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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 5. Juni 2009 | Columbia

Hi-Res Auszeichnungen Mercury Prize Selection
Die mit dem Albumtitel bezeichnete Klapse war seinerzeit die erste Einrichtung für sozial schwächer gestellte Menschen mit Dachschaden. Auf dem Cover mimen die Engländer, gehüllt in Gewänder mehr oder minder bekannter Personen, die Insassen. So glotzen uns Napoleon und ein x-beliebiger Geistlicher durch einen Spiegel an. Mit diesen Impersonifikationen vergleichbaren stilistischen Eklektizismus legen die Mannen um Hauptsongwriter Sergio Pizzone musikalisch an den Tag. Dessen Namensanalogie zu Ennio Morricone, als Komponist zuständig für die auditive Untermalung zahlreicher Western, basiert nicht nur auf der italienischen Herkunft. Morricones Geist in Pizzones Gedanken verleiht vielen Tracks eine typische Western-Note. Oft werden die Melodien von einem Kinderchor wie im Fieberwahn gedoppelt. Dazu kommt der gemächliche, orchestrale Aufbau: Dezente Einsprengsel von Glockenspiel, Kettenrasseln, Vinylknistern und süffige Synthiesounds verleihen den Songs zusätzlich einen filmmusikalischen Anstrich. Zusammengehalten wird der Reigen durch die für Kasabian typische Kombination aus Dance und Punk. Das trockene Schlagzeug rumpelt wie eh und je, Pizzone lässt zahlreiche simpel strukturierte Punkriffs im Noisegewand vom Stapel, scheut sich nicht vor Ausflügen in Mariachi-Gefilde. Der Bass pumpt die Achtel wie von Sinnen, und ganz die Soundforscher ist dem Quartett kein Schlenker zuviel, keine Melodie überflüssig. Eine chromatische Abfahrt ins Land der Balkan Beats, psychedelische Klangcollagen, alles scheint wie von Geisterhand miteinander verwoben. Richtig geil gerät das von einem mächtigen Riff, einem coolen Gitarrenlick und der unwiderstehlich groovenden Rhythmussektion angetriebene "Fast Fuse" - textlich eine Huldigung der "Schnell leben und jung sterben"-Einstellung. Bei "Vlad The Impalter" schält sich aus einem chaotischen Beginn ein in die Rhythmik gezwängtes Riff heraus, das vor Energie zu bersten droht. Hochexplosiv: Das mit einem Bläsersatz beginnende "Take Aim". Serge schraddelt auf einer alten, rostigen Klampfe im unsicheren Grenzgebiet zwischen Dur und Moll. In "Ladies And Gentleman" vernimmt man förmlich das erotisch gehauchte Gainsbourgsche "Je T'aime". Assoziativ und herrlich anachronistisch bis zum Anschlag, aber in einen Kontext verpackt, der dieser Melange erstaunlich viel Frische abgewinnen kann. Und tanzbar ist es allemal, falls die Sperrigkeit und Soundwülste zwischendurch überfordern. Noch einen Gospel zum Abschied, ein wenig Spiritualität nach all dem nihilistischen, schaurigen Klängen, denken sich Kasabian, und weisen mit dem abschließenden "Happiness" den Weg zur Himmelspforte. Kasabian bauen eine individuell und schräg klingende Soundlandschaft, die stark polarisiert und auf Abgrenzung setzt. Allerdings sind die Songs unter der Fassade eher minimal gestrickt, folgen einfachen Schemata, was Harmonien und melodische Gestaltung betrifft. Effekthascherei oder Klangreichtum, philosophierende Eremiten der Musik mit oder großspurige Wahnsinnige, die ihre Visionen aus einem Elfenbeinturm herausposaunen? Ja und Nein. Let's call it der Einfachheit halber unberechenbar und äußerst interessant. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. September 2011 | Columbia

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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. April 2017 | Columbia

Hi-Res Booklet
Seit ihrem zweiten Album Empire haben Kasabian jede ihrer Platten an die Spitze der britischen Charts gebracht. Auch ihr im Mai 2017 veröffentlichtes sechstes Album For Crying Out Loud erreichte den ersten Platz - und bietet auch alles, was Fans der Brit-Pop-Gruppe schätzen: Indie-Rock-Kracher für die Festivals, hymnische Refrains, etwas Nostalgie und viel Hedonismus. Als Singles wurden "You're in Love with a Psycho" und "Bless This Acid House" ausgekoppelt, zu den Highlights des Albums zählen außerdem der schwelgerische Opener "Ill Ray (The King)" und der Beatles-angelehnte Schlusstrack "Put Your Life on It". © TiVo
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Pop/Rock - Erschienen am 18. Dezember 2006 | Columbia

