Genre :

Die Alben

1598023 Alben sortiert nach Bestseller und gefiltert nach Pop/Rock
HI-RES58,49 €
CD41,99 €

Rock - Erschienen am 26. September 1969 | UMC (Universal Music Catalogue)

Hi-Res
Es ist ihr Testament. Das Schlusskapitel. Das im September 1969 in den Plattenläden erscheinende Abbey Road ist wahrhaftig die letzte diskografische Episode der Beatles-Legende, denn das dann im Mai 1970 erscheinende Let It Be war zuvor schon eingespielt worden. Es ist ein Abschiedsgruß. Er präsentiert die Kunst des Komponierens, der perfekten Melodien und der harmonischen Ausgeglichenheit in ihrer ganzen Herrlichkeit und das trotz der Unstimmigkeiten zwischen John, Paul, George und Ringo. Auch diesmal bieten sie wieder ein breites Sortiment von erschütternden Balladen einerseits und weitaus rhythmusbetonteren Titeln andererseits (Come Together). Abbey Road erinnert uns auch daran, dass neben den beiden Symbolfiguren Lennon/McCartney, George Harrison (Here Comes The Sun und Something) und Ringo Starr (Octopus's Garden) auch diesmal nicht bloß Statistenfunktion haben… Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums hat Abbey Road Recht auf eine Super Deluxe Edition. Die diesjährige Ausgabe 2019 zeichnet sich vor allem durch einen neuen Mix von Giles Martin aus (dem Sohn des „fünften“Beatles, des Produzenten George Martin), der in seiner Hi-Res 24-Bit 96.0 kHz-Version eine noch nie dagewesene klangliche Reichweite bietet. Selbstverständlich enthält diese Neuausgabe an die zwanzig Demoaufnahmen und Alternative Takes, welche damit die ideale Gelegenheit bieten, den Schaffensprozess der Songs nachzuvollziehen. In Sun King ist es zum Beispiel faszinierend, die Instrumentierung der jeweiligen in den Bonuszusätzen enthaltenen Aufnahme mit jener der Endversion zu vergleichen. Die Hardcore-Fans der Fab Four werden so ihre rechte Freude daran haben… Aber weder dieses Meisterwerk noch sein Erfolg (es handelt sich um das mit über 30 Millionen Exemplaren bei seinem Erscheinen meistverkaufte Album der Beatles!) können es verhindern, dass die Fab Four sich trennen. Im April 1970 wird die Scheidung offiziell bekannt gegeben. Kaum zu glauben, dass die in der ganzen Rock’n’Roll-Geschichte einflussreichste Gruppe letzten Endes nur eine relativ kurze Zeit von sieben Jahren im Studio verbracht hat... © Marc Zisman/Qobuz
CD16,49 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 30. August 2019 | Polydor Records

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Ihre sinnliche Stimme ist anziehend, daran ist nicht zu rütteln. Egal, ob Elizabeth Grant alias Lana Del Rey die Bedienungsanleitung eines kabellosen Staubsaugers vor sich hinmurmelt oder gleich die ganze Welt zu ihren Partys einlädt (A$AP Rocky, The Weeknd, Stevie Nicks und Sean Lennon – auf Lust for Life, ihrem Album aus dem Jahre 2017), Sie wandert Schritt für Schritt gemächlich auf ihrem elegischen, für sie so typischen, kleinen Planeten dahin. Es ist eben ihre Art, von ihrer Zeit zu plaudern, von ihren Zeitgenössinnen und Zeitgenossen, vom American Dream und, warum auch nicht, von sich selbst… Nach dem etwas schockierenden Titel Norman Fucking Rockwell!, der Pop-Ästhetik des Covers (mit Jack Nicholsons Enkelsohn Duke Nicholson auf einem Boot, in sicherer Entfernung einer brennenden Küste) und ihrem extrem langsamen Tempo (einzig und allein Balladen) bietet sie hier folkig weiche Elemente. Eine großartiger Klangteppich, auf dem sich die Sängerin auf noch melancholischere und verflüchtigende Art und Weise räkelt als je zuvor. Vor allem hat sie diese Platte in enger Zusammenarbeit mit Jack Antonoff ausgearbeitet, dem Lieblingssongwriter/-produzenten von Popstars wie Taylor Swift, St. Vincent, Lorde, Carly Rae Jepsen und Pink, und der seinen Spleen ebenso nüchtern wie effizient verkleidet. Etwas Außergewöhnliches bietet das in unserer verrohten Welt im Zeitlupentempo laufende schöne Album mit einer Coverversion des Doin’ Time (1996) der Gruppe Sublime (die damit selbst schon mehr oder weniger Gershwins Summertime neu interpretiert hatten). Damit liegt ein weiteres Beweisstück im Fall Lana Del Rey vor, der sich als weitaus komplexer entpuppt als manche vielleicht zugeben möchten… © Marc Zisman/Qobuz
HI-RES22,49 €
CD19,49 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 20. September 2019 | Warner Records

