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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. Juli 1984 | Virgin

Auszeichnungen Best New Reissue
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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. September 1986 | Virgin

Auszeichnungen Best New Reissue
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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. November 1987 | Virgin

Auszeichnungen Best New Reissue
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Pop - Erschienen am 2. März 2015 | WM UK

Auszeichnungen Best New Reissue
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Pop - Erschienen am 30. Oktober 2015 | Rhino Atlantic

Auszeichnungen Best New Reissue
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Rock - Erschienen am 10. Juni 2016 | Legacy Recordings

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Best New Reissue
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Rock - Erschienen am 23. September 2016 | Rhino - Warner Records

Hi-Res Auszeichnungen Best New Reissue
Nach der mit Rumours (1977) und Tusk (1979) eröffneten Trilogie spielen Fleetwood Mac zwischen 1981 und 1982 Mirage im berühmten Château d'Hérouville ein, wo auch Bowie, Iggy, Cat Stevens und eine ganze Reihe anderer vorbeikamen. Die dortige Akustik wurde mit der in Abbey Road verglichen. Als die Ekstase zu Ende ging und sie sich ihren persönlichen Interessen widmeten, kehrte das Quintett wieder ins Studio zurück. In der Zwischenzeit hatten Stevie Nicks, Mick Fleetwood und Lindsey Buckingham ihre Karriere jeweils im Alleingang fortgesetzt. Und Nicks Bella Donna, das ein Jahr zuvor erschienen war und von Tom Petty und Jimmy Iovine produziert worden war, wurde mit acht Millionen verkauften Exemplaren zu einem Verkaufsschlager. Das reicht, um dieses Mirage in den Schatten zu stellen. Trotzdem kommt nicht in Frage, bei Fleetwood Mac auszusteigen. Die Schöne mit ihrer recht rauen, aufgeputschten Stimme präsentiert hier zwei Stücke: Gypsy, eine nostalgische Ballade, die sie ihrer Freundin Robyn Snider Anderson widmet, und Straight Back. Christine McVie komponiert Hold Me, Love in Store, der zu den Hits des Albums gehört, aber auch Wish You Were Here und Only Over You. Eigentlich ist es Buckingham, der mit Tusk weitermacht und die meisten Stücke schreibt. Mirage ist weniger experimentell als Tusk, aber doch nicht so zugänglich wie Rumours, was die Melodien betrifft. Für Fleetwood Mac stellt es das Ende des Goldenen Zeitalters dar. McVies äußerst kitschige Synthies stehen im Vordergrund dieses Opus und verpassen den Intros von Can't Go Back und Oh Diane einen zeitlich recht überholten Klang aus den achtziger Jahren, womit das Ganze mit einem leicht abblätternden Pop-Anstrich erscheint. Erst fünf Jahre später, als Tango In The Night auf den Markt kommt, hält auch der FM-Klang wieder Einkehr. In dieser Deluxe-Version können wir ein Livemitschnitt aus dem Forum in Los Angeles im Jahre 1982 mit Buckinghams bluesigen Gitarren hören, unveröffentlichte Versionen, B-Sides und eine Neuinterpretation von Fats Dominos Blue Monday. © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Rock - Erschienen am 23. September 2016 | Rhino - Warner Records

Auszeichnungen Best New Reissue
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Pop/Rock - Erschienen am 14. Oktober 2016 | Omnivore Recordings

Booklet Auszeichnungen Best New Reissue
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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. März 2017 | Kill Rock Stars

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Best New Reissue
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Pop - Erschienen am 23. Juni 2017 | Warner Records

