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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. April 2019 | Partisan Records

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Kaum haben wir uns von Songs of Praise erholt, dem ersten Qobuzissime-Album von der Londoner Band Shame, zieht das Auge des Rock-Zyklons nun weiter nach Norden, nach Dublin. Dort beißt eine ebenso böse Bande namens Fontaines D.C. die Zähne zusammen, um zu zeigen, dass das aktuelle Post-Punk-Revival noch ein paar Ohrfeigen und andere Aufwärtshaken zu verteilen hat. Wenn das erste Album dieser Fontaines D.C., Dogrel, in einem bekannten Boden Wurzeln schlägt (The Fall, Joy Division, Gang Of Four, Public Image Ltd.), ist der Dünger anders. Zunächst einmal ist da die irische Einzigartigkeit, die auf dieser Platte hervortritt, welche der Idylle Dublins hinterher weint, die durch die Globalisierung und Gentrifizierung ausgelöscht wurde. Dogrel endet mit Dublin City Sky, einer akustischen Ballade, die nach einem alten Pub, nach frisch gezapftem Guinness riecht und man könnte schwören, dass man einer Aufnahme der Pogues, ihrer Lieblingsband, nur geradeso entkommen ist. Grian Chattens Band hat auch die Besonderheit, Literatur und Poesie ebenso wie Rock und Folk zu verehren. Daher das ständige Gefühl, ein Brennen von reinem Post-Punk zu hören, der niemals klein beigibt. Das ist Dogrels Stärke. Literarisch zu sein, ohne dies in den Vordergrund zu rücken. Verärgert aber immer hörbar. Auf dem Hit verdächtigen Big brüllt Chatten: "My childhood was small, but I'm gonna be big" (meine Kindheit war klein, aber ich werde groß sein). Ja, Big, das werden Fontaines D.C. sehr, sehr, sehr, sehr, sehr schnell werden.... © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 5. Oktober 2018 | Domino Recording Co

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Der Hals einer Gitarre wird von einer Hand gehalten. Diese gehört zu einem Körper, an dem ein Kind lehnt; von dessen Kopf sieht man aber nur das obere Stück. Auf dem Cover ihres zehnten Albums bringt Cat Power ziemlich viele Dinge zum Ausdruck. Die Amerikanerin klammert sich an ihre neue Kunst – auch wenn sie es sich nicht verkneifen kann, eine Coverversion, Rihannas Stay, unterzubringen – und sie zeigt, dass sie jetzt Mutter ist. Scheint es Chan Marshall im Alter von 46 Jahren… besser zu gehen? Gut? Damit ist nicht gesagt, dass ihr von internem Chaos, Seitensprüngen, Adressenwechsel, Depression und Sucht gekennzeichnetes Leben von nun an ein langer, ruhiger Fluss ist, aber auf Wanderer sind einige ihrer allerschönsten Songs zu hören. Manchmal kommen die Kompositionen in purem Zustand daher. Ein einfaches Klavier. Ein paar Noten auf der Gitarre. Ein abgemagertes Schlagzeug. Das Credo less is more erleuchtet in strahlendem Glanz.Vielleicht ist es die Lust, zum Ausgangspunkt der früheren Folk- und Bluesgrößen zurückzukehren. Wie es zum Beispiel der a cappella gesungene Opener vermuten lässt, dem der Albumtitel zu verdanken ist. Die Tatsache, dass sie zu Trumps Zeiten einen neuen Erdenbürger zur Welt gebracht hat, hat sie wohl recht nachdenklich gestimmt… Noch dazu hat Cat Power seit einer Ewigkeit nicht mehr so gut gesungen. Dieser Tonfall auf soulig verschlungenen Wegen, den man schon bei der ersten Silbe erkennt, erreicht hier seine ganze Erhabenheit. Nach dem leicht elektronischen Abstecher mit Sun, den Zdar von Cassius gemixt hatte, überrascht sie uns nicht wirklich mit der letztendlich recht klassischen Form, sondern eher durch das Niveau und den Gehalt ihrer Kompositionen. Und wenn Cat Power eine ihrer großen Anhängerinnen, nämlich Lana Del Rey, in den Chor in Woman einlädt, dann geschieht das mit genau derselben Mäßigkeit, die diese durchaus aufrichtige und schöne Platte von Anfang bis Ende prägt… © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. Mai 2012 | Infectious

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
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Metal - Erschienen am 8. Juni 2018 | Relapse Records

