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Die Alben

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Deutsche Musik - Erschienen am 7. Juli 2017 | Vertigo Berlin

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Deutschsprachige Musik hat in den letzten Jahren eine regelrechte Renaissance erfahren und egal, welchen Radiosender oder Fernsehkanal man einschaltet, trifft man mit Sicherheit auf einen der jungen aufstrebenden Bands oder Solokünstler, die mit ihren Texten die Welt - oder wenigstens die deutsche Gesellschaft - verbessern wollen. In diesem ermüdenden Konglomerat deutscher Musiker lassen sich nur schwer Künstler ausfindig machen, die durch ihre Musik besonders hervorstechen oder die Musiklandschaft durch Außergewöhnliches und noch nie Dagewesenes bereichern. Bis jetzt. Der junge Schweizer Faber, Sohn des italienischen Liedermachers Pippo Pollina, verspricht dies nun zu ändern. Die bereits erschienenen Singles Alles Gute oder Es wird ganz groß ließen eine Originalität erkennen, auf die wir lange gewartet haben. Man möchte Schunkeln zu der Musik, die so traditionell nach heimischer Blaskapelle klingt, bis die ersten Songzeilen einen aufschrecken lassen - so verstörend ehrlich spricht er zu uns. Parolen wie "Wenn du am Boden bist, weißt du, wo du hingehörst" oder "Bleib dir nicht treu, sei niemals du selbst" klingen auf einmal wie die Ratschläge, auf die man schon so lange gewartet hat. So gern man Faber auch in eine Schublade stecken möchte - klingt er auf Lass mich nicht los nach Französischem Chanson und auf Alles Gute vielleicht nach der deutschsprachigen Version von Mumford & Sons mit einem Hauch Punk und einer Prise World Music - entflieht er mit jedem neuen Track der zuvor gefundenen Kategorie. Man könnte sagen, Fabers Musik wäre vor allem authentisch - wäre dieser Begriff nicht auch schon viel zu ausgelutscht, um diesen Künstler zu beschreiben. Mit diesem Debütalbum von Faber, dem wir ein "Qobuzissime" verleihen, macht deutsche Musik endlich wieder richtig Spaß: Musikalischer F-Aberwitz von allerhöchster Güte! © MH/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. November 2019 | IRRSINN Tonträger

Hi-Res
Geballte Ladung, das ist wohl die Bilanz, die man aus dem zweiten Album des schweizer Musikers ziehen kann. Der Liedermacher mit den gewitzten Parolen schien seit der Veröffentlichung seines Debütalbums Sei ein Faber im Wind (ein ausgezeichnetes Qobuzissime-Album) in einer Art Sinnkrise zu stecken. Er zieht uns zu Beginn seines neuen Werks mit einer Streicher-Ouvertüre in eine düstere Atmosphäre, gefolgt von dunklen Selbstzweifeln nahe eines Suizids (Highlight), die er mit einer Stimmlage à la Nick Cave heraufbeschwört: “Ich hab mehr Highlight im Gesicht als im Leben… Ich frag mich was hab ich euch getan, ich Hure, wollte euch doch nur gefallen… Ich hab die Nase voll von dem Scheiß…” Wir können nicht leugnen, dass Faber Unrecht hat, auf das Düstere des Lebens aufmerksam zu machen. Mit seiner bereits veröffentlichten Single Das Boot ist voll stieß er gewaltig auf Kritik. Aber so ist das eben, wenn ein Musiker etwas Ernsthaftes zu sagen hat und dabei Musik zum Einsatz kommt, die seine Message gebührend unterstützt. Den Sound, den wir schon im ersten Album so zu schätzen wussten, finden wir mit Rhythmen in Ihr habt meinen Segen etwas aufgepuscht und mit einer Bläsertruppe aufgehübscht, wieder. Doch die große Kritik, die er in Das Leben ist nur eine Zahl an der Konsumgesellschaft übt, verpackt er in einen Mainstream-Popsong (natürlich mit der nötigen Portion Faber) um sein ganzes Konzept perfekt vorzutragen. Klänge des Reggae  und Ska lässt er hingegen in Top erklingen und macht einen auf coolen Macker - auch wieder nur ein Wink mit dem Zaunpfahl, versteht sich. Eines hat dieses Album mit seinem Vorgänger gemeinsam. Es wühlt innerlich auf und regt zum Nachdenken an, wobei ein perfekt arrangierter Sound im Vordergrund steht.Durch das gesamte Album hinweg fängt man sich als Hörer eine Ohrfeige ein, wenn er uns unseren übermäßigen Konsum vor Augen führt, unsere Unkollegialität, unsere Oberflächlichkeit, unsere Unentschlossenheit… “Das Leben ist ne Stage… alle backen Cupcakes…”.  Es klingt wie ein Hilfeschrei einer jungen Generation. Also bitte, hinhören!! Aber bitte nicht vergessen: I fucking love my life! © Sandra Dubroca
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. November 2019 | IRRSINN Tonträger

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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. August 2019 | IRRSINN Tonträger

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Deutsche Musik - Erschienen am 7. Juli 2017 | Vertigo Berlin

Deutschsprachige Musik hat in den letzten Jahren eine regelrechte Renaissance erfahren und egal, welchen Radiosender oder Fernsehkanal man einschaltet, trifft man mit Sicherheit auf einen der jungen aufstrebenden Bands oder Solokünstler, die mit ihren Texten die Welt - oder wenigstens die deutsche Gesellschaft - verbessern wollen. In diesem ermüdenden Konglomerat deutscher Musiker lassen sich nur schwer Künstler ausfindig machen, die durch ihre Musik besonders hervorstechen oder die Musiklandschaft durch Außergewöhnliches und noch nie Dagewesenes bereichern. Bis jetzt. Der junge Schweizer Faber, Sohn des italienischen Liedermachers Pippo Pollina, verspricht dies nun zu ändern. Die bereits erschienenen Singles Alles Gute oder Es wird ganz groß ließen eine Originalität erkennen, auf die wir lange gewartet haben. Man möchte Schunkeln zu der Musik, die so traditionell nach heimischer Blaskapelle klingt, bis die ersten Songzeilen einen aufschrecken lassen - so verstörend ehrlich spricht er zu uns. Parolen wie "Wenn du am Boden bist, weißt du, wo du hingehörst" oder "Bleib dir nicht treu, sei niemals du selbst" klingen auf einmal wie die Ratschläge, auf die man schon so lange gewartet hat. So gern man Faber auch in eine Schublade stecken möchte - klingt er auf Lass mich nicht los nach Französischem Chanson und auf Alles Gute vielleicht nach der deutschsprachigen Version von Mumford & Sons mit einem Hauch Punk und einer Prise World Music - entflieht er mit jedem neuen Track der zuvor gefundenen Kategorie. Man könnte sagen, Fabers Musik wäre vor allem authentisch - wäre dieser Begriff nicht auch schon viel zu ausgelutscht, um diesen Künstler zu beschreiben. Mit diesem Debütalbum von Faber, dem wir ein "Qobuzissime" verleihen, macht deutsche Musik endlich wieder richtig Spaß: Musikalischer F-Aberwitz von allerhöchster Güte! © MH/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. Juli 2019 | IRRSINN Tonträger

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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. September 2016 | Vertigo Berlin

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Alternativ und Indie - Erschienen am 20. September 2019 | IRRSINN Tonträger

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Alternativ und Indie - Erschienen am 25. Oktober 2019 | IRRSINN Tonträger