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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Februar 2015 | Bella Union

Auszeichnungen 4F de Télérama - Pitchfork: Best New Music
On 2012's Fear Fun, Josh Tillman introduced audiences to Father John Misty, a jaded and erudite, faux-bohemian retro-pop confectioner with a strong surrealist bent and an aptitude for capturing the American zeitgeist via wry couplets concerning the culturally and morally ambiguous wasteland of southern California. That penchant for gutter-highbrow confessionalism still looms large on his second long player, the lyrically and musically bold, and often quite beautiful, I Love You, Honeybear, but the drug-addled, disaffected Laurel Canyon drifter who served as the cruise director on Fear Fun has been replaced by a man trying to come to terms with the discombobulating effects of love, especially as it applies to his nihilistic alter-ego, which is mercilessly stripped of that ego throughout the 11-song set. The newly married Tillman is not incapable of self-effacing satire (witness the exhaustive "Exercises for Listening" instructional pamphlet, which is worth the price of the album alone), but he peppers those bone-wry moments ("I wanna take you in the kitchen/Lift up your wedding dress someone was probably murdered in," from the dizzying, weepy strings and cavernous percussion-laden title cut) with instances of real soulful brevity ("For love to find us of all people/I'd never thought it'd be so simple," from the exquisite, sparse, heartfelt closer "I Went to the Store One Day") -- the ballsy "Ideal Husband," a frantic laundry list of past digressions, best supports both predilections. Produced with great care once again by Jonathan Wilson, Honeybear has the architecture of its predecessor, but features braver melodic choices, and at a pure pop level, is the far more challenging LP of the two, but it rewards the listener constantly, whether it's delivering the yin and the yang via electro-pop tomfoolery ("True Affection"), '70s soul-pop schmaltz ("When You're Smiling and Astride Me"), or straight-up Randy Newman-inspired socio/political balladry ("Bored in the USA"), the latter of which even manages to incorporate a laugh track. Whether Tillman is maturing into the Father John Misty persona or vice versa is still up for debate, but there's no denying his growth as an artist, and I Love You, Honeybear, despite the occasional double entendre, is as powerful a statement about love in the vacuous, social media-obsessed early 21st century as it is a denouement of the detached hipster charlatan. © James Christopher Monger /TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Juni 2018 | Bella Union

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Schon knapp ein Jahr nach Pure Comedy (2017) wartet Josh Tillman alias Father John Misty mit etwas Neuem auf. Indem der ehemalige Schlagzeuger der Fleet Foxes die Produktion übernimmt, setzt er sich im Studio auch gleich mit seinem bevorzugten Komplizen zusammen: Jonathan Wilson, der Barde von Laurel Canyon, setzt all seine Kräfte in Bewegung, um die Schönheit des Classic Rock aus den Seventies zu voller Geltung zu bringen. Auch Jonathan Rado von den Foxygens ist mit von der Partie. Auf God’s Favorite Customer gibt Papa John, ein Sohn strenger Evangelisten, 13 mehr oder weniger logisch aufeinanderfolgende Folk-Rock-Stücke zum Besten. Zwischen einem ganzen Haufen Balladen am Klavier (The Palace, The Songwriter) und ein paar geistreichen Einfällen für raffinierte Orchestrierungen mit hemmungslosem Rock (Just Dumb Enough To Try) schlängelt sich der Songwriter hindurch, um die Einfälle seiner früheren Alben weiterzuführen. Recht gefühlsselig, aber weitaus ernster. © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. April 2017 | Bella Union

