Ihr Warenkorb ist leer!

Genre :

Ähnliche Künstler

Die Alben

Ab
HI-RES11,99 €
CD7,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 17. Januar 2011 | Domino Recording Co

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - 5 étoiles Rock and Folk - Sélection Les Inrocks - Hi-Res Audio - Mercury Prize Selection
Ab
HI-RES11,99 €
CD7,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 7. Oktober 2013 | Domino Recording Co

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime - Hi-Res Audio
"But darkness grows and, oh, a never-ending night". So poetisch schwer tönt es im Opener zu Anna Calvis neuer Platte "One Breath". Betrachtet man das Album als Ganzes, wirkt die Zeile wie die zentrale Maxime von Calvis musikalischer und lyrischer Arbeit. Mit ihrem Zweitling legt sie ein dämmriges, stellenweise kakophonisches und sicher nicht immer zugängliches Album vor. Hierauf hat sich die Britin, die schon Nick Caves Grinderman auf Tour begleitete, ganz der Düsternis verschrieben: Ähnlich wie der Australier neigt sie zu Melancholie, ähnlich wie Caves Werk ist auch das ihre reich an Intensität, Emotionalität und Intimität. Der Titeltrack "One Breath" steht beispielhaft für Calvis Vorgehensweise: Zart und sehnsuchtsvoll singt sie von dem Augenblick, der alles verändert. Dabei lässt sie sich von wabernder Dissonanz begleiten, die sich zwar in wohlgefällige Streicher auflöst, jedoch stets im Hintergrund präsent bleibt. Calvi sagt selbst, der Song umschreibe "diesen wirklich angsteinflößenden Moment, bevor du dich einer Sache stellen musst. Es ist gleichzeitig beängstigend, aber auch aufregend". Gleiches gilt für das Gesamtwerk: Die Symbiose von Harmonie und Atonalität, von klassisch Ästhetischem und Bedrohlichem durchzieht das Album fast lückenlos. Calvis hauchend-fiebrige Stimme trägt virtuos zur hochdramatischen Verfassung der elf Stücke bei. Auch in den behutsamen, zurückgenommenen Momenten wie auf "Bleed Into Me", in dem die Dramatik bloß unterschwellig brodelt und nie ganz ausbricht, bleibt eine Aura des Verstörenden immanent. Stimmlich und atmosphärisch ist das Album ein regelrechtes Meisterstück: Zu gleichen Teilen unterkühlt, fragil, zärtlich und selbstbewusst singt Calvi sich Schmerzen, Freuden, vor allem Schwere und Traurigkeit von der Seele. Selbst mit reduzierterer Instrumentierung, wie beispielsweise in "Suddenly", büßen Vortrag und Arrangement nichts an Theatralik ein. Anschwellende Tonstärke, fiebriges Vibrato und eine fast schon progressive Instrumentalexplosion sind Stilmittel, mit denen die Sängerin nicht nur hier gern arbeitet. Besonders der Hang zu misstönend chaotischen Ausbrüchen, zu plötzlichen Takt- und Stimmungswechseln ist stets gegenwärtig. So experimentiert "Cry" immer mal wieder mit Disharmonien, die ohne Vorwarnung hervorzubrechen scheinen. "Piece By Piece" wartet mit klassischem Horrorfilm-Intro und überraschend kantigen Entladungen auf, die im scharfen Kontrast zu den lieblich vorgetragenen Vocals stehen. Dabei zeigt sich Calvi durchweg wandelbar: In "Love Of My Life" präsentiert sie sich von einer spröderen, raueren Seite. Es rumpelt und kracht, hechelt und flüstert. Das Spiel mit Verzerrung, Distortion und Übersteuerung in fast schon Kills-artiger Weise beherrscht die Künstlerin ebenso wie die wundervolle Zurückhaltung von "Sing To Me", das mit seinen Geisterchören, der minimal gestalteten Gitarren- und Bassbegleitung sowie den bittersüßen Geigen- und Vokalklängen in Grabesstimmung schwelgt. Schwelgen ist ohnehin das Stichwort: Genüsslich lotet Calvi die Schattierungen von Dunkelheit und Schwermut aus, von hellgrau bis rabenschwarz. Damit schafft sie ein orchestrales, auf emotionalen Ausdruck bedachtes Werk, das manchem vielleicht etwas hochtrabend und pastoral vorkommen mag. Lässt man sich aber auf die gravitätische Atmosphäre ein, wird man mit einem höchst stimmungsvollen Erlebnis belohnt. "Suddenly I'll leave it all behind": Calvi ist ein Album gelungen, das sich sowohl von ihrem helleren Debüt als auch von den zahlreichen Vergleichen mit PJ Harvey erfolgreich emanzipiert. Sanfte Sinfonie und eruptive Kakophonie ergeben ein künstlerisch anspruchsvolles, komplexes und einzigartiges Album, das den Score zu einem schummrig schönen Film Noir liefern könnte. © Laut
Ab
HI-RES11,99 €
CD7,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 31. August 2018 | Domino Recording Co

