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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 5. Oktober 2018 | Domino Recording Co

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Der Hals einer Gitarre wird von einer Hand gehalten. Diese gehört zu einem Körper, an dem ein Kind lehnt; von dessen Kopf sieht man aber nur das obere Stück. Auf dem Cover ihres zehnten Albums bringt Cat Power ziemlich viele Dinge zum Ausdruck. Die Amerikanerin klammert sich an ihre neue Kunst – auch wenn sie es sich nicht verkneifen kann, eine Coverversion, Rihannas Stay, unterzubringen – und sie zeigt, dass sie jetzt Mutter ist. Scheint es Chan Marshall im Alter von 46 Jahren… besser zu gehen? Gut? Damit ist nicht gesagt, dass ihr von internem Chaos, Seitensprüngen, Adressenwechsel, Depression und Sucht gekennzeichnetes Leben von nun an ein langer, ruhiger Fluss ist, aber auf Wanderer sind einige ihrer allerschönsten Songs zu hören. Manchmal kommen die Kompositionen in purem Zustand daher. Ein einfaches Klavier. Ein paar Noten auf der Gitarre. Ein abgemagertes Schlagzeug. Das Credo less is more erleuchtet in strahlendem Glanz.Vielleicht ist es die Lust, zum Ausgangspunkt der früheren Folk- und Bluesgrößen zurückzukehren. Wie es zum Beispiel der a cappella gesungene Opener vermuten lässt, dem der Albumtitel zu verdanken ist. Die Tatsache, dass sie zu Trumps Zeiten einen neuen Erdenbürger zur Welt gebracht hat, hat sie wohl recht nachdenklich gestimmt… Noch dazu hat Cat Power seit einer Ewigkeit nicht mehr so gut gesungen. Dieser Tonfall auf soulig verschlungenen Wegen, den man schon bei der ersten Silbe erkennt, erreicht hier seine ganze Erhabenheit. Nach dem leicht elektronischen Abstecher mit Sun, den Zdar von Cassius gemixt hatte, überrascht sie uns nicht wirklich mit der letztendlich recht klassischen Form, sondern eher durch das Niveau und den Gehalt ihrer Kompositionen. Und wenn Cat Power eine ihrer großen Anhängerinnen, nämlich Lana Del Rey, in den Chor in Woman einlädt, dann geschieht das mit genau derselben Mäßigkeit, die diese durchaus aufrichtige und schöne Platte von Anfang bis Ende prägt… © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. Januar 2006 | Matador

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Nur ein Ton, und sie ist da. Diese Intimität, diese Wärme. Es gibt nicht viele Platten, die schon beim ersten Durchgang klingen wie ein neues Zuhause. Nicht so eine moderne nackte Glas und Stahl-Wohnung, sondern eher eine einsames Holzhaus mit Dielen, weichen Teppichen und einem See davor. Kaum betreten, fühlt man es: Hier hat man immer schon sein wollen. Ein wenig vielleicht wie das Heim von Momos Meister Hora, mit eigener Zeitrechnung, von der Welt entkoppelt. Ein musikalischer Ausgang aus der Realität. Hineinspaziert also in Cat Powers neues Album "The Greatest". Gedämpfte Atmosphäre, schwebende verzerrte Gitarrenklänge und Streicher füllen die Klanglandschaft auf, das Piano im Vordergrund. Chan Marshalls Stimme ist direkter als je zuvor, einfach näher und präsenter, voller Seele. Musik, die den Kopf mit Bildern füllt, die schließlich langsam weiterziehen. Wie macht sie das? "The Greatest" - ein großer Anfang eines großen Albums. Für das neue Werk ging Marshall nach Memphis im US-Bundesstaat Tennessee, verband sich mit bekannten und versierten Blues-Musikern. In den Ardent Studios, wo sich zuletzt auch die White Stripes für ihr letztes Album blicken ließen, wohin sich aber auch die Box Tops, Booker T. und sogar Led Zeppelin ihrerzeit zurückzogen, ließ Marshall sich inspirieren und nahm "The Greatest" auf. Ein Blues- oder Soul-Album ist es dennoch nicht geworden, die zwölf Songs scheinen aber beides kräftig inhaliert zu haben. Mabon Hodges, Gitarrist von Al Green setzt mit unverschämt leichten Fingern sparsame, aber wirkungsvolle Akzente an der Gitarre. Sein Bruder Leroy spielt einen warmen Bass, der gerne auch mal wandern geht. "Could We" schwingt mit lässiger Hüfte daher, Gitarre und Bläsersektion liefern sich ein Frage- und Antwortspiel. Aufdringlich ist das in keinem Moment, ungewohnt im Cat Power-Spektrum wirkt diese Leichtigkeit schon. Die Spannweite reicht von Songs, die an Barjazz erinnern, bis hin zu Country-Blues wie "Islands". Manchmal schaut das rauchig-erotische Organ Norah Jones' verstohlen um die Ecke. "The Greatest" ist ausproduzierter als Marshalls vorherige Alben. Wo auf "You Are Free" noch Lo Fi-Momente und unruhige Sounds aufblitzten, ruht die Musik hier vollkommen in sich. Wer "The Greatest" hört, begibt sich in Gefangenschaft. Und das mit dem größten Vergnügen. Die Songs auf diesem Album sind großartig geschrieben und arrangiert. Zwar geriet das Cover dieses Mal nicht so richtig geschmackssicher, doch die darin enthaltenen 40 Minuten können es mit dem großartigen "Moon Pix" von 1998 aufnehmen. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. September 1996 | Matador

