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Die Alben

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Pop - Erschienen am 20. September 2019 | BMG Rights Management GmbH

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Alternativ und Indie - Erschienen am 11. Juni 2021 | BMG Rights Management GmbH

Anna Ternheims siebtes Album, A Space For Lost Time, entspricht mit seiner Mischung aus zarten Melodien, raffinierten Stimmen und subtilen Pop-Arrangements unserer heutigen Vorstellung von nordischem Pop. Die schwedische Sängerin wird in diesem Projekt mit einem Proust'schen Titel einfühlsam begleitet: von einem Streichquartett, das in Remember this ihr sanftes Timbre untermalt, ein zurückhaltendes Klavier (und Tina Dicos transparente Chorals) auf Walk Your Own Way oder die beseelte Gitarre auf When You Were Mine. Doch bei Anna Ternheim ist nicht alles nur duftig und sanft. Ein energiegeladener Track wie Everytime We Fall zeigt, dass sie auch mit einem effizienten Vintage-Pop brillieren kann. Bjorn Yttling (von Peter Bjorn & John) hat die Tracks geschrieben, die dem Album diesen frischen Wind verleihen. Er hat auch schon mit anderen Größen wie Robyn und Lykke Li zusammengearbeitet. Wie eine Art skandinavische Suzanne Vega entfaltet Anna Ternheim auf diesem Album ihre luftige Poesie, ohne dabei ihren Hörern zu entschweben. Das vorliegende Album wird hier in einer gegenüber der Originalausgabe erweiterten Version mit 8 zusätzlichen Tracks präsentiert. © Nicolas Magenham/Qobuz
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Pop - Erschienen am 20. September 2019 | BMG Rights Management GmbH

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Anna Ternheims siebtes Album, A Space For Lost Time, entspricht mit seiner Mischung aus zarten Melodien, raffinierten Stimmen und subtilen Pop-Arrangements unserer heutigen Vorstellung von nordischem Pop. Die schwedische Sängerin wird in diesem Projekt mit einem Proust'schen Titel einfühlsam begleitet: von einem Streichquartett, das in Remember this ihr sanftes Timbre untermalt, ein zurückhaltendes Klavier (und Tina Dicos transparente Chorals) auf Walk Your Own Way oder die beseelte Gitarre auf When You Were Mine. Doch bei Anna Ternheim ist nicht alles nur duftig und sanft. Ein energiegeladener Track wie Everytime We Fall zeigt, dass sie auch mit einem effizienten Vintage-Pop brillieren kann. Bjorn Yttling (von Peter Bjorn & John) hat die Tracks geschrieben, die dem Album diesen frischen Wind verleihen. Er hat auch schon mit anderen Größen wie Robyn und Lykke Li zusammengearbeitet. Wie eine Art skandinavische Suzanne Vega entfaltet Anna Ternheim auf diesem Album ihre luftige Poesie, ohne dabei ihren Hörern zu entschweben. Das vorliegende Album wird hier in einer gegenüber der Originalausgabe erweiterten Version mit 8 zusätzlichen Tracks präsentiert. © Nicolas Magenham/Qobuz
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Pop - Erschienen am 26. März 2021 | BMG Rights Management GmbH

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Pop - Erschienen am 11. Mai 2018 | Universal Music AB

