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Die Alben

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Rock - Erschienen am 25. September 2020 | Rhino - Warner Records

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Reissue
Lou Reed ist New York. New York ist Lou Reed. Einer ohne den anderen, das ist nicht möglich. Das Ex-Velvet Underground-Mitglied sollte aber erst mit 47 Lenzen eine seiner Platten mit dem Namen der Stadt seines Lebens würdigen. Als er jedoch im Januar 1989 dieses 15. Album herausbringt, erwartet niemand mehr etwas Großartiges von diesem Rocker-Biest, weil seine letzten Produktionen kaum jemanden vom Hocker gerissen haben… Dennoch steigt Lou mit diesem Meisterwerk wie ein Phönix aus der Asche auf, das ein perfektes Kondensat von seinem ganzen Tun und Schaffen ist. Auf ungeschminkte, direkte Art redet er von der Stadt des Big Apple und ihren Einwohnern. Seinen Rock befreit er möglichst von allem Überflüssigen, wie in der Glanzperiode seiner legendären Gruppe von damals. Und die grundlegenden E-Gitarren stellt er in den Mittelpunkt. Das alles dient herrlichen Songs wie Dirty Blvd., Romeo Had Juliette, Beginning of a Great Adventure, Halloween Parade sowie Dime Store Mystery, der mit einem rührenden Blick auf Andy Warhol, seinen zwei Jahre zuvor verstorbenen Mentor, das Album ausklingen lässt… Begleitet wird Lou Reed von Mike Rathke an der Gitarre, von Rob Wasserman am Bass und vom Schlagzeuger Fred Maher, aber auf zwei Titeln (Last Great American Whale und Dime Store Mystery) lädt er auch seine ehemalige Velvet Underground-Schlagzeugerin Moe Tucker ein. Das Sahnehäubchen ist, dass im Backgroundchor des Dirty Blvd eines seiner allergrößten Idole mitwirkt: Dion…Anlässlich der Deluxe-Neuveröffentlichung im Herbst 2020 wurde New York geremastert und diese Arbeit trug dazu bei, Lou Reeds damalige Soundpräferenzen präziser zu gestalten. Zusätzlich gibt es eine ganze Menge an unumgänglichen Bonuszusätzen mit Demoaufnahmen und diverse Mixe, wobei eine komplette Platte zu erwähnen ist, die einzig und allein aus Titeln mit Konzertmitschnitten bei der Tournee für New York aus der Zeit zwischen März und August 1989 in Washington, Baltimore, Richmond, Upper Darby, London und Kopenhagen besteht. In der Folge sollte der bissigste Straßendichter aus New York nie wieder wirklich zu so einem treffenden Ton und Sound zurückfinden … © Marc Zisman/Qobuz
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Rock - Erschienen am 8. November 1972 | RCA - Legacy