Hi-Res Auszeichnungen Best New Reissue
Die farbintensive Neuausgabe Purple Rain ist die Gelegenheit, eine hübsche Zeitreise zu machen…Als Prince 1999 herausbringt, hat er gleichzeitig einen Haufen Probleme mit seiner Umgebung. Der Höhepunkt dabei ist der Abgang des Gitarristen Dez Dickerson, der dann von Wendy Melvoin ersetzt wird. Der Star stürzt sich wieder in die Arbeit und brütet einen Plan aus, der größenwahnsinniger sit als ein Doppelalbum: einen quasi autobiografischen Film! Da er in der Zwickmühle sitzt, soll ihm sein Management so schnell wie möglich einen Filmvertrag aushandeln. Die Warner Filmabteilung ist nicht sehr begeistert und verlangt Garantien. Prince und seine immer größer werdende Familie (The Revolution, The Time, Vanity 6) treten regelmäßig im Klub First Avenue auf, sperren sich aber die restliche Zeit in einem riesigen Lagerhaus ein, machen Proben und nehmen Schauspiel- und Tanzkurse, um sich so auf die Dreharbeiten vorzubereiten. Prince verlegt schließlich sogar sein eigenes Studio in diese Lagerhalle, um die Musik seines nächsten Narrenstreichs auszuarbeiten. Auch vor dem First Avenue installiert er ein mobiles Studio, wo er weitere Titel live aufnimmt. Am Ende zücken die Warner Studios das Scheckheft für einen Film, der einer der schlechtesten werden sollte, den sie je produziert hatten, ein Schundfilm, der aber einen irren und genialen Soundtrack hinterlässt: Purple Rain gelangt auf den ersten Platz der R&B und Pop Charts. Let's Go Crazy, When Doves Cry, Take Me With U, Purple Rain und I Would Die 4 U sind lauter Hits von Prince, die 1984 und 1985 die Funkwellen monopolisieren. Sein dekadenter Funkrock im Rüschenhemd verführt jedermann. Einmal mehr gelingt es dem Musiker, wie ein neuer Sly Stone seine diversen Schnapsideen auf einen Nenner zu bringen. Purple Rain möchte mit seinen Popmelodien wie die der Beatles, rhythmischen Hendrix-Gitarren mit endlos funkigem Groove vor allem eine totale Erneuerung dieser für die Musik fundamentalen Werte… Diese Purple Rain Deluxe – Expanded Edition umfasst das remasterisierte Originalalbum (man ging von Originalaufnahmen aus, die 2015 in Paisley Park masterisiert worden waren und Prince überwachte das Remastering, das ein paar Monate vor seinem Tod gemacht wurde) sowie elf unveröffentlichte Titel und alle Edit Versionen der Singles und ihre B-Seite. Die unveröffentlichten Titel wurden aus Princes zahlreichen nicht veröffentlichten Archiven herausgegriffen und sind besonders seltene Stücke, ähnlich wie der instrumentale Father’s Song aus dem Jahr 1983. Ein paar unter ihnen, wie etwa die Studioversion Electric Intercourse, sind nicht einmal über Paisley Park hinausgekommen! Diese Perlen hat Bernie Grundman masterisiert, der am Originalalbum mitgearbeitet hatte. © MD/Qobuz
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Punk – New Wave - Erschienen am 21. Juli 2017 | Rhino - Warner Records

Hi-Res Auszeichnungen Best New Reissue
Mit jedem vorbeiziehenden Jahr brennen sich die Ramones und ihr Schaffen ein wenig mehr in die Geschichte der Popmusik des XX. Jahrhunderts ein. Dabei haben die vermeintlichen Brüder aus Queens sich mit ihren schmutzigen und durchlöcherten Converse eigentlich niemals auf anderen Pfaden bewegt als dem des traditionellen Rock’n’Rolls zwischen Surf Music und Girl Groups. Unfug als Philosophie, jugendliche Unbeschwertheit als Credo, scheppernde Gitarren als Massenvernichtungswaffen: Ihre Alben- mit binären Formen und voller Leidenschaft- bringen Amphetamingeladene Bubblegum-Pop Hymnen hervor, die wesentlich ernsthafter sind, als es auf den ersten Blick zu sein scheint. Ihr zweites Studioalbum Leave Home, das im Januar 1977 nur neun Monate nach der ersten Platte erschien, stellt dies mehr als deutlich zur Schau. Ein wahrer Meilenstein der Rockgeschichte mit Klassikern wie I Remember und vor allem Pinhead, aus dem der berühmte Kriegsschrei « Gabba Gabba Hey! » stammt. Mit 80 auf drei Platten verteilten Titeln feiert diese üppige remasterte Deluxe- Edition den 40. Geburtstag des mehr als einflussreichen Meisterwerkes. Die Originaltitel werden mit Demos, B-Sides, Remixen und Liveaufnahmen vom Konzert aus dem Jahre 1977 im CBGB, dem New Yorker Mekka des Punks, ergänzt. Also alles ganz nach dem Motto: Gabba Gabba Hey! © MZ
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Rock - Erschienen am 29. September 1997 | UMC (Universal Music Catalogue)

