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Ähnliche Künstler

Die Alben

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Folk - Erschienen am 14. April 2009 | Drag City Records

Auszeichnungen 4F de Télérama - Pitchfork: Best New Music
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Folk - Erschienen am 17. September 2013 | Drag City Records

Auszeichnungen 4F de Télérama - Pitchfork: Best New Music
Bill Callahan spielt mittlerweile in einer Liga mit Melancholie neigenden Singer/Songwritern wie Kurt Wagner, Will Oldham oder James Yorkston. Der Wahl-Texaner, der einst unter dem Künstlernamen Smog musikalisch aktiv war und bisweilen lamentierende und verstörende Alben veröffentlichte, hat nun unter seinem bürgerlichen Namen seinen vierten Longplayer eingespielt. Auf "Dream River" klingt er nun tiefenentspannter denn je und glänzt mit unaufgeregten Melodien und wunderbarer Instrumentierung. Der Titel ist Programm, Callahan lädt ein in seinen "Fluss der Träume", in dem sich die Gegensätze aufzulösen scheinen und der Realismus sich häufig an der äußerst naturalistischen Imaginationskraft des Erzählers bricht. Seine Gefühlszustände, die stets um die Themen Liebe, Sehnsucht und Einsamkeit kreisen, metaphorisiert er meist mit Begrifflichkeiten aus der Natur, da werden der Sturm, die vereiste Straße oder die Eigenschaften von Tieren zum Ausdruck menschlicher Befindlichkeiten. Trotz der Schwere der Themen gibt es in Callahans Träumen kein überbordendes Lamentieren. Vielmehr hat er zu einer dezent entrückten Sachlichkeit gefunden, mit der er den menschlichen Abgründen mit traumwandlerischer Schönheit trotzt. Im Zentrum der Songs steht sein unnachahmlicher Bariton, der den Hörer meist mit einnehmendem Sprechgesang umgarnt, um dann sachte aufzusteigen und in aufgeregte Wallung zu geraten. Die feinsinnige und komplexe Instrumentierung der Band schmiegt sich organisch an den Gesang und trägt einen wesentlichen Anteil zur einnehmenden ätherischen Stimmung des Albums bei. Fast alle Lieder werden von Kongas und ähnlichen Percussions-Instrumenten rhythmisiert, während eine E-Gitarre mit lässigen geschlagenen Akkorden aufwartet und die zweite Gitarre oder Pedal Steel die Atmosphäre des vokalen Vortrags mit filigranen Mustern prägt. Hier erhält das Ambiente dann ein aufwühlende bis bedrohliche Prägung ("Summer Painter", "Spring"), dort eine besänftigende "("Small Plane"). In Stücken wie "The Sing" oder "Winter Road" sorgt die Geige für das immer präsente hoffnungsfrohe Moment. Tracks wie "Javeling Unlanding", "Spring" oder Summer Painter" glänzen dagegen mit heiterem Querflötenspiel, während ein Synthesizer die trüberen Strukturen in "Seagull" oder "Ride My Arrow" wirkungsvoll aufbricht. Nicht zuletzt überzeugt Callahan immer wieder mit Textzeilen, die zum Nachdenken und Schmunzeln anregen, wenn er singt: "I got limitations like Marvin Gaye", "The only words I've said today are 'beer' and 'Thank You'" ("The Sing"), "We call it spring though things are dying" oder "All I want to do is to make love to you/ in the fertile dirt/ with a careless mind"("Spring"). Man lauscht ihm gerne, diesem musikalischen Leisetreter, der mit berauschendem Gesang verzaubert und dem mit wunderbaren Arrangements im Rücken mit "Dream River" sein bisher stimmigstes und reifstes Werk gelungen ist. In seinen Träumen hat dieser Melancholiker tatsächlich ein Lächeln auf den Lippen. © Laut
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Folk - Erschienen am 4. September 2020 | Drag City Records