Ländliche Idylle in Grautönen. Ein Mann trotzt dem scharfen Küstenwind bei einem Spaziergang am Meer, Kühe grasen zwischen Sträuchern, und eine Hütte wirft, angestrahlt von der untergehenden Sonne, lange Schatten. Die Bilder im Booklet spiegeln eine gewisse Abgeschiedenheit und Ruhe, aber auch jene vereinzelte Rauheit wider, die auch in vielen Songs von "Somebody Outside" aufsteigt. Mit den zehn Stücken legt die schwedische Sängerin und Songschreiberin Anna Ternheim ein reifes, zeitlos schönes Debüt vor, das sich mit den absoluten Größen ihres Genres locker messen kann. In ihrer Heimat ist die Scheibe wohlbekannt. Dort erschien sie nämlich bereits im Herbst 2004. Ternheim singt über Einsamkeit, die Vergänglichkeit von menschlichen Beziehungen, über Liebe und ihre Zerstörung. Dabei verfällt sie aber nicht in selbstmitleidiges Pathos oder übertriebene Schwermut. Es bleibt immer Platz für ein wenig Licht und Hoffnung. Die Schwedin lässt schwere Themen gelassen heraus, verpackt sie in kitschfreie, bitter-süße Melodien. Ihre ausdrucksstarke Stimme reicht dabei von eindringlich über lieblich bis annähernd teilnahmslos. "To Be Gone" beginnt schleppend mit absteigendem Bass und gezupfter Gitarre und entwickelt sich im Refrain zu einem fast leichtfüßigen Popsong. Wenn sie zwischendurch, nur vom Schlagzeug begleitet - ein wenig abwesend wirkend - die Zeilen "Leave the city/ Leave the cold" singt, erinnert sie stark an PJ Harvey. Trotz aller Schönheit: Anna Ternheims Lieder sind weder seicht noch glatt. Das zeigen schon die unheimlich intensiven Texte, bei denen es sich immer lohnt, genauer hinzuhören. Allein das kraftvolle Bild der Zeile "He wore my heart like a crown" aus "A French Love" zeigt in einem Atemzug die ganze Verletzbarkeit einer Person auf und sagt so viel mehr als die bloße Summe der benutzen Wörter. Musikalisch gibt es immer wieder gibt es Momente, in denen Ternheim innehält oder umschwenkt, etwas Unerwartetes tut. Die Musik folgt ihren Texten und umgekehrt. Je mehr die englisch-französischen Zeilen von "A French Love" in Verzweiflung abdriften, wird auch die Musik verquerer, mündet in einen verrückten Instrumentalteil mit allerlei Geräuschen, findet dann aber wieder in den Song zurück. "Shoreline", eines der intensivsten Stücke, stammt nicht aus der Feder der Sängerin. Allerdings klingt ihre Version des Broder Daniel-Songs so. Nur von einem Klavier begleitet, steigt der Song langsam, nicht zuletzt durch den sanften Orgeleinsatz und Backgroundgesang von Andreas Dahlbäck, zu einem besonders anrührenden Stück Musik an, um dann ganz allmählich auszuklingen. "You die when you're young" - Gänsehaut. Repeat. Immer wieder. Der würdige Abschluss dieses leider viel zu kurzen Albums. Ein Blick nach draußen, Rauch steigt aus den Schornsteinen auf, Raureif liegt auf den Hausdächern und Bäumen, die Sonne geht auf. Das ist genau die Zeit für "Somebody Outside". Also noch mal. Play. © Laut
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Pop - Erschienen am 25. November 2016 | Universal Music AB

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2006 | Universal Music AB

Es ist schon fast erschreckend, mit welch scheinbar selbstverständlichen Leichtigkeit Anna Ternheim Musik komponiert, die so feinfühlig und düster die Seele berührt. Bereits der Opener öffnet mit melancholisch fließenden Streichern den Kopf und lässt Bilder von unberührten Landschaften und verborgenen Plätzen umher fliegen. Dem gegenüber steht auf dem Cover Anna Ternheim mit weißem Shirt und gesenktem Kopf. Es ist kein Blick der Traurigkeit sondern eher der des von oben Beobachtens. Denn dies ist die Rolle einer Anna Ternheim. Sensibel Eindrücke sammeln und diese zu kleinen Meisterwerken zusammen zu frickeln. So bestach ihr erstes Werk durch die unglaublich intime Nähe, an der uns Anna teilhaben lässt. Somebody Outside hatte einen sehr anziehenden Do It Yourself-Charakter. "Separation Road" bewahrt diesen zwar, doch man merkt dem Album an, dass hier eindeutig mehr Ressourcen zur Verfügung standen und auch die Musikerin selbst einen Schritt weiter gehen wollte. Glücklicherweise handelt es sich tatsächlich um eine Weiterentwicklung. Da wurden nicht einfach Orchesterparts hinzu geklatscht, sondern passend in die Songs einbaut. Ein einsam zurückhaltendes Piano leitet "Such A Lonly Soul" ein. Ruhige Schlagzeugrhythmen gesellen sich dazu und endlich setzt das ein, was auch auf dem Rest des Albums immer die Oberhand behält: Die unverwechselbar eindringliche Stimme Ternheims. Eine Mischung aus schüchterner Zurückhaltung und doch klaren Statements. Auch "Calling Love" entpuppt sich als wunderschönes Liebeslied mit Klavier, Gitarre und verhallenden Streichern. Bedächtig und zu Beginn nur von einer Gitarre begleitet, zieht Anna den Hörer in "No Subtle Man" in ihren Bann. Es fällt schwer, sich auf die Musik zu konzentrieren. Sofort fliegen die Gedanken davon, verlieren sich in schmerzhaften wie auch schönen Erinnerungen. Nur Sätze wie "So much for running, when no-one stays to wait … For another broken promise to slip my mind by mistake ... Who would take my word ... on anything these days" durchschallen die gedankliche Abgeschiedenheit des davon geschwebten Hörers. Auch auf diesem Album singt die Schwedin von Liebe ("Lovers Dream") und Schmerz ("Feels Like Sand"). Sie verfällt dabei nicht dem Kitsch, sie prangert nicht belanglos an. Vielmehr schreitet sie zwischen Glück und Hass mit jener Anmut hin und her, die sie zu einer einzigartigen Songwriter-Perle macht. Wie schon bei ihrem letzten Album, kreiert Anna Ternheim mit "Separation Road" ein Album voller poetischer Eleganz. Sie erschafft mit ihrer Musik Bilder und sorgt so für großes Kopfkino. Auch wenn sie mit Streichern und Orchester teilweise pompöser umgeht, so geht die intime Atmosphäre nicht verloren. Auch jetzt gilt es, vom Wind zerzauste Landschaften zu erforschen, gedankenverloren kalte Nächte zu durchforsten und sich an dem Funken Schönheit zu erfreuen, der als ständiger Begleiter die Songs unterstreicht. Anna Ternheim zeigt, dass Melancholie nur bedingt etwas mit Traurigkeit zu tun hat, sondern vielmehr mit einem feinfühligen Fokus auf Umwelt und Menschen. © Laut
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Pop - Erschienen am 9. April 2021 | BMG Rights Management GmbH