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Nur ein Ton, und sie ist da. Diese Intimität, diese Wärme. Es gibt nicht viele Platten, die schon beim ersten Durchgang klingen wie ein neues Zuhause. Nicht so eine moderne nackte Glas und Stahl-Wohnung, sondern eher eine einsames Holzhaus mit Dielen, weichen Teppichen und einem See davor. Kaum betreten, fühlt man es: Hier hat man immer schon sein wollen. Ein wenig vielleicht wie das Heim von Momos Meister Hora, mit eigener Zeitrechnung, von der Welt entkoppelt. Ein musikalischer Ausgang aus der Realität. Hineinspaziert also in Cat Powers neues Album "The Greatest". Gedämpfte Atmosphäre, schwebende verzerrte Gitarrenklänge und Streicher füllen die Klanglandschaft auf, das Piano im Vordergrund. Chan Marshalls Stimme ist direkter als je zuvor, einfach näher und präsenter, voller Seele. Musik, die den Kopf mit Bildern füllt, die schließlich langsam weiterziehen. Wie macht sie das? "The Greatest" - ein großer Anfang eines großen Albums. Für das neue Werk ging Marshall nach Memphis im US-Bundesstaat Tennessee, verband sich mit bekannten und versierten Blues-Musikern. In den Ardent Studios, wo sich zuletzt auch die White Stripes für ihr letztes Album blicken ließen, wohin sich aber auch die Box Tops, Booker T. und sogar Led Zeppelin ihrerzeit zurückzogen, ließ Marshall sich inspirieren und nahm "The Greatest" auf. Ein Blues- oder Soul-Album ist es dennoch nicht geworden, die zwölf Songs scheinen aber beides kräftig inhaliert zu haben. Mabon Hodges, Gitarrist von Al Green setzt mit unverschämt leichten Fingern sparsame, aber wirkungsvolle Akzente an der Gitarre. Sein Bruder Leroy spielt einen warmen Bass, der gerne auch mal wandern geht. "Could We" schwingt mit lässiger Hüfte daher, Gitarre und Bläsersektion liefern sich ein Frage- und Antwortspiel. Aufdringlich ist das in keinem Moment, ungewohnt im Cat Power-Spektrum wirkt diese Leichtigkeit schon. Die Spannweite reicht von Songs, die an Barjazz erinnern, bis hin zu Country-Blues wie "Islands". Manchmal schaut das rauchig-erotische Organ Norah Jones' verstohlen um die Ecke. "The Greatest" ist ausproduzierter als Marshalls vorherige Alben. Wo auf "You Are Free" noch Lo Fi-Momente und unruhige Sounds aufblitzten, ruht die Musik hier vollkommen in sich. Wer "The Greatest" hört, begibt sich in Gefangenschaft. Und das mit dem größten Vergnügen. Die Songs auf diesem Album sind großartig geschrieben und arrangiert. Zwar geriet das Cover dieses Mal nicht so richtig geschmackssicher, doch die darin enthaltenen 40 Minuten können es mit dem großartigen "Moon Pix" von 1998 aufnehmen. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. Februar 2003 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 21. März 2000 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. September 1998 | Matador

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Sun

Alternativ und Indie - Erschienen am 3. September 2012 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 21. Januar 2008 | Matador

Jukebox bestätigt erneut, Welch glänzende Künstlerin Chan Marshall von Cat Power nach ihrer Soul-Hommage von Memphis, The Greatest, wurde. Zusammen mit ihrer Tourband, der Dirty Delta Blues Band, fühlt sich die Mischung des Albums aus Country, Soul, Blues und Jazz belebt und natürlich an, wie ein besonders gut aufgenommenes Konzert. Marshall trifft eine gewagte Auswahl und verwandelt Hank Williams "Ramblin' Man" in einen verführerischen und rauchigen Titel, doch die verzweifelte Einsamkeit des Songs bleibt. Sie huldigt Bob Dylan mit einer mutagen, trotzigen und dennoch ehrfürchtigen Aufnahme von "I Believe in You" seines christlichen Albums aus dem Jahre 1978, Slow Train Coming. "Song to Bobby", der einzige neue Titel auf Jukebox wird von Dylan so vollständig inspiriert, dass sie seine Kadenzen ausleiht, die sein Markenzeichen sind, ohne wie ein Imitator zu klingen. Stattdessen bleibt Marshall eine talentierte Interpretin dieses und der anderen Songs des Albums. © Heather Phares /TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Dezember 2008 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. Januar 2006 | Matador

