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Happy Birthday Patti!

Die Punk-Legende Patti Smith bläst heute ihre 71 Kerzen aus…

Von Sandra Zoor | Video des Tages | 30. Dezember 2017
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Qobuz

Heute genau vor 71 Jahren wurde die Punk-Legende am 30. Dezember 1946 in Chicago, Illinois geboren...Mit ihrer Erscheinung und ihrer Poesie hatte sich die Punk-Lady in den Stein der New Yorker Punkszene gemeißelt und der Big Apple hatte niemals die Lust an ihr verloren. Nach all den Jahren auf der Bühne hat Patti Smith noch dieselbe Energie. Eine Kraft, die noch immer so schön in Worte verpackt ist, denn Ihre Liebe zum Schreiben ist nicht nur eine lang anhaltende Kindheitsmarotte... Rimbaud, Dylan, Genet, Camus, Burroughs und Ginsberg haben die Ex-Partnerin des Fotografen Robert Mapplethorpe ihr ganzes Leben begleitet. In einem Interview von 1996 Because The Light erzählt Patti Smith von ihren poetischen Essays und Lektüren: "Mein erstes Bestreben war, über solche Themen schreiben zu können, wie es Robert Louis Stevenson und Rudyard Kipling taten. Und als ich jung war, stellte ich mir vor Jazz-Poesie zu schreiben. Ich habe also Coltrane gehört und Gedichte geschrieben. Als ich angefangen hatte Rimbaud zu lesen, habe ich eine Weile lang aufgehört zu schreiben. Ich erinnere mich, wie ich ein Exemplar der "Illuminations" auf einem Tisch voller gebrauchter Bücher sah. Als ich es aufschlug, hatte ich nicht wirklich etwas verstanden. Aber auf irgendeine Weise hielt ich es für die perfekte Sprache. Es schien zu funkeln und ich wusste, eines Tages würde ich es entschlüsseln können." Sie hat diese Sprache nicht nur entschlüsselt, sondern nie aufgehört, sich für ihre eigenen Texte inspirieren zu lassen, die sie auch seit den 1970er Jahren in der Öffentlichkeit vorträgt. Das Ziel war es aber stets Rock’n’Roll zu machen anstatt Literatur, ja, Patti Smith hat Rock’n’Roll gemacht! Und zwar guten wie auf ihrem letzten Album Horses - ein absolutes Muss. Ihre Aura war bereits 1975 überwältigend, als ihr erstes Album erschien. Die New Yorker Rockerin wagte also diesen Aufprall zwischen ihren Schriftsteller- Ikonen (Rimbaud, Genet) und denen des Rock'n'Rolls (Van Morrison, The Who…). Eine typische New-Yorker Legierung ist dieses Album Horses wie ein Leuchtturm des Big Apples, produziert vom Ex-Velvet Underground John Cale und getragen von der wütenden Gitarre Lenny Kyes sowie zwei Hauptakteuren des tollwütigen Rocks: Tom Verlaine, Kult-Leader von Television sowie Allen Lanier von Blue Öyster Cult. Und noch immer sind die wütenden Worte Patti Smiths genauso wertvoll wie vor 40 Jahren...



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