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Pop - Erschienen am 29. Januar 2016 | Universal Music AB

Als schemenhafter Schatten steht Anna Ternheim auf dem Cover in einem großen, dunklen Raum allein am Fenster. Draußen wartet "The Night Visitor" auf Einlass und womöglich führt er nichts Gutes im Schilde. Bewusst legt die Schwedin hier falsche Fährten, denn sie liebt die Nacht - und die Nacht liebt sie. Als Momentaufnahme aus dem Dämmerlicht nach Sonnenuntergang zieht "Solitary Move" sofort in seinen Bann. Ein Gespinst aus einfühlsamen Folkgitarren legt sich sanft um die lockende Stimme Anna Ternheims. Verspielte Licks und dezente Hintergrund-Percussion sorgen für viel Abwechslung. "Walking Aimlessly" verzaubert als atmosphärische Verführung mit wärmend intoniertem Gesang. Das in Nashville eingespielte Album gewährt allerlei Country-Elemente Einzug, doch sie gewinnen nie die Oberhand und harmonieren bestens mit skandinavisch geprägtem Folk. Immer hält Ternheim die Zügel fest in der Hand. Eine Reihe Cash-erprobter Gäste wie Jack Clement und Matt Sweeney üben sich nicht in Dominanz, sondern agieren als Teamplayer. Da macht Will Oldham alias Bonnie "Prince" Billy mit seinen Background-Einlagen keine Ausnahme. Wie man in einem Duett aufeinander eingeht zeigt Anna im Verbund mit Dave Ferguson auf dem countryesken "The Longer The Waiting (The Sweeter The Kiss)". Fergusons knarrige, altersrauhe Stimme ergibt einen reizvollen Kontrast zu Annas fragilem Wispern. Die Chemie zwischen beiden stimmt - klarer Volltreffer! Wenn die Musik der Schwedin mal zur Heiterkeit ansetzt ("Lorelie-Marie"), meidet sie dennoch allzu ausgelassene Fröhlichkeit. In den Lyrics zieht Anna Ternheim mit ihren immer glaubwürdig umgesetzten, kleinen Stories den Hörer in den Bann. Und man wundert sich gleichzeitig, aus welch ergiebigem Füllhorn sie immer wieder diese wunderschönen und unwiderstehlichen Melodien herausholt. E-Gitarren-Sounds agieren nur verhalten im Hintergrund. Trotz aller Zurückgenommenheit passiert viel innerhalb eines Songs: Sound-Details und kleine Akzentuierungen verleihen den Titeln Dichte und Intensität. "What Remains?" vereint vielleicht am besten als Einzel-Beispiel die Herangehensweise und einzigartigen Qualitäten der Schwedin. Wie stets schwingt hier viel Melancholie mit, doch betrübliche Schwermut findet nie statt. Schließlich leuchet immer irgendwo ein Licht da draußen, und Anna Ternheim weiß, wie man es findet. "I will count your tears", verspricht sie tröstlich auf "All Shadows". Keine Frage: diese Nachtbesucherin ist ein willkommener Gast. © Laut
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Pop - Erschienen am 17. November 2017 | BMG Rights Management GmbH