Auszeichnungen Best New Reissue
Mit Urban Hymns, das im September 1997 während eines Britpop-Wirbelsturms erscheint, fügen The Verve Luxus, Eleganz und Raffinesse hinzu. Mit der zeitlosen Single Bittersweet Symphony und dem ebenso zeitlosen Streich-Cover von The Last Time der Rolling Stones treffen die Musiker genau den richtigen Nerv! Eine interessante musikalische Annäherungsweise, die die Bande um Richard Ashcroft aber dennoch niemals daran hindert, wahrhaftige Popmusik zu schreiben. Aber eben in einer anspruchsvollen Version, mit himmlischen und vergoldeten Arrangements. Ein paar Geigen hier, ein paar Balladen da. Alles in diesem dritten Album der Band, die sieben Jahre zuvor in Wigan gegründet wurde, ist mit exquisitem Geschmack zubereitet. Dann ist da natürlich noch die Stimme Ashcrofts, die das Gehör vom Anfang bis zum Ende der Platte in seinen Bann zieht. Und dann noch diese betäubenden Melodien und starken Themen (Sonnet, The Drugs Don’t Work, Lucky Man…). Urban Hymns ist mit seiner romantischen Grundhaltung eines dieser unübertrefflichen Alben, denen die Zeit nichts anhaben kann. Diese wunderbare Deluxe Edition feiert den zwanzigsten Geburtstag des Albums und ist vollgespickt mit Bonustracks und Raritäten. B-Seiten, Remixe, Alternate Takes, Auszüge aus BBC Sessions und eine Vielzahl an Livetiteln, darunter eine Aufnahme des berühmten Konzertes vom Mai 1998 in der Haigh Hall ihrer Heimatstadt vor 35.000 Fans! © MZ
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Rock - Erschienen am 8. September 2017 | Reprise

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Best New Reissue
Mit dem 2017 erschienenen Album Hitchhiker veröffentlicht Neil Young eine Solo-Akustik-Session, die er 1976 an einem Tag in Malibu zusammen mit Produzent David Briggs einspielte. Die Aufnahmen kamen nicht einmal als Bootleg ans Tageslicht, auch wenn hier und da Material auf späteren Young-Platten verwendet wurde - "Campaigner" tauchte 1977 auf Decade auf, "Hitchhiker" 2010 auf Le Noise. Die komplette Session kann als Epilog zu Youngs Alben von 1973 bis 1975 gesehen werden - Time Fades Away, On the Beach und Tonight's the Night, auf denen Young sich seinen inneren Konflikten und dem schwindenden Idealismus der damaligen Zeit widmete. So klingt er auf den Hitchhiker-Songs oft so, als würde er eher für sich musizieren als für ein Publikum, aber Briggs' Produktion stellt sicher, dass die Songs nicht nur wie raue Demos klingen.
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Pop - Erschienen am 20. Oktober 2017 | Sony Music CG

Hi-Res Auszeichnungen Best New Reissue
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Metal - Erschienen am 10. November 2017 | UMC (Universal Music Catalogue)

