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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 8. September 2017 | Naxos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - 4 étoiles Classica
Zwei Pianisten, die einen Sinn haben für die Bewegtheit, für die zarten Winde, die durch Rachmaninows Musik wehen, auch für die Präzision, die dabei gefordert ist. Sie vertreten jedoch entgegengesetzte Interpretations-Ansätze. Anna Vinnitskaya spielt lieber ein wenig kühler, um sicherzugehen, dass sich keine Sentimentalität einschleicht. Das zweite Klavierkonzert spielte sie mit gläserner Klarheit, auch mit klanglicher Helligkeit, was vor allem im langsamen Satz dann doch zu einem unterkühlten Eindruck beiträgt. Nahezu trocken ist ihr Spiel da, extrem sparsam geht sie mit dem Pedal um. So wird freilich deutlicher, was im Orchester passiert: Die begleitenden Triolen etwa in der Klarinette hört man selten so gut. Der Gesamteindruck bleibt dennoch nüchtern, auch weil sich Dirigent und Orchester der Distanziertheit der Solistin anschließen. Oder umgekehrt. Boris Giltburg wagt deutlich mehr. Wenn die wuchtigen Akkordblöcke zu Beginn näherkommen, ahnt man bei ihm schon Bedrohliches. Düster und grüblerisch wird es bleiben, das Royal Scottish Orchestra macht mit samtenem, süffigem Ton mit. Der Klangeindruck ist allein schon deshalb ein anderer, weil sehr viel abgedunkelter aufgenommen wurde. Auch dadurch erscheint das zweite Klavierkonzert hier so seelenvoll musiziert. Bei den „Études-tableaux“ op. 33 ist auch Giltburgs Spiel nüchterner und dem teils experimentellen Charakter der Stücke angemessen. Vinnitskaya füllt die CD mit der Paganini-Rhapsodie, die unter ihren Händen scharfe Brillanz erhält. Eine Sammlung von Edelsteinen, an denen man sich schneiden kann. © Haustein, Clemens / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 13. Januar 2017 | Naxos

Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Le Choix de France Musique
Die hier versammelten Werke zeigen die expressive Weite von Schostakowitschs Musik. Von rasanter Unbeschwertheit, die nicht selten ins Trivial-Karikierende abrutscht und das erste Klavierkonzert dominiert, über einen erlesenen, bittersüßen Lyrismus im zweiten Satz des zweiten Klavierkonzerts bis hin zum schockhaften Erleben des Todes im achten, den Opfern des Krieges und des Faschismus gewidmeten Streichquartett hat Schostakowitsch wie kaum ein anderer Komponist des 20. Jahrhunderts das Spektrum menschlicher Erfahrungen eindringlich in Töne zu setzen verstanden. Wer sich diesen anspruchsvollen Werken als Interpret stellt, muss Farbe bekennen, darf nicht mit halbem Einsatz bei der Sache sein, sondern ist im umfassenden Sinn gefordert, um die reiche Physiognomie der Stücke mit ihrem feinen, oft vieldeutigen Minenspiel in ihrer ganzen Tiefe zu erfassen. Boris Giltburg erweist sich nahezu als Idealinterpret, da er außer dem manuellen Rüstzeug auch den emotionalen und intellektuellen Zugang mitbringt. Seine Transkription des achten Streichquartetts zeigt, wie intensiv er sich mit dem Werk auseinandergesetzt hat. Jeder Ton, jede Klanggeste, jedes prägnante Fortissimo ist von Trauer und Nachdenklichkeit erfüllt – eine große, bewegende Klage. Ebenso ernsthaft, wenn auch unter dem Vorzeichen schalkhaften Maskenspiels, gelingt Giltburg das erste Klavierkonzert. Hier entfacht er ein atemberaubendes Furioso der Spielfreudigkeit, weiß sich den launenhaften Stimmungswechseln der Partitur reaktionsschnell anzupassen. Das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter der schneidigen Leitung von Vasily Petrenko ist dem 1984 in Moskau geborenen Pianisten ein sehr guter Partner, und die makellos leuchtenden Trompetensoli von Rhys Owens runden die Interpretation dieses stilistisch heterogenen Unikums zu einer gelungenen Einheit ab. © Siebert, Frank / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 1. Oktober 2013 | Orchid Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - Hi-Res Audio
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Klassik - Erschienen am 2. Oktober 2015 | Naxos

Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Klassik - Erschienen am 6. Mai 2016 | Naxos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Record of the Month
Boris Giltburgs Rachmaninow-Einspielungen zeichnen sich durch eher langsame Tempi, einen großen Farbenreichtum und eine sehr differenzierte Dynamik aus. Rachmaninows Kantilenen singt Giltburg wunderbar aus. Allerdings leidet seine Einspielung etwas unter dem halligen Klangbild, sodass die Aufnahme bei den Moments musicaux nicht die Klarheit etwa der von Nikolai Lugansky (Erato) erreicht. Bei den Études-tableaux bleiben für mich John Ogdon (EMI) und Swjatoslaw Richter (Praga) der Maßstab. Richter hat zwar nur eine Auswahl der Stücke eingespielt. Aber wo Giltburg schöne Bilder malt, kochen bei Richter die Emotionen hoch. © Willmes, Gregor / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 11. Mai 2018 | Naxos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice
Auch wenn der russisch-israelische Pianist Boris Giltburg heute eine internationale Karriere verfolgt, so fühlt er sich, seit er 2013 Preisträger beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb wurde, Belgien sehr verbunden. Nach einigen Einspielungen für EMI (Warner), liegt uns hier sein zehntes Album für Naxos mit einer Studioaufnahme des Dritten Klavierkonzerts und den Variationen über ein Thema von Corelli von Sergei Rachmaninow vor, womit er seine sehr eigene Auseinandersetzung mit dem russischen Pianisten und Komponisten abschließt. Die Kritik war über die Études-tableaux und das Zweite Klavierkonzert geteilter Meinung, wobei einige in ihm einen „neuen Glenn Gould“ (sic) sehen, der alle Traditionen über Bord wirft, während andere die völlige Teilnahmslosigkeit seiner Spielweise unterstreichen. Boris Giltburgs ausgezeichnete Technik erlaubt es ihm, seiner Phantasie freien Lauf zu lassen und an kleinsten Details eines der schwierigsten Konzerte des Klavierrepertoires zu feilen. Er interessiert sich sehr für den Instrumentenbau und spielt seit 2016 auf dem neuen Klavier des französischen Klavierbauers Stephen Paulello, einem faszinierenden Instrument mit 102 Tasten, auf das die Welt schon lange gewartet hat und das beweist, dass sich Klaviere immer noch weiterentwickeln können. Für das uns hier vorliegende Konzert Nr. 3, das in der Royal Concert Hall in Glasgow aufgenommen wurde, spielt Boris Giltburg auf seinem geliebten Fazioli-Flügel unter der Leitung des mexikanischen Dirigenten Carlo Miguel Prieto mit dem Royal Scottish National Orchestra. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 4. September 2012 | Orchid Classics

Booklet Auszeichnungen Gramophone Award
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Klassik - Erschienen am 12. April 2019 | Naxos

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Klassik - Erschienen am 3. Februar 2015 | Naxos

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Bereits anhand früherer Produktionen konnte man erkennen, dass Boris Giltburg ein ausgezeichneter Pianist ist. Diese neue Schumann-Aufnahme geht darüber noch hinaus, zeigt einen Künstler, dessen Interpretationen im Vergleich mit Größen wie Vladimir Ashkenazy (Decca) oder Claudio Arrau (Philips) bestehen können. Mit den „Davids- bündlertänzen“, den „Papillons“ und „Carnaval“ hat sich Giltburg drei Zyklen des noch jungen Schumann ausgewählt, die gekennzeichnet sind von den beiden Seelen in Schumanns Brust, dem eher lyrisch-verinnerlichten Eusebius und dem lebhaften, oft auch aufbrausenden Florestan, wie Schumann die beiden im „Carnaval“ am deutlichsten gezeichnet hat. Dabei weisen alle drei Zyklen Zusammenhänge und eine ausgesprochen bildhafte Musik auf, ein Spiel mit immer neuen Masken und großen Gefühlen. Giltburg gelingt hier eine eigene Lesart, die der leisen Poesie Eusebius‘ etwas den Vorrang einzuräumen scheint und dabei bewusst auf einen natürlichen Fluss, aber nicht zu schnelle Tempi setzt. Wo Ashkenazy etwa den fünften der „Davidsbündlertänze“ klanglich zum kunstvollen Kleinod formt, nimmt Giltburg die Überschrift „Einfach“ ernst. Und wenn Ahskenazy im folgenden Satz die Überschrift „Sehr rasch“ wörtlich nimmt, betont Giltburg im etwas langsameren Tempo den reitenden Rhythmus. Vergleicht man wiederum Giltburgs Interpretation der „Papillons“ mit der von Arrau, wirkt die neue Aufnahme klanglich vielleicht etwas weniger frei, aber Giltbirgs Interpretation ist nicht weniger charaktervoll. Respekt schlägt zeitweise um in Bewunderung. © Willmes, Gregor / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 11. Januar 2019 | Naxos