Es soll sie da draußen geben, jene Menschen, die den Wert eines Albums bevorzugt nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis bewerten: Je mehr Songs es fürs Geld gibt, desto besser. Ein Longplayer, der nicht mindestens siebzig Minuten dauert und über weniger als fünfzehn Tracks verfügt, ist eine Unverschämtheit. Falls sie zu jenen gehören, sollten sie um Anna Ternheims "All The Way To Rio" einen weiten Umweg machen. Mit gerade mal acht Stücken kommt das Werk nur ganz knapp über eine halbe Stunde. Lässt man von diesem Gedanken jedoch los, erkennt man schnell, dass in ihrem Fall gerade in der Kürze und der Kompaktheit die Stärke liegt. Durch das Wegrationalisieren und Ausradieren jeder unnützen Information und Note fällt es schwer, überhaupt an etwas herumzumosern. In der Schattenwelt zwischen Longplayer und EP gelingt der skandinavischen Singer/Songwriterin Ternheim ihre beste Arbeit seit dem Debüt "Somebody Outside". Um dies zu Erreichen brauchte Anna vor allem Geduld und Zeit. Beides wurde zum Grundschlüssel des "All The Way To Rio"-Projekts, das bereits vor gut fünf Jahren startete. Damals begann sie in eben jener brasilianischen Stadt unter dem Cristo Redentor an den ersten Songideen zu basteln. Zurück in der Heimat arbeitete sie einen Sommer lang mit ihren liebsten Musikern Stockholms an den Titeln, bevor das daraus entstandene Chaos in der Schublade verschwand. Vom Ergebnis enttäuscht, begann Ternheim mit Andreas Dahlbäck an "For The Young" zu arbeiten. Nach diesem letztendlich zu lieblichen ausgefallenen Vorgänger kramten beide die Rio-Aufnahmen aus, entstaubten sie, kürzten wo es nur ging und brachten Ordnung in das Tohuwabohu. Doch letztendlich waren es ausgerechnet die vom Maler Jacob Felländer gezeichneten, frostigen Gipfel des Himalayas, die die Gedanken über die Ziellinie brachten, die einst im sonnigen Rio entstanden. "Die Bilder, die ich schon sehen konnte, hatten eine irre Atmosphäre: düster, ruhig aber auch dramatisch", erklärt Ternheim. "Er beendete sein Projekt mit meiner Musik im Ohr, und ich finalisierte die Musik mit seinen Bildern im Kopf. Ein düsteres, verträumtes, aber auch inbrünstiges Stillleben. Ein musikalisches Gemälde." Als Ergebnis steht nun wohl das kälteste Album, das je das Wort "Rio" im Titel trägt. In Anna Ternheims Welt wird der Zuckerhut zum Gletscher und am 13. Juli 2014 krönte sich nicht Deutschland, sondern Grönland zum Fußballweltmeister. Voller Grazie, Anmut und von Schnee getragen entfernt sie sich von eingefahrenen Strukturen und der Sofalastigkeit der letzten Longplayer, ohne dabei ihre Eingängigkeit zu verlieren. Auf dem ebenso intimen wie leidenschaftlichen "All The Way To Rio" steht ihr wieder jeder Weg offen. Energische Gitarren wechseln sich mit ruhigem, in Moll getragenen Folk und sphärischen Klängen ab. Diese Rückbesinnung auf die alten Stärken wirkt fast wie eine Neugeburt. "Down in Rio / To start all over." Pumpernde Percussions und zaghafte Synthesizer bauen ab der ersten Sekunde des Openers ein fesselnde Atmosphäre auf, bis sich Ternheims glasklare Stimme zusammen mit der einsteigenden Gitarre in den titelgebenden Refrain fallen lässt. Bereits mit diesem ersten Stück ist klar, dass man ein besonderes Kleinod in den Händen hält. Das dynamische "Holding On" wehrt sich gleich zu Beginn mit ruppigem Bass gegen jeden Kuschelvorwurf. Beim Erklimmen des Gipfels fährt es trotzig die Ellbogen aus, nimmt sich aber auch hier und da eine von Orgeln bestimmte Schnaufpause. In diesem Umfeld ergibt auch das gemütliche "Battered Soul" Sinn, das im Gegensatz zum letzten Longplayer nicht die bestimmende Gesamtheit, sondern nur einen Aspekt der Künstlerin aufzeigt. Ein Ohrwurm, dessen Gitarre an R.E.M.s schönste Pop-Momente erinnert. Den Höhepunkt hebt sich "All The Way To Rio" jedoch bis zum Ende auf, in dem "Keep Me In The Dark" und dessen Abspann "Dreams Of Blue" Hand in Hand gehen. Augenblicke, in denen das Songwriting dem instrumentalen Teil zunehmend Platz lässt, um in klanggewaltigen Passagen Felländers Bilder und so den Himalaya mit geschlossenen Augen zum Leben zu erwecken. Von seinem intimen Beginn aufbrechend erhebt sich "Keep Me In The Dark" zu einem vor Schönheit und Eleganz funkelnden Finale. Ein wundervoller Moment, in dem sich die Quintessenz eines Albums findet, dessen komplizierte Entstehungsgeschichte man in keiner Sekunde bemerkt. © Laut
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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2005 | Universal Music AB

