Ihr Warenkorb ist leer!

Genre :

Ähnliche Künstler

Die Alben

Ab
HI-RES17,49 €
CD14,99 €

Modern Jazz - Erschienen am 30. April 2021 | WM Germany

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
In einer Welt, in der alles so gern vereinfacht wird, könnte es Isfar Sarabski passieren, den Spitznamen "Tigran aus Aserbaidschan" verpasst zu bekommen. Doch der Bakuer Pianist ist mehr als eine Kopie seines armenischen Kollegen. Natürlich kommt auch er aus Vorderasien. Sicherlich hört auch er nicht nur Jazz. Und gewiss findet sich die Volksmusik seiner Vorfahren auch in seiner eigenen wieder... Aber Isfar Sarabski ist einfach Isfar Sarabski. Sein erstes Album Planet besticht durch puren, tiefgründigen Jazz. Mit seinem ganz eigenen Ansatz zur Improvisation und mit dem charakteristischen Zusammenspiel, das Sarabski mit seinem hervorragenden Kollektiv (mit den zwei amerikanischen Stars, dem Schlagzeuger Mark Guiliana und dem Bassisten Alan Hampton) entwickelt. Der dreißigjährige Pianist, Student des renommierten Berklee College of Music und Gewinner des internationalen Wettbewerbs des Montreux Jazz Festivals 2009, hat sich wahrscheinlich etwas bei dem Klavierspiel von Brad Mehldau abgeguckt, wagt sich hin und wieder aber auch an den minimalistischen Ansatz der klassischen Musik von Nils Frahm, Max Richter und Ólafur Arnalds heran und die Beteiligung des Main Strings Ensembles und des Baku Strings Quartetts verstärkt diesen Eindruck. Darüber hinaus hat Isfar Sarabski einen starken Sinn für das Erzählen und großen Respekt für die Tradition des Mugham (einer Mischung aus Jazz und traditioneller aserbaidschanischer Musik) und lud für die Stücke The Edge und Novruz Shahriyar Imanov, einen Spieler der für die aserbaidschanische Musik typische Langhalslaute Tar, ein. Ein besonderes Highlight ist wohl Isfar Sarabskis ganz eigene Interpretation einer Arie aus Tschaikowskis Schwanensee, die sich ebenfalls auf diesem Debütalbum Planet findet. Wir verlassen Sarabskis Planeten mit dem Wunsch, so bald wie möglich zurückzukehren. Zumal dieses schöne Akustik-Album nicht die ganze Palette seines Autors bietet, der sich seine Freizeit auch als Elektro-Tüftler vertreibt... © Marc Zisman/Qobuz