Auszeichnungen 4F de Télérama
1999 stellte Bill Callahan seinem Album Knock Knock einen Song voran, dem er den Titel Let’s Move to the Country gegeben hatte. Es war die Zeit, als er noch ein nervöser, schlacksiger Junge war und unter dem Namen Smog sang. Es ging darum, das Reisen aufzugeben und sich an Land niederzulassen, also „nur du und ich“. Der Song ging seltsamerweise mit zwei halben Sätzen zu Ende: „Let’s start... / Let’s have...“. Zwanzig Jahre später legt Callahan auf Gold Record nun Let’s Move to the Country neu auf, und bei dieser Gelegenheit vollendet er die Sätze: „Let’s start a family / Let’s have a baby / or maybe two / ououououuuu“. Er hat sich nämlich tatsächlich niedergelassen und eine Familie gegründet. Das hat ihn von seinen Irrwegen abgebracht, er hat nun seine Ängste unter Kontrolle und schlug jetzt ein neues Kapitel seiner langen Diskografie auf. Bill Callahans Alben waren immer schon recht energiegeladen. Aber seit einigen Jahren sind sie noch dazu überaus friedlich geworden. Eine stilistische Revolution ist mit Gold Record nicht zu erwarten: Seine Songs erntet Callahan nach wie vor im Feld des Americana, zwischen brachliegendem Country und bluesigem Folk. Und das, was ihn auszeichnet und immer wieder faszinierend macht, gehört nur ihm allein: diese trockene Bassstimme, die seit der ersten Version von Let’s Move to the Country immer dieselbe geblieben ist. Dazu kommen ein paar ausgefallene Besonderheiten in der Produktion und Texte, die sich wie ein existenzialistisches, aus den Erfahrungen des Alltags gespeistes Logbuch anhören – ein Song über das Frühstück, ein anderer über die Nachbarn, und dann einer über Ry Cooder. Auch eine Art Humor tritt zutage: Wenn Bill Callahan etwa den Song Pigeons mit den Worten „Hello, I’m Johnny Cash“ einleitet und es dann mit einem „Sincerely, L. Cohen“ ausklingen lässt. Mit Gold Record und seiner Art, sich im Schatten zu halten und dabei ganz glücklich zu sein, hat er jetzt die Nachfolge der beiden Giganten angetreten. © Stéphane Deschamps/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. Juni 2019 | Drag City

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Folk - Erschienen am 19. April 2011 | Drag City Records

Auszeichnungen 4F de Télérama
Der gefeierte Vorgänger "Sometimes I Wish We Were An Eagle" endete mit einer episch anmutenden Verabschiedung von Leben und Materie. Zwei Jahre später reicht uns Bill Callahan, der Meister des Lo-Fi-Minimalismus, die "Apocalypse" nach. Es ist immer wieder faszinierend, wie der 45-jährige Songwriter mit geringstem Aufwand eine derartig raumfüllende Präsenz hervorbringt. Mit seinem tiefen Bariton, einer Akustikgitarre und vereinzelten Banjo-Klängen im Hintergrund entführt er den Hörer auf dem Opener "Drover" auf direktem Wege in die verstaubte Prärie seiner Heimat. Mit poetischer Sensibilität und einem ausgeprägten Hang für skurrile Bildwelten verschafft er sich Gehör bei allen Amerika-Verdrossenen diesseits und jenseits des Äquators. Wenn er während des Songs "America!" mit kritischem Augenzwinkern nach Veränderung fleht oder auf "Riding For The Feeling" seinen ganz persönlichen Untergang skizziert, schnürt es einem schon fast die Kehle zu vor so viel geballter Emotion. Die anfängliche Enttäuschung über die geringe Anzahl an Songs auf "Apocalypse" (es sind nur sieben), kipppt spätestens nach dem Schluss-Akkord von "One Fine Morning" in pure Erleichterung um, denn danach müssen die aufgewühlten Gefühle erst einmal sortiert werden. Mit stoischer Ruhe und einem bis aufs Minimum reduzierten musikalischen Background wirft Bill Callahan mit unnachahmlicher Intensität nur so um sich. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Perfektes noch weiter perfektioniert werden kann. Wenn "Sometimes I Wish We Were An Angel" das Tor in eine neue Dimension des Lo-Fi-Folk geöffnet hat, breitet sich "Apocalypse" in dieser flächendeckend aus und hinterlässt nachhaltig seine Spuren. Unaufgeregt, zeitlos und doch wie ein wilder Tornado fegt das Album seine Subtilität und Ausgereiftheit in die Sphäre, stellt mehr Fragen, als dass es Antworten liefert und begibt sich selbst und seinen Schöpfer in nahezu konkurrenzlose Gefilde. "Apocalypse" ist ein Blockbuster auf Hi-8, ein Gourmet-Menu aus Wasser und Brot und ein emotionaler Krieg ohne jeglichen Einsatz von Waffen. Chapeau, Chapeau, Chapeau! © Laut
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Folk - Erschienen am 29. Juni 2020 | Drag City Records

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Folk - Erschienen am 20. Juli 2020 | Drag City Records

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Folk - Erschienen am 6. Juli 2020 | Drag City Records

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Rock - Erschienen am 16. November 2020 | Drag City

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Folk - Erschienen am 24. August 2020 | Drag City Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Januar 2021 | Drag City Records

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Folk - Erschienen am 24. April 2007 | Drag City Records

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Folk - Erschienen am 1. Februar 2021 | Drag City Records

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Folk - Erschienen am 21. Januar 2014 | Drag City Records

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Folk - Erschienen am 10. August 2020 | Drag City Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 15. Januar 2021 | Drag City Records

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Folk - Erschienen am 23. März 2010 | Drag City Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Oktober 2020 | Drag City Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. Februar 2021 | Drag City Records

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Rock - Erschienen am 9. Oktober 2020 | Drag City Records

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