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"The Atlas Idea" - gute Idee!

Über das Debütalbum einer Nürnberger Band mit Tiefe...

Von Sandra Zoor | Video des Tages | 20. Januar 2018
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Qobuz

The Atlas Idea war nicht nur eine gute Idee, dieses Debütalbum von Andre (Drums), David (Bass), den Zwillingsbrüdern Matthias (Gitarre) und Michael (Keys) alias LIONLION aus Nürnberg bedeutet auch einen ganz persönlichen Erfolg für die Band. Denn aufgrund stimmlicher, gesundheitlicher Gründe schienen ihrem Herzensprojekt Steine in den Weg gelegt zu sein... Doch die Band hielt zusammen und beschert uns 2018 mit einem Vorhaben, auf das wir gewiss nicht verzichten wollen und das uns doch ein klein wenig Hoffnung für die Wetteraussichten am aktuellen Pop-Himmel gibt. Denn nachdem sich Coldplay von seinem gewohnten Sound verabschiedeten, fehlt uns doch das ein oder andere in unserer Plattensammlung.

LIONLION lassen sich nicht nur von den guten alten Chris Martin Klängen inspirieren (auch wenn es gelegentlich ziemlich offensichtlich ist „Set Me Free“), sondern legen ihr ganz persönliches Talent an den Tag und nehmen uns mit auf einen verträumten Spaziergang im Sonnenschein („Himalaya“), holen uns dann aber mit Alternativ-Gitarren-Klängen („Marathon“) wieder ab oder überraschen mit Indie-Rhythmen („Brown Eyes“). Mit der Liebe zu diversen Idolen wie Mutemath, den Beatles oder gar Chopin und ihren weiten musikalischen Horizonten haben die vier Köpfe eine durchweg stimmige Platte geschaffen, die uns ihre Geschichte erzählt. Dabei sind sie sich vollstens im Klaren, worum es im Leben geht: um Höhen und Tiefen, um Festhalten und Loslassen. Ein Album mit Tiefe.



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