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Pop - Erschienen am 9. April 2021 | BMG Rights Management GmbH

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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2004 | Universal Music AB

Ländliche Idylle in Grautönen. Ein Mann trotzt dem scharfen Küstenwind bei einem Spaziergang am Meer, Kühe grasen zwischen Sträuchern, und eine Hütte wirft, angestrahlt von der untergehenden Sonne, lange Schatten. Die Bilder im Booklet spiegeln eine gewisse Abgeschiedenheit und Ruhe, aber auch jene vereinzelte Rauheit wider, die auch in vielen Songs von "Somebody Outside" aufsteigt. Mit den zehn Stücken legt die schwedische Sängerin und Songschreiberin Anna Ternheim ein reifes, zeitlos schönes Debüt vor, das sich mit den absoluten Größen ihres Genres locker messen kann. In ihrer Heimat ist die Scheibe wohlbekannt. Dort erschien sie nämlich bereits im Herbst 2004. Ternheim singt über Einsamkeit, die Vergänglichkeit von menschlichen Beziehungen, über Liebe und ihre Zerstörung. Dabei verfällt sie aber nicht in selbstmitleidiges Pathos oder übertriebene Schwermut. Es bleibt immer Platz für ein wenig Licht und Hoffnung. Die Schwedin lässt schwere Themen gelassen heraus, verpackt sie in kitschfreie, bitter-süße Melodien. Ihre ausdrucksstarke Stimme reicht dabei von eindringlich über lieblich bis annähernd teilnahmslos. "To Be Gone" beginnt schleppend mit absteigendem Bass und gezupfter Gitarre und entwickelt sich im Refrain zu einem fast leichtfüßigen Popsong. Wenn sie zwischendurch, nur vom Schlagzeug begleitet - ein wenig abwesend wirkend - die Zeilen "Leave the city/ Leave the cold" singt, erinnert sie stark an PJ Harvey. Trotz aller Schönheit: Anna Ternheims Lieder sind weder seicht noch glatt. Das zeigen schon die unheimlich intensiven Texte, bei denen es sich immer lohnt, genauer hinzuhören. Allein das kraftvolle Bild der Zeile "He wore my heart like a crown" aus "A French Love" zeigt in einem Atemzug die ganze Verletzbarkeit einer Person auf und sagt so viel mehr als die bloße Summe der benutzen Wörter. Musikalisch gibt es immer wieder gibt es Momente, in denen Ternheim innehält oder umschwenkt, etwas Unerwartetes tut. Die Musik folgt ihren Texten und umgekehrt. Je mehr die englisch-französischen Zeilen von "A French Love" in Verzweiflung abdriften, wird auch die Musik verquerer, mündet in einen verrückten Instrumentalteil mit allerlei Geräuschen, findet dann aber wieder in den Song zurück. "Shoreline", eines der intensivsten Stücke, stammt nicht aus der Feder der Sängerin. Allerdings klingt ihre Version des Broder Daniel-Songs so. Nur von einem Klavier begleitet, steigt der Song langsam, nicht zuletzt durch den sanften Orgeleinsatz und Backgroundgesang von Andreas Dahlbäck, zu einem besonders anrührenden Stück Musik an, um dann ganz allmählich auszuklingen. "You die when you're young" - Gänsehaut. Repeat. Immer wieder. Der würdige Abschluss dieses leider viel zu kurzen Albums. Ein Blick nach draußen, Rauch steigt aus den Schornsteinen auf, Raureif liegt auf den Hausdächern und Bäumen, die Sonne geht auf. Das ist genau die Zeit für "Somebody Outside". Also noch mal. Play. © Laut
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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2006 | Universal Music AB