Auszeichnungen Best New Reissue
Metallica besser als die Beatles? In Sachen Lautstärke war das kaum zu bezweifeln, wenn wir einzig und allein die neu gemasterten Ausgaben mit „ein paar“ Bonuszusätzen in Betracht ziehen, dann gehören die Four Horsemen auch zu den Siegern; allein schon der Vergleich dieser „Deluxe“ Edition des dritten Albums mit dem Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band Anniversary (Edition Super Deluxe) der Fab Four macht das deutlich. Hier finden wir nicht weniger als zehn CDs, die für diesen Master Of Puppets bis über den Rand vollgefüllt wurden, und die eben viele zu Recht oder zu Unrecht für den Sgt. Pepper's von Metallica halten. Es fällt tatsächlich schwer, in diesem Monument auch nur einen wunden Punkt zu entdecken. Aufgrund der langen Entstehungszeit, in der es glücklicherweise möglich war, die Archive in den verschiedenen Entwicklungsstadien auszuwerten, sieht es natürlich so aus, als hätte die Gruppe in eben diesem Moment ihres Werdegangs einen besonderen Gunstbeweis erfahren. Das, was ein paar Gegner diesem Album im Grunde vorwerfen, ist, dass es nicht genauso überrascht hat, wie die beiden vorangegangenen. Eigentlich können der allgemeine Aufbau des Master... und die meisten Titel in eine Reihe mit Ride The Lightning gestellt werden - das fängt an mit dem ersten super rasanten Titel, Battery, der mit Fight Fire With Fire verglichen werden kann, geht über Welcome Home (Sanitarium), die anfechtbare Ballade mittendrin, die im Großen und Ganzen dieselben Zutaten verwendet wie Fade To Black, und reicht bis zum heldenhaften Damage Inc. am Ende, das auf teuflische Weise an eine beschleunigte Version des Creeping Death erinnert; außerdem sollte das äußerst raffinierte Instrumentalstück Orion nicht vergessen werden, dessen Verwandtschaft mit The Call Of Ktulu allerdings nicht sehr ausgeprägt ist... Auch wenn man diesen dritten Versuch als Synthese der beiden vorangegangenen Alben einstufen kann, so ist nicht von der Hand zu weisen, dass Master… ein weitaus besseres Ergebnis gebracht hat, und zwar dadurch, dass Metallica zum ersten Mal die Zeit und die entsprechenden Mittel zur Verfügung hatte, den Kompositionen auch noch den allerletzten Schliff zu geben, sodass sie nun fast an Perfektion grenzen. Selbst im Vergleich zu jüngeren Produktionen bleibt das Album technisch gesehen unschlagbar und einzigartig. Geht man ein wenig ins Detail, so erkennt man, dass diese neu gemasterte Ausgabe nicht deswegen interessant ist, weil das ursprüngliche Werk aufgefrischt wurde, sondern dank allem, was dazu gehört. Metallica hatte uns seit dem ersten offiziellen Live Live Shit: Binge & Purge daran gewöhnt, dass sie keine halben Sachen machen. Im vorliegenden Fall jedoch gehen sie noch darüber hinaus, selbst wenn man einen Vergleich mit den Neuauflagen von Kill 'em All und Ride The Lightning anstellt. Die Band hat alle Schubladen leergeräumt und alles aussortiert, um das Album in jeder beliebigen Hinsicht anzureichern. In erster Linie können wir die zahlreichen Skizzen auskosten, die angehenden Musikern durchaus zu empfehlen sind. Auch die unterschiedlich ausgearbeiteten Modellentwürfe und die Instrumentalversionen lassen so einige Details erkennen, die bisher nicht unbedingt wahrgenommen werden konnten. Natürlich werden wir uns nicht unbedingt immer wieder von neuem James persönliche Kassettenauszüge (mit seinen „wanananana“) anhören und auch nicht jene von Kirk, oder gar die in Metallicas berühmter „garage“ mitgeschnittenen „writing in progress“-Versionen... Die beiden Höhepunkte in dieser Archivsammlung dagegen, The Prince, mit einem ersten recht gelungenen Ansatz des bei Diamond Head ausgeliehenen Titels, und die Neufassung von Fang, The Money Will Roll Right In, die sie dann aber fallen ließen, diese beiden sind es sehr wohl wert, dass wir genauer hinhören. Die Fans stritten sich um dieses kolossale Album nur deshalb, weil es um die Frage ging, ob es als bestes, zweitbestes oder drittbestes Metallica-Album gekürt werden soll, auch wenn vom vierten nie die Rede sein sollte. Die hier dargebotene neue Perspektive kann nur dazu führen, dass noch mehr Leute sich für das erste Lager entscheiden. Abgesehen von der wohlverdienten und total überzeugenden Anerkennung des Master…-Albums, sollte nicht übersehen werden, dass es sich hier auch um den unbestreitbaren Erfolg einer Epoche handelt, in der Cliff Burton mitgewirkt hatte. Diese Epoche können wir ziemlich leicht daran erkennen, dass in jener Zeit der Bass eine besondere Rolle spielte. Und zwar aus gutem Grund. Cliff war nicht bloß ein Bassist, sondern sowohl eine treibende schöpferische und inspirierende Kraft als auch eine sehr großzügige und zurückhaltende Person, die alles im Gleichgewicht hielt, besser noch, die Beziehungen innerhalb von Metallica „harmonisierte“. Später wurde dann klar, dass seine Rolle als Mediator zwischen Lars Ulrich und James Hetfield oft gefehlt hat. So manche könnten sich sogar die Frage stellen, ob Kirk Hammett nach diesem Album nicht weniger Fortschritte machte, da er von Cliff nicht mehr in Schwung gehalten wurde und von dessen geistiger und instrumentaler Hilfestellung nicht mehr profitieren konnte.  Welche Rolle er als Bassist gespielt hat, kommt bei den hier vorliegenden Konzerten sehr deutlich zum Tragen, und einige darunter zeichnen sich sogar durch einen ganz besonderen Klang aus. Zusätzlich möchten wir auf das allerletzte Konzert zusammen mit Cliff hinweisen, und zwar am 26. September 1986 im Solnahallen in Stockholm, ein paar Stunden vor dem Unfall mit dem Tourbus, der ihn das Leben gekostet hat. Deshalb wird sich also niemand über die „Bootleg“-Qualität des Mitschnitts beklagen. Trotz des großen Beitrags, den Jason Newsted geleistet hat, dessen Vortragsstücke und erstes Konzert mit Metallica hier zu finden sind, hat die Band mit Cliff Burtons Ableben weit mehr als bloß einen Musiker verloren. Das Hauptargument jener, die Master… in den Himmel loben, besteht darin zu sagen, dass …And Justice For All oder sogar dem „Black Album“ (Metallica) etwas fehlt, nämlich Cliff Burton, basta! Diese Master… Neuausgabe ist dermaßen gut ausgearbeitet, dass es auf der Hand zu liegen scheint, dass Lars, James und Kirk dem, der ihnen so viel gebracht hat, ein letztes Mal eine würdevolle Ehre erweisen wollten. © JPS/Qobuz
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Rock - Erschienen am 1. Dezember 2017 | Rhino - Warner Bros.