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Zwar sind Liszts Transzendentaletüden im Kern teuflisch schwere und überaus klug erdachte Übungen, doch jenseits dieser primären Funktion liegt ein transzendentes poetisches Reich, das seit den Tagen von Arrau und Berman nur selten betreten wurde. Längst sind diese Stücke zum Zirkusstoff abgesunken, mit dem eine globalisiert-hochgezüchtete Wettbewerbselite ihre Technik vorführen kann, schnell, laut und fad. Doch erst jenseits der Kämpfe mit der Materie fängt diese Musik zu singen an. Bei Boris Giltburg ist es endlich einmal wieder so weit. Manchmal sind bloße Tempi verräterische Indikatoren gestalterischer Reife. Der maßlos überschätzte Daniil Trifonov reißt die „Feux follets“ – für die meisten Hände die schwierigste der Etüden – in dreieinhalb Minuten herunter. Rasant, akkurat und totlangweilig. Giltburg nimmt sich eine glatte Minute mehr! Er muss gar nicht zeigen, wie schnell er die kniffligsten beiden Durchgänge des Themas spielen kann. So gelassen und leichtgewichtig nimmt er sie, dass man bei einem Geringeren denken könnte, er poetisiere, um seine Grenzen zu bemänteln. Ein Künstler seines Formats beweist damit nur, dass sein Gestalten von virtuosem Repräsentationsbedürfnis geläutert ist und ganz und gar musikalischen Gesetzen folgt. So hören wir keine imposante Studie, sondern eine farbig flackernde, bezaubernd entmaterialisierte Tondichtung. Diese Befreiung des poetischen Gehaltes von den Fesseln athletischer Selbstdarstellung prägt den ganzen Zyklus, der von notorischen Manierismen ziemlich gereinigt ist. Da begegnen uns keine hohl-rhetorischen Verzerrungen am Anfang der „Wilden Jagd“, kein billiges Losrasseln, wo es viel schwerer klingt, als es ist (f-Moll-Etüde), und die„Mazeppa“ wird bei aller packenden Steigerungsdramaturgie nicht zum Angriff auf den schönen Fazioli-Flügel. © Kornemann, Matthias / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 4. Dezember 2020 | Naxos

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Klassik - Erschienen am 3. Juli 2020 | Naxos

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Klassik - Erschienen am 4. September 2020 | Naxos

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Klassik - Erschienen am 8. Januar 2021 | Naxos

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Klassik - Erschienen am 16. Oktober 2020 | Naxos

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Klassik - Erschienen am 23. April 2021 | Naxos

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Klassik - Erschienen am 7. August 2020 | Naxos

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Klassik - Erschienen am 5. März 2021 | Naxos

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Klassik - Erschienen am 6. November 2020 | Naxos

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Klassik - Erschienen am 11. Oktober 2019 | Naxos

Hi-Res Booklet
Diese Aufnahme scheint die Arbeit des Rezensenten überflüssig zu machen. Man könnte über jeden Takt schreiben, dass noch das geringste Staccatopünktchen, der kleinste Legatobogen zu ihrem Recht kommen und, mehr noch, das Ganze mit aller Musikalität zu einer wohlproportionierten Werkarchitektur zusammengefügt ist. Dann wäre alles gesagt, und man legte die CD dem Henle-Urtext bei. Aber wohin wollen Boris Giltburg und das nicht minder akribisch um letzte Deutlichkeit bemühte Royal Liverpool Orchestra unter Vasily Petrenko mit ihrem frühen Beethoven? Wer alles gleichermaßen exakt formulieren will, sagt nichts mit letzter, exemplarischer Intensität, auch wenn es in unserer Epoche eine antiquierte Neigung zu philiströser Schwärmerei verrät, hörend und beschreibend die expressiven Momente und die unter Adorniten verrufenen „schönen Stellen“ einzufordern. Natürlich beeindruckt Giltburgs pianistische Gediegenheit, und der hauchzarte Schleier des Frisch-Spontanen, den er über den Solopart wirft, lässt uns die darunter verborgene respektvolle Erstarrtheit zunächst kaum wahrnehmen. Doch Lebendigkeit ist nur kunstvoller Schein. Gerade im Adagio des B-Dur-Konzertes wird der Zierrat so kühl auf die Nadel gespießt, als gefrören einem Sänger die Koloraturen in der Kehle. Auch Augenblicke deklamatorischen Pathos’ vergehen ohne die eingeforderte gran espressione, die durch gran accuratezza eben nicht immer zu ersetzen ist. Besonnen abwägende Überexaktheit gerät hier an ihre Grenzen. Und würde diesem untadeligen, ohne die geringste eitle Attitüde vorgetragenen Spiel bei jedem großen Wettbewerb zu Recht der erste Preis winken, fehlt ihm doch jene innere Haltung und Entschiedenheit, ohne die der frühe Beethoven durchaus floskelhaft wirken kann. © Kornemann, Matthias / www.fonoforum.de