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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. März 2021 | Smalltown Supersound

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
2012 haben Allroundkünstlerin Jenny Hval und Multiinstrumentalist Håvard Volden als Nude On Sand eine selbstbetitelte Platte mit sanften Liedern und intimen Folk-Klängen veröffentlicht. Es folgte 2018 die EP "Feeling" als Lost Girls, die aus zwei langen Improvisationen bestand. Nun folgt mit "Menneskekollektivet" das Debüt. Und wie auf ihren Soloplatten beschäftigt sich Jenny Hval auch auf diesem Werk mit existenziellen Fragen. Das Titelstück thematisiert, wie sie den Zeugen Jehovas die Tür öffnet, um danach ihren Gedanken nachzuhängen. Es geht um Gott, um Barmherzigkeit und um Selbstlosigkeit, aber vor allem um Schaffensprozesse, die sich nur schwer in Worte fassen lassen. Letzten Endes entwickelt die Musik aber ohnehin ein eigenes Bewusstsein, öffnet sich doch für Lost Girls mit jedem neuen Ton eine neue musikalische Tür. Das Stück baut sich, ausgehend von ambienten Klängen Voldens und warmen Spoken Words, langsam auf. Wenn ab Minute drei repetitive Drumsounds einsetzen und leicht noisige Elektronikeffekte sowie Jennys sirenenhafter Gesang hinzukommen, entfaltet das Album einen hypnotischen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Am Ende rückt die Stimme der Norwegerin ganz nah ans Ohr des Hörers, so dass die Nummer eine gewisse Intimität besitzt. Diese kommt auch in "Losing Something" mit entschleunigten R'n'B-Rhythmen nicht zu kurz. Darüber legen sich mysteriöse Keyboards, sparsame E-Gitarrenklänge und Hval ergänzt eine einnehmende Melodie, die eine Menge Melancholie ausstrahlt. Der Track leitet in "Carried By Invisible Bodies" über, das mit housigen Beats und flächigen Synthies in trancehafte Sphären abhebt, in die Jenny, wechselnd zwischen jauchzendem Gesang und Spoken Words, genüsslich abtaucht. Die Nummer gerät fast schon tanzbar. Ihre experimentelle Seite betonen Lost Girls dagegen in "Love, Lovers", das ausgehend von einem repetitiven, motorischen Drumbeat mit psychedelischen Orgel- und eigenwilligen Gitarrentönen, Spoken Words und dem losgelösten Gesang Hvals in krautrockige Welten entführt. "Real Life" bildet schließlich mit bluesigen Akkorden, präzisen Drums und Claps sowie verhuschtem Gesang einen nachdenklichen Abschluss. Letzten Endes schreibt sich das Duo Experimentierfreude nach wie vor auf die Fahnen, vermittelt nun aber, gerade da es sich nicht davor scheut, sich neuen musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten zu öffnen, eine gewisse Zugänglichkeit. Und so löst man sich für rund 45 Minuten von allen Gedanken und taucht komplett in die Musik ein. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 20. Oktober 2014 | 3Loop Music

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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. März 2021 | Smalltown Supersound

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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. Februar 2021 | Smalltown Supersound

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2012 haben Allroundkünstlerin Jenny Hval und Multiinstrumentalist Håvard Volden als Nude On Sand eine selbstbetitelte Platte mit sanften Liedern und intimen Folk-Klängen veröffentlicht. Es folgte 2018 die EP "Feeling" als Lost Girls, die aus zwei langen Improvisationen bestand. Nun folgt mit "Menneskekollektivet" das Debüt. Und wie auf ihren Soloplatten beschäftigt sich Jenny Hval auch auf diesem Werk mit existenziellen Fragen. Das Titelstück thematisiert, wie sie den Zeugen Jehovas die Tür öffnet, um danach ihren Gedanken nachzuhängen. Es geht um Gott, um Barmherzigkeit und um Selbstlosigkeit, aber vor allem um Schaffensprozesse, die sich nur schwer in Worte fassen lassen. Letzten Endes entwickelt die Musik aber ohnehin ein eigenes Bewusstsein, öffnet sich doch für Lost Girls mit jedem neuen Ton eine neue musikalische Tür. Das Stück baut sich, ausgehend von ambienten Klängen Voldens und warmen Spoken Words, langsam auf. Wenn ab Minute drei repetitive Drumsounds einsetzen und leicht noisige Elektronikeffekte sowie Jennys sirenenhafter Gesang hinzukommen, entfaltet das Album einen hypnotischen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Am Ende rückt die Stimme der Norwegerin ganz nah ans Ohr des Hörers, so dass die Nummer eine gewisse Intimität besitzt. Diese kommt auch in "Losing Something" mit entschleunigten R'n'B-Rhythmen nicht zu kurz. Darüber legen sich mysteriöse Keyboards, sparsame E-Gitarrenklänge und Hval ergänzt eine einnehmende Melodie, die eine Menge Melancholie ausstrahlt. Der Track leitet in "Carried By Invisible Bodies" über, das mit housigen Beats und flächigen Synthies in trancehafte Sphären abhebt, in die Jenny, wechselnd zwischen jauchzendem Gesang und Spoken Words, genüsslich abtaucht. Die Nummer gerät fast schon tanzbar. Ihre experimentelle Seite betonen Lost Girls dagegen in "Love, Lovers", das ausgehend von einem repetitiven, motorischen Drumbeat mit psychedelischen Orgel- und eigenwilligen Gitarrentönen, Spoken Words und dem losgelösten Gesang Hvals in krautrockige Welten entführt. "Real Life" bildet schließlich mit bluesigen Akkorden, präzisen Drums und Claps sowie verhuschtem Gesang einen nachdenklichen Abschluss. Letzten Endes schreibt sich das Duo Experimentierfreude nach wie vor auf die Fahnen, vermittelt nun aber, gerade da es sich nicht davor scheut, sich neuen musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten zu öffnen, eine gewisse Zugänglichkeit. Und so löst man sich für rund 45 Minuten von allen Gedanken und taucht komplett in die Musik ein. © Laut
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Electronic - Erschienen am 2. Mai 2018 | Smalltown Supersound