Genre :

Nérija, Frauenpower der britischen Jazzszene

Das bis auf eine Ausnahme weibliche Kollektiv beeindruckt mit einem neuen Album voller Virtuosität und Groove!

Von Sandra Zoor | Video des Tages | 6. August 2019
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Jede Woche wird die "Neue englische Jazzszene" ein bisschen größer. Auch wenn Blume das erste Album der Band Nérija ist, ist dies nicht das Erstlingswerk ihrer Gründungsmitglieder. Zu diesem fast ausschließlich weiblichen Kollektiv gehören die Saxophonistinnen Nubya Garcia und Cassie Kinoshi (KOKOROKO, Seed Ensemble), die Trompeterin Sheila Maurice-Gray (KOKOROKO), die Posaunistin Rosie Turton, die Schlagzeugerin Lizy Exell, die Gitarristin Shirley Tetteh (Nardeydey) und der Bassist Rio Kai. Junge Virtuosen, die die Dynamik ihrer Generation, die die “Blue Note” nach Belieben beugt und ihren Vorstellungen anpasst, mit diesem Album erneut unter Beweis stellen.



Wie eine Fortsetzung der Compilation We Out Here (ein Qobuzissime-Album), das wie eine Art Manifest dieser neuen Jazz-Generation angesehen werden kann, erfrischt Blume nun mit farbenfrohem Jazz aus Soul, Rock, Afrobeat und karibischen Rhythmen. Es ist vor allem die Arbeit einer wahrhaften, eng zusammengeschweißten Bläsersektion, die ebenso viel Schwung und Groove wie umwerfende melodische Kraft mitbringt. Keines der Mitglieder versucht, sich in den Vordergrund zu spielen und das "Gemeinsame" steht fraglos im Zentrum der künstlerischen Arbeit und ist in jedem Moment auf dieser samtweichen Groove-Platte spürbar.



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