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Martin Tingvall mit pianistischem Zauberstift...

Als Erbe von John Taylor, Keith Jarrett und Esbjörn Svensson veröffentlicht der schwedische Pianist ein lyrisches und bezauberndes Solo-Album!

Von Marc Zisman | Video des Tages | 13. Juli 2019
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Auf jedem Album feilt der schwedische, in Hamburg lebende Pianist erneut an seiner Legierung zwischen Jazz, Musik des 19. Jahrhunderts und traditioneller Musik aus Schweden. Mit The Rocket macht Tingvall seine schöne, staatenlose Musik noch schlichter, die so zu reinster Melodie wird.



Wie so oft in seinem Fall steht auch hier das Gefühl, man wäre gerade auf Reisen, im Mittelpunkt. Sein unbeschwertes, inspiriertes und keineswegs überladenes Klavierspiel, hier im Alleingang, wirkt wie ein hypnotisierender roter Faden, der nie reißt. Auch wenn immer wieder die Einflüsse seiner Kollegen John Taylor, Keith Jarrett oder Esbjörn Svensson zu hören sind, so versteht es Martin Tingvall, seine sowohl lyrischen wie auch verspielten Kompositionen durch bestimmte Klangfarben persönlich zu gestalten. Bezaubernd.

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