanischen Präsidenten Richard Nixon. Ein Angriff, der nicht nach Gordy's Geschmack ist, der sich nach der Zustimmung zur Veröffentlichung der Single weigert, mit dem Album fortzufahren. Er überredete sogar den Sänger, seine Pläne zu ändern.Einige für You're the Man geplante Songs werden hier und da auf einigen seiner zukünftigen Aufnahmen zu finden sein. Die Version von 2019 bietet endlich das komplette Album, von dem Marvin Gaye träumte. Eine Auferstehung, die umso erfreulicher ist, als dass man inmitten der Präsidentschaft von Donald Trump Texte wie We don't want to hear more lies / About how you plan to economise wiedererkennt. Nach all den Jahren schreit einem die Modernität dieses konzipierten Werks geradezu ins Gesicht. Schwarz sein unter Nixon oder Trump, gleicher Kampf! Und mit We Can Make It Baby ist die feministische Sequenz auch da! Was die Produktion betrifft wechselt der Marvin Gaye des You're The Man zwischen dem, was er auf What's Going On vorgeschlagen hat, und dem Soundtrack des 1973 veröffentlichten Films Trouble Man. Seine Stimme gleitet perfekt auf einer Instrumentierung zwischen groovigem Soul und leichtem Funk. Es sei darauf hingewiesen, dass Motown zur Homogenisierung all dessen auf Salaam Remi zurückgriff, der für seine Zusammenarbeit mit Nas, Amy Winehouse, den Fugees oder Miguel bekannt ist. Marc Zisman/Qobuz
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Soul - Erschienen am 16. März 1976 | Motown

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