Hi-Res Booklet
Brachiales Gitarrenriff, pampige Harmonica und binäre Rhythmen am Schlagzeug, da ist es sofort klar. Gleich in den ersten zwanzig Sekunden rückt Why Me? Why Not. mit der Sprache heraus:  Liam Gallaghers neueste Veröffentlichung zeigt einmal mehr, dass die Downtempo-Platte nicht in diesem Leben produziert wird... Nach zwei netten Alben in der Zeit seines Abstechers bei Beady Eye (2009 – 2014) veröffentlichte der vielseitigere der beiden Duo-Partner der Gruppe Oasis sein erstes Album unter eigenem Namen (As You Were). Jene, die es eventuell vergessen haben, erinnerte der nun 45-jährige Mann aus Manchester daran, welche Wahnvorstellungen aus den 60er Jahren er gehabt hatte. Seine Songs hatten aber vor allem Bravour, weil er ihnen oft die Arrangements oder potentiell überflüssige Schnörkel erspart hatte. Zwei Jahre später untermauert er nun diesen ungehobelten und direkten Eindruck mit einem Why Me? Why Not., und damit ist er im Einklang mit dem, was man ja von ihm auch erwarten kann. Auf Once macht er wie nie zuvor einen ganz auf Lennon, auf Halo hält er sich möglichst nah an McCartney und auf Be Still schafft es Liam Gallagher sogar nach Oasis ohne Noel zu klingen. Er bietet zwar nichts Überraschendes, erfindet das Rad nicht neu und bringt auch keine Revolution ins Rollen, aber er hat sich ganz fest vorgenommen, seine bisher erworbenen Kunstfertigkeiten, und vor allem seine Texte auszufeilen. Hervorragende Arbeit. © Clotilde Maréchal/Qobuz
HI-RES16,99 €
CD14,49 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 20. September 2019 | Columbia

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Pitchfork: Best New Music - Qobuzissime
Jeder mag Soul und Vintage-Funk! Obwohl täglich weitere Nachkommen von Curtis Mayfield, Al Green, Prince und Leuten wie Sly Stone auftauchen, hält sich das Interesse daran oft in Grenzen… Die Gruppe Alabama Shakes hat es jedoch mit nur zwei Alben geschafft, ihre originelle und pulsierende Garage Funk-Version aus den amerikanischen Südstaaten durchzusetzen. Welches Geheimnis steckt dahinter? Brittany Howard, eine Sängerin mit Charisma soweit das Auge reicht. Und zwar hat sie dermaßen viel davon, dass sie nun dieses umwerfende Debüt im Alleingang startet. Diese Platte behält die Ideale von den Alabama Shakes bei, um sie jedoch auf weitaus überraschendere und weniger besonnenere Wege zu führen. Howard präsentiert hier einen ziemlich verrückten, funkigen und psychedelischen Trip, der an die Grenzen des Experimentellen reicht, etwa im Opener History Repeat mit dieser sägenden Gitarre, diesem fanatischen Rhythmus und der alles niederschreienden Stimme.Die aus Athens stammende Sängerin holte sich eine nur kleine Gruppe an Bord, nämlich Zac Cockrell, den Bassisten von Alabama Shakes, zwei hochgeschätzte und ihrerseits erstaunliche Jazzmusiker, den Pianisten/Keyboarder Robert Glasper und den Schlagzeuger Nate Smith. Auf ihrem makellosen, dem Inhalt nach umfangreichen und der Form nach minimalistischen Soundtrack verzahnt sie Selbstporträt und Beobachtung ihrer Zeitgenossen. Nichts wird übersehen! Weder Homosexualität (Georgia), noch Tod (der Albumtitel Jaime stammt vom Namen ihrer älteren, als 13-Jährige von Krebs betroffenen Schwester, als sie selbst 8 war), noch Religion (He Loves Me), noch Rassismus, dem sie als Tochter einer weißen Mutter und eines schwarzen Vaters oft höchstpersönlich begegnet ist (Goat Head schildert jenen Morgen, an dem ihre Mutter ihr Auto mit durchgestochenen Reifen und einem Ziegenkopf auf dem Rücksitz entdeckte). Hat man sich diese keineswegs angeglichene, recht persönliche Soloplatte erst einmal angehört, ist man ganz durcheinander. Ihre Ideale, ihre Bezüge und ihre Vorbilder (Prince, Curtis und wie gesagt Sly) sind uns ja bekannt – oder zumindest scheint es so – das Ergebnis hingegen ist definitiv originell. © Marc Zisman/Qobuz
HI-RES17,49 €
CD14,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 13. September 2019 | Infectious Music

