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Rock - Erschienen am 23. November 1990 | Epitaph

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Rock - Erschienen am 3. Mai 2019 | Epitaph

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"Sometimes truth is stranger than fiction", erklärten Bad Religion bereits 1994 im Titeltrack ihres Kult-Klassikers "Stranger Than Fiction". Donald Trumps Präsidentschaft hatte rein fiktiv schon in der Simpsons-Folge "Barts Blick in die Zukunft" von 2000 stattgefunden, in der Präsidentin Lisa Simpson die Führung der USA nach Trumps katastrophaler Amtszeit übernimmt. Heute, 19 Jahre später, sitzt der Mogul in Fleisch und Blut im Oval Office, und tatsächlich gestaltet sich die Realität, in der sich Bad Religion wiederfinden, deutlich schräger als die gelbe Fiktion. Auf diese turbulente Zeit reagieren die Melodic-Hardcore-Veteranen mit ihrem 17. Studioalbum "Age Of Unreason" so, wie sie es schon immer am besten konnten: mit mitreißenden Harmonien. "Age Of Unreason" lädt die "Crossbuster"-Patches und -Buttons an den Jacken aller Bad-Religion-Fans endlich mit einer zeitgenössischen Anti-Haltung auf, für die die Kalifornier seit ihrer Gründung 1980 stehen. Genre-Kollegen wie Anti-Flag oder Propagandhi verbissen sich mit ihren aktuellen Alben "American Fall" und "Victory Lap" schon in das politische Tagesgeschehen, nun blecken auch Bad Religion die Zähne und rechnen mit der Agenda von Trump und seinen Mitstreitern ab. Als wüssten die Punks, dass sie sich viel zu viel Zeit mit ihrem Statement gelassen haben, grätschen sie im Opener "Chaos From Within" mit Anlauf in Donald Trumps Politik der Abschottung und seinem irrsinnigen Mauerbau hinein. Die ersten Töne gehören dem Schlagzeuger Jamie Miller, der nach dem Weggang des langjährigen Bad-Religion-Drummers Brooks Wackerman in 2015 erstmals auf einem Studioalbum des Sextetts in die Felle haut. Und wie er das macht: Miller schleudert "Chaos From Within" direkt in den roten Drehzahlbereich und landet seine Fills punktgenau. Was darauf folgt, sorgt bei jedem Fan sofort für ein wohliges Gefühl im Bauch. Greg Gaffins Gesang mit der mehrstimmigen Unterstützung seiner Bandkollegen beschwört auch im fortgeschrittenen Alter wundervolle Harmonien herauf, wie sie sonst kaum eine andere Punk-Band hervorzubringen vermag. Nur das hohe Tempo und der bissige Text lassen darauf schließen, dass Bad Religion ganz schön angesäuert sind: "Threat is urgent, existential / With patience wearing thin / But the danger's elemental / It's chaos from within." Neben dem Angriff auf Trumps "America-First"-Parolen legt "Age Of Unreasoning" den Finger in die vielen weiteren Wunden, die in der modernen Gesellschaft und der demokratischen Grundordnung klaffen. Gitarrist und Mitautor Brett Gurewitz hat sich die sozialpolitischen Entwicklungen der vergangenen Jahre genau angesehen und sieht Werte wie Freiheit, Gleichheit und die Wissenschaft stark gefährdet. Mit Bad Religion kanalisiert er seine Beobachtungen in ein modernes Punk-Manifest für die Vernunft. So etwa in "The Approach", das mit Riff-Walzen und grollendem Schlagzeug vor dem Untergang der Demokratie warnt: "There's a moral and intellectual vacuum / And you're right to be lookin' askance / Philosophically moribund / revolution hasn't a chance." Oder im melancholisch angehauchten "Lose Your Head" mit Heartland-Anleihen, mit dem Gurewitz seine geistige Gesundheit mantra-artig aufrecht erhalten will. Eine weitere, wichtige Botschaft des Albums bleibt, auf seinen eigenen Verstand zu vertrauen, wenn der Rest der Welt verrückt zu spielen scheint. Dafür stellen Bad Religion nicht nur eine "Fuck-Trump"-Attitüde zur Schau, sondern stützen sich, etwa im Titeltrack, auf die Thesen des englischen Intellektuellen Thomas Paine, der mit seiner Arbeit "Zeitalter der Vernunft" schon Ende des 18. Jahrhunderts die organisierte Religion kritisierte und die Aufklärungsbewegung unterstützte. Dass eine Punk-Band diese Jahrhunderte alten Ideen wieder hervorbringen muss, während der aktuelle US-Präsident den Klimawandel leugnet, ist erschreckend und effektiv zugleich. Bad Religion haben für unsere Zeit mit "Zeitalter der Unvernunft" einen leider allzu passenden Namen gefunden. Mit großen Melodien, hohem Tempo und enormer Spielfreude untermalt die Band diese Epoche, ob im Hardcore-Brett "Faces Of Grief" oder im Classic-Rock-Stampfer "Big Black Dog": Auf "Age Of Unreason" machen sich Bad Religion als politisches Sprachrohr auf den Pogo-Tanzflächen erneut unverzichtbar. Bei all dem Irrsinn kann der Widerstand immer noch verdammt viel Spaß machen. Auf dass die Realität ein wenig normaler wird. © Laut
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Rock - Erschienen am 8. September 1988 | Epitaph