Nur ein Ton, und sie ist da. Diese Intimität, diese Wärme. Es gibt nicht viele Platten, die schon beim ersten Durchgang klingen wie ein neues Zuhause. Nicht so eine moderne nackte Glas und Stahl-Wohnung, sondern eher eine einsames Holzhaus mit Dielen, weichen Teppichen und einem See davor. Kaum betreten, fühlt man es: Hier hat man immer schon sein wollen. Ein wenig vielleicht wie das Heim von Momos Meister Hora, mit eigener Zeitrechnung, von der Welt entkoppelt. Ein musikalischer Ausgang aus der Realität. Hineinspaziert also in Cat Powers neues Album "The Greatest". Gedämpfte Atmosphäre, schwebende verzerrte Gitarrenklänge und Streicher füllen die Klanglandschaft auf, das Piano im Vordergrund. Chan Marshalls Stimme ist direkter als je zuvor, einfach näher und präsenter, voller Seele. Musik, die den Kopf mit Bildern füllt, die schließlich langsam weiterziehen. Wie macht sie das? "The Greatest" - ein großer Anfang eines großen Albums. Für das neue Werk ging Marshall nach Memphis im US-Bundesstaat Tennessee, verband sich mit bekannten und versierten Blues-Musikern. In den Ardent Studios, wo sich zuletzt auch die White Stripes für ihr letztes Album blicken ließen, wohin sich aber auch die Box Tops, Booker T. und sogar Led Zeppelin ihrerzeit zurückzogen, ließ Marshall sich inspirieren und nahm "The Greatest" auf. Ein Blues- oder Soul-Album ist es dennoch nicht geworden, die zwölf Songs scheinen aber beides kräftig inhaliert zu haben. Mabon Hodges, Gitarrist von Al Green setzt mit unverschämt leichten Fingern sparsame, aber wirkungsvolle Akzente an der Gitarre. Sein Bruder Leroy spielt einen warmen Bass, der gerne auch mal wandern geht. "Could We" schwingt mit lässiger Hüfte daher, Gitarre und Bläsersektion liefern sich ein Frage- und Antwortspiel. Aufdringlich ist das in keinem Moment, ungewohnt im Cat Power-Spektrum wirkt diese Leichtigkeit schon. Die Spannweite reicht von Songs, die an Barjazz erinnern, bis hin zu Country-Blues wie "Islands". Manchmal schaut das rauchig-erotische Organ Norah Jones' verstohlen um die Ecke. "The Greatest" ist ausproduzierter als Marshalls vorherige Alben. Wo auf "You Are Free" noch Lo Fi-Momente und unruhige Sounds aufblitzten, ruht die Musik hier vollkommen in sich. Wer "The Greatest" hört, begibt sich in Gefangenschaft. Und das mit dem größten Vergnügen. Die Songs auf diesem Album sind großartig geschrieben und arrangiert. Zwar geriet das Cover dieses Mal nicht so richtig geschmackssicher, doch die darin enthaltenen 40 Minuten können es mit dem großartigen "Moon Pix" von 1998 aufnehmen. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. Juni 2020 | Love Supreme - Justice

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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. März 1996 | Smells Like Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. September 2018 | Domino Recording Co