Hi-Res
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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Juni 2014 | Columbia

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Pop/Rock - Erschienen am 6. September 2004 | RCA Records Label

Kunden, die diese CD gekauft haben, haben auch diese Musiktitel gekauft: Snow Patrol: "Songs for Polarbears"; The Music: "Welcome To The North"; Liars: "They Were Wrong, So We Drowned"; Supergrass: "I Should Coco". Häh? Wie passt das denn zusammen? Liars meet Snow Patrol? Kann man sich das vorstellen? Nein! Und genau so überraschen Kasabian. Wer "L.S.F.", einen der Hits des Albums, hört, denkt folgendermaßen: Hat Adam Green schon wieder einen Beach Boys-Song gecovert? Lakonischer, nasaler Gesang schleift über dumpfen Bass und opulentes Keyboard. Doch der Song entwickelt sich immer weiter weg vom folkigen New Yorker. Nach höchstens einer Minute ist klar, woher diese Band wirklich stammt, was für ein Wind hier weht: Das ist Großbritannien. So, wie man es Anfang der Neunziger schon mal im Norden des Landes erleben durfte. Madchester ravte. Hier setzt die Band, deren Sänger Tom Meighan dem jungen Ian Brown so ähnlich sieht, ein wenig frische Elektronik drauf, und los geht's in ihren Kosmos. Der schwebt irgendwo über England, hat aber auch einen Fuß in Indien stehen: Kula Shaker rest in peace ... Reminiszenzen an diese Repräsentanten des 90er Britpop tröpfeln bei Kasabian immer wieder in die Songs. Mit gläsern klingender Gitarre spießen sie Indo-Elektro auf elektrisierende, düstere Soundgerüste. Dazu die gefrickelten Synthie-Einsätze, und "Running Battle" ist perfekt. Aber Achtung: Dieses Album darf man bloß nicht zu leise hören. Sonst kann sich der volle Druck nicht entwickeln, die zarte Melodie nicht entfalten. Man könnte noch auf die Idee kommen, es plätschere nur so vor sich hin. Doch hier liegt der Unterschied zu anderen Bands, mit denen Kasabian gerne verglichen werden. Primal Scream paaren zwar auch Rock mit Elektro. Doch ist ihre Musik direkter und lauter als die der jungen Leicesteraner. Auch The Cooper Temple Clause drehen viel weiter auf, machen ihrer Wut weit mehr Luft. Doch die vertrackten elektronischen Momente, die teilen die Bands. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. Juni 2009 | Columbia

Hi-Res Booklet
Die mit dem Albumtitel bezeichnete Klapse war seinerzeit die erste Einrichtung für sozial schwächer gestellte Menschen mit Dachschaden. Auf dem Cover mimen die Engländer, gehüllt in Gewänder mehr oder minder bekannter Personen, die Insassen. So glotzen uns Napoleon und ein x-beliebiger Geistlicher durch einen Spiegel an. Mit diesen Impersonifikationen vergleichbaren stilistischen Eklektizismus legen die Mannen um Hauptsongwriter Sergio Pizzone musikalisch an den Tag. Dessen Namensanalogie zu Ennio Morricone, als Komponist zuständig für die auditive Untermalung zahlreicher Western, basiert nicht nur auf der italienischen Herkunft. Morricones Geist in Pizzones Gedanken verleiht vielen Tracks eine typische Western-Note. Oft werden die Melodien von einem Kinderchor wie im Fieberwahn gedoppelt. Dazu kommt der gemächliche, orchestrale Aufbau: Dezente Einsprengsel von Glockenspiel, Kettenrasseln, Vinylknistern und süffige Synthiesounds verleihen den Songs zusätzlich einen filmmusikalischen Anstrich. Zusammengehalten wird der Reigen durch die für Kasabian typische Kombination aus Dance und Punk. Das trockene Schlagzeug rumpelt wie eh und je, Pizzone lässt zahlreiche simpel strukturierte Punkriffs im Noisegewand vom Stapel, scheut sich nicht vor Ausflügen in Mariachi-Gefilde. Der Bass pumpt die Achtel wie von Sinnen, und ganz die Soundforscher ist dem Quartett kein Schlenker zuviel, keine Melodie überflüssig. Eine chromatische Abfahrt ins Land der Balkan Beats, psychedelische Klangcollagen, alles scheint wie von Geisterhand miteinander verwoben. Richtig geil gerät das von einem mächtigen Riff, einem coolen Gitarrenlick und der unwiderstehlich groovenden Rhythmussektion angetriebene "Fast Fuse" - textlich eine Huldigung der "Schnell leben und jung sterben"-Einstellung. Bei "Vlad The Impalter" schält sich aus einem chaotischen Beginn ein in die Rhythmik gezwängtes Riff heraus, das vor Energie zu bersten droht. Hochexplosiv: Das mit einem Bläsersatz beginnende "Take Aim". Serge schraddelt auf einer alten, rostigen Klampfe im unsicheren Grenzgebiet zwischen Dur und Moll. In "Ladies And Gentleman" vernimmt man förmlich das erotisch gehauchte Gainsbourgsche "Je T'aime". Assoziativ und herrlich anachronistisch bis zum Anschlag, aber in einen Kontext verpackt, der dieser Melange erstaunlich viel Frische abgewinnen kann. Und tanzbar ist es allemal, falls die Sperrigkeit und Soundwülste zwischendurch überfordern. Noch einen Gospel zum Abschied, ein wenig Spiritualität nach all dem nihilistischen, schaurigen Klängen, denken sich Kasabian, und weisen mit dem abschließenden "Happiness" den Weg zur Himmelspforte. Kasabian bauen eine individuell und schräg klingende Soundlandschaft, die stark polarisiert und auf Abgrenzung setzt. Allerdings sind die Songs unter der Fassade eher minimal gestrickt, folgen einfachen Schemata, was Harmonien und melodische Gestaltung betrifft. Effekthascherei oder Klangreichtum, philosophierende Eremiten der Musik mit oder großspurige Wahnsinnige, die ihre Visionen aus einem Elfenbeinturm herausposaunen? Ja und Nein. Let's call it der Einfachheit halber unberechenbar und äußerst interessant. © Laut
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Pop/Rock - Erschienen am 25. Januar 2005 | Arista