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Beim achten Track endet das Trance-ähnliche Delirium of Disorder. Kurz. Gitarren-Geschrammel im Dreier-Akkord. Bass-Läufe in Nascar-Geschwindigkeit. Mitreißende Chöre "with a lot uhhs and ahhs in just the right places". Verboten schnelle Beats hatten sich in nur zehn Minuten wie Akupunkturnadeln in jeden Körper der Generationen X und Golf gebohrt. Messerscharf und ein bisschen pieksend zwar, aber extrem befreiend im Abgang. "Ich kenne wirklich keinen, dem die Scheibe nicht gefällt", schreibt dann auch Autor Mathias Herr und meißelt 1989, ein Jahr nach Erscheinen des dritten Bad Religion-Albums, im Heavy Metal-Lexikon den Satz zu "Suffer" schlechthin ins tote Pre-Internet-Holz. Die Kalifornier um Sänger Greg Graffin erspielten sich bereits Anfang der 80er trotz Standort-Nachteil im Poserrock-Paradies einen guten Ruf als Postpunkband. Besonders das Debüt "How Could Hell Be Any Worse" rumpelt schön undergroundig und mitreißend im mittleren Tempo durch die Szene. Ur-Väter des Sounds wie die Adolescents lassen grüßen. Nach einem wirren Progrock-Werk ("Into The Unknown") und einer von Drogen und anderen Krisen bedingten Pause kehren sie 1987 in der Urbesetzung Graffin, Gurewitz, Hetson, Bentley und Finestone zurück und zeigen mit "Suffer", kurze Zeit später noch erweitert um die nur minimale Nuancen schlechteren Alben "No Control" und "Against The Grain", was passiert, wenn die Geschmäcker aller "kids are united". Der pubertäre James-Hetfield-Möchtegern erfreut sich am speedigen Tempo und der für Punk-Verhältnisse innovativ-glasklaren Produktion, die Bei-WOM-im-Indie-Bereich-Diggende trägt das legendäre Longsleeve mit dem durchgestrichenen Kreuz unter dem Ledermantel, der Diesel-Jeans-Popper darf am Gymi auch mal bei den coolen Jungs mitreden und die Hardcore-Punks erfreuen sich neben den politisch-kritischen Texten am steigenden Frauenanteil in den AJZs. Für die Vorstadtkids ist Bad Religion wie Kiffen, und "Suffer" 1988 die Einstiegsdroge in den Punkrock, und das, obwohl Bad Religion nur "zwei Songs haben, einen schnellen und einen langsamen", wie Brian Baker, seit 1994 BR-Gitarrist und Hardcore-Legende (mehr Legende als ein bei Bad Religion, Government Issue und Dag Nasty spielendes Minor Threat-Gründungsmitglied sind höchstens noch der persönliche Tourkoch von Henry Rollins oder Harry Flanagans erster Tätowierer) im 4P-Fanzine-Interview launig eingesteht. Mit besagten "zwei Songs" definieren Greg und Co. ein ganzes Genre und dominieren es nach Belieben. Die schnelle, harmoniesüchtige, auf "Suffer" mit Klassikern wie "Do What You Want", "You Are The Government" oder "1000 More Fools" erstmals so dominante Songvariante führt schnell zur paradoxen Bezeichnung "Melodic-Core". Auch wenn ihre Nachbarn, die Descendents, die Erfindung des Genres in einem späteren Interview für sich beanspruchen: "Wir starteten damals sehr melodisch, wechselten