Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 21. Juni 2019 | Rough Trade

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Das Post-Punk-Revival, das Großbritannien seit Anfang 2010 erschüttert, bringt weiterhin spannende Bands hervor. Keine Ausnahme sind dabei Black Midi, die von Einflüssen nur so strotzen und die jeden Geigerzähler sprengen. Unter Verwendung der Codes von Math Rock, Krautrock und Progressive Rock agieren Georgie Greep (Sänger/Gitarre), Cameron Picton (Bässe/Gesang), Matt Kwasniewski-Kelvin (Gitarre) und Morgan Simpson (Schlagzeug) als Erbauer und Zerstörer zugleich. Rhythmisch überwältigend sieht ihr Album Schlagenheim nichts Konventionelles vor. Aufgrund dieser avantgardistischen Arbeitsweise der jungen Londoner entsteht das Bild eines Dachstuhls, der abgerissen und erneuert wird. Ihre endlosen Jams verwandeln sich in ein Riff, das sich über einige Takte erstreckt. Die Kompositionen von Black Midi wurden so zu bewegenden Kreaturen. Changing works ist laut Greep ein "droning, ambient, noisy thing". Ein Ansatz, der die Älteren an den ausgeflippten und freien Rock von Swans, Boredoms, Neu!, Public Image Ltd., Merzbow, Fugazi und Test Icicles erinnert. Black Midi ist nicht dazu da, die Ohren zu verwöhnen, sondern den Planeten Rock zu stimulieren und zu neuem Leben zu erwecken. Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 21. Juni 2019 | Epitaph

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. Mai 2019 | 4AD

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
UFO, das kennt jeder. Eine Abkürzung für unidentifiziertes Flugobjekt, oder auch fliegende Untertasse. UFOF dagegen ist weniger klar. Bei den Big Thief ist dieses zusätzliche F ein Synonym für Friends. Ufos und Freunde also? Die Sängerin Adrienne Laker gibt einen kleinen Hinweis. „Sich mit dem anderen anfreunden – davon handeln alle meine Songs.‟ Zusammen mit dem Gitarristen Buck Meek, dem Bassisten Max Oleartchik und dem Schlagzeuger James Krivchenia bringt sie ein drittes Album auf den Markt, das gar nicht so unindentifizierbar ist … Die Musik des Quartetts aus Brooklyn ist eine Art Folk, der anfänglich wie Indie-Rock klingt. Natürlich ist dieser Jahrgang 2019 der Big Thief nicht wie Sonic Youth, aber einige Keime davon enthält er doch (wie etwa in Jenni). Das mehr oder weniger funkelnde Schaufenster zieht die Kunden an. Schaut man jedoch genauer hin, dann wirkt UFOF sonderbar, seltsam und beinahe abnormal. Und wie auch bei dem dahingeschiedenen Elliott Smith (Lakers Idol, an den man in Betsy erinnert wird) verschleiern wunderschöne Melodien und hübsches, hausgemachtes Gitarrenspiel den auf der Hand liegenden Lebensüberdruss; oder ausgefallene, ja sogar entrückte Situationen. Wahrscheinlich hat das etwas mit UFO zu tun… Obwohl UFOF weniger geschniegelt und poliert ist als Masterpiece (2016) und Capacity (2017), beweist es auf alle Fälle, dass diese Gruppe in der Lage ist, sich in Frage zu stellen und ihre Kunst weiterzuentwickeln. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. März 2019 | ATO Records

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music - Qobuzissime
Das haut einen um! Eine recht junge Londonerin erzählt, sie hätte mit den Songs der Libertines gelernt, auf der Gitarre zu klimpern. Zu Hause hätte sich Papa immer türkische Volksmusik angehört und Mama berühmte Musik von Leuten wie Simon & Garfunkel und Cat Stevens. Noch dazu wird gemunkelt, ihre ganz persönliche Dreifaltigkeit bestehe aus Nina Simone, Amy Winehouse und den Pixies. Damit wäre also der Rahmen abgesteckt! Sicher ist einzig und allein: Nilüfer Yanyas Musik verherrlicht sie alle, mit Rock und Soul und beinahe schadenfroher Energie! Ihr Debütalbum Miss Universe beweist vor allem die makellose Integration dieser Referenzen, Platten und Zeitepochen. Die energiegeladenen Hits voll unschlagbarer Refrains (In Your Head), die gefühlvollen, aber nie kitschigen Balladen (Monsters Under the Bed), der unkonventionelle Pop (Paradise), der minimalistische R&B (Safety Net) und unzählige andere Köstlichkeiten machen ihre Zusammenstellung sogar perfekt. In erster Linie strahlt Nilüfer Yanya nur so vor Lebendigkeit, wie wir es derzeit im Pop und Rock leider selten erleben. Ein derartiges Ausmaß an musikalischem Charisma, Timbre und ausgereiften Texten mit erst 23 Jahren macht dieses Album mit Recht zu einem Qobuzissime! © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 15. März 2019 | Heavenly Recordings

