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Stephen Malkmus, der König des Indie

Das beste Album des Ex-Leaders der Band Pavement?

Von Charlotte Fiedler | Video des Tages | 1. Juni 2018
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Qobuz

Pavement war sicherlich eine der einflussreichsten Indierock-Bands der 90er Jahre. Und dennoch stieg der Erfolg dem Bandleader Stephen Malkmus niemals zu Kopf. Er beklagte sich auch nicht darüber, dass Bands wie Nirvana oder die Smashing Pumpkins trotzdem größere Lorbeeren und vor allem mehr Dollar einsammelten als er selbst… Kurze Zeit nach der Auflösung der Band im Jahre 1999 führte er das Abenteuer als Solokünstler weiter. Seit 2001 bringt er regelmäßig kleine Perlen heraus, die den Zuhörern sein Kompositions- und Schreibtalent neu ins Gedächtnis rufen.

Das siebte Album Sparkle Hard erinnert nun unweigerlich an… Pavement. So ganz los zu kommen scheint er davon wohl doch nicht. Dennoch beweist Malkmus, dass er nicht einfach nur alte Speisen neu aufwärmt, wie man es auf Songs wie Bike Lane und Middle America, wo seine politisch engagierte Ader zum Vorschein kommt, vermuten könnte. Nein, er experimentiert zum Beispiel auch mit modernen Technologien und amüsiert sich mit Auto-Tune. Und weil es sich hierbei eben um Stephen Malkmus handelt, überrascht er uns unerwartet mit einem i-Tüpfelchen: ein Song im Duo mit dem Ex-Sonic-Youth-Mitglied Kim Gordon (Refute), der nach einer erfreulichen Country-Ballade klingt.

Wie bereits gewohnt findet man auf Malkmus’ Album Sparkle Hard etliche Melodien, die im Kopf hängen bleiben und im Kontrast stehen zum Zynismus der Texte. Wir wiederholen es noch einmal: So ganz kommt man eben nie aus seiner Haut. © Marc Zisman/Qobuz







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