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Best New Reissue
Nach einem ganz herrlichen ersten Opus mit ziemlich schmissigem Alternativ Country (A.M.), das jedoch zur Zeit der recht turbulenten Trennung seiner Gruppe Uncle Tupelo entstand, lässt sich Jeff Tweedy dann Zeit für Wilcos zweites Album. Das Werk ist schon deshalb ehrgeizig, weil es sich um ein Doppelalbum handelt. Das ist nämlich ein Format, das nicht nur aufgrund seiner musikalischen Ähnlichkeiten für viele Journalisten ein Grund ist, bei seinem Erscheinen im Oktober 1996 zu sagen, dass Tweedy hier Exile On Main Street auf den Markt bringt. Wie schon beim Meisterwerk der Rolling Stones gehört Vielfalt, und zwar mit Basic Rock’n’Roll, Bluegrass, Country Rock, Psychedelic, Folk und feuchtwarmem Soul, zum guten Ton. Wilco, den wir vom Being There her kennen, webt mit sehr freizügig gespielten Gitarren, Pedal Steel, Blechbläsern und einem unendlich großen Instrumentarium einen beeindruckenden Klangteppich, der zwischen dem Goldenen Zeitalter der Stones, den Replacements, den Beatles bis zum Big Star des Albums Third hin und herfliegt. Tweedy wechselt zwischen Balladen und Elektrostürmen und zeigt damit vor allem, wie er, von einer eigentlich ziemlich klassischen und zeitlosen Basis ausgehend, mit seinen herrlichen Songs und seinen architektonisch umwerfenden Kompositionen alle Aufmerksamkeit auf sich lenkt und als Sieger hervorgeht... Diese neu gemasterte Deluxe Edition bietet neben dem Originalalbum fünfzehn unveröffentlichte Bonuszusätze, dazu gehören insbesondere Alternativversionen von I Got You und Say You Miss Me sowie ein Live-Mitschnitt vom 12. November 1996 im Troubadour in Los Angeles und eine am darauffolgenden Tag aufgezeichnete Session für die Rundfunkstation Santa Monica KCRW. © MZ/Qobuz
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Rock - Erschienen am 2. November 2018 | Columbia - Legacy

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Best New Reissue
Die 14. Veröffentlichung aus Bob Dylans "Bootleg Series" lässt in die Entstehungsgeschichte seines Albums Blood on the Tracks blicken, an dem er zwischen September und Dezember 1974 arbeitete - eines seiner persönlichsten Alben, dessen Songs den Zerfall der Beziehung zu seiner damaligen Frau Sara spüren lassen. In New York nahm er zahlreiche Songs auf - die er und sein Bruder David dann aber überarbeiten wollten, weshalb Dylan in letzter Sekunde das schon fertige Album zurückhalten ließ und einige Songs in Minneapolis neu aufnahm. Auf dem ursprünglichen Album waren je fünf Songs aus beiden Sessions zu hören, hier gewähren elf Songs Einblick in die New-York-Aufnahmen. Eine Boxset-Version mit sechs Discs taucht noch tiefer in diese Sessions ein und bietet 87 Tracks, von denen der Großteil bislang unveröffentlicht war.
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Pop/Rock - Erschienen am 1. Februar 2019 | Sony Music UK