Ländliche Idylle in Grautönen. Ein Mann trotzt dem scharfen Küstenwind bei einem Spaziergang am Meer, Kühe grasen zwischen Sträuchern, und eine Hütte wirft, angestrahlt von der untergehenden Sonne, lange Schatten. Die Bilder im Booklet spiegeln eine gewisse Abgeschiedenheit und Ruhe, aber auch jene vereinzelte Rauheit wider, die auch in vielen Songs von "Somebody Outside" aufsteigt. Mit den zehn Stücken legt die schwedische Sängerin und Songschreiberin Anna Ternheim ein reifes, zeitlos schönes Debüt vor, das sich mit den absoluten Größen ihres Genres locker messen kann. In ihrer Heimat ist die Scheibe wohlbekannt. Dort erschien sie nämlich bereits im Herbst 2004. Ternheim singt über Einsamkeit, die Vergänglichkeit von menschlichen Beziehungen, über Liebe und ihre Zerstörung. Dabei verfällt sie aber nicht in selbstmitleidiges Pathos oder übertriebene Schwermut. Es bleibt immer Platz für ein wenig Licht und Hoffnung. Die Schwedin lässt schwere Themen gelassen heraus, verpackt sie in kitschfreie, bitter-süße Melodien. Ihre ausdrucksstarke Stimme reicht dabei von eindringlich über lieblich bis annähernd teilnahmslos. "To Be Gone" beginnt schleppend mit absteigendem Bass und gezupfter Gitarre und entwickelt sich im Refrain zu einem fast leichtfüßigen Popsong. Wenn sie zwischendurch, nur vom Schlagzeug begleitet - ein wenig abwesend wirkend - die Zeilen "Leave the city/ Leave the cold" singt, erinnert sie stark an PJ Harvey. Trotz aller Schönheit: Anna Ternheims Lieder sind weder seicht noch glatt. Das zeigen schon die unheimlich intensiven Texte, bei denen es sich immer lohnt, genauer hinzuhören. Allein das kraftvolle Bild der Zeile "He wore my heart like a crown" aus "A French Love" zeigt in einem Atemzug die ganze Verletzbarkeit einer Person auf und sagt so viel mehr als die bloße Summe der benutzen Wörter. Musikalisch gibt es immer wieder gibt es Momente, in denen Ternheim innehält oder umschwenkt, etwas Unerwartetes tut. Die Musik folgt ihren Texten und umgekehrt. Je mehr die englisch-französischen Zeilen von "A French Love" in Verzweiflung abdriften, wird auch die Musik verquerer, mündet in einen verrückten Instrumentalteil mit allerlei Geräuschen, findet dann aber wieder in den Song zurück. "Shoreline", eines der intensivsten Stücke, stammt nicht aus der Feder der Sängerin. Allerdings klingt ihre Version des Broder Daniel-Songs so. Nur von einem Klavier begleitet, steigt der Song langsam, nicht zuletzt durch den sanften Orgeleinsatz und Backgroundgesang von Andreas Dahlbäck, zu einem besonders anrührenden Stück Musik an, um dann ganz allmählich auszuklingen. "You die when you're young" - Gänsehaut. Repeat. Immer wieder. Der würdige Abschluss dieses leider viel zu kurzen Albums. Ein Blick nach draußen, Rauch steigt aus den Schornsteinen auf, Raureif liegt auf den Hausdächern und Bäumen, die Sonne geht auf. Das ist genau die Zeit für "Somebody Outside". Also noch mal. Play. © Laut
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Pop - Erschienen am 1. Januar 2008 | Universal Music AB

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2008 | Universal Music AB

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2009 | Universal Music AB

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Pop - Erschienen am 18. September 2020 | BMG Rights Management GmbH

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Pop - Erschienen am 20. September 2019 | BMG Rights Management GmbH

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2007 | Universal Music AB