Hi-Res
„Für mich gehören Musik und Aufführung zum Theater. Shakespeare ist sich für Hexen und Geister nicht zu schade, also darf ich auch“. Auf diese Art und Weise definiert Frank Black alias Black Francis, seit 30 Jahren Leader der Pixies, sein künstlerisches Kredo. Dieses Kredo gibt auch die Richtung an, die dieses siebte Studioalbum der Lieblingsgruppe des dahingeschiedenen Kurt Cobain eingeschlagen hat: Beneath the Eyrie erweist dem American Gothic in seiner ganzen schaurigen Pracht voller Hinweise auf die angloamerikanische Folklore (St Nazaire, Daniel Boone, Silver Bullet) sowie den Surf- und Skate-Kulturen (Los Surfers Muertos, Long Rider) die Ehre. Die Pixies sind in Form und liefern ihre musikalischen Markenzeichen: zupackende Bassgitarrenriffs, lateinamerikanische bzw. Surf-Klänge und Akustikgitarren. Es steht dem On Graveyard Hill in nichts nach und ist bereits ein unumgängliches Album der Mitglieder dieser legendären Gruppe, die sich wieder zusammengetan haben. © Alexis Renaudat/Qobuz
CD14,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 29. März 2019 | Darkroom - Interscope Records

„Mit 17 nimmt man nichts ernst“, aber Billie Eilish ist ein durchaus ernstes Mädchen, vor allem eines, das man ernst nehmen sollte. Als 16-Jährige veröffentlichte sie das hervorragende Don’t Smile at Me, eine zusammen mit ihrem großen Bruder ausgeheckte Maxi-Single, welche die Singles Copycat, Bellyache und Ocean Eyes enthielt, die sie zwei Jahre zuvor auf Soundcloud hochgeladen hatte... als sie also 14 war. Die Kritik wurde auf den wirksamen Pop deshalb aufmerksam, weil er die Gewaltphantasien einer blondierten, in XXL-großen Sweatshirts steckenden Teenagerin zum Ausdruck brachte. Mit dem seltsamen Titel When We All Fall Asleep, Where Do We Go? und dem schaurigen Cover zeigte sich Eilish (mit ihren dunklen Haaren) noch um Einiges finsterer. Besonders auffällig ist diese mehr als ausgefeilte Produktion, auch diesmal wieder von Finneas O’Connell, der gleich nach dem Intro zuschlägt, in der das Girl über die nicht sichtbare Zahnregulierungsmethode Invisalign Witze macht. Daraufhin lässt er in Bad Guy EDM-Beats hämmern, die zu dem langsamen Xanny einen echten Kontrast bilden. Und es geht genauso weiter: Es ist ein dauerndes Hin und Her zwischen Wohlklang und Gewalt sowie zwischendurch bedachten Worten, mit denen jene, die seit ihrem elften Lebensjahr an Tourette-Anfällen leidet, uns etwas von Xanax und netten, in der Hölle schmorenden Mädchen erzählt. Diese Mischung aus düsterem Pop, wummernden Bässen im Trap-Stil und befremdlichen Beats ist Eilish wirklich bestens gelungen. Eine wahre Entdeckung. © Charlotte Saintoin/Qobuz
HI-RES14,99 €
CD9,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Oktober 2019 | Jagjaguwar