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. März 2018 | 4AD

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Interne Zwistigkeiten und eine von Heroin gebeutelte Zwillingsschwester können die ungehemmteste Rockerin nicht aus der Fassung bringen: Kim Deal. Mit Nirvana oben ohne und gewagtem Grunge brachten The Breeders Leben in den Indie-Rock, wobei sie einmal mehr daran erinnerten, dass es sehr wohl eine Szene für Frauen gab, auch wenn sie mit offenen Armen empfangen wurden. Nach dem erfolgreichen und treffend genannten Last Splash im Jahre 1993 verließ Kim das Quartett und kehrte zu den Pixies zurück, wogegen Kelley eine Entziehungskur startete. Zwei weitere Alben, Title TK im Jahre 2002 und Mountain Battles im Jahre 2008, bewiesen, dass das wilde Tier nicht tot war… Seit dem Konzert im Jahre 2013, bei dem man das Quartett wieder herbeisehnte, begaben sich die beiden Schwestern, die Bassistin Josephine Wiggs und der Schlagzeuger Jim MacPherson für All Nerve wieder ins Studio. Der kratzbürstige Grunge, der an die kaputten Nineties erinnert, wirft uns mit diesem Blitzopus (33 Minuten) leidgeprüftes Know-how vor die Füße. Auch wenn das Rezept mit schmutziger Gitarre-Bass-Schlagzeug-Kombination und verzerrten Vocals keinen Cannonball-Effekt auslösen, der ihnen Ruhm eingebracht hatte, so trägt All Nerve die Stigmata der schmerzhaften Jahrzehnte, die ihm gefolgt waren. Den Beweis liefern die verzerrten Balladen Space Woman, Dawn: Making An Effort, Blues At The Acropolis. Düster und nervös. © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. Juni 2014 | Rough Trade

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Pitchfork: Best New Music
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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. Februar 2014 | Wedge

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - 4 étoiles Rock and Folk - Hi-Res Audio
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Alternativ und Indie - Erschienen am 15. März 2019 | BMG Rights Management (US) LLC

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Pop - Erschienen am 24. März 2017 | Parlophone (France)

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. Mai 2019 | BMG Rights Management (UK) Limited

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Alle führenden Großen haben dieses Spiel gespielt. Bowie mit Pin-Ups, Johnny Cash mit American IV: The Man Comes Around, Lennon mit Rock & Roll, Metallica mit Garage Inc, Cat Power mit The Covers Record, Meshell Ndegeocello mit Ventriloquism, Patti Smith mit Twelve, Costello mit Almost Blue und viele andere. Ein Cover-Album bleibt jedoch ein riskantes Unterfangen und gehört selten zu den herausragendsten in der Diskografie eines Künstlers. Für California Son hat Morrissey vor allem mit großem Vergnügen völlig Unerwartetes und unbekannte oder vergessene Songs ausgegraben. Wir kennen die Vorlieben des Gründungsmitglieds von The Smiths (New York Dolls, Patti Smith, Roxy Music, Bowie, Sparks, etc.), auf die er hier aber bewusst nicht zurückkommt. Mit der Unterstützung von sieben Guest-Stars (LP, Ed Droste von Grizzly Bear, Ariel Engle von Broken Social Scene, Petra Haden, Sameer Gadhia von Young The Giant, Billie Joe Armstrong von Green Day und Lydia Night von The Regrettes), singt Moz Titel von Roy Orbison, Melanie, Laura Nyro, Buffy Sainte-Marie, Bob Dylan, the 5th Dimension, aber auch Jobriath, Phil Ochs, Tim Hardin, Joni Mitchell oder Carly Simon. Seine glühende Stimme ist oft perfekt und beherrscht jeden Titel (erstaunlich Only a pawn in Their Game von Dylan). Ein Test, vor allem für Morrissey-Fans. © Max Dembo/Qobuz
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Rock - Erschienen am 10. Juni 2016 | Legacy Recordings

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Best New Reissue
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Rock - Erschienen am 12. Oktober 2018 | Concord Records

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Schon mit seinem 1977 erschienenen Debütalbum My Aim Is True zeigte Elvis Costello, wie schier unersättlich er auf musikalischer Ebene ist, indem er explosiven Pub Rock, Abstecher zum Reggae, nahezu Country Music ähnelnde Balladen und mit einwandfreien Arpeggi konstruierte Pop Songs miteinander mischte. Diese Vielseitigkeit führte immerhin dazu, dass er mit so verschiedenen Leuten wie dem Godfather der Country Music, George Jones, dem Meister der damaligen Pop Lounge Music, Burt Bacharach, der Mezzosopran Anne Sofie von Otter, dem Jazz-Gitarristen Bill Frisell zusammenarbeitete oder auch mit den Rappern von The Roots, um nur einige zu nennen… Vierzig Jahre später bringt der undurchschaubare Schotte mit den Brillen, der ein Konzeptalbum nach dem anderen macht, zusammen mit The Imposters Look Now heraus, in der Besetzung mit Steve Nieve an den Keyboards, Davey Faragher am Bass sowie Pete Thomas, der als Schlagzeuger auch bei seiner Gruppe The Attractions im Einsatz ist. Diese Gruppe, mit der er im Jahre 2008 Momofuku eingespielt hatte, bietet ihm die Möglichkeit, wieder sein wie nie zuvor außergewöhnliches Talent als Songwriter zur Geltung zu bringen. Diese Kunstfertigkeit teilt er mit der großen Carole King in Burnt Sugar Is so Bitter, das sie ein Vierteljahrhundert zuvor gemeinsam geschrieben haben, und mit Burt Bacharach in Photographs Can Lie und Don’t Look Now. Vor allem merkt man, dass Costello wieder einmal auf der Suche nach dem perfekten Popsong ist. Diese Arbeitsweise erinnert Methoden aus den Sixties. Diese zeitlose Tätigkeit erlaubt es dem Songwriter jedoch, auch 2018 mit beiden Füßen in der Wirklichkeit stehen. Und Costello gelingt es, dem Gehirn Melodien und Worte einzuprägen, die es dann nicht mehr vergisst. Ein guter Song, und das ist allseits bekannt, kommt nicht aus der Mode, und Elvis Costello erinnert uns auf brillante Weise daran… © Marc Zisman/Qobuz
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Rock - Erschienen am 3. Juni 2016 | Concord Records

