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Die Alben

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Blues - Erschienen am 30. April 2021 | Provogue Records

Ungehört und unveröffentlicht ist mit Blick auf Musik selten ein Qualitätskriterium. Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Eine solche erscheint mit der Raritäten-Sammlung "How Blue Can You Get" anlässlich des zehnten Todestags des irischen Ausnahmegitarristen Gary Moore. Bereits die von Bob Daisley (Ozzy Osbourne) kuratierte Verbeugung vor Moores Schaffen "Moore Blues For Gary" überzeugte. So ergibt die Nachlassverwaltung Sinn. Das Album startet mit einer Aufnahme von Freddie Kings "I'm Tore Down". Dieser Live-Favorit von Moore dreht mehrere solistische Schleifen und transportiert in mitreißender Manier die Konzert-Energie. Die Version von Memphis Slims "Steppin Out" erscheint auf dieser Aufnahme zum ersten Mal und geht als knackiges Instrumental durch. "Done Some Wrong" von Elmore James ist ein weiteres Cover-Stück, das als Evergreen bereits einmal um die Welt gegangen ist. Die sieben-minütige Version von B.B. Kings 1964er "How Blue Can You Get" steht Pate für den Albumtitel. "Love Can Make A Fool Of You" befindet sich bereits auf der 82'-Veröffentlichung "Corridors Of Power". Die hiesige Version fällt erheblich puristischer aus, als die mit reichlich Achtziger-Patina versehene Ausgangsvariante. "Living With The Blues" und "In My Dreams" lehnen sich stärker an "Still Got The Blues" an als ein Betrunkener des Nachts an den Laternenpfahl. Den Albumtitel als Frage formuliert, stellte sich der Rezensent in seiner Jugendzeit vor jedem Wochenende. Die Antwort fiel in Anlehnung an einen weiteren Songtitel aus dem Mooreschen Kosmos schlicht aus: "Over The Pil(l)s And Far Away". Was Maria für das Christentum ist der Blues für die Pop- und Rockmusik. Die Mutter allen Übels hat allerdings trotz des Prädikates "zeitlos" schnell einen langen Bart. Andererseits verhindert gebetsmühlenartige Wiederholung, dass man in Vergessenheit gerät. Trotz oder gerade wegen der Simplizität in Sachen Arrangements, Akkorde und Melodieführung zieht der Blues stets die Blicke auf sich. Dass weiße Männer nicht mächtig sind, diese Spielart mit Leben zu füllen, mag mit Blick auf die rootige Variante wie den Delta Blues gelten. Durch die Verbindung mit stromerzeugenden und durch einen Verzerrer gejagten Instrumenten wird auch für die breitere Masse ein Schuh draus. "Looking At Your Picture" verbindet in anarchischer Form Trip Hop und Delta Blues. Dieser Track gewinnt den Innovationspreis der Platte und fällt schwermütig wie schwerenötig aus. Auf den ersten Bluesrock-Boom Anfang der Siebziger durch namhafte Recken wie Peter Green oder Eric Clapton folgte ein Rock-dominierte Phase, in der ein irischer Klampfer namens Gary Moore von sich Reden machte. Erst in Diensten von Thin Lizzy, dann Solo sorgte der gelockte Derwisch für Furore und fungiert seitdem als geerdetes Bindeglied zwischen Könnern wie Ritchie Blackmore und Eddie Van Halen. Moores markantes und zupackendes Spiel mit klarer Klanggestaltung stellt den roten Faden dar. Stets spielt er versiert und virtuos, ohne in selbstgefälliges Genudel abzudriften. Der melodische Gestus des Stückes dient als solistischer Leitfaden. Somit huldigt der Meister sowohl den Roots, versieht das Dargebotene mit seiner eigenen Handschrift. Über die Herkunft der Aufnahmen ist leider nichts genaueres in Erfahrung zu bringen. Moores früherer Intimus Bob Daisley hat seinen damaligen Buddy Anfang der Neunziger auf den Blues gebracht. Insofern lädt diese Rares für Bares-Zusammenstellung zur Spurensuche in den Blues-Katakomben ein. © Laut
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Blues - Erschienen am 31. Januar 2020 | Provogue Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1990 | Virgin Records

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Metal - Erschienen am 1. Januar 2006 | Virgin Catalogue

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Blues - Erschienen am 24. November 2017 | Sanctuary Records

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Blues - Erschienen am 24. November 2017 | BMG Rights Management (UK) Limited

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1994 | Virgin Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2012 | Virgin

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Rock - Erschienen am 28. Juli 2009 | Mercury Studios

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1989 | Virgin Records

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Rock - Erschienen am 19. September 2011 | Mercury Studios