dann zu Hardcore und irgendwann mischten wir beides und spielten Melodic Hardcore", so Sänger Milo Aukerman über das ebenfalls als Klassiker geltende Album 82er-Album "Milo Goes To College". Bad Religion packten sechs Jahre später jedoch mehr technische Hardcore-Skills und Attitüde in ihren Sound als die eher im (ähnlich umstrittenen) Pop-Punk angesiedelten Kollegen. Die Gralshüter der Szene bluten über Jahre auf der Meta-Ebene den Mosh-Pit ihrer kleinen Welt voll und winden sich vor Schmerzen ob der Verpoppung des Hardcore-Punk-Lebensgefühls. Die Melodei sei einerlei. Für den deutschen Agitpop-Journalisten Martin Büsser ist dieses Genre daher auch weder Punk noch Hardcore: "Indem diese Musik das Kaputte, das Destruktive und Fehlerhafte von Punk verloren hat, damit also das Punk-Spezifische, spielt sie nur noch mit den Elementen der Vergangenheit, trifft nicht mehr das eigentlich ästhetische Prinzip. Bad Religion sind, nur weil sie nicht im Radio gespielt werden, keinen Deut besser als ihre Partyrock-Vorgänger Cheap Trick und Kiss", schreibt er in seinem "If The Kids Are United"-Buch. Die ewigen Fragen, zumindest in den 80ern und 90ern: Darfst du als Punk Erfolg haben? Darfst du das radikale DIY eines Ian MacKaye gegen das Geld eines Majorlabels eintauschen? Sind gefällige Melodien, um progressive Botschaften zu transportieren, Pop und damit Establishment? Die Musiker selbst sehen das meistens recht einfach und klar. So wundern sich Hüsker Dü noch heute, warum der gebrochene Low-Fi-Sound der Anfangstage verglichen mit dem viel reiferen Spätwerken so einen Hype einheimst. Auch für BR-Gitarrist Gurewitz, Hauptverantwortlicher in Sachen Produktion, schlägt im Interview mit dem Ox-Fanzine die Qualität der Musik das vermeintlich rohe Punk-Feeling: "Eine Band muss nicht beschissen klingen, um ihre Energie rüberzubringen. Man muss nur aufpassen, dass man ihre Energie nicht unter einem Schleier oberflächlicher Effekte versteckt. Wenn man das Auftreten einer Band erfasst, dann entspricht das einer exzellenten, scharfen Fotografie, und du schaffst es noch besser, die Energie der Band zu vermitteln." Vor dieser Perfektion getrieben, verwenden Graffin und Gurewitz auf das Entwickeln der Harmonien und Chöre noch einmal genauso viel Zeit wie auf das Schreiben des eigentlichen Songs. Die rebellische Attitüde in den Texten droht so zuweilen vor lauter Uuhs und Aahhs etwas unterzugehen. Unverdient: Graffins Fähigkeit, in so hoher Geschwindigkeit intelligente Gedanken und so viel Gefühl zu transportieren, bleibt bis heute unerreicht. Er fliegt über die Beats wie ein Prediger durch Bibelverse. Im Titeltrack beleuchtet der promovierte Evolutionsbiologe in wenigen Versen Adornos "Es gib kein richtiges Leben im falschen"-Problem: "The businessman whose master plan controls the world each day / Is blind to indications of his species' slow decay / Can't you see his life is just like yours?" Er zeigt