Hi-Res Auszeichnungen Preis der deutschen Schallplattenkritik
Anna Calvi kann überall noch so laut verkünden, dass das frühere schüchterne, kranke Kind eine Sexbombe geworden ist, die Kompositionen ihres dritten Albums zeigen allerdings keinerlei radikale Form. Ihre Wandlung ist trotzdem recht gewaltig, wie sie es in den sozialen Netzwerken beschreibt, um ihr Coming-out zu machen. Mit ihrem wunderschönen, gleichnamigen Debütalbum im Jahre 2011 verschaffte sich Anna Calvi einen recht guten Platz, anstatt einfach nur eine x-te PJ Harvey zu spielen… Die Britin verfügt, ähnlich wie Siouxsie, über ein mysteriöses Organ und ist mit einem Gitarrensound aus den fünfziger Jahren bewaffnet, der von Duane Eddy stammen könnte, womit sie sich in Produktionen schmiegt, die wie unwahrscheinliche Soundtracks von Morricone/Badalamenti klingen. Indem sie diese außenstehende Kunst etwas weiter entwickelte, brachte sie zwei Jahre später mit One Breath eine umwerfende, zweite Platte heraus. Calvi betonte noch mehr ihre träumerisch verschlungenen Pfade an der Grenze zum Goth Rock, aber sie wagte auch schmutzige, atemberaubende Klänge. Sie bestätigte, dass sie eine Gesamtkünstlerin ist, da sie genauso gut textet, interpretiert, arrangiert wie auch singt. Auf Hunter mit dem symbolischen Titel geht sie damit noch ein Stück weiter. Mit Nick Launay in der Produktion (Nick Cave), Adrian Utley von Portishead am Synthesizer und Martyn Casey von The Bad Seeds am Bass präsentiert sie zehn wunderbare Songs, einen nach dem anderen, und wenn sie es mit Schlichtheit an die Spitze treibt, wie auf der gespenstischen Ballade Away, ist sie an Erhabenheit einfach kaum noch zu übertreffen. © Marc Zisman/Qobuz
Ab
HI-RES8,99 €
CD5,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 6. März 2020 | Domino Recording Co