Nachdem er sich jahrelang dem Blues gewidmet hatte, war Gary Moores Rückkehr zur Rockmusik durch seinen frühen Tod im Februar 2011 leider nur von kurzer Dauer. Während das neue Studioalbum, an dem er arbeitete, unvollendet blieb, sind Spuren davon auf Live in Montreux 2010 dokumentiert – Moores letztem auf Video aufgezeichneten Konzert. Die Show ist als Audio-CD oder als DVD und Blu-Ray erhältlich, wobei die letzteren beiden Versionen zusätzlich vier bislang unveröffentlichte Tracks enthalten, die 1997 in Montreux aufgenommen wurden. Die Setlist enthält viele von Moores Songs aus den Siebzigern und Achtzigern ("Empty Rooms", "Parisienne Walkways") sowie drei neue Stücke, die auf seinem neuen Album hätten erscheinen sollen ("Days of Heroes", "Where Are You Now" und "Oh Wild One"). © TiVo
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Rock - Erschienen am 1. Januar 1995 | Virgin Records

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Rock - Erschienen am 24. September 2012 | Mercury Studios

Der Einfluss der drei offiziellen Platten, die Jimi Hendrix nebst unzähligen Bootlegs hinterlassen hat, ist in der Rockwelt nicht zu ermessen. Fest steht, dass die allermeisten Gitarristen seinen Namen mit Ehrfurcht nennen und sich in jungen Jahren die Finger wund gespielt haben, um ihn nachzuahmen. Gary Moore war einer von ihnen, wie jeder erkennt, der sich seine härteren Sachen anhört. Anlass zum vorliegenden Mitschnitt war die Vorführung des dokumentarischen Kinofilms "Live At Monterey" im Oktober 2007 in London. Moore spielte, sozusagen als Begleitprogramm, Hendrix' bekannteste Stücke. Die meisten mit seiner Stammbegleitung, bestehend aus Darrin Mooney (Schlagzeug) und David Bronze (Bass), drei davon aber mit Mitch Mitchell und Billy Cox. Der beste Rockgitarrist aus Irland (neben dem 1995 verstorbenen Rory Gallagher) in Kombination mit dem Schlagzeuger der Jimi Hendrix Experience und dem Bassisten der Band of Gypsies - wow. Ein wirkliches Experiment war es nicht, schließlich waren die Veteranen schon seit langem als Experience Hendrix mit namhaften Kollegen als Hendrix-Ersatz unterwegs, unter ihnen Slash, Mick Taylor, Robbie Krieger und Buddy Guy. Doch war es ihr erster Auftritt in London seit 1970, also auch für sie eine besondere Gelegenheit. Moore lässt wie gewohnt nichts anbrennen. "Purple Haze" klingt noch etwas hölzern, doch ab dem zweiten Stück "Manic Depression" geht die Post ab. Improvisationstalent legt er nicht an den Tag, aber das wäre auch vermessen. Mooney und Bronze spielen wie gewohnt druckvoll und technisch exzellent. Der Funke springt über – auch auf CD. Die Stücke stammen allesamt aus der Zeit der drei Hendrix-Alben, bis auf "Angel", das posthum erschien. Der Sound ist nicht wirklich berauschend, doch erträglich, schließlich ist man vom Original nicht gerade verwöhnt. Zumindest kommen die Macher ohne Fading aus, auch wenn die Stücke etwas zu schnell ineinander übergehen. Wohl auch, um mit der Aufnahmekapazität einer CD auszukommen, denn die Laufzeit gerät mit knapp 74 Minuten an die technischen Grenzen des Mediums. Den emotionalen Höhepunkt bilden "Red House", "Stone Free" und "Hey Joe" mit Mitchell und Cox. Hendrix war von seinen ersten offiziellen Bassisten Noel Redding (Bass) nicht sonderlich angetan, weshalb er ihm 1969 den Laufpass gab, um eine neue Begleitband zusammenzustellen. Die Band of Gypsies nahm aber nie eine endgültige Form an, da der Gitarrist 1970 starb. Das historische rhythmische Duo kommt sicherlich nicht an Mooney/Bronze an, Cox hat am Mikrophon auch nicht die Ausstrahlung Moores. Doch ohne die drei Stücke wäre das vorliegende Album nur eine Hommage von vielen, mit ihnen wird es zu etwas Besonderem. Melancholisch stimmt auch der Umstand, dass Mitchell ein halbes Jahr nach dem Auftritt starb. Moore folgte 2011. Dass "Blues For Jimi" erst 2012 erscheint, zeigt wohl, dass er dem Auftritt nicht allzu viel Bedeutung beimaß und sich weiterhin auf sein eigenes Werk konzentrieren wollte. Das nicht an das von Hendrix herankommt, dennoch einen bleibenden Einfluss ausübt. Hier ehrt ein Großer einen ganz Großen. Und hinterlässt das schönes Zeugnis einer musikalischen Verbundenheit über Generationen hinweg. © Laut
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Metal - Erschienen am 1. Januar 1998 | Virgin Records

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Blues - Erschienen am 12. März 2001 | Castle Communications

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2002 | Virgin Records

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Metal - Erschienen am 1. Januar 2002 | EMI Marketing

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1993 | Virgin Records

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Metal - Erschienen am 1. Januar 1985 | Virgin Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2012 | Virgin Catalogue