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Drei Jahre nach ihrem My Woman, auf dem sie sich nach und nach von ihren schutzengelhaften Vorbildern (Cat Power, Hope Sandoval von Mazzy Star, Kate Bush, PJ Harvey) abnabelte und ihren Indie Folk dabei mit Grunge, Americana und Retroklängen beträufelte, präsentiert Angel Olsen nun ein geschmeidigeres, schillernderes, ja sogar überschwänglicheres Album. In diesem wunderbaren All Mirrors findet sich nichts, das auf billige Werbung deuten würde, vielmehr das Bedürfnis, mit ihrer Kunst nun weniger im Trüben zu fischen. Der Sound ist eindeutig rauer, die Arrangements sind ausgefeilter und die Instrumentierung hat sogar Streicher miteinbezogen, die genau richtig dosiert sind. Genauso wie Annie Clark alias St Vincent kombiniert auch Olsen heftige Wutausbrüche mit viel Selbstakzeptanz, und beeindruckende Melodien verleihen dem Ganzen nur noch mehr Schwung. Die Amerikanerin tut sich auch gar nicht schwer damit, aus einer düsteren Stimmung heraus auf eine beinahe heitere Sequenz überzugehen. Eine derartige stilistische Vielfalt beeindruckt umso mehr, je öfter man hinhört. © Marc Zisman/Qobuz
HI-RES16,99 €
CD14,49 €

Metal - Erschienen am 30. August 2019 | RCA Records Label

Hi-Res
Seit zwei Jahren spricht die ganze Welt über TOOL. Der Sänger Maynard James Keenan hatte Anfang 2018 beinahe die Vermarktung von Eat the Elephant sabotiert, viertes Album seiner “anderen Gruppe”, A Perfect Circle, indem er zur Bestürzung aller und etwas anmaßend behauptete, das Nachfolgealbum von 10,000 Days sei in seinem Endstadium und würde “spätestens im Herbst 2018” erscheinen. 10,000 Days, das vierte Album von TOOL ist auf 2006 zu datieren (musikalisch also eine komplett andere Ära) und selbst diejenigen, die nur ein bisschen zynisch sind, haben sich in den sozialen Netzwerken darüber lustig gemacht, dass das nächste TOOL-Album wahrscheinlich 2029 erscheinen würde. Und hier ist es also, dieses epische Fear Inoculum, das selbst diejenigen mit den größten Erwartungen überzeugen wird. Vom zen-mäßigen Intro und dem Klang einer Ting-Sha Zymbal, hinreißenden Harmonien (Gitarren oder Synthies) und einem nordindischen Tabla, das den Hörer direkt in den Massage-Salon katapultiert, über die Stimme von Keenan, die daran erinnert, dass die entspannte Stimmung nicht mehr lange andauern wird und Platz für eine drückende Stimmung schafft, ist alles dabei. Während dieser gesamten komplexen Komposition lassen der Bass von Justin Chancellor, die Drums von Dany Carey (der den Tabla auch mal beiseite gelegt hat) und zahlreiche Gitarrenmelodien von Adam Jones die verschiedenen Musikstile Revue passieren, die die Gruppe seit ihrem Debüt 1990 prägten. Eine perfekte Vorspeise eines grandiosen Menüs! © Jean-Pierre Sabouret/Qobuz
HI-RES17,49 €
CD12,49 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 11. Oktober 2019 | Polydor Records

Hi-Res
CD8,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 20. September 2019 | naïve

Booklet
CD48,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 13. September 2019 | Caroline International (S&D)

