Weihnachts-Tänzchen mit James Brown

Etwas zum Hüftenschwingen von James Brown, dem Godfather des Soul, der uns vor zwölf Jahren am 25. Dezember verließ...

Von Sandra Zoor | Artikel des Tages | 25. Dezember 2018
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2006 fiel Weihnachten ohne große Überraschung auf den 25. Dezember. Doch dies war auch das Datum, das James Brown sich aussuchte, um definitiv Abschied von uns zu nehmen.

Nachdem er auf den Night Train aufgesprungen ist, reihen sich zahlreiche Pseudonyme wie Wagons aneinander, so wie sich die Perlen an einer Kette aufreihen lassen: Mister Dynamyte, The Hardest Working Man In Show Business, Soul Brother Number One, The Godfather Of Soul... James Brown war all das. Ziemlich viel für einen einzigen Mann, der auf der Welle mehrerer Jahrzehnte, verschiedenster Publika und unetrschiedlichen Amerikas ritt...

Vor allem blieb James Brown stets nah an den Problemen eines Ottonormalverbrauchers, während Ray Charles sich vom Soul entfernte, nachdem er Sam Cooke kennenlernte und für Las Vegas gebucht wurde. Und ganz anders als Nat King Cole strebte Jaaaaaaames nicht danach, in die Schublade der "Weißen" zu passen. Er wusste sehr gut, dass an seinem Gipfelpunkt LeRoi Jones schreiben würde: "James Brown ist unser schwarzer Poet N°1". Bis dahin, lassen Sie uns einfach feiern...



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