im "Do What You Want" dem Kreationsmus und Weltungergangspredigten kurz und knapp den Stinkefinger: "Hey I don't know if the billions will survive / But I'll believe in God when 1 and 1 are 5", und peitscht das antriebslose, junge Individuum in "You Are The Government" mit seiner "Wir sind das Volk"-Version zu mehr Engagement jenseits des eigenen Gartenzauns. "Ich denke, dass viele unserer Fans zornige Nerds sind, also Außenseiter, genau wie wir. Für sie schreiben wir unsere Songs. Ein Humanist und Intellektueller zu sein, das ist heutzutage das Maximum an Rebellion, das man in einer von Antiintellektualismus, Machotum und Religiösität geprägten Welt aufbringen kann ... Als ich selbst ein Teenager war, war Musik das einzige auf der ganzen Welt, das mir Hoffnung gegeben hat", so Bassist Jay Bentley im Interview mit Metalinside.de. Hier tritt sie also zutage, die Verschiebung des politischen Breitengrads zwischen Europa und Amerika. (Checkt euren Bernie Sanders!) Während die Hardcore-Szene in den 90ern oft im linken bis anarchistischen Lager steht, sind gerade die Westküsten-Punks wesentlich liberaler eingestellt, von den rechten Tendenzen in New York ganz abgesehen. Wenn man 1992 mit Bad Religion-Bandshirt im Religionsunterricht saß, haute das noch nicht einmal den katholischen Lehrer vom Hocker. Von Autonomen alter Schule erntete man höchstens Spott (Slime - "Linke Spießer", But Alive – "... die Feigheit hat einen Namen: linksiberal"). In vielen Teilen der USA dagegen galt man damit bereits als subversives Anti-Establishment-Element. Im Spannungsfeld aus technischem Anspruch, Attitüde und inhaltlichen Ansätzen agieren Bad Religion ihre gesamten Karriere über. Zu "Suffer"-Zeiten fällt das noch nicht so stark ins Gewicht. Die Geschwindigkeit fetzt alles aus dem Weg. Der zweite, langsame Track (Remember: Sie hatten ja nur zwei!) spielt vorerst nur eine untergeordnete Rolle. Allein "Best For You" und "What Can You Do" grooven im mittleren Tempo. Den Blueprint markieren hier erst "21 Century Digital Boy" oder "Punk Rock Song". Später sparen Bad Religion des Öfteren an Power und Speed. Auch die politische Agenda schwächelt Mitte der Neunziger auf Alben wie "Recipe For Hate" oder "Stranger Than Fiction". Es folgen der Rückzug ins Private als Biedermann und der Abschied von den Wurzeln. "Suffer" bedeutete daher nicht nur laut Fat Mike "the record that changed everything". Es hatte schon alles vorwegnommen, alles gezockt, alles komponiert, alles besungen. Der Melodic-Core wohnte bereits in der Rock'n'Roll Hall Of Fame. Das eigene Label Epitaph, Burning Heart oder Bands wie Rancid, NOFX, Pennywise und andere Epigonen wiederholten nur die legendäre Formel, auch wenn noch immer gilt: "No Bad Religion Song can make your life complete" ("No Direction"). Wie auch? Sie hatten ja zwei. Zwei, die bis heute jeder mag. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 21. September 1993 | Epitaph