In Peter Gabriels hintersten Schubladen liegen Schätze verborgen... aber nicht nur. Flotsam and Jetsam ist weder ein „Best of”, noch eine Raritäten-Kompilation. Ein paar Monate nach dem recht kurzgefassten Filmsong-Album Rated PG, auf dem der Künstler seine dem Kino dargebrachten Opfergaben präsentierte, landet man mit Flotsam and Jetsam auf einem Flohmarkt mit drei mehr oder weniger chronologisch erschienenen Ausgaben seiner bekanntesten Titel (Solsbury Hill, Sledgehammer, Biko, In Your Eyes...) und noch ein paar anderen, weitaus weniger bekannten. In den 80er Jahren gab es auf den 45er-Maxi-Singles, und später auf den Singles, unveröffentlichte Aufnahmen und neu gemixte Versionen auf der B-Seite zu hören. Peter Gabriel war nicht der Erste, der sich an diesen Formatmöglichkeiten ergötzte. Für ihn war es auch eine Gelegenheit, Songs unterzubringen, die nur in den Soundtracks von Filmen zu finden waren. Dank dieser Kompilation tauchen nun Titel auf, die auf den offiziellen Alben nicht vertreten waren und darunter gibt es ein paar kleine Schätze, die nicht nur mehr Aufmerksamkeit, sondern vor allem die Beschreibung „höchste Prioritäten“ verdient hätten, so selbstverständlich scheint heute ihr kommerzielles Interesse: Digging In The Dirt (in der Rock-Version), Walk Through The Fire (schon auf Rated PG vertreten), Don’t Break This Rhythm, Curtains...Bei den 62 Titeln der Sammlung mit ihrer nahezu sechsstündigen Lauflänge wird Ihnen wohl kaum jemand vorwerfen, wenn Sie eine Auswahl treffen – nur eine Version von Stücken, die auf zahlreichen Exemplaren existieren, hätte nämlich da und dort gereicht. Vor allem dann, wenn es sich um einschlägige, bereits erhältliche Hits handelt (siehe den überaus umfassenden Hit ). Noch dazu fängt das ganze leider mit der Cover-Version des Beatles-Klassikers Strawberry Fields Forever an, die ihrerseits aus dem bereits erschienenen, recht fragwürdigen Soundtrack des Films All This And World War II stammt. Es wird wohl nicht viele geben, die sich diese Skurrilität mehr als einmal anhören werden wollen, denn der Sänger stellt sich damit kaum in ein günstiges Licht. Allerdings ist es eine ganz ausgezeichnete Idee, in alle Winde zerstreute Cover-Versionen aus Tribute-Konzerten und sonstigen Kompilationen zusammenzustellen. Darunter insbesondere der Titel In The Sun, der Joseph Arthur zu verdanken ist, sowie George Gershwins Summertime mit Larry Adlers Harmonica, und Leonard Cohens Suzanne... Flotsam And Jetsam macht auch wieder gut, dass einige der zahlreichen, auf Rated PG vergessenen Titel wieder dabei sind, die hervorragenden Signal To Noise und The Tower That Hate People nämlich.Dieses Album ist relativ ausbalanciert, denn es bietet ein Panorama der vielzähligen Stilrichtungen, mit denen sich Peter Gabriel befasst – es fängt an mit Hard Rock, geht dann weiter mit Chill-Out New Age, Pop New Wave, Funk und es reicht bis hin zu Elektro und vor allem World, denn auf diesem Gebiet gehört er immer noch zu den engagiertesten Vertretern. Trotz dieses umfangreichen Angebotes fehlen auch diesmal I Go Swimming, Lovetown, Baby Man, Out Out, While The Earth Sleeps. © Jean-Pierre Sabouret/Qobuz
HI-RES17,49 €
CD14,99 €
Ma