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. Februar 2019 | City Slang

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Nach einer Probe muss eine Theaterschauspielerin miterleben, wie eine hysterische Anhängerin, die ihr Idol am Künstlereingang abwartet, dabei unter ein Auto gerät und stirbt. Sie ist nach diesem Unfall sehr bestürzt und gerät in schreckliche Verzweiflung. Gena Rowlands spielt diese Szene im Vorspann von John Cassavetes Film Opening Night (Die erste Vorstellung). Der Film stammt aus dem Jahre 1977 und hat auch Jessica Pratts so sehr berührt, dass sie sich bei Quiet Signs davon inspirieren ließ, dessen Opener eben mit Opening Night betitelt ist… Dieses dritte Album der amerikanischen Sängerin hätte übrigens 1977 veröffentlicht werden können. Aber auch 1968 oder 1973. Jetzt im Jahr 2019 ist es nun so weit. Zeitlos zu sein liegt nicht jedem und Pratt profitiert davon, keinem Raum-Zeit-Kontinuum anzugehören, um die Spuren besser zu verwischen. Nicht einmal ihre Stimme – derzeit einer der umwerfendsten und eigenartigsten überhaupt – lässt sich irgendwo einordnen. Hört man da ein kleines Mädchen, das sich an den Weihnachtsmann wendet? Oder eine surreale Fee? Oder eine in einer Geisterstadt herumirrende alte Frau? Wohl alle drei auf einmal… Rundum verbreitet die dreißigjährige Kalifornierin schlichte Kammerfolk-Klangteppiche, und ein bisschen Farbe kommt nur von einer einfachen Flöte, einer akustischen Gitarre, einer Vintage-Orgel, ein paar Streichern und einem Klavier. Dabei denkt man an die in Vergessenheit geratene Linda Perhacs, an Vashti Bunyan, Sibylle Baier und auch an Karen Dalton. Und an eine Musikerin und Songwriterin aus jüngster Zeit, Joanna Newsom. Kurz gesagt, an alle diese Folkmusikerinnen Ende der sechziger Jahre und Anfang der siebziger Jahre, die ganz fantastische Stimmorgane besaßen. Der Zauber auf Quiet Signs hingegen ist sehr wohl Wirklichkeit. © Marc Zisman/Qobuz
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Rock - Erschienen am 30. November 2018 | dBpm Records

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Tod, Zeitlauf, Depression, Abnutzungserscheinungen… Mit so sexy klingenden Themen in der Vitrine zieht man wohl kaum viele Kunden an. Auch wenn auf dem Ladenschild Warm steht. Und doch ist Jeff Tweedy einer der vielversprechendsten Songwriter seiner Generation. Bei dem man gerne Zuflucht sucht, wenn es einem mit dem winterlichen Blues zu viel wird. Seit dem Ende der achtziger Jahre vollbringt der Bandleader von Wilco mit diesen Worten über Lieb und Leid in seinem Innersten immer wieder neue Wunder. Natürlich mit einem Spritzer Humor oder etwas Sarkasmus… Bei Gelegenheit hat Tweedy immer wieder mit und für andere gearbeitet. Seit 2010 produziert er regelmäßig die Alben einer der königlichsten Soulsängerinnen, Mavis Staples, mit der er auch gemeinsam Songs schreibt (You Are Not Alone, 2010, und One True Vine, 2013). 2014 veröffentlichte er eine Platte mit seinem Sohn, dem Schlagzeuger Spencer (Sukierae). Unter seinem eigenen Namen brachte er schließlich 2017 die Platte Together at Last heraus. Eigentlich ein verschleierter Start im Alleingang, denn er präsentierte damit ehemalige Wilco-Songs und seine Projekte Golden Smog und Loose Fur, die er nun in akustischer Version neu auflegte. Warm bietet also 100%ig neues Repertoire und einen Jeff Tweedy, der 100%ig Herr des Hauses ist. Da kennt er sich aus. In seiner Welt des zeitlosen Americana wirkt er wie immer schlicht und schön. Und tadellos in dieser bittersüßen Schwebe, die ihm so lieb ist. Beeindruckend wie immer, wenn es darum geht, die reine Melodie zu verherrlichen (I Know What It's Like) oder Krach zu machen (The Red Brick). Tweedy beweist vor allem, dass er zu den besten Rockpoeten seiner Generation gehört. Wenn er zum Beispiel seinen Song Some Birds mit folgendem Satz ausklingen lässt: I break bricks with my heart, Only a fool would call it art. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. November 2018 | Polydor Records