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Rock - Erschienen am 2. November 2018 | Columbia - Legacy

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Best New Reissue
Die 14. Veröffentlichung aus Bob Dylans "Bootleg Series" lässt in die Entstehungsgeschichte seines Albums Blood on the Tracks blicken, an dem er zwischen September und Dezember 1974 arbeitete - eines seiner persönlichsten Alben, dessen Songs den Zerfall der Beziehung zu seiner damaligen Frau Sara spüren lassen. In New York nahm er zahlreiche Songs auf - die er und sein Bruder David dann aber überarbeiten wollten, weshalb Dylan in letzter Sekunde das schon fertige Album zurückhalten ließ und einige Songs in Minneapolis neu aufnahm. Auf dem ursprünglichen Album waren je fünf Songs aus beiden Sessions zu hören, hier gewähren elf Songs Einblick in die New-York-Aufnahmen. Eine Boxset-Version mit sechs Discs taucht noch tiefer in diese Sessions ein und bietet 87 Tracks, von denen der Großteil bislang unveröffentlicht war.
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Rock - Erschienen am 22. November 1968 | UMC (Universal Music Catalogue)

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Nach den verrückten und psychedelischen musikalischen Ausflügen von Revolver und Sgt. Pepper wenden die Beatles sich nun wieder einer nüchternen und handfesteren Seite ihres musikalischen Handwerks zu. Das im November 1968 veröffentlichte Doppelalbum mit dem Titel „The Beatles“ wird umgangssprachlich meist aufgrund seines Covers als The White Album genannt und zeichnet eine Rückkehr zum Pop und zum feinen, archaischen Rock. Der Titel dieses neunten Albums The Beatles kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Beziehung zwischen den vier Bandmitgliedern inzwischen von  großen Differenzen und Konflikten geprägt ist. Bereits an der Unterschiedlichkeit der Songs merkt man, dass es sich bei der Band weniger um eine Einheit als vielmehr um vier Musiker mit vier starken Persönlichkeiten handelt, die sich bereits langsam auf den Beginn ihrer Solokarrieren vorbereiten…Dennoch ist es den Beatles mit diesem Album noch einmal gelungen, ein Meisterwerk zu schaffen, bei dem wir wie bei einer Reise um die Welt, jede einzelne Etappe genießen, so unterschiedlich jede einzelne davon auch sein mag. Das traumhafte Dear Prudence, das beinahe wahnsinnige Revolution 9, das legendäre Gitarrensolo von  While My Guitar Gently Weeps, die labyrinthartigen Songs Happiness Is A Warm Gun und „Sexy Sadie“, das gefühlvolle Julia, das Lennon seiner verstorbenen Mutter gewidmet hat, das skizzenartige „Blackbird“ oder auch das kraftvolle Helter Skelter machen The White Album zu einem beeindruckenden neuen Meisterwerk einer Gruppe, die zunehmend weniger eine Gruppe sein möchte… Anlässlich des 50. Geburtstages taucht dieses legendäre Doppelalbum als Deluxe Edition wieder auf, und dieses Mal hat es diese Bezeichnung auch verdient. Außer dem Stereo-Remix-Album, das dem Sohn von George Martin zu verdanken ist, gibt es die Mono-Originalversion (von Puristen in den Ritterstand gehoben, weil in diesem Format entworfen) und die berühmten, unter Liebhabern von Raubkopien als Esher Demos bekannten 27 Demos der berühmten Songs, welche die Fab Four bei Harrison zu Hause aufgenommen hatten, sowie drei CDs mit den Studio-Sessions. Kurz und gut, das Traumobjekt schlechthin (107 Titel insgesamt!), um einem Mammutwerk auf den Grund zu gehen, das auch noch ein halbes Jahrhundert nach seiner Entstehung fasziniert… © Marc Zisman/Qobuz

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