Hi-Res
Father John Misty lädt ein zur großen Vorstellung. Öffnet die Pforten, sperrt die Lauscher auf, reibt euch die Augen! Der Vorhang öffnet sich. Let the pure comedy begin! Das Novum schlechthin: Die Darsteller, das sind wir selbst. Hipster, Homophobe, Priester, Manager, Eigenheimbesitzer, Großstadtkids. Das Versprechen: Total entertainment forever, hell yeah! Die Schöpfung der Erde und ihrer Bewohner resultiert aus der Laune des ominösen Sky-Man. Sie bleibt unvollendet, nicht zu Ende gedacht. Die Menschheitsgeschichte, gekleidet in stolze Begriffe wie Evolution, Zivilisation, Kultur, Aufklärung oder Humanität: In Mistys Kosmos verkommt sie zur Posse. Der Mensch, ein missgestaltetes, zu früh geborenes, fremdartiges Wesen mit Gehirnen, "way too big for our mother's hips" ("Pure Comedy"), kann gerade so einen Fuß hinter den anderen setzen. Die Krux: Der Sky-Man versieht diese "horror show" auch noch mit Sinn. Die Suche nach ihm entpuppt sich als der Gunning Gag schlechthin. Was, wenn wir vergeblich suchen? Es ist zum Schießen. Die Wirklichkeit sieht, glauben wir Father John Misty, ganz anders aus. Der heutige Mensch gefällt sich im Dienen, Denkarbeit liegt ihm weniger: "These mammals are hell-bent on fashioning new gods / So they can go on being godless animals." Die neuen Götter heißen Facebook, Apple, Samsung. Der Sinn liegt einzig darin, den Tag irgendwie unversehrt zu überstehen und ihn sich nach und nach erträglicher zu gestalten. Während die unsichtbaren Master ungestört die Illusionsmaschine am Laufen halten, darf sich der große Rest entspannt mit einem Sandwich auf der Couch zurücklehnen und je nach Bedarf im Fernsehen, am Laptop, Tablet oder Smartphone das Treiben der Welt verfolgen. So hinterfragt der in "Ballad Of The Dying Man" besungene Jedermann sein Leben dahingehend, ob er die Welt auch wirklich vor sämtlichen Dummschwätzern bewahrt hat: "Oh Lord, a little more time!" Erst in den letzten Atemzügen liegend erkennt er, dass seine Mühen wohl doch vergebens waren: "We leave as clueless as we came." Vorher werden trotzdem noch die neuesten News-Feeds gecheckt, damit man ja nichts in der Welt dort draußen versäumt. Dort spielt sich das wahre Spektakel ab. "Leaving LA", ein 13-minütiger Brocken, fantasiert das Szenario eines Erdbebens, das die Stadt dem Erdboden gleichmacht. Die prophetische Kompetenz des lyrischen Ichs ermöglicht ihm, noch einmal kurz vor Day Zero die Kurve zu kratzen. Der Song stillt jedoch nicht allein das primitive Bedürfnis nach dem Untergang der Welt, sondern reflektiert die eigene Künstlerlaufbahn Father John Mistys, wobei er nicht gerade ein wohlwollendes Bild von sich und seinen Fans zeichnet. In Erinnerung bleibt die Verarbeitung seiner ersten bewussten Erfahrung mit Musik. Darin klingt das schwierige Verhältnis zu seinen Eltern an, die ihn nach streng christlichem Vorbild erziehen wollen. Dass dies Unternehmen nicht gerade von Erfolg gekrönt war, lässt sich heute eindrucksvoll in den Medien nachvollziehen. In einem Supermarkt erstickt Sohnemann beinahe an einer Melone, während die Mutter wild gestikulierend um Hilfe schreit. Der Witz: Während der Sohn erstmals ein Gefühl der Nähe zur distanzierten Mutter entwickelt, ertönt im Hintergrund der Fleetwood Mac-Song "Little Lies": "That's when I first saw that comedy don't stop for / even little boys dying in department stores." Die Texte der "Pure Comedy" bewegen sich zwischen aufrichtiger Klarheit und zynischer Ironie, die Wahrheit befindet sich wohl in der Mitte. Dass Zeilen wie "Bedding Taylor Swift / every night in the Occulus Rift" in "Total Entertainment Forever" ein mediales Echo hervorrufen und zu Fehldeutungen provozieren wird, sollte klar gewesen sein. Father John Misty ist Streiter und Streitobjekt zugleich und gefällt sich in der Rolle des smarten weißen Zynikers, der sich anmaßt, ein derart vernichtendes Urteil zu fällen und nicht einmal die authentische Stimme einer unterdrückten Minderheit darzustellen: "Oh great, that's what we all need / another white guy in 2017 who takes himself so goddamn seriously." ("Leaving LA") Selbst für den Tod bleibt nur noch Mangelware übrig, irgendein vakuumverpackter Ramsch, der sich einst Menschheit nannte: "If this isn't hell already than tell me what hell is?" ("When The God Of Love Returns") Die gegenwärtige Hölle beschreibt eindrücklich "Two Wildly Different Perspectives", in dem jeder dem anderen an die Gurgel springen will. Liberals und Conservatives, Atheisten und Fanatisten, Liberale und Sozialisten, sie alle wollen schlussendlich nur dasselbe: "But either way we just possess / And everybody ends up with less." "Smoochie" stellt die große Ausnahme dar: eine Liebeserklärung an seine Frau Emma, die die Erinnerung an sein letztes Album "I Love You, Honeybear" wachruft. Im trauten Heim, in verschwiegener Zweisamkeit, hat der grantige Erklärbär Pause, stattdessen bahnt sich ausnahmsweise einmal so etwas wie Hoffnung an. In "So Growing Old On Magic Mountain" malt sich Josh Tillman fernab der lärmenden Hektik und des resignierenden Stumpfsinns seine ganz persönliche Altersfantasie aus. Auf dem Magic Mountain sind sie jung und schön, haben Spaß und betrinken sich mit dem Selbstgebrannten vom alten Farmer nebenan. Im Anschluss gehts in die Scheune zur letzten wilden Sause, bevor Mutter Erdes letztes Stündlein schlägt. Im sphärischen Outro, übertönt von einem verzerrten Vibraphon, setzt E.T. schließlich zur Rückkehr ohne Wiedersehen an. Den Bogen zu "Smoochie" schlägt der großartige Schlusspunkt "In Twenty Years Or So": "But I look at you / as our second drink arrive / and the piano player plays 'This Must Be The Place' / and it's a miracle to be alive." Was lohnt es noch, im Angesicht der nahenden Katastrophe all die Schmocks zu kritisieren, die dir auf den Schlips treten? In zwanzig Jahren wird niemand jemals mehr Anstoß nehmen. Die nicht länger präsente Zukunft erscheint als Befreiung: "There's nothing to fear", erklingt die Stimme Father John Mistys ein letztes Mal, ehe sie im Wald von Streichern verhallt. ... und nach der Apokalypse? Das erzählt uns der Father im unfassbar catchy Abgesang auf die menschliche Rasse, "Total Entertainment Forever": "When the historians find us we will be in our homes / Plugged into our hubs / skin and bones / A frozen smile on every face." Hach, was muss das für ein schönes Fleckchen Erde gewesen sein, damals, in den good ol' times. Sollte der Weltuntergang nur einen annähernd so großen Entertainment-Faktor bieten wie die "Pure Comedy", reserviere ich mir schon einmal einen Platz in der ersten Reihe. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. Juli 2020 | Bella Union