Hi-Res
Cat Power hat turbulente Jahre hinter sich. Seit der Veröffentlichung ihres neunten Studioalbums "Sun" im Jahre 2012 kämpfte sie mit gesundheitlichen Problemen, trennte sich von ihrem Langzeit-Label Matador und wurde Mutter. Ihr zehntes Album "Wanderer" erzählt von diesen lebensverändernden Ereignissen. "The doctor said I was better than ever / Man, you should have seen me / Doctor said I was not my past / He said I was finally free", gibt sie mit "Woman" einen Einblick in ihre damalige Gefühlswelt. Diese Zeit gehört der Vergangenheit an, doch die Stimmung weiß Cat Power innerhalb der 38 Minuten von "Wanderer" unangenehm nachvollziehbar wiederzubeleben. "Wanderer" baut dabei nicht auf Pomp, sondern verlässt sich auf eine minimalistische Instrumentierung. Ein bisschen Gitarre, ein bisschen Klavier und ein Hauch von Percussions. Dennoch kommt keine Langweile auf. "Horizon" überrascht durch den sparsamen Einsatz von Stimmverzerrern, Lana Del Rey wandert auf "Woman" ein Stück mit und "Nothing Really Matters" ist eine so düstere wie optimistische Pianoballade. Die Platte atmet die Atmosphäre verlassener Landstriche. Vergleiche mit Tom Waits liegen auf der Hand. Doch nicht nur das Duett mit Lana Del Ray beweist, dass Cat Power noch besser klingt, wenn sie sich an Künstlern der Stunde orientiert. So wirkt das Rihanna-Cover "Stay" eindringlicher als das ohnehin schon schwer balladeske Original. "Wanderer" fällt trotz der musikalischen Simplizität komplex aus. Das liegt vor allem an Cat Powers Fähigkeit, Texte zu schreiben, die wie intime Selbstgespräche anmuten. "Oh, wanderer / I've been wondering / If your brown eyes still have color, could I see?", singt sie im Titelstück und lässt kaum Zweifel daran, dass sie damit keine Identifikationsfläche für den Zuhörer schaffen möchte, sondern Vergangenheitsbewältigung betreibt. Besser hätte Cat Powers Comeback nicht ausfallen können. Die 46-Jährige verzichtet auf tanzbare Rhythmen, Synthesizer und andere Spielereien, die von den Inhalten ablenken könnten. Stattdessen reißt sie ihr musikalisches Haus komplett ab und legt mit "Wanderer" ein frisches Fundament, auf dem sich ein neuer Karriereabschnitt aufbauen lässt. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. September 2018 | Domino Recording Co

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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. August 2018 | Domino Recording Co

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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Dezember 2005 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. Oktober 2014 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. Juli 2018 | Domino Recording Co

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Cat Power hat turbulente Jahre hinter sich. Seit der Veröffentlichung ihres neunten Studioalbums "Sun" im Jahre 2012 kämpfte sie mit gesundheitlichen Problemen, trennte sich von ihrem Langzeit-Label Matador und wurde Mutter. Ihr zehntes Album "Wanderer" erzählt von diesen lebensverändernden Ereignissen. "The doctor said I was better than ever / Man, you should have seen me / Doctor said I was not my past / He said I was finally free", gibt sie mit "Woman" einen Einblick in ihre damalige Gefühlswelt. Diese Zeit gehört der Vergangenheit an, doch die Stimmung weiß Cat Power innerhalb der 38 Minuten von "Wanderer" unangenehm nachvollziehbar wiederzubeleben. "Wanderer" baut dabei nicht auf Pomp, sondern verlässt sich auf eine minimalistische Instrumentierung. Ein bisschen Gitarre, ein bisschen Klavier und ein Hauch von Percussions. Dennoch kommt keine Langweile auf. "Horizon" überrascht durch den sparsamen Einsatz von Stimmverzerrern, Lana Del Rey wandert auf "Woman" ein Stück mit und "Nothing Really Matters" ist eine so düstere wie optimistische Pianoballade. Die Platte atmet die Atmosphäre verlassener Landstriche. Vergleiche mit Tom Waits liegen auf der Hand. Doch nicht nur das Duett mit Lana Del Ray beweist, dass Cat Power noch besser klingt, wenn sie sich an Künstlern der Stunde orientiert. So wirkt das Rihanna-Cover "Stay" eindringlicher als das ohnehin schon schwer balladeske Original. "Wanderer" fällt trotz der musikalischen Simplizität komplex aus. Das liegt vor allem an Cat Powers Fähigkeit, Texte zu schreiben, die wie intime Selbstgespräche anmuten. "Oh, wanderer / I've been wondering / If your brown eyes still have color, could I see?", singt sie im Titelstück und lässt kaum Zweifel daran, dass sie damit keine Identifikationsfläche für den Zuhörer schaffen möchte, sondern Vergangenheitsbewältigung betreibt. Besser hätte Cat Powers Comeback nicht ausfallen können. Die 46-Jährige verzichtet auf tanzbare Rhythmen, Synthesizer und andere Spielereien, die von den Inhalten ablenken könnten. Stattdessen reißt sie ihr musikalisches Haus komplett ab und legt mit "Wanderer" ein frisches Fundament, auf dem sich ein neuer Karriereabschnitt aufbauen lässt. © Laut
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Pop/Rock - Erschienen am 1. Januar 2006 | Plain Recordings

Der Interpret

Cat Power im Magazin
  • Cat Power auf großer Wanderung
    Cat Power auf großer Wanderung Der Hals einer Gitarre wird von einer Hand gehalten. Diese gehört zu einem Körper, an dem ein Kind lehnt; von dessen Kopf sieht man aber nur das obere Stück.