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Pop - Erschienen am 4. September 2004 | RCA Records Label

Kunden, die diese CD gekauft haben, haben auch diese Musiktitel gekauft: Snow Patrol: "Songs for Polarbears"; The Music: "Welcome To The North"; Liars: "They Were Wrong, So We Drowned"; Supergrass: "I Should Coco". Häh? Wie passt das denn zusammen? Liars meet Snow Patrol? Kann man sich das vorstellen? Nein! Und genau so überraschen Kasabian. Wer "L.S.F.", einen der Hits des Albums, hört, denkt folgendermaßen: Hat Adam Green schon wieder einen Beach Boys-Song gecovert? Lakonischer, nasaler Gesang schleift über dumpfen Bass und opulentes Keyboard. Doch der Song entwickelt sich immer weiter weg vom folkigen New Yorker. Nach höchstens einer Minute ist klar, woher diese Band wirklich stammt, was für ein Wind hier weht: Das ist Großbritannien. So, wie man es Anfang der Neunziger schon mal im Norden des Landes erleben durfte. Madchester ravte. Hier setzt die Band, deren Sänger Tom Meighan dem jungen Ian Brown so ähnlich sieht, ein wenig frische Elektronik drauf, und los geht's in ihren Kosmos. Der schwebt irgendwo über England, hat aber auch einen Fuß in Indien stehen: Kula Shaker rest in peace ... Reminiszenzen an diese Repräsentanten des 90er Britpop tröpfeln bei Kasabian immer wieder in die Songs. Mit gläsern klingender Gitarre spießen sie Indo-Elektro auf elektrisierende, düstere Soundgerüste. Dazu die gefrickelten Synthie-Einsätze, und "Running Battle" ist perfekt. Aber Achtung: Dieses Album darf man bloß nicht zu leise hören. Sonst kann sich der volle Druck nicht entwickeln, die zarte Melodie nicht entfalten. Man könnte noch auf die Idee kommen, es plätschere nur so vor sich hin. Doch hier liegt der Unterschied zu anderen Bands, mit denen Kasabian gerne verglichen werden. Primal Scream paaren zwar auch Rock mit Elektro. Doch ist ihre Musik direkter und lauter als die der jungen Leicesteraner. Auch The Cooper Temple Clause drehen viel weiter auf, machen ihrer Wut weit mehr Luft. Doch die vertrackten elektronischen Momente, die teilen die Bands. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Juni 2014 | Columbia

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Rock - Erschienen am 28. August 2006 | Columbia

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Pop/Rock - Erschienen am 4. Juli 2005 | Sony BMG Music UK

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Alternativ und Indie - Erschienen am 15. März 2013 | Sony Music UK

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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. März 2017 | Columbia

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Pop/Rock - Erschienen am 23. Mai 2005 | RCA Records Label

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Alternativ und Indie - Erschienen am 15. August 2011 | Columbia

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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. September 2004 | Paradise

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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. Juni 2014 | Columbia

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. August 2014 | Columbia

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Alternativ und Indie - Erschienen am 29. Mai 2009 | Columbia