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Pop - Erschienen am 2. November 2018 | Columbia

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Metal - Erschienen am 13. Juli 2018 | Anti - Epitaph

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Pop - Erschienen am 29. Juni 2018 | Transgressive

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. Juni 2018 | Matador

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Juni 2018 | Bella Union

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Schon knapp ein Jahr nach Pure Comedy (2017) wartet Josh Tillman alias Father John Misty mit etwas Neuem auf. Indem der ehemalige Schlagzeuger der Fleet Foxes die Produktion übernimmt, setzt er sich im Studio auch gleich mit seinem bevorzugten Komplizen zusammen: Jonathan Wilson, der Barde von Laurel Canyon, setzt all seine Kräfte in Bewegung, um die Schönheit des Classic Rock aus den Seventies zu voller Geltung zu bringen. Auch Jonathan Rado von den Foxygens ist mit von der Partie. Auf God’s Favorite Customer gibt Papa John, ein Sohn strenger Evangelisten, 13 mehr oder weniger logisch aufeinanderfolgende Folk-Rock-Stücke zum Besten. Zwischen einem ganzen Haufen Balladen am Klavier (The Palace, The Songwriter) und ein paar geistreichen Einfällen für raffinierte Orchestrierungen mit hemmungslosem Rock (Just Dumb Enough To Try) schlängelt sich der Songwriter hindurch, um die Einfälle seiner früheren Alben weiterzuführen. Recht gefühlsselig, aber weitaus ernster. © Charlotte Saintoin/Qobuz
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7

Alternativ und Indie - Erschienen am 11. Mai 2018 | Bella Union

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Die Beach-House-Welt besteht aus Dream Pop und Shoegaze-Licht und ist zwar immer sehr verschlüsselt, aber an Victoria Legrands Stimme und den von Alex Scally ausgeheckten Melodien kann man sich einfach nicht satthören. Noch dazu, wo das Tandem nicht lockerlässt, was Neuerscheinungen betrifft. Nach zwei Alben innerhalb eines Jahres (Depression Cherry und Thank Your Lucky Stars im Jahre 2015), auf die eine Kompilation mit hübschen, unveröffentlichten Aufnahmen folgte, welche eine eventuelle Konkursanmeldung vermuten ließen (B-Sides and Rarities im Jahre 2017), zeigt Beach House nun, dass ihnen die Ideen bei weitem nicht ausgegangen sind. Das neue Album 7 zeigt, dass das Duo seine positive Reputation eindeutig verdient hat. Es scheint tatsächlich möglich zu sein, ad vitam aeternam immer wieder das alte Lied zu schreiben und erneut dieselben Gefühle auszulösen. Dieser Eindruck ist bei einem Titel wie Dive besonders stark, weil hier der Beach House-Zauber ein weiteres Mal seine Wirkung zeigt. © Max Dembo/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Mai 2018 | Matador