Alternativ und Indie - Erschienen am 13. September 2019 | Nonesuch

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama
Das zehnte Studioalbum von Devendra Banhart ist eine Art poetisches Paradox. Freude und Leid, Licht und Düsterheit, metaphysischer Höhenflug und physische Standhaftigkeit… All diese Gegenpole sind zu einem Ergebnis kombiniert, das die Leichtigkeit der Kings Of Convenience und den Trübsinn von Velvet Underground widerspiegelt. Wie gewöhnlich beherrscht der Amerikaner/Venezolaner die stilistischen Ambivalenzen (Bossa Nova, Soft-Rock, häuslicher Folk, Dream Pop…), die im Dienste von Themen wie Mutterschaft, Tod, Freundschaft oder auch geografischer Herkunft stehen. Der minimalistische Geist seines Vorgängeralbums Ape in Pink Marble (2016) lässt den feinen Arrangements nun genügend Freiraum, vor allem beim Duo von Will I See You Tonight? mit der großartigen Vashti Bunyan. Die Wiedervereinigung zwischen dieser Matriarchin des Folk und ihrem spirituellen Sohn gibt dem Titel dieser Platte erst Sinn: Ma ist nicht nur ein intimes Geständnis von einem exzellenten Crooner, sondern auch eine elegante und würdevolle Hommage an die Kindheit. © Alexis Renaudat 
HI-RES17,49 €
CD14,99 €

Pop - Erschienen am 20. September 2019 | BMG Rights Management GmbH

Hi-Res
CD13,49 €

Rock - Erschienen am 4. Oktober 2019 | dBpm Records

Das Maximum an Pop, Country, Rock, Experimental, Folk… Seit 1994 haben Wilco ohne Verlust der eigenen Identität alle möglichen Arten von Alben eingespielt. Damit konnte sich Jeff Tweedys Clique eine beeindruckende Fangemeinschaft erobern, die ihnen überallhin folgte, egal was auf dem Programm stand. Vor allem haben sie einen für sie ganz typischen Stil gefunden, ein Agglomerat aus Sehnsucht, Traurigkeit, Humor und Begeisterung in Bezug auf die Geschichte des Rock’n’Roll und des Folk. Es hört sich an wie eine abgefahrene Version eines gewissen Rockklassikers. Und beim Gelage unter Indie-Rock-Freaks kommt immer irgendwann einmal „der Wilco-Augenblick“, eine angeregte Rangelei zwischen überglücklichen Fans und bösartigen Verleumdern… Nach Schmilco (2016) ist es das  erste Album der Gruppe aus Chicago, und auch nach Tweedys Abstecher im Alleingang (Warm im Jahre 2018) und seit der Veröffentlichung seiner fesselnden Memoiren (Let’s Go (So We Can Get Back)), somit ist diese Ode an die Freude vom Hausherrn stark geprägt worden.Manchmal wird man an Sky Blue Sky erinnert, aber wie im Filter seiner persönlichen Geschichte, welche jene, die sein Buch gelesen haben, natürlich viel exakter interpretieren werden. Der Gesang auf dieser in erster Linie akustischen und vom Rhythmus her klassischen Platte hört sich an, als wäre es eine ernüchternde Beichte und somit bauchpinseln Wilco ihre Fans ohne je zu weit zu gehen.Die hypnotisierende Steigerung des Quiet Amplifier ist ein 100%iges Wilco-Produkt. In We Were Lucky trägt Nels Cline mit seiner Noise-Gitarre sein eigenes Scherflein bei und erinnert uns somit darin, dass man mit ihm rechnen kann, wenn es um die experimentelle Variante des Hauses geht. Was die Melodie angeht (One and a Half Stars ist unschlagbar), so übertrifft Ode to Joy um Vieles die beiden Vorgängeralben, Star Wars und Schmilco, wodurch es diese Clique von Fünfzigjährigen aus einer dem Alter und der 25-jährigen Karriere entsprechenden Apathie reißt. Ein guter Jahrgang, der mit der Zeit sehr wohl allerhöchste Qualität erreichen könnte. © Marc Zisman/Qobuz
HI-RES21,49 €
CD14,99 €

Pop - Erschienen am 27. September 2019 | Barclay

Hi-Res
HI-RES21,49 €
CD14,99 €

Rock - Erschienen am 6. September 2019 | Caroline International (License External)

