Andrew Birds schönster Flug

Mit "My Finest Work Yet" veröffentlicht der amerikanische Songwriter seit langem wieder ein Album, das einen wahren Folk-Rock-Anti-Trump-Trip repräsentiert...

Von Charlotte Saintoin | Video des Tages | 4. April 2019
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Was ist eigentlich mit Andrew Bird, der uns kürzlich mit seiner noch unvollendeten Echolocations-Serie an seine In-situ-Aufnahmen gewöhnt hat, los? Sein neues Album My Finest Work Yet, dessen Cover das berühmte Gemälde Der Tod des Marat von Jacques-Louis David (1793) ziert, wird entschlossen politisiert, und live im Studio eingetütet.

Für die Produktion bringt Paul Butler, ein leidenschaftlicher Verfechter des Vintage-Sounds, Folk-Rock-Roadtrip-Tunes mit, was sie in einen Umhang der 60er Jahre hüllt. Die Texte sind wie ein Manifest gegen Trumps Amerika - Bird begann nach den Wahlen zu schreiben.

In der Musik ist ein Künstler auf dem Gipfel seiner Kunst zu hören, die mit irritierender Leichtigkeit den Titel dieses eher demütigen als großmäuligen Werks bestätigt. Üppig, fleischig, elegant, die Melodien von My Finest Work Yet, genährt von Bläsern, Streichern, Holzbläsern und Klavier, ergeben im Ganzen einen köstlichen Pop. Neben der Folk-Ballade Bellevue Bridge Club bietet die Geige, das Lieblingsinstrument des Amerikaners, eine große instrumentale Vielfalt. Es ist reich, gut produziert, aber nie schwerfällig. Wir können Andrew Bird nur zustimmen.







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