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Rock - Erschienen am 2. November 1989 | Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. August 1994 | Epitaph

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Rock - Erschienen am 13. März 1992 | Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 27. Februar 1996 | Epitaph

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Lounge - Erschienen am 29. Oktober 2013 | Epitaph

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Rock - Erschienen am 26. Juli 2005 | Epitaph

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Rock - Erschienen am 22. Januar 2013 | Epitaph

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Stolze 32 Jahre lang reisen Bad Religion mittlerweile schon mit geschwollenen Mittelfingern, Turbo-Riffs und zeitlosen Melodien im Gepäck um den Globus. Auch auf ihrem 16. Studioalbum "True North" lassen die Herren Graffin, Gurewitz und Co. nichts anbrennen und enteilen der hechelnden Nachfolge-Punk-Generation abermals im Sauseschritt. 16 Songs in 35 Minuten, davon 14 auf der Überholspur: schnell, schneller, Bad Religion. Doch von kurzweiligem Husch-husch-Punkrock kann nicht die Rede sein. Das kalifornische Sextett beweist auf "True North" wieder einmal eindrucksvoll, dass es nicht zwingend fünfminütiger Ausschweifungen bedarf, um die Dinge nachhaltig auf den Punkt zu bringen. Kein Song überschreitet die ominöse Drei-Minuten-Marke, und dennoch: Es fehlt an nichts. In sich abgeschlossene Riff-Themen? Kritische Fingerzeige mit Nachdenk-Garantie? Süchtig machende Harmonien im Akkord? Songs wie "Fuck You", "Vanity", "In Their Heart Is Right" oder "Dept. Of False Hope" lassen nichts vermissen. Im Gegenteil: Bad Religion ziehen anno 2012 noch einmal alle Register und präsentieren sich sowohl spieltechnisch als auch in puncto Dynamik und Entschlossenheit in absoluter Höchstform. Bis auf die beiden Alternative-Verschnaufpausen "Dharma And The Bomb" und "Hello Cruel World" gibt der Sechser durchgehend Vollgas. Mit bewährter Und-ich-zauber-auch-im-Grabe-noch-wundersame-Melodien-aus-dem-Hut-Attitüde führt Frontmann Greg Graffin seine flitzenden Background-Wildpferde auf die richtigen Pfade. Wer hier nicht gern dabei ist, der ist bis zur Basis der Band-Historie noch nicht durchgedrungen. Zwar haben in der Vergangenheit "21st Century Digital Boy" oder "Punkrock Song" dafür gesorgt, dass die Band nur noch selten vor nicht ausverkauften Häusern spielen muss. Doch der vor über drei Jahrzehnten in Los Angeles zusammengeschraubte Motor der Combo läuft immer noch am authentischsten, wenn der Keilriemen gespannt ist und die Räder des Sechs-Mann-Gefährts tiefe Profil-Furchen im Asphalt hinterlassen. Mit "True North" sitzen Bad Religion fester im Genre-Sattel denn je und katapultieren sich nach vergangenen leichten Schlingerkursen wieder geradewegs nach vorne. Wer mit will, sollte sich gut anschnallen. © Laut
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Rock - Erschienen am 26. Juli 2005 | Epitaph

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Rock - Erschienen am 19. Januar 1982 | Epitaph

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Rock - Erschienen am 26. Juli 2005 | Epitaph

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Rock - Erschienen am 8. Juli 2008 | Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Mai 2000 | Epitaph

Die Prediger der schlechten Religion waren mal wieder so weit und Sony Music war es auch. Aus diesem Zufall, der eigentlich alle paar Jahre zustande kommt, entsprang "The New America", Bad Religions 12 millionste 40 min. Platte. Hartnäckig beharren sie auf alt bewährtem und folgen damit ganz konsequent ihrer Linie. Wie die Amsel kennt die Band, wenn wir ehrlich sind, auch nur einen Song. ABER: Das macht ja nix, weil's beide drauf haben, diesen gut wiederzugeben. Fast schon ungläubig spitzen sich die Lauscher, wenn sie bei "I love my Computer" im Chorus zwischen Standard-Gitarren und Standard-Akkorden eine durch den Computer gejagte Flöte ausmachen - und da soll noch jemand sagen, den Jungs fiele nichts mehr ein. Im Jahre 2017 wird Bad Religion womöglich auch noch das Saxophon entdecken und diesem ein paar Töne entlocken, während sie ihre nette belanglose Lyrik runterträllern oder anders gesagt: Wäre Bad Religion der Ursprung der Evolution, würden wir immer noch auf die 2. Zelle einreden, um sie davon zu überzeugen, 'ne Fusion einzugehen. Sprich: Einmal Einzeller, immer Einzeller. Doch weil die geistig Armen, nach alter Überlieferung selig sein sollen, stört das nicht. Fraglich ist nur, warum sich die Band nicht in Evergreen umbenennt. Fazit: Für Fans kein Reinfall und für neue Hörer gefällige Schallwellen, die zeitlos gute Laune verbreiten. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 5. Mai 1998 | Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 25. August 2008 | Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 1996 | Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. August 1994 | Epitaph