Wenn Sie auf Facebook angemeldet sind und diesen Artikel lesen, kann er möglicherweise innerhalb von 10 Sekunden geteilt werden. Diese Einstellung können Sie in Ihren Einstellungen zu externen Diensten ändern.
Viel Spaß beim Lesen! 

Tocotronic, back to the roots

Die Hamburger veröffentlichen mit "Unendlichkeit" eines ihrer persönlichsten Alben...

Von Sandra Zoor | Video des Tages | 1. Februar 2018
Meinung äußern
Qobuz

Für ihr zwölftes Album wendet sich die Hamburger Band Tocotronic sich selbst zu. Während man von den einstigen Vertretern der Hamburger Schule bisher laute und politisch motivierte Töne gewöhnt war, dreht sich Die Unendlichkeit vor allem um persönliche Themen der Band oder ihrer einzelnen Mitglieder.

Es geht um die Erfahrungen und Erlebnisse, die ein jeder von ihnen gemacht hat und in denen sich jeder Hörer wiedererkennen kann. Musikalisch ist das Album mindestens ebenso facettenreich wie die Biografie, auf die es sich bezieht. Los geht es im ersten Track mit Reggaeartiger, meditierender Selbstreflexion in Aquariumsathmosphäre (Die Unendlichkeit) über klassischen Punk (Hey Du) bis hin zu Instrumentalkompositionen mit Vibraphon und Klarinetten, die als Hintergrundmusik eines Astrid Lindgren Films durchgehen könnten (Unwiederbringlich). Ein Album, auf dem man Tocotronic teilweise fast nicht wiedererkennt und das wohl gleichzeitig ihr persönlichstes ist.






Um nichts von Qobuz zu verpassen, folgen Sie uns auf Facebook !

Passend zum Artikel

Von Ihnen gelesene Artikel