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
"She never lost her head / Even when she was giving head / She says hey babe, take a walk on the wild side." Stricher, Nutten, Transen, Junkies, Freaks, Blowjobs, Gangster und die vereinigten Perversen aller Herren Länder seit 40 Jahren einträchtig im betulichen Sonntagsradio für brave Bürger und Kirchgänger? Viele singen sogar mit? Das scheint unmöglich. Doch mit Lou Reeds "Walk On The Wild Side" sickert 1972 endlich das "Böse" durch den Äther in die Reihenhausviertel. Eines der subversivsten Lieder überhaupt. Schwer bewaffnet mit einer Killerbasslinie für die Ewigkeit, die das Gesungene erfrischend gnadenlos in sich begräbt. Dabei ist es im Grunde ein nicht geringeres Wunder, dass "Transformer" am 8. November 1972 überhaupt erscheint. Nur wenige Monate zuvor arbeitet Lewis Allan Reed noch als 40-Dollar-die-Woche-Tippse in der Steuerberaterkanzlei seines Vaters. Velvet Underground liegen als finanzielles wie menschliches Desaster hinter ihm. Und der erhoffte Neustart als Solokünstler ersäuft beim Debütalbum "Lou Reed" in einer schwülstig wattierten Kitschproduktion. Nicht minder fies eingespielt durch denkbar unpassende Musiker wie etwa Wakeman und Howe von Yes, die das Label durchdrückte. Die Platte missfiel Lou zutiefst, wurde medial ignoriert und toppte sogar den VU-Flop grandios. Mit anderen Worten: Der einzige Mann auf der Welt, vor dem Gotham City mehr Angst hatte als umgekehrt, war total pleite und mal wieder schwer angepisst. Nicht gerade die besten Voraussetzungen für eine der legendärsten Platten der Rockgeschichte. Doch wenn man glaubt, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo David Bowie her. Lou ist der erste Künstler einer gar nicht mal so kurzen Reihe, für den Ziggy Stardust den rettenden Samariter gibt (später u.a. Tina Turner und Iggy Pop). Der Thin White Duke erweist sich seinerseits als Velvet Underground-Verehrer der allerersten Stunde. Reeds alte Factory-Band hat den vier Jahre jüngeren Engländer in dessen Entwicklung tief geprägt. So covert Bowie live etwa "I'm Waiting For The Man" oder "White Light/White Heat". Zusammen mit Mick Ronson, seinem kongenialen Sidekick auf "Ziggy Stardust And The Spiders From Mars", übernimmt Bowie die gesamte "Transformer"-Produktion und bringt den Grantler sogar zum Lachen. Die enge Freundschaft dieser beiden Vollblutmusiker sollte ein Leben lang halten. Sie ergänzen sich perfekt: Bowie revanchiert sich für Reeds Vorbildrolle und schenkt dem NYC Man im Gegenzug Make Up, lässigen Glamrock, etwas Britpop und eine Prise charmante englische Verschrobenheit. Dazu perfekt kontrastierende Backing Vocals in beeindruckender Bandbreite von lasziv bis knuffig-muppethaft. Das musikalische Konzept geht wunderbar auf. Reeds distanzierter Sarkasmus trifft auf den blassbunten Vogel aus London. Spätestens wenn letzterer mitten in "Satellite Of Love" auf einmal die Blockflöte im Grundschulstil auspackt oder in "New York Telephone Conversation" Reeds ironische Zeilen fast schon zu niedlich illustriert, hat dieses charmante Duo den Hörer komplett im Sack. "Why don't you write a song about someone vicious? Oh, you know, vicious, like I hit you with a flower?" schlägt Andy Warhol derweil vor. So inspiriert er Lou zu Lyrics und der Hook von "Vicious". Warhols Verletzungen, die er nach dem Revolver-Attentat von Valerie Solanas nur mit knapper Not überlebt, sind Ursprung für das surreale "Andy's Chest". Ohnehin kein einziger Song auf dieser LP, der ohne Blessuren oder Narben auskäme. Alles Abseitige paart sich mit verlockenden Melodien und Rhythmen. "Walk On The Wild Side" ist Reeds musikalische Antwort auf Blaxploitation, dargeboten in textlicher Sexploitation. Der "Satellite Of Love" glänzt mit überschäumendem Pop-Appeal, der sich wie Lidschatten über den desillusionierten Pessimisus von Zeilen legt wie "Satellite's gone way up to Mars / Soon it will be filled with parking cars.". Ein catchy Ohrwurm, dessen Bubblegumhaftigkeit Bowie mit seinem "bah-bah-bah"-Gesang in Reeds Rücken auf die Spitze treibt. Der schärfste Pfeil steht noch aus. Denn "Transformer" ist eines jener seltenen Alben, das über mehr als nur einen dieser absoluten popkulturellen Klassiker verfügt, den jeder schon mal gehört hat. Die Pianoballade "Perfect Day" ist ein einziger großer Mittelfinger. Äußerlich die Chronik eines perfekten Tages in einem lieblichen Mantel aus Poppathos und Jazzmotiv. Dazu scheinbar makellose Romantik: "Oh, it's such a perfect day / I'm glad I spend it with you / Oh, such a perfect day / You just keep me hanging on (...) You made me forget myself / I thought I was someone else, someone good." Reed singt sogar ungewöhnlich konventionell und sanft. In Wahrheit lobpreist der Brooklyner, der sich kaum zwei Jahre später komplett dicht Swastikas mit einer Rasierklinge in die eigenen Wangen ritzen wird, weder Heilige noch Hure. Es geht schlichtweg um Heroin. Der von unzähligen Paaren weltweit als Hochzeitslied erwählte Evergreen ist ein beinharter Drogensong. Aus diesem Grund reanimierte Danny Boyle das Lied gern für seine tiefschwarze Junkiecomedy "Trainspotting". Im Jahre 1996 erlebte der Track so den verdienten zweiten Chart-Frühling. Nun weilt Lou Reed, der stets da war und dabei immer so unzerstörbar wirkte, nicht mehr unter uns. Doch seine Musik bleibt erhalten. Mit "The Velvet Underground", "Berlin" und "Transformer" machte er den Rock tatsächlich so verderbt, wie Konservative und Klerikale ihn oft als Teufel an die Wand malten. Damit ist Reed kein Rebell, sondern musikhistorisch ein Revolutionär. "Oh, we've been together for the longest time / But now it's time to get high / Come on let's get high / And goodnight ladies, ladies goodnight." © Laut
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Rock - Erschienen am 7. April 2015 | Rhino - Warner Records

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Rock - Erschienen am 24. März 1998 | RCA Records Label

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Rock - Erschienen am 19. Januar 1976 | RCA Records Label

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1989 | Warner Records

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
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Rock - Erschienen am 1. Januar 2011 | EMI

Auszeichnungen Sélection Les Inrocks
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Rock - Erschienen am 9. Oktober 2000 | Buddha Records

Hi-Res Auszeichnungen Außergewöhnliche Schallplattensammlung von Qobuz
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Rock - Erschienen am 7. April 2015 | Rhino - Warner Records

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Rock - Erschienen am 1. Februar 1974 | RCA - Legacy

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Rock - Erschienen am 7. April 2015 | Rhino - Warner Records

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Rock - Erschienen am 27. März 2009 | Sony BMG Music UK

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Rock - Erschienen am 7. Mai 1999 | RCA Records Label

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Rock - Erschienen am 8. Februar 1999 | RCA Records Label

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Rock - Erschienen am 7. April 2015 | Rhino - Warner Records

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Rock - Erschienen am 7. April 2015 | Rhino - Warner Records

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Rock - Erschienen am 1. Februar 1978 | Arista

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Rock - Erschienen am 1. Februar 1972 | RCA Camden

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Rock - Erschienen am 1. April 1984 | RCA Records Label

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Rock - Erschienen am 17. März 2015 | RCA - Legacy

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Der Interpret

Lou Reed im Magazin
  • Lou Reed, die Seele New Yorks
    Lou Reed, die Seele New Yorks Lou Reed ist New York. New York ist Lou Reed. Einer ohne den anderen, das ist nicht möglich. Das Ex-Velvet Underground-Mitglied sollte aber erst mit 47 Lenzen eine seiner Platten mit dem Namen der Stadt seines Lebens würdigen. Als er jedoch im Januar 1989 dieses 15. Album, New York, herausbringt,...