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. Februar 2018 | 4AD

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Inhaltlich und formal gibt es keine Übereinstimmung. Ist aber nicht Dragieren das beste Mittel, um eine bittere Pille hinunterschluckbar zu machen? Dieses Rezept nimmt Meghan Remy, die hinter U.S. Girls steckt, diesem falschen Namen einer schon zehn Jahre alten, banalen Girlsband, die sich nun den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend anpasst. Auf das Patriarchat zurückzuführende eheliche Gewalt (Velvet 4 Sale) und Enttäuschungen auf politischer Ebene in der amerikanischen Trump-Ära (M.A.H) sind lauter aktuelle Themen, die dem kraftspendenden und versüßten Pop dieses sechsten Albums seinen ganzen Punch liefern. Nicht wie eine neue Gerade, sondern eher wie eine Parallele zu dem minimalistischen Half Free wird In A Poem Unlimited von The Cosmic Range, dem Jazz- und Funk-Kollektiv aus Toronto, und zugleich von ihren alten Freunden Louis Perceval und Maximillian Turnball unterstützt. Auch wenn ​U.S. Girls von der querverlaufenden, zum Psychedelic hin tendierenden Popspur eher abkommt als dass sie sie weiterverfolgt, so schluckt sie erst jetzt, wo sie sozusagen eine richtige Band wird, abwechselnd Funk (Time), R&B (Pearl Gates, Incidental Boogie​), Disco und Glam wie Madonna, Blondie, oder sogar Chromatics (Rosebud, Neufassung von Simone Schmidts Rage Of Plastics), um einen farbenfrohen und üppigen Vorstoß zu wagen. © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. Februar 2018 | Matador

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Auch wenn es immer noch nach Pavement mit der Stimme von Beck klingt, so hat Will Toledo alias Car Seat Headrest einen ganz eigenen Charakter, der eher recht ausgeprägt ist… Mit seinen erst 26 Jahren macht er derartig viele Einspielungen hintereinander als würde er heißhungrig Erdnüsse verschlingen. Die echt aussehende Gruppe Car Seat Headrest entstand im brausenden Gehirn des in Virginia geborenen Musikers, der nun in Seattle wohnt, und sie erweckt den amerikanischen Indie-Rock der neunziger Jahre wieder zu neuem Leben. Die Gitarren schaukeln etwas vor sich hin, verlieren aber die Melodie nie aus den Augen, der Gesang schwankt auch mehr oder weniger, klingt aber nie falsch und die Texte springen zwischen der Langeweile des Alltags, köstlichem Zynismus und ulkigem Humor hin und her. Alles zusammen hört sich also nach Pavement und Beck an, aber auch nach Guided By Voices, Silver Jews, Dinosaur Jr. oder sogar Nirvana, kurz gesagt nach allem, was es im Underground Rock der neunziger Jahre an Inspirierten gab… Twin Fantasy (Face To Face) ist das elfte Studioalbum von Car Seat Headrest und Toledo liefert hier die Neufassung einer im Jahre 2011 erschienenen Platte. Seine Songs, die er geschrieben hatte, als er erst 19 Jahre alt war, präsentiert er hier auf "professionellere Weise" und seine introspektiven Texte voller Intelligenz und Ehrlichkeit erhalten damit eine traumhafte Untermalung. Die schmerzvollen Erfahrungen von Teenagern und Jugendlichen waren immer schon ein wirkungsvoller Brennstoff erfolgreicher Platten. Hier liegt nun ein weiteres Beispiel vor... © Marc Zisman/Qobuz
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Pop - Erschienen am 15. Dezember 2017 | Atlantic Records UK

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Alternativ und Indie - Erschienen am 27. Oktober 2017 | Matador

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Oktober 2017 | XL Recordings

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Als er im Jahre 2013 6 Feet Beneath The Moon herausbrachte, fragte man sich, ob er die Nachfolge von Mike Skinner (alias The Streets) als Wortführer einer ganzen Generation antreten könne. Archy Marshall, den man besser unter seinem Pseudonym King Krule kennt, war damals erst 19 Jahre alt, aber er war in der Lage, die packende Stimme der jungen Londoner einzufangen, wie es mehr als ein Jahrzehnt zuvor jener gemacht hatte, der für Archy immer noch ein Held war... Vier Jahre später wirkt seine ungewöhnliche, tief liegende und traurige Baritonstimme voller Desillusion und Desorientierung immer noch genauso vernichtend. Und King Krules blue wave fasziniert nach wie vor. Diesen einzigartigen Fraß hat der junge Rothaarige immer schon als eine Mixtur aus der „aggressiven Seite von Post-Punk und No-Wave und der sanfteren Seite des Blues und des Jazz“ beschrieben, nur ist es diesmal große Klasse. Marshall hat natürlich von Anfang an seine Kompetenzen gebündelt und auf The Ooz wagt er unerwartete Akzente (wie diese Melancholie der Jazz-Bläser), die sein zweites Album noch verrückter machen als sein Vorgänger schon! © © Marc Zisman/Qobuz