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Angel Olsen: Spieglein, Spieglein an der Wand...

Mit "All Mirrors", ihrem 4. Album, lässt die Amerikanerin ihre Musik noch luxuriöser werden als zuvor...

Von Marc Zisman | Video des Tages | 5. Oktober 2019
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Drei Jahre nach My Woman, auf dem sie mit ihren bisherigen Einflüssen (Cat Power, Hope Sandoval von Mazzy Star, Kate Bush, PJ Harvey) bricht und ihren Indie-Folk-Grunge mit etwas Americana und Vintage-Sound beträufelt, veröffentlicht Angel Olsen ein seidig schimmerndes, schillerndes, luxuriöses Album. Es verbirgt sich allerdings nichts Kommerzielles hinter diesem zauberhaften All Mirrors, sondern eher der Wunsch danach, ihre Kunst in… weniger trübes Wasser zu tauchen?



Der Klang ist insgesamt runder, die Arrangements präziser ausgearbeitet, die Instrumentierung reicht bis hin zu Streichern, die ebenfalls perfekt dosiert sind. Wie auch Annie Clark alias St Vincent paart Olsen eine starke Explosion mit einer gewissen Portion Selbstüberzeugung und boostet dies mit umwerfenden Melodien.

Der Amerikanerin fällt es aber ebenso leicht, von einer dunklen Stimmung zu einer heiteren Sequenz umzuschwenken. Ein stilistischer Reichtum, den man beim Hören zu schätzen weiß.



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