Hi-Res
James Osterberg alias Iggy Pop - er ist frei (Free)? Als sich das größte Rock-Reptil mit seiner originellen Punkkrone und seinem Status als lebende Legende zum Besten gab, war es je etwas anderes als eine einzige Bürde? Im Opener seines 18. Albums präsentiert der 72-Jährige, Ex-Iguana-Mitglied, diesen einfachen Satz: „I wanna be free“ („Ich will frei sein“). Im Jahre 2016 zeigte er sich auf seinem mit Josh Homme von den Queens Of The Stone Age herausgebrachten Post Pop Depression finster und undurchschaubar, was nichts zu tun hatte mit seinem üblichen Nijinski-Image und plötzlicher Begeisterung für Taijiquan und Qigong… Mit diesem kurzen Free (33 Minuten) präsentiert sich Iggy noch viel introvertierter, kontemplativer, vor allem aber in kleinem Kreis. Ein atypisches Opus, das in enger Zusammenarbeit mit der Gitarristin Sarah Lipstate und dem Jazz-Trompeter Leron Thomas entstanden ist, der für ein gemütliches Ambiente mit äußerst sphärischen Klängen sorgte. „Es handelt sich um ein Album, in dem andere Künstler an meiner Stelle reden, ich stelle ihnen meine Stimme zur Verfügung. Nach der Konzerttournee für Post Pop Depression sagte ich mir, dass ich diesem andauernden Unsicherheitsgefühl, das mir viel zu lange schon das Leben und meine Karriere versalzt, ein Ende setzen müsse. Ich habe mich wie leer gefühlt. Ich wollte eine Sonnenbrille aufsetzen, einfach raus und das war’s dann. Ich wollte frei sein. Ich weiß, dass es eine Illusion ist und Freiheit einfach nur ein Gefühl, aber ich bin alt genug, um zu wissen, dass dieses Gefühl es die Sache wert ist. Mehr braucht es nicht, nicht unbedingt Glück und Liebe, sondern das Gefühl, frei zu sein. Dieses Album ist irgendwie zum mir gekommen, und ich ließ es kommen.“ Zwischen Jazz-Ambiente und Spoken Word, von Hard Rock weit entfernt – er zitiert Gedichte von Lou Reed (We Are the People) und Dylan Thomas (Do Not Go Gentle Into That Good Night) – lässt Iggy seine fesselnde Crooner-Stimme mit Endzeitstimmung über allerlei Wortarten und Gedankenformen wandern. Und zwar in einem Maße, dass uns beim Opener Free ab und zu The Idiot in den Sinn kommt, sein finsteres Meisterwerk voller Synthie-Klänge, das er 1977 in Berlin ausgeheckt hatte, zusammen mit David Bowie… Vierzig Jahre danach nimmt sich Iggy Pop nun die Freiheit, seine Freunde genauso wie seine Feinde vor den Kopf zu stoßen und eine seiner ausgefallensten und persönlichsten Platten vorzustellen.© Marc Zisman/Qobuz
CD19,49 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 20. September 2019 | Universal-Island Records Ltd.

HI-RES23,49 €
CD20,49 €

Rock - Erschienen am 4. Oktober 2019 | BMG Rights Management (UK) Limited

Hi-Res
HI-RES21,49 €
CD14,99 €

Pop - Erschienen am 4. Oktober 2019 | Mika - Republic

Hi-Res
HI-RES21,49 €
CD14,99 €

Pop - Erschienen am 23. August 2019 | Taylor Swift

Hi-Res
Mit Lover präsentiert Taylor Swift ihr siebtes Studioalbum und damit den Nachfolger zum knapp zwei Jahre zuvor erschienenen Reputation. Auch diesmal arbeitete sie wieder mit fun.-Chef Jack Antonoff zusammen, der schon bei der Vorgängerplatte und bei ihrem Pop-Durchbruch 1989 als kreativer Partner fungierte, und so ist auch die Vorliebe für Achtziger-Synth-Pop auf den 18 neuen Tracks wieder spürbar - aber nicht als Hauptfarbe. Lover gibt sich strahlender und lässt auch Platz für Bubblegum-Pop wie "Paper Rings"; nebenher zeigt sich Swift mit Songs wie der Sexismus-Anklage "The Man" oder der LGBTQ-Hymne "You Need to Calm Down" auch politischer als zuvor. Letztere wurde als Single ausgekoppelt, ebenso wie die Songs "ME!" und der Titeltrack. In Amerika und England kam das Album an die Chartspitze, in Deutschland erreichte es Platz 2.

Das Genre

Pop/Rock im Magazin