Hi-Res
Anna Calvi war von Hunter, ihrem dritten Opus aus dem Jahre 2018 dermaßen begeistert, dass sie hier nun noch einmal das Wesentliche Revue passieren lässt. Auf vier Titeln dieses Minialbums Hunted singt die Britin zusammen mit der Französin Charlotte Gainsbourg (Eden), der Australierin Courtney Barnett (Don’t Beat the Girl out of My Boy), der Amerikanerin Julia Holter (Swimming Pool) und der Gruppe Idles (Wish). Die Idee ist umso interessanter, als Anna Calvi hier ihre übliche Forschheit verschleiert, um ihre Songs extrem schlicht zu gestalten und eher auf die Klangfarbe der Stimmen zu setzen; ihre eigene wie die ihrer geladenen Gäste… Ihr bezaubernder Hang zu allem rund um den Gothic-Kult tritt in den Hintergrund, und übrig bleibt allein das sinnliche – vielmehr sexuelle – Verlangen innerhalb ihrer Kunst. Sensationell ist das beeindruckende Duo mit Gainsbourg, oder auch das geflüsterte Away, wobei schon die Version auf dem originalen Hunter nichts Überflüssiges mehr geboten hatte. In knappen dreißig Minuten liefert Calvi vor allem den Beweis, dass sie nach wie vor eine fesselnde Künstlerin ist. © Marc Zisman/Qobuz
Ab
HI-RES8,99 €
CD5,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 22. April 2017 | Domino Recording Co

Hi-Res
David Byrne lädt Anna Calvi im Jahre 2015 ein, beim Meltdown Festival aufzutreten, das unter seiner künstlerischen Leitung steht. Die Britin entscheidet sich für eine atypische Aufstellung – mit einem zwölfstimmigen Background-Chor – und legt Songs aus ihren ersten beiden Alben, Anna Calvi und One Breath, neu auf. Die Aufzeichnung dieser in London ein einziges Mal gebotenen Show wurde 2017 anlässlich des Record Store Day als rote Vinyl-Doppel-LP veröffentlicht. Jetzt, ein Jahr später, gibt es die offizielle Version in Hi-Res 24 Bit-Qualität. Die in diesen einzigartigen Stimmendekor verpackten Songs von Anna Calvi erhalten eine zweite, pompöse Chance und sind einfach umwerfend, wenn nicht sogar mystisch. Man lässt sich von diesem surrealen, realitätsfernen Rock und diesen von finsterer, bezaubernder Poesie geprägten Stücken einfach hinreißen. Herrlich. © Marc Zisman/Qobuz
Ab
HI-RES8,99 €
CD5,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 14. Juli 2014 | Domino Recording Co

Hi-Res
Ab
CD0,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 20. Juni 2011 | Domino Recording Co

Ab
CD9,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 27. Oktober 2014 | Domino Recording Co

Ab
CD0,69 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 12. November 2019 | Domino Recording Co

Ab
CD5,00 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 20. Februar 2017 | Domino Recording Co

Ab
CD0,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 11. Oktober 2010 | Domino Recording Co

Ab
CD0,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 20. Februar 2012 | Domino Recording Co

Alternativ und Indie - Erschienen am 31. Juli 2018 | Domino Recording Co

Download nicht verfügbar

Alternativ und Indie - Erschienen am 29. August 2018 | Domino Recording Co

Download nicht verfügbar
Ab
CD0,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 21. März 2011 | Domino Recording Co

Ab
HI-RES1,04 €
CD0,69 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 17. Februar 2020 | Domino Recording Co

Hi-Res
Ab
HI-RES1,04 €
CD0,69 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Juni 2018 | Domino Recording Co

Hi-Res
Ab
HI-RES1,04 €
CD0,69 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 27. Januar 2020 | Domino Recording Co

Hi-Res
Ab
CD0,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 16. Dezember 2013 | Domino Recording Co

Ab
HI-RES1,04 €
CD0,69 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 5. März 2020 | Domino Recording Co

Hi-Res

Der Interpret

Anna Calvi im Magazin
  • Anna Calvi auf der Jagd
    Anna Calvi auf der Jagd Mit "Hunted" blickt die Engländerin auf ihr Album "Hunter" zurück und holt sich dabei Unterstützung von Charlotte Gainsbourg, Courtney Barnett und weiteren Künstlern...
  • Anna Calvi, die Jagd beginnt
    Anna Calvi, die Jagd beginnt Anna Calvi kann überall noch so laut verkünden, dass das frühere schüchterne, kranke Kind eine Sexbombe geworden ist, die Kompositionen ihres dritten Albums zeigen allerdings keinerlei radikale Form.