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Die Alben

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Symphonien - Erschienen am 9. November 2018 | Ondine

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Außergewöhnliche Tonaufnahmen
Welch ungewöhnliches und reizendes Werk ist doch diese Erste Sinfonie von Witold Lutosławski! Die Sinfonie, die 1947 geschrieben wurde, macht noch bei Strawinsky, Bartók, Prokofjew und deutlich auch bei Roussel Anleihen, und weist gleichzeitig schon auf die eigenen Ideen des Komponisten und seine erfolgreiche Instrumentierungskunst hin. Er hatte damals jedoch weder die Zwölftontechnik übernommen – die er nach eigenem Gutdünken verändern sollte – noch die Prinzipien der Aleatorik, die man in Jeux vénitiens von 1961 findet. Dort bedeutet Aleatorik, dass die Musiker oder verschiedene Instrumentengruppen eine gewisse Freiheit haben, ihren Part vorzutragen, wenn sie Lust haben oder wenn der Dirigent ihnen einen Einsatz gibt. Der formale Rahmen bleibt natürlich genau vorgegeben; man kann auch sagen, dass jede neue Interpretation eine andere Sichtweise desselben Werkes erlaubt. Das Album schließt mit der Vierten Sinfonie, Lutosławskis letzten, die er zwischen 1988 und 1991 schrieb, und die 1993 unter der Leitung des Komponisten selbst nur wenige Monate vor seinem Tod uraufgeführt wurde. Er kommt hier eindeutig auf harmonische und melodische Vorstellungen wie bei Mahler oder Bartók zurück, auch wenn der Gesamtstil absolut modern ist. Der Kontrast zwischen der Ersten Sinfonie, Jeux vénitiens und der Vierten Sinfonie ist spektakulär und vermittelt einen guten Eindruck vom Werdegang eines genialen Musikers, der die verschiedensten Einflüsse nicht ablehnte, sondern sie sogar immer in seinen eigenen Stil integrierte. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 1. Juli 2013 | Alba

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