Hi-Res Auszeichnungen Best New Reissue
Sechzehn Jahre nach seinem Erscheinen taucht nun I Trawl The Megahertz in geremasterter Version wieder auf. 2003 war es als Soloalbum von Paddy McAloon herausgekommen. 2019 tanzt es unter dem Namen seiner berühmten Gruppe Prefab Sprout an. Und dennoch klingt hier nichts wie der prunkvolle Pop des Albums Steve McQueen aus dem Jahre 1985 und dessen legendäre Singles When Love Breaks Down und Faron Young… Der britische Songwriter denkt sich diese außergewöhnliche Platte in einem Moment aus, als er fast schon blind ist und tagelang Radio hört. Zu Beginn der 2000er Jahre nimmt McAloon alle möglichen Sprechpartien auf, die er dann von der Schauspielerin Yvonne Connors vortragen lässt, und seine 22-minütige Collage (der Opener I Trawl the Megahertz) untermalt er mit einer von klassischen Streichern und Bläsern nur so strotzenden Partitur. Irgendwie ein eleganter, echt aussehender Soundtrack, der einen verwirrt. Auch der übrige Teil des zu neuem Leben erwachten, im Großen und Ganzen instrumentalen Albums ähnelt der symphonischen Musik eines nie gedrehten Spielfilms. Man lässt sich von diesen weitläufigen, zeitlosen Themen hinreißen, die zwischen Klassik, Orchesterpop und Filmmusik angesiedelt sind und beweisen, dass Paddy McAloon nicht irgendein x-beliebiger Meister des Pop ist. © Max Dembo/Qobuz
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Rock - Erschienen am 7. Juni 2019 | Columbia - Legacy

Hi-Res Auszeichnungen Best New Reissue
Dylan widmet den Vol. 5 seiner Bootleg Series im Jahre 2002 der legendären Rolling Thunder Revue, seiner zum Kult gewordenen Tournee im Herbst 1975/Frühjahr 1976, die das Album Hard Rain schon in Marmor gemeißelt hatte. Ein Kunstgriff mit 57 Konzerten im Anschluss an die Veröffentlichung eines seiner besten Alben, Blood On the Tracks, wofür er seine Ex, Joan Baez, Roger McGuinn von The Band, Joni Mitchell, aber auch Ramblin' Jack Elliott, Kinky Friedman, Bob Neuwirth, T-Bone Burnett, David Bowies Gitarristen Mick Ronson und die Violinistin Scarlet Rivera ins Boot geholt hat. Diese Tournee war einzigartig, denn sie war etwas Ausgefallenes im Werdegang ihres Urhebers. Die Songs des damals 34-jährigen (und gefühlsmäßig total aufgebrachten) Dylan fanden einen originellen Rahmen mit traditionellem Folk (Woody Guthrie lässt immer wieder mal grüßen), unbefangener Geisteshaltung „unter Kumpels“ und Modernität, die Ronsons Glam-Gitarre zuzuschreiben ist. Vor allem hat der Zimmermann seine mehrmonatige Tour in einen Rock-Veranstaltungszirkus verwandelt, bei dem das künstlerisch verschleierte Chaos in den Adelsstand höchster Kunst erhoben wird. Die Dylan-Fans werden bei The Rolling Thunder Revue: The 1975 Live Recordings in Ohnmacht fallen: 148 Titel (davon mehr als 100 unveröffentlichte!) auf 14 CDs mit mehr als zehneinhalb Stunden Musik! Diese, seinen eingefleischten Anhängern vorbehaltene Ali Baba-Schatzkammer, enthält die fünf kompletten, bei der Tournee aufgenommenen Konzerte, sowie die Proben in den New Yorker S.I.R Studios und im Seacrest Motel in Falmouth. Auch ein Bonuszusatz mit weiteren, seltenen Auftritten bei dieser Rolling Thunder Revue gehört dazu. Man muss sich eben ein bisschen Zeit nehmen, um sich in dieses lange, aber fesselnde historische Dokument zu vertiefen. Eine Lebens- und Schaffensperiode, die den Fall Dylan ungeschminkt und in seiner ganzen Komplexität offenlegt. Seinen Bezug zur Tradition. Seine Art des Daseins in seiner Zeit. Seinen Bezug zum Schreiben, aber auch zu denen, die ihm nahe stehen. Ein wahrer Schatz, der zur gleichen Zeit wie Rolling Thunder Revue: A Bob Dylan Story by Martin Scorsese erscheint – der von Netflix produzierte Dokumentarfilm über diese in der Geschichte der Rockmusik einzigartige Tournee von Martin Scorsese. © Marc Zisman/Qobuz

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