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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. Juli 2016 | Bella Union

Hi-Res
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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. September 2010 | Western Vinyl

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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. April 2012 | SUB POP

Hi-Res
As J. Tillman, indie folk crooner Joshua Tillman painted sparse, often melancholic fever dreams that paired the wounded isolation of Nick Drake with the star-crossed country romanticism of Gram Parsons, a sensibility he also brought to the table as the drummer and backing vocalist for Seattle's Fleet Foxes. His latest incarnation, Father John Misty, adds Harry Nilsson and Skip Spence to the mix, skillfully imbuing the woodsy Pacific Northwest bark of the Foxes with a patina of vintage Laurel Canyon-inspired bohemia. Fear Fun opens with "Funtimes in Babylon," one of three tracks, including "Only Son of the Ladiesman" and "Everyman Needs a Companion," closely echoing the hymnlike sonic breadth of his former band. All three cater to his strong, clear voice, which sounds like a cross between Mark Kozelek (Red House Painters, Sun Kil Moon) and Jonathan Meiburg (Shearwater/Okkervil River), but it's tracks two and three that provide the album with its most transcendent moments. "Nancy from Now On," with its shambling protagonist ("Pour me another drink and punch me in the face"), likable gait, and legitimate yacht rock chorus, is a triumph of both style and substance, while the thick and brooding "Hollywood Forever Cemetery Sings," which ceaselessly wonders "Jesus Christ girl/What are people going to think?" amidst a wall of wet distortion and appropriately thunderous drums, benefits from singer/songwriter/Laurel Canyon scene revivalist Jonathan Wilson's warm and spacious production. Fear Fun's deft mix of folly and grandeur strikes a nice balance between the over the top hippie shenanigans of Edward Sharpe & the Magnetic Zeros and the vapid, calculated debauchery of Lana Del Ray, painting the artist as a self-destructive/deprecating Californian gadfly with one foot in the Salton Sea and the other in the lobby of the Chateau Marmont. © James Christopher Monger /TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. August 2020 | SUB POP

