Ähnliche Künstler

Die Alben

19,49 €
13,99 €

Jazz - Erschienen am 12. Oktober 2018 | Blue Note Records

Hi-Res Auszeichnungen Indispensable JAZZ NEWS - 5 Sterne Fono Forum Jazz
Nach zwei faszinierenden Studioalben (When the Heart Emerges Glistening, 2011 und The Imagined Savior Is Far Easier to Paint, 2014) und einem umwerfenden Live-Album (A Rift in Decorum, 2017), die alle drei bei Blue Note erschienen, legt Ambrose Akinmusire einen anderen Gang mit einem ehrgeizigen, vielgestaltigen Werk ein, da er darin eine Jazzband, ein Streichquartett sowie Poeten und Rapper miteinander kombiniert. Bisher hatte der Trompeter aus Kalifornien immer seinen Hang zu Umwegen gezeigt, aber Origami Harvest ist zweifellos sein gewagtestes Oeuvre. Wenn nicht sogar sein Wahnsinnigstes! Begleitet wird er dabei vom Pianisten Sam Harris, vom Schlagzeuger Marcus Gilmore, vom Saxofonisten Walter Smith III und, was am wenigsten zu erwarten war, vom Streichquartett Mivos und von Victor Vázquez alias Kool A.D., dem früheren MC der Hip-Hop-Gruppe Das Racist. Jazz, Free-Jazz, Klassik, Funk, Rap, Soul und Spoken Word, alles purzelt durcheinander und erfordert erhöhte Aufmerksamkeit. Akinmusire könnte man übrigens diese Rundumsicht zum Vorwurf machen. Diesen ästhetischen Übermut, mit dem er vom Free-Jazz zum R&B überwechselt, um dann wieder zu zeitgenössischer Musik oder zum Funk zurückzukehren. Die Entstehung dieses Projekts erklärt auch den Grund für diese Radikalität. Judd Greenstein, der Kurator des Ecstatic Music Festivals in New York, der dieses Werk in Auftrag gegeben hatte, fragte den Kalifornier nach seiner verrücktesten Idee. „Ich will ein Projekt über Extreme realisieren“, antwortete ihm Akinmusire daraufhin, „und Dinge aneinanderreihen, die anscheinend gegensätzlich sind.“ Und dennoch erweist sich dieses Origami Harvest als richtig lebhaft, womit es zum perfekten Spiegel seiner Zeit wird. Mit ihren Widersprüchen, ihrer Gewalt, ihrem hektischen Zapping… „Origami bezeichnet die unterschiedliche Art und Weise, wie die Schwarzen, insbesondere die Männer unter ihnen, nachgeben und sich unterwerfen müssen, sei es nun aufgrund eines Misserfolgs oder einfach nur, um sich anzupassen. Als ich dann daran arbeitete, kam mein Sohn zur Welt und dabei dachte ich an diese immer wiederkehrenden Zyklen: Harvest (Ernte).“ Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen, um solch eine kreative Flut zu verdauen. In einer Zeit, in der sich nur wenige  zurückziehen, Halt machen und Ruhe suchen, ist Origami Harvest ein Außenseiter. Eine gesunde Verschnaufpause – auch wenn man dabei unter Druck gerät – denn wir brauchen einfach frische Luft. © Marc Zisman/Qobuz
12,49 €

Jazz - Erschienen am 1. Januar 2011 | Blue Note Records

Auszeichnungen 4F de Télérama - Indispensable JAZZ NEWS
25,49 €
17,99 €

Jazz - Erschienen am 9. Juni 2017 | Blue Note (BLU)

Hi-Res Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Village Vanguard ist ein heiliger Ort, eine Art Mekka des Jazz, zu dem die größten Musiker dieses Genres gepilgert sind. Dabei hat dieser New Yorker Club überhaupt nichts Besonderes an sich und die Aura, die den Ort umgibt, wird letztendlich eher von den Personen, die in dem Club ein- und ausgehen hervorgerufen, als von seinem eher gewöhnlichen Innendesign und Akustik. Diese Aura scheint es wohl auch zu sein, die Ambrose Akinmusire inspiriert hat. Zusammen mit seinen treuen Gefährten, dem Pianisten Sam Harris, dem Bassisten Harish Raghavan und dem Schlagzeuger Juston Brown hat der Trompeter aus Kalifornien sich für das Album  A Rift In Decorum: Live At The Village Vanguard ins Zeug gelegt wie niemals zuvor. Er hat sich dafür dem Mystischen, das diesen Club umgibt, voll und ganz geöffnet: « Ich habe mich den verschiedenen Geistern, die an diesem Ort präsent sind, ganz hingegeben », sagt er, « Vor allem in unserer heutigen Zeit ist es einfach toll, einen Ort zu haben, der seit Jahrzehnten im gleichen Zustand geblieben ist. » Wie bereits auf seinen zwei Vorgänger-(Studio)Alben, When The Heart Emerges Glistening im Jahre 2011 und drei Jahre später The Imagined Savior Is Far Easier To Paint, sprühen Akinmusires Kompositionen vor Schönheit und Komplexität. Der Trompeter scheut sich nicht vor Diskrepanzen, Farbenfreude und Turbulenzen. In diesem Livekonzert spielt das Quartett vierzehn neue Kompositionen, die von musikalischem Reichtum zeugen. Jedes Thema, jede Improvisation, jeder Austausch und jede Stille strahlt vor Eleganz. Der Gewinner des 2007er Internationalem Thelonious Monk Jazzwettbewerb erinnert uns hier, dass ein Jazztrompeter sich im Jahre 2017 nicht mehr nur auf die ewigen Legenden Miles und Chet begrenzt, sondern seine Inspiration heutzutage auch genauso woanders finden kann (Kenny Dorham?). Letzten Endes muss man aber sagen, dass dieses Livekonzert das Werk eines ganzen Quartetts ist und nicht nur das, eines einzelnen Leaders. Eins, das in der Zukunft sicherlich sehr wichtig für den Jazz sein wird, falls dies nicht bereits der Fall ist. © MZ/Qobuz
17,99 €

Jazz - Erschienen am 9. Juni 2017 | Blue Note (BLU)

Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
13,99 €

Jazz - Erschienen am 1. Januar 2014 | Blue Note (BLU)

9,99 €

Jazz - Erschienen am 1. Januar 2007 | Fresh Sound Records

21,49 €
14,99 €

Jazz - Erschienen am 14. September 2018 | Blue Note Records

Hi-Res

Jazz - Erschienen am 5. Mai 2017 | Blue Note (BLU)

Download nicht verfügbar

Der Interpret

Ambrose Akinmusire im Magazin
  • 75 Kerzen für Joni
    75 Kerzen für Joni Wenn Norah Jones, Diana Krall, Rufus Wainwright und viele mehr die 75 Jahre der großartigen Joni Mitchell auf der Bühne feiern...