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Neujahrsgrüße von Riccardo Muti

Der Dirigent aus Neapel dirigiert zum 5. Mal das Neujahrskonzert...

Von Sandra Zoor | Video des Tages | 6. Januar 2018
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Mit dem nahezu fünfhundert Walzer, Märsche, Quadrillen, Polkas usw. umfassenden Repertoire des Sohns von Johann Strauß ist es nicht verwunderlich, dass man für das weltberühmte Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker – am diesjährigen ersten Januar unter der Leitung von Riccardo Muti, der diesbezüglich kein Neuling mehr ist, da er es schon in den Jahren 1993, 1997, 2000 und 2004 dirigiert hatte – immer wieder Stücke für „Neujahrskonzert-Uraufführungen“ findet, also Werke, die bei diesem Anlass zuvor noch nie zu hören gewesen waren.

In diesem Jahr handelt es sich um Brautschau op. 417 und Myrthenblüten op. 395. Weitere Neuheiten stammen aus dem Wiener Kreis: Johann Strauß' Vater mit Marienwalzer und Wilhelm-Tell Galopp, Alfons Czibulka (1842–1894), der mit Stephanie-Gavotte sein Debüt beim Neujahrskonzert feierte, sowie ein Werk von Josef Strauß, Wiener Fresken.

Traditionsgemäß gibt es natürlich den Donauwalzer und dann zum Abschluss den unumgänglichen Radetzkymarsch, bei dem das Publikum im entsprechenden Rhythmus applaudiert – dieser stammt übrigens von Johann Strauß' Vater und nicht von seinem berühmteren Sohn. Außerdem ist die Konzertversion, das ist heutzutage sehr geläufig, eigentlich ein Arrangement und einem gewissen Leopold Weninger zu verdanken.

Diesbezüglich möchten wir noch darauf hinweisen, dass einerseits Harnoncourt im Jahre 2001 die beiden Versionen aufführte, sowohl jene für Militärblaskapelle von Strauss als auch jene für Sinfonieorchester von Weninger, und dass andererseits im Jahre 2005, zum Andenken an die Opfer des im Indischen Ozean verheerenden Tsunami, der besagte Marsch aufgrund seines allzu festlichen Charakters nicht gespielt wurde.

Hier ein kleiner Rückblick auf die vergangenen Neujahrskonzerte mit Riccardo Muti :







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