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Alternativ und Indie - Erschienen am 21. Februar 2018 | Bella Union

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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. April 2018 | Bella Union

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Mai 2008 | SUB POP

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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. November 2014 | Bella Union

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Alternativ und Indie - Erschienen am 25. Januar 2017 | Bella Union

Father John Misty lädt ein zur großen Vorstellung. Öffnet die Pforten, sperrt die Lauscher auf, reibt euch die Augen! Der Vorhang öffnet sich. Let the pure comedy begin! Das Novum schlechthin: Die Darsteller, das sind wir selbst. Hipster, Homophobe, Priester, Manager, Eigenheimbesitzer, Großstadtkids. Das Versprechen: Total entertainment forever, hell yeah! Die Schöpfung der Erde und ihrer Bewohner resultiert aus der Laune des ominösen Sky-Man. Sie bleibt unvollendet, nicht zu Ende gedacht. Die Menschheitsgeschichte, gekleidet in stolze Begriffe wie Evolution, Zivilisation, Kultur, Aufklärung oder Humanität: In Mistys Kosmos verkommt sie zur Posse. Der Mensch, ein missgestaltetes, zu früh geborenes, fremdartiges Wesen mit Gehirnen, "way too big for our mother's hips" ("Pure Comedy"), kann gerade so einen Fuß hinter den anderen setzen. Die Krux: Der Sky-Man versieht diese "horror show" auch noch mit Sinn. Die Suche nach ihm entpuppt sich als der Gunning Gag schlechthin. Was, wenn wir vergeblich suchen? Es ist zum Schießen. Die Wirklichkeit sieht, glauben wir Father John Misty, ganz anders aus. Der heutige Mensch gefällt sich im Dienen, Denkarbeit liegt ihm weniger: "These mammals are hell-bent on fashioning new gods / So they can go on being godless animals." Die neuen Götter heißen Facebook, Apple, Samsung. Der Sinn liegt einzig darin, den Tag irgendwie unversehrt zu überstehen und ihn sich nach und nach erträglicher zu gestalten. Während die unsichtbaren Master ungestört die Illusionsmaschine am Laufen halten, darf sich der große Rest entspannt mit einem Sandwich auf der Couch zurücklehnen und je nach Bedarf im Fernsehen, am Laptop, Tablet oder Smartphone das Treiben der Welt verfolgen. So hinterfragt der in "Ballad Of The Dying Man" besungene Jedermann sein Leben dahingehend, ob er die Welt auch wirklich vor sämtlichen Dummschwätzern bewahrt hat: "Oh Lord, a little more time!" Erst in den letzten Atemzügen liegend erkennt er, dass seine Mühen wohl doch vergebens waren: "We leave as clueless as we came." Vorher werden trotzdem noch die neuesten News-Feeds gecheckt, damit man ja nichts in der Welt dort draußen versäumt. Dort spielt sich das wahre Spektakel ab. "Leaving LA", ein 13-minütiger Brocken, fantasiert das Szenario eines Erdbebens, das die Stadt dem Erdboden gleichmacht. Die prophetische Kompetenz des lyrischen Ichs ermöglicht ihm, noch einmal kurz vor Day Zero die Kurve zu kratzen. Der Song stillt jedoch nicht allein das primitive Bedürfnis nach dem Untergang der Welt, sondern reflektiert die eigene Künstlerlaufbahn Father John Mistys, wobei er nicht gerade ein wohlwollendes Bild von sich und seinen Fans zeichnet. In Erinnerung bleibt die Verarbeitung seiner ersten bewussten Erfahrung mit Musik. Darin klingt das schwierige Verhältnis zu seinen Eltern an, die ihn nach streng christlichem Vorbild erziehen wollen. Dass dies Unternehmen nicht gerade von Erfolg gekrönt war, lässt sich heute eindrucksvoll in den Medien nachvollziehen. In einem Supermarkt erstickt Sohnemann