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Enemy, ein Jazz-Uppercut!

Ein mächtiges Qobuzissime-Trio, das es wahrlich in sich hat!

Von Charlotte Fiedler | Aktuelles | 25. Mai 2018
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Qobuz


Rechter Haken, linker Haken und ein Uppercut direkt ans Kinn! So gewaltsam zieht uns das erste Album von Enemy in seinen Bann. Hinter diesem Namen versteckt sich ein junges Trio, das sich aus dem Pianisten Kit Downes, dem Bassisten Frans Petter Eldh und dem Schlagzeuger James Maddren zusammensetzt. Drei junge Akteure der internationalen Jazzszene, die ihr Talent bereits solo sowie an der Seite anderer Berühmtheiten bewiesen haben. Die Stärke, die sie vereint, definiert sich vor allem durch den Willen, ihrer Gier nach Freiheit und ihren kreativen Impulsen freien Lauf zu lassen. Die von Eldh höchstpersönlich produzierte Platte ist ein Tsunami des zeitgenössischen Jazz. Ein polyrhythmischer Sturm, der Fans von großen Power-Trios wie The Bad Plus begeistern wird.

Mit einer Spielweise, die an Künstler wie Keith Jarrett oder Oscar Peterson erinnert, haut Kit Downes mit seinen bunten Improvisationen alle vom Hocker. Aber die Stärke seines Klaviers liegt auch darin, dass es sich perfekt mit Eldhs und Maddrens vibrierenden Rhythmen vermischt. Das Ganze erinnert dann an eine Art Nuklearzentrale des Jazz. Doch Enemy stehen nicht nur als Synonym für Macht und Verfolgung. Denn wenn das Trio seine Balladen anklingen lässt, umhüllt es uns mit einer ebenso ergreifenden narrativen Kraft. Gar nicht so fies, wie man zuerst denken könnte...





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