beinahe an einer Melone, während die Mutter wild gestikulierend um Hilfe schreit. Der Witz: Während der Sohn erstmals ein Gefühl der Nähe zur distanzierten Mutter entwickelt, ertönt im Hintergrund der Fleetwood Mac-Song "Little Lies": "That's when I first saw that comedy don't stop for / even little boys dying in department stores." Die Texte der "Pure Comedy" bewegen sich zwischen aufrichtiger Klarheit und zynischer Ironie, die Wahrheit befindet sich wohl in der Mitte. Dass Zeilen wie "Bedding Taylor Swift / every night in the Occulus Rift" in "Total Entertainment Forever" ein mediales Echo hervorrufen und zu Fehldeutungen provozieren wird, sollte klar gewesen sein. Father John Misty ist Streiter und Streitobjekt zugleich und gefällt sich in der Rolle des smarten weißen Zynikers, der sich anmaßt, ein derart vernichtendes Urteil zu fällen und nicht einmal die authentische Stimme einer unterdrückten Minderheit darzustellen: "Oh great, that's what we all need / another white guy in 2017 who takes himself so goddamn seriously." ("Leaving LA") Selbst für den Tod bleibt nur noch Mangelware übrig, irgendein vakuumverpackter Ramsch, der sich einst Menschheit nannte: "If this isn't hell already than tell me what hell is?" ("When The God Of Love Returns") Die gegenwärtige Hölle beschreibt eindrücklich "Two Wildly Different Perspectives", in dem jeder dem anderen an die Gurgel springen will. Liberals und Conservatives, Atheisten und Fanatisten, Liberale und Sozialisten, sie alle wollen schlussendlich nur dasselbe: "But either way we just possess / And everybody ends up with less." "Smoochie" stellt die große Ausnahme dar: eine Liebeserklärung an seine Frau Emma, die die Erinnerung an sein letztes Album "I Love You, Honeybear" wachruft. Im trauten Heim, in verschwiegener Zweisamkeit, hat der grantige Erklärbär Pause, stattdessen bahnt sich ausnahmsweise einmal so etwas wie Hoffnung an. In "So Growing Old On Magic Mountain" malt sich Josh Tillman fernab der lärmenden Hektik und des resignierenden Stumpfsinns seine ganz persönliche Altersfantasie aus. Auf dem Magic Mountain sind sie jung und schön, haben Spaß und betrinken sich mit dem Selbstgebrannten vom alten Farmer nebenan. Im Anschluss gehts in die Scheune zur letzten wilden Sause, bevor Mutter Erdes letztes Stündlein schlägt. Im sphärischen Outro, übertönt von einem verzerrten Vibraphon, setzt E.T. schließlich zur Rückkehr ohne Wiedersehen an. Den Bogen zu "Smoochie" schlägt der großartige Schlusspunkt "In Twenty Years Or So": "But I look at you / as our second drink arrive / and the piano player plays 'This Must Be The Place' / and it's a miracle to be alive." Was lohnt es noch, im Angesicht der nahenden Katastrophe all die Schmocks zu kritisieren, die dir auf den Schlips treten? In zwanzig Jahren wird niemand jemals mehr Anstoß nehmen. Die nicht länger präsente Zukunft erscheint als Befreiung: "There's nothing to fear", erklingt die Stimme Father John Mistys ein letztes Mal, ehe sie im Wald von Streichern verhallt. ... und nach der Apokalypse? Das erzählt uns der Father im unfassbar catchy Abgesang auf die menschliche Rasse, "Total Entertainment Forever": "When the historians find us we will be in our homes / Plugged into our hubs / skin and bones / A frozen smile on every face." Hach, was muss das für ein schönes Fleckchen Erde gewesen sein, damals, in den good ol' times. Sollte der Weltuntergang nur einen annähernd so großen Entertainment-Faktor bieten wie die "Pure Comedy", reserviere ich mir schon einmal einen Platz in der ersten Reihe. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2007 | SUB POP

J. Tillman's fourth solo album, 2007's lo-fi Cancer and Delirium, takes its title from a line in Henry Miller's Tropic of Cancer, a nod to Paris where he wrote much of the album. Tillman doesn't take any startling leaps in sound from prior albums with this release, though there is certainly noticeably less country twang here than in his third record, Minor Works, perhaps moving him from alt country-rock more squarely into indie folk territory. Yet Tillman is above other labels a singer/songwriter. Efficient arrangements split the difference between his previous releases. The record opens simply with vocals, acoustic guitar, and harmonica on "Visions of a Troubled Mind," but later other instruments, including drums, make appearances. Even at its densest, though, Cancer and Delirium is a quiet album, and a sincere one. Despite its subdued tone and introspective character -- and its title -- the album isn't relentlessly grim. The tempo picks up on "Milk White Air"; banjo brightens the color in spots; and "Under the Sun" is practically a singalong, like a muted, inward-turned "Give Peace a Chance" with repeated lyrics: "Under the sun/In your own time/This too shall pass." Alternately, the aching lament "A Fine Suit," with its infallibly earnest vocals and wistful melody, features accompaniment including guitar, piano, and saw, each playing single-note lines that seem to weep alongside him. Tillman's records are notable for giving focus to his emotive, intimate vocal performances and lyrics, and this one is no exception. Though still in his mid-twenties here, his slightly rust-worn, rich tone is attention-grabbing and addictive even while projecting at near minimum force. It's impressive to remember that Tillman is also (and originally) a professional drummer when he is so skilled in the singer/songwriter role. Cancer and Delirium isn't for those who like their instruments to be perfectly in tune, or their music and musicians to be brawny, but it may be a windfall for those who appreciate or even love the real clicks and squeaks that come from the guitar of a guy feeling raw and singing live and unamplified on the other end of the bed. © Marcy Donelson /TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. Mai 2018 | Bella Union

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Juni 2007 | SUB POP

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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. November 2006 | SUB POP

2006's Minor Works may be accurately labeled alternative country-rock, but something about J. Tillman's voice and lyrics make the indie tag fit no matter how much twang is going on behind him -- call it a sense of alienation. In the vein of soft-voiced indie folk contemporary Iron & Wine but offering different textures, Tillman has a natural sincerity to his quietly impassioned ripplet of a tone. It’s not just intimate, it's compelling. With songs about growing apart, regrets, and loss, Minor Works is heavy, but not so much in a bummer kind of way as in a now-let's-get-real-for-a-few-beers way. His melodies carry this contemplative delivery to some really lovely moments. For instance, "Crooked Roof," with expanded instrumentation including piano, pedal steel, guitar, banjo, and cello on top of a full band, still draws the focus to the intimate vocal performance with its lilting, conversational melody and imagery-rich lyrics: "You call out, you call out every time I pass through the hall/That's where your pictures are." The melodic riffs at the end of "With Wolves" ("Young girls pay the price of pairing off with wolves") repeat and stress the line "Don't feel like they should," landing on the song's contrite conclusion, "I don't feel like I should." Only two songs -- the naked title track with just vocals and acoustic guitar and the closer, "Now You're Among Strangers" -- are truly sparse. The rest of the tracks have varying degrees of full rock band instrumentation plus banjo, mandolin, strings, and more, but even songs with near to a dozen parts play seamlessly alongside the stripped-down tracks. The album, as the double meaning of its title suggests, is about tone. With wall-to-wall sedate tempos to boot, Minor Works is a slow-rolling, late-night sort of record; reflective, serious, and often beautiful. © Marcy Donelson /TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. April 2017 | Bella Union

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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. März 2017 